Meine Eindrücke bei moviepilot & Co.

Das waren meine 2 Wochen als Schülerpraktikant bei Webedia

Einer meiner Lieblingsfilme: Léon - Der Profi
© Studiocanal
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Mein Name ist Jan-Jakob, ich bin 16 Jahre alt und besuche die 10. Klasse. Am Ende der Sekundarstufe I müssen wir im Zuge eines Betriebspraktikums einen Betrieb unserer Wahl besuchen. Während viele meiner Freunde ihren Platz schon sicher hatten, beschäftigte ich mich noch nicht mal mit der Suche. Als nur noch zwei Monate Zeit waren, setzte ich mich an den Computer und recherchierte einen Praktikumsplatz zum Thema Neue Medien. Bald wurde ich fündig: Ich sah eine Stellenausschreibung für moviepilot, deren Seite und YouTube-Kanal ich schon länger verfolgte. Ich verfasste also eine Bewerbung, wie wir es im Deutschunterricht gelernt hatten, und schon wenige Tage später hatte ich meine Antwort: Da sich die Ausschreibung an Studenten richtete, wurde ich weitergeleitet. Noch mal ein paar Tage später erhielt ich dann aber doch die Bestätigung: Ich konnte mein Praktikum bei Webedia, der Firma, zu der moviepilot gehört, machen, und durfte in alle Unterfirmen reinschnuppern.

Meinen ersten Tag verbrachte ich bei Flimmer, der Eventorganisation von Webedia. Dort kümmerte ich mich für ein Event zu Baby Driver um die Requisiten, um Kinos stilecht einrichten zu können. Besonders spannend war das Durchsuchen der Fundus in Berlin, von denen ich keine Ahnung hatte, dass sie überhaupt existierten. Für einen Hobby-Filmer eine gute Quelle für Requisiten.

Am Tag darauf war ich, genau wie heute (dem letzten Tag) in der moviepilot-Redaktion. Ich verfasste einen Artikel über Christopher Nolans Filme, wobei ich tatkräftig unterstützt wurde, vor allem während der Recherche-Arbeit zu den Filmen und der Nummerierung nach den Community-Bewertungen. Generell habe ich viel über das Schreiben gelernt, zum Beispiel, welche Formatierungen ansprechend sind und wie man Bilder korrekt verwendet.

Am dritten Tag war ich im YouTube-Bereich von moviepilot. Ich arbeitete ein bisschen mit dem Schnittprogramm, sah mir die Aufnahme eines Videos an und half beim Um- und Ausräumen des Studios. Dies war der Bereich, wo es am meisten Austausch mit den anderen Kollegen gab. Auch die praktische Arbeit machte mir viel Spaß. Außerdem wurde mir die Möglichkeit eröffnet, als Helfer beim Spiderman: Homecoming-Screening dabei zu sein. Doch dazu später mehr.

Am Donnerstag war ich bei Filmstarts, wo ich ebenfalls etwas schreiben durfte: Meine 10 Lieblingsfilme der vergangenen 12 Monate. Wieder wurde ich stark unterstützt und mir wurde gezeigt, wie man bestimmte Sachen schreiben sollte, um genau zu vermitteln, was man sagen will. Eine Schwierigkeit war trotzdem, meine Platzierung der Filme auch für andere sinnvoll zu rechtfertigen. Dementsprechend sind die Kommentare teilweise sehr ablehnend meiner Meinung gegenüber, allerdings nicht alle.

Am Freitag besuchte ich den Social Media-Bereich von Filmstarts: Es war sehr interessant zu sehen, wie um Facebook herum gearbeitet wird, wie mit unvorhergesehenen Fehlern umgegangen wird und wie die Rücksprache mit den anderen Bereichen von Webedia ist, zum Beispiel mit den Redaktionen von Filmstarts und moviepilot.

Wochenende, Halbzeit. Erster Eindruck: Arbeiten ist anstrengend. Nach 10 Jahren Schule ist es doch eine ordentliche Umstellung nach 6 Stunden Arbeit (mit Pause, An- und Abfahrt gut 8 Stunden) nach Hause zu kommen. Dafür muss man keine Hausaufgaben machen, was den Nachmittag und Abend ganz schön auflockert.

Montag kam dann der aufregendste Tag des Praktikums: Die Preview von Spiderman: Homecoming (Ich bin bei 1:27 oben rechts in der Ecke zu sehen, Mama!). Ein toller Film. Ein tolles Event. Ich habe sogar ein tolles T-Shirt bekommen. Ein guter Film war es vor allem wegen der frischen Richtung, die Marvel mit der Highschool-Thematik einschlägt und dem Hauptdarsteller, mit dem ich mich persönlich sehr gut identifizieren konnte. Es war wirklich spannend zu sehen, wie während so eines Abends für YouTube gearbeitet wird, also wie Besucher interviewt werden, wie das Bühnenprogramm abläuft, etc. Generell war es mein erstes Event dieser Art.

Dienstags und Mittwochs war ich dann im Content-Bereich von moviepilot, also bei der Aufbereitung von Inhalten wie Film-Zusammenfassungen (zum Beispiel von Chicken Run - Hennen rennen), Bewertungen und Hintergrundinformationen. Ebenfalls eine interessante Arbeit, vor allem das Auswerten der Presseserver, also von vorher unveröffentlichtem Bildmaterial zu neuen Filmen. Eine Neuerung dabei waren die Copyright-Gesetze, obwohl ich es mir komplizierter vorgestellt hatte, Bilder korrekt zu verlinken.

Am Donnerstag war ich im Brand Services-Bereich, also dem Bereich von Webedia, der Aufträge von Firmen entgegen nimmt, um zum Beispiel Werbung dafür zu kreieren. Dort habe ich für eine Internetseite eine Zielgruppenanalyse durchgeführt. Ebenfalls eine spannende Arbeit. Außerdem habe ich Rezepte für Koch.mit eingepflegt und für die Facebook-Seite von GameZ Memes herausgesucht.

Am letzten Tag war ich wieder in der moviepilot-Redaktion, wo ich diesen Artikel geschrieben habe.

Die 2 Wochen haben mir großen Spaß gemacht. Jeder Teilbereich für sich war eine interessante Erfahrung, in jedem habe ich etwas Neues über den Bereich Medien gelernt. Besonders gut fand ich die Arbeit mit meinen Kollegen. Da ich in den 10 Tagen bei 7 unterschiedlichen Bereichen war, habe ich sehr viele Menschen kennen gelernt, ob bei der Arbeit oder in den Mittagspausen, die meine Leidenschaft für den Film teilen. Sie konnten mir gute Empfehlungen geben und mir erzählen, wie sie zu den Berufen gekommen sind, die mich interessieren.

Ich würde das Praktikum bei Webedia jedem empfehlen, der vor allem Interesse am Schreiben, aber auch am Schneiden und generell am Arbeiten mit Computern hat. Dass derjenige Film-Fan sein muss, ist, denke ich, klar.

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