Infinity War bringt einen alten Bekannten zurück - mit einem Unterschied

29.04.2018 - 15:00 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
Avengers 3: Infinity WarDisney
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In Avengers 3 haben die Russos einige unerwartete Überraschungen eingebaut. Eine davon ist die Rückkehr einer Figur, die im MCU das letzte Mal vor 7 Jahren zu sehen war. Allerdings wurde der Schauspieler ausgewechselt.

Achtung, harte Spoiler für Avengers 3: Infinity War: In Avengers 3: Infinity War gelingt es Thanos nach längerer Suche, den Soul Stone ausfindig zu machen. Nachdem er seine Adoptivtochter und Guardians of the Galaxy-Mitglied Gamora massiv unter Druck gesetzt hat, indem er das Leben von Gamoras Schwester Nebula in seinen Händen hielt, verrät sie ihrem verhassten Stiefvater den Namen des Planeten, auf dem sich der mächtige Infinity-Stein befindet. Auf diesem Planeten namens Vormit begegnen Thanos und Gamora schließlich einem alten Bekannten des Marvel Cinematic Universe. Der Red Skull entpuppt sich als Wächter des Soul Stones, der Thanos die einzige verheerende Bedingung nennt, mit der dieser an den Stein gelangen kann.

Captain America - The First Avenger

Red Skull im bisherigen MCU

Als Figur tauchte Red Skull im MCU bislang als Bösewicht in Captain America - The First Avenger auf und wurde von Hugo Weaving gespielt. Im ersten Solo-Film des Superhelden war er der Widersacher, der als Befehlshaber der Wissenschaftsdivision des Dritten Reichs HYDRA auf der Suche nach dem Tesserakt ist. Dabei gelangte das mächtige Artefakt gleich zu Beginn des Films in den Besitz des Schurken, der mit bürgerlichem Namen Johann Schmidt heißt. Das geheime Experiment, das der Wissenschaftler Abraham Erskine im Jahr 1943 an dem knochendürren, kleinen Steve Rogers durchführt und diesen dadurch in den muskelbepackten, größeren Super-Soldaten Captain America verwandelt, wurde an Johann Schmidt ebenfalls durchgeführt. Der wissenschaftliche Versuch mit dem Super-Soldaten-Serum hatte aber nicht nur positive Auswirkungen auf ihn. Neben den gesteigerten körperlichen Fähigkeiten veränderte das Experiment auch das Aussehen und diverse psychopathische Charaktereigenschaften des Wissenschaftlers, der hierdurch zu Red Skull wurde.

Mehr: Für diesen Marvel-Schurken hat die letzte Stunde im MCU noch nicht geschlagen

In Captain America - The First Avenger will der Oberbefehlshaber von HYDRA schließlich die alleinige Macht an sich reißen und sich über die Welteroberungspläne von Adolf Hitler hinwegsetzen. Mit der Hilfe des Wissenschaftlers Arnim Zola findet er heraus, dass die Energie des Tesserakts dazu genutzt werden kann, die von ihm entwickelten Spezialwaffen und Geräte anzutreiben. Nach und nach gelingt es Captain America aber, immer mehr Stützpunkte von Red Skull zu zerstören und dessen Pläne von der alleinigen Machtübernahme zu vereiteln. In einem finalen Kampf stehen sich Red Skull und Captain America an Bord eines Bombers gegenüber, wo der Bösewicht den Tesserakt aktiviert und nach diesem greift. Durch die Energie des Artefakts scheint der Bösewicht schließlich von einem blauen Licht pulverisiert zu werden. Diese Szene markierte seitdem den Moment, in dem Red Skull zum letzten Mal im MCU zu sehen war.

Captain America - The First Avenger

Red Skull in Avengers 3: Infinity War

Nachdem Thanos und Gamora auf dem Planeten Vormir ankommen, begegnen sie einer Gestalt, die unter einem Umhang versteckt ist. Dahinter verbirgt sich Red Skull. Dabei kommt die Rückkehr des Bösewichts keineswegs aus dem Nichts. Wie Screen Rant  berichtet, wurde der Verbleib von Red Skull bereits im Prequel-Comic zu Avengers 3: Infinity War verraten. In Rückblenden zu dem Kampf zwischen Captain America und Red Skull stellen die Comic-Panels klar heraus, dass der Bösewicht nicht pulverisiert oder verbrannt, sondern von der Energie des Tesserakts auf einen anderen Planeten befördert wurde, der sich im Film als Vormir entpuppt.

Von Red Skull erfährt Thanos in Avengers 3: Infinity War, dass er eine Person opfern muss, die er liebt, um an den Stein zu gelangen. Hochdramatisch entfaltet sich hierdurch eine der emotionalsten Szenen des gesamten Films, in welcher der Zuschauer sieht, wie dem mächtigen, grausamen Titanen Tränen über die Wangen laufen. Nachdem Thanos seine eigene Adoptivtochter Gamora getötet und damit eine Seele geopfert hat, bekommt er von Red Skull den Soul Stone überreicht.

Guardians of the Galaxy Vol. 2

Aber nicht Hugo Weaving spielte den Red Skull

Mit dieser Szene endet der Auftritt des Infinity-Stone-Hüters. Im weiteren Verlauf des Films taucht er nicht mehr auf, wodurch Red Skull für zukünftige Filme des MCU durchaus noch einmal zurückkehren könnte. Da dieser seine Aufgabe in Bezug auf Thanos' Suche nach allen Infinity-Steinen aber erfüllt hat, dürfte ein weiterer Auftritt von Red Skull im MCU nicht allzu wahrscheinlich sein. In Avengers 3: Infinity War wird Red Skull außerdem von einem neuen Schauspieler gespielt. Anstelle von Hugo Weaving, der sich in der Vergangenheit von einer weiteren Beteiligung für das MCU als Red Skull distanzierte, übernahm Ross Marquand die Rolle für Avengers 3: Infinity War. Auch wenn sich das Aussehen der Figur im Vergleich zu Captain America - The First Avenger nicht sonderlich verändert hat, spricht Ross Marquand den Bösewicht mit einem deutlich anderen Akzent als noch Hugo Weaving, der Red Skull einen deutschen Akzent verlieh.

Wie fandet ihr die überraschende Rückkehr von Red Skull in Avengers 3: Infinity War?

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