Serien-Tipp für Sci-Fi-Fans bei TVNOW: Darum geht es in Project Blue Book

Project Blue Book - S01 Trailer (English) HD
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Project Blue Book stößt Stranger Things-Vibes aus.
14.12.2020 - 11:30 UhrVor 1 Monat aktualisiert
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Einen besseren Science-Fiction-Tipp findet ihr heute nicht. Project Blue Book könnt ihr in der Flat streamen. Deshalb lohnt sich die Alien-Serie, die an Stranger Things und Akte X erinnert.

Stranger Things trifft auf Akte X und Independence Day - und das alles vermengt mit einer dicken Portion wahrer Geschichte. In der Science-Fiction-Serie Project Blue Book klären Wissenschaftler echte, ungeklärte UFO-Geheimnisse auf. Diese Serie lohnt sich.

Beim Streamingdienst TVNOW ist Project Blue Book einer von mehreren Science-Fiction-Inhalten

Kurz gesagt: Sie ist perfektes Binge-Futter und ihr könnt die Folgen in der Flatrate streamen. Alle, die wenigstens ein bisschen an außerirdisches Leben glauben, werden großen Spaß haben. Project Blue Book ist hochspannende und befriedigende Science-Fiction, wie ihr sie selten findet.

Auf den Sci-Fi-Spuren von Akte X: Das ist die Handlung von Project Blue Book

Project Blue Book spielt in den Zeiten des irren UFO-Hypes in den USA, damals in den 1950er und 60er Jahren. Es entstand unter anderem der Area 51-Mythos. Ernsthafter beschäftigte sich die Menschheit danach nie wieder mit außerirdischem Leben.

Die US-Regierung gründete die Untersuchungsgruppe Project Blue Book. Sie sollte tatsächlich gemeldete Sichtungen von UFOs sammeln, überprüfen und auswerten. Genau darum geht es in dieser Serie. (Mehr zu den spannenden wahren Hintergründen lest ihr weiter unten.)

Für Stranger Things-Fans: Der Trailer zu Project Blue Book

Project Blue Book - S01 Trailer (English) HD
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Hier kommt der gute Aidan Gillen ins Spiel. Der fiese Strippenzieher Petyr 'Kleinfinger' Baelish aus Game of Thrones verkörpert den Hauptermittler des UFO-Projekts. Das Unvorstellbare sehen wir durch die Brille seines Wissenschaftlers Dr. J. Allen Hynek, den es wirklich gab.

Der amerikanische Astronom und Ufologist starb 1986. Er entwickelte ein System zur Einordnung von "Nahbegegnungen der dritten Art", also UFO- und Alien-Sichtungen. Wie gesagt, die Menschheit und die US-Regierung nahmen UFOs seinerzeit sehr ernst.

Hynek sträubt sich zunächst gegen die Aufgabe, gerät in der Serie aber immer tiefer hinein in den Strudel aus Verschwörungen und wissenschaftlich Unerklärbarem. Er schart ein Team aus Mitarbeitern um sich, das den seltsamen Fällen nachgeht.

Bei TVNOW streamen: Was steckt hinter dem echten Project Blue Book?

Natürlich überzeichnet Project Blue Book die historischen Ereignisse, wie eine Recherche der New York Times  ergab. Fakten werden mit Fiktion gemischt, damit ein unterhaltsamer Plot um den privat wahrscheinlich weniger charismatischen Wissenschaftler Hynek entsteht. In ihrem Kern bleibt die Serie aber nah an der Geschichte.

Die Binge-Fakten zu Project Blue Book

  • Genre: Science-Fiction, Mystery, History
  • Anbieter: Exklusiv bei TVNOW
  • Staffeln: 2
  • Folgen: 20
  • Länge der Episoden: ca. 44 Minuten
  • Sprache: auf Deutsch synchronisiert oder im O-Ton mit Untertiteln

Bei dem Projekt - angetrieben von der Air Force - ging es darum, möglichst viele Berichte von UFO-Sichtungen zu widerlegen. Die Regierung wollte eine Panik in der Bevölkerung verhindern. Allein das zeichnet ein interessantes Bild vom Zeitgeist in den 50ern. In amerikanischen Himmeln ereigneten sich Phänomene, die sich schlicht nicht erklären ließen - also eine potentielle Bedrohung durch Feinde - die Sowjet Union - darstellten.

Genau diese Traumata von einer Bedrohung, die sich unter der Erde versteckt, verhandelt auch Stranger Things etwa durch den Demogorgon.

Aidan Gillen in Project Blue Book

Hynek wurde als wissenschaftlicher Berater angestellt, der nach und nach erkannte, dass er es mit echten fliegenden Objekten zu tun hatte. Er schob Untersuchungen an. Doch das Geheimnis um die fliegenden Objekte konnte bis heute nicht vollständig aufgeklärt werden, auch weil seit dem Ende von Blue Book nicht genug Anstrengungen in die Richtung unternommen worden, so heißt es in dem Bericht der Times.

Mit 12.618 Fällen von vermeintlichen UFO-Sichtungen wurde Hynek in seiner Amtszeit konfrontiert. 701 sind bis heute nicht erklärt worden.

Zu diesem Artikel gehört im Titelbild und folgenden Hinweis eine Anzeige für TVNOW. Der Artikel selbst ist nicht Teil der Anzeige und wurde inhaltlich und thematisch unabhängig von TVNOW konzipiert und veröffentlicht.

Habt ihr jetzt Lust auf die Serie?

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