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For the Triumph of Evil

Wir schauen Sleepy Hollow - Staffel 1, Folge 3

19.02.2014 - 08:50 UhrVor 6 Jahren aktualisiert
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Umdrehen oder nicht umdrehen? Das ist hier die Frage!
© Fox
Umdrehen oder nicht umdrehen? Das ist hier die Frage!
Die dritte Folge der neuen Fantasyserie Sleepy Hollow hat wieder einiges an unheimlichen Horrorelementen zu bieten. Vor allem der kreidebleiche Sandmann sorgt für den ein oder anderen Gänsehautmoment.

Mister Sandman, bring me a dream… Schon der Trailer der dritten Episode von Sleepy Hollow vermochte es, uns einen guten Einblick in die aktuellen Ereignisse des verschlafenen Städtchens zu verschaffen. Im Gedächtnis blieb dabei nicht nur das etwas psychodelisch klingende Kinderlied, sondern vor allem die dämonische Gestalt des Sandmanns selbst, der Erinnerungen an den unheimlichen Pale Man aus Pans Labyrinth weckt. Letztendlich verhielt es sich so im Großen und Ganzen auch mit der Folge For the Triumph of Evil, die wie immer durch ihr sympathisches Hauptdarsteller-Duo bestechen konnte, aber auch mit dem Monster der Woche einen Volltreffer landete. Wer hier am Ende wen zum letzten Schlaf bettete, könnt ihr nun nochmal im Recap nachlesen – zumindest, wenn ihr zwischendurch kein Nickerchen macht.

Was passiert: Eröffnet wird die Folge mit einem unheimlichen Traum von Abbie (Nicole Beharie), in dem sie einem weißäugigen Crane begegnet und Bekanntschaft mit einer furchteinflößenden Kreatur macht, der Sand aus den leeren Augenhöhlen rieselt. Abbies erste Vision also und eine Vorahnung dessen, was sie in den nächsten Tagen erwarten wird. Nach dem Aufwachen wird sie unverzüglich zu einem Einsatz gerufen, bei dem eine Frau sich in den Tod stürzen will. Die Dame ist keine Unbekannte für Abbie, denn sie tauchte schon in ihrem Traum auf und ist zufälligerweise auch die erste Ärztin ihrer Schwester Jenny (Lyndie Greenwood), die ihr zwar vor Jahren Glauben schenkte, dies in ihrem Bericht aber verschwieg. Von ihrem Sprung kann Abbie die Ärztin nicht mehr abhalten, doch um dem Selbstmord auf den Grund zu gehen, fährt sie zusammen mit Ichabod Crane (Tom Mison) zu ihrer Schwester in die Anstalt. Die gestählte Jenny hat aber keine Lust, mit Abbie zu reden, denn sie hat ihr den Verrat aus Kindertagen immer noch nicht verziehen. Nach einem kleinen Plausch mit Ichabod ‘Ichy’ Crane eilt das dynamische Duo anschließend zu seinem nächsten Einsatz, bei dem ein verwirrter Garrett Gillespie sich mit einer Waffe im Haus verschanzt hat. Der Mann ist wieder kein Unbekannter, denn er hat Abbie und ihre Schwester bei dem stadtbekannten Vorfall vor Jahren im Wald aufgefunden und ebenfalls die dämonische Gestalt gesehen, dies aber vor der Polizei verschwiegen. Die Quittung kommt nun in Form des unheimlichen Sandmanns, der seine Opfer dazu bringt, sich selbst das Leben zu nehmen, indem er ihnen ihre Schuld vor Augen führt. Bevor er sich also selbst alle Lichter ausbläst, verkündet er Abbie noch, dass sie die nächste sei, die im Schlaf sterben wird.

Was es nun genau mit dem Mr. Sandman auf sich hat, erklärt uns zum Glück ein amerikanischer Ureinwohner, den Abbie mal eben aus der Tasche zieht. Demnach handelt es sich um einen Traumdämon, der seinen Opfern die eigenen Fehler vor Augen hält und sie damit in den Tod treibt. Da der Dämon nur auf seinem Territorium besiegt werden kann, fackeln Abbie und Ichy nicht lange und bekommen das perfekte Einschlafrezept von dem Schamanen serviert: einen Schluck türkisen Traumtee und einen Stich von einem Skorpion in den Bauch… Wer kennt es nicht? Im Traumland angekommen geht es dann auch gleich zur Sache. Der Sandmann wirft mit jeder Menge Sand um sich, lässt Abbies und Ichys Augen weiß werden und stellt beiden ihre Ängsten gegenüber. Die tapfere Abbie hält schließlich eine selbstbewusste Siegesrede, in der sie sich ihre Schuld eingesteht und damit den Sandmann zu Glas erstarren lässt und ihn dann in tausend Stücke zerschlägt. Wieder also hat unser Dreamteam einen Fall abgeschlossen und ist dem Ende seines siebenjährigen Kampfes um den Erhalt der Welt ein Stückchen näher. Um das ausgiebig mit ihrer Schwester zu feiern – und natürlich, um sich noch einmal offiziell zu entschuldigen – fährt Abbie erneut in die Anstalt, wo sie aber nur ein leeres Zimmer vorfindet. Die Lüftungsschächte zu verbarrikadieren, daran hat das Sicherheitspersonal wohl nicht gedacht.

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