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Meine glorreichen Sieben

7 Miyazaki-Wesen, die Mario absolut drollig findet

20.06.2013 - 08:50 UhrVor 8 Jahren aktualisiert
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Meine glorreichen Sieben
© Universum/Ufa
Meine glorreichen Sieben
Zwischen süßen Waldgeistern, putzigen Monstern und niedlichen Sidekicks ist die Wahl äußerst pikant, wenn es um die liebenswertesten Wesen aus Hayao Miyazakis Filmen geht. Weiter unten erfahrt ihr, wen Mario in sein Herz geschlossen hat.

Heute will ich ausnahmsweise nicht davon schwärmen, wie herrlich vielschichtig und anspruchsvoll die Animationsfilme aus dem legendären Studio Ghibli sind, sondern euch mit absolut profaner Niedlichkeit überschütten, indem ich euch die sieben drolligsten, liebenswertesten und knuffigsten Kreaturen aus den Filmen von Anime-Großmeister Hayao Miyazaki präsentiere. An einer Stelle schummle ich zugegebenermaßen ein wenig. Warnung: Diese Liste ist extrem süß – Lesen kann Diabetes verursachen.

Teto, das Fuchshörnchen
Der erste knuffige Kamerad stammt aus Nausicaä – Prinzessin aus dem Tal der Winde, der erst zur Gründung des japanischen Ghibli-Studios führte. Die im Titel erwähnte Prinzessin macht dabei gleich zu Beginn die Bekanntschaft des pelzigen Fuchshörnchens, welches ihr der Schwertmeister Yupa von seinen Reisen mitgebracht hat. Zunächst ist es vor lauter Angst noch aggressiv, merkt aber schnell, dass Nausicaä einen besseren Draht zur Natur hat als alle Disney Prinzessinnen zusammen und wird zum treuen Sidekick, der dekorativ auf der Schulter hockt oder auch bequem in der Tasche Platz findet. Ein ganzes Rudel Fuchshörnchen hat später einen Cameo-Auftritt in Das Schloss im Himmel.

Die sanften Gartenroboter auf Laputa
Wenn die Kinder Sheeta und Pazu gegen Ende des Abenteuers in Das Schloss im Himmel endlich auf der schwebenden Schlossstadt Laputa ankommen, begegnen sie dort einem sanften Riesen in Form eines gärtnernden Roboters, der sich schon seit Ewigkeiten um die Pflanzen des verlassenen Ortes zu kümmern scheint. Als Beschützer des Schlosses kommt er Sheeta sogar zur Hilfe, als er sie als Nachfahrin der Laputa-Bewohner erkennt. Seinen ersten Auftritt hatte der liebenswerte Gigant in einer Folge von Lupin III aus den den 1970er Jahren. Eine lebensgroße Bronzefigur des Metallriesen steht übrigens im Garten auf dem Dach des Ghibli Museums in Tokyo.

Totoro und der Katzenbus
Weil es meine Liste ist und ich mich beim besten Willen nicht entscheiden konnte, geht dieser Platz an gleich zwei Wesen aus Mein Nachbar Totoro: Zum einen wäre es ein Verbrechen, den verschlafenen Wald-Troll, oder was auch immer die Kreuzung aus Teddybär, Eule und Waschbär sein mag, nicht auf dieser Liste zu haben. Ist er doch sogar Teil des Ghibli-Logos geworden. Zum anderen ist der Katzenbus eine der abgefahrensten Kreaturen (bzw. Fahrzeuge), die mir je in einem Film untergekommen ist. Dabei ist sie genau das, wonach es klingt: Eine riesige Katze, die gleichzeitig ein Bus ist und die flauschigen Bewohner des Waldes herumkutschiert. Was immer Herr Miyazaki im Tee hatte, als er sich das ausgedacht hat, muss starkes Zeug gewesen sein.

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