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Oscars 2018 - Verleihung mit den schlechtesten Quoten der Oscar-Geschichte

06.03.2018 - 10:10 UhrVor 3 Jahren aktualisiert
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Shape Of Water - Trailer (Deutsch) HD
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© 20th Century Fox
Shape of Water
Da brachte auch eine pannenlose Show nichts: Die Oscars erzielten am vergangenen Sonntag die schlechtesten Quoten in der Geschichte der Preisverleihung und untertrafen sogar noch den Minus-Rekordhalter von 2008.

Das 90-jährige Jubiläum der Oscars ging am Sonntag mit einer zweiten Chance für Moderator Jimmy Kimmel, den letztjährigen Pannen-Laudatoren Warren Beatty und Faye Dunaway und nur wenigen Überraschungen auf Nummer sicher. Die Quittung dafür gab es jetzt von den TV-Analytikern, die die Oscarverleihung 2018 mit den schlechtesten Quoten aller Zeiten auszeichneten. Wie Deadline berichtet, verfolgten rund 26,5 Millionen Menschen in den USA das Treiben im Dolby Theatre in Hollywood vor dem Fernseher, was das absolute Rekordtief in der Geschichte der Preisverleihung darstellt und selbst die bescheidenen Zahlen vom letzten Jahr noch unterbietet.

Demnach mussten die Oscars 2018  ganze 19 Prozent gegenüber dem letzten Jahr einbüßen, die 2017 mit einer dürftigen Zahl von 32,9 Millionen Zuschauern aus der Sonntagnacht hervorgingen und die schlechtesten Quoten seit 9 Jahren vorwiesen. Doch toppte die diesjährige Verleihung sogar noch das absolute Schlusslicht in der Geschichte der Academy Awards und unterschritt die 32 Millionen-Marke, die die Verleihung im Jahr 2008 aufstellte. Im Vergleich dazu erzielten die Oscars 2014, die von Ellen DeGeneres moderiert wurden und 12 Years a Slave als Besten Film auszeichneten, rund 43,7 Millionen Zuschauer und können sich bisher als die quotenstärkste Verleihung des neuen Jahrtausends rühmen.

The Shape of Water

Obwohl die diesjährigen Oscars mit einer Reihe von Filmen an den Start gingen, die sich an den Kinokassen durchaus beachtlich schlugen und Bester Film-Preisträger Shape of Water - Das Flüstern des Wassers den kommerziell erfolgreichsten Oscar-Gewinner der letzten 5 Jahre darstellt, mangelte es der Verleihung aus Expertensicht vor allem an Überraschungen in den großen Kategorien. So galt Guillermo del Toros modernes Märchen mit 13 Nominierungen als absoluter Favorit für den Besten Film- und Regie-Award. Darüber hinaus schienen auch Frances McDormand, Gary Oldman, Sam Rockwell und Allison Janney die Darstellerpreise bereits im Vorfeld sicher. Andererseits sind die Oscars teil eines Trends abnehmender Quoten im US-Fernsehen, der auch Serien betrifft.

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Während auch andere Award Shows in den letzten Jahren abnehmende Zuschauerzahlen verzeichneten, kann sich Oscar-Sender ABC immerhin über den Quotensieg des Sonntagabends freuen, indem der Broadcaster die Programme der anderen großen amerikanischen Sendeanstalten NBC, CBS und Fox weit hinter sich zurückließ. Zugegeben, ein schwacher Trost.

Wie erklärt ihr euch das Quotentief der Oscars 2018? Habt ihr euch die Verleihung angeschaut?

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