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Licht ins Dunkel durch Wort und Bild

Heiße Empfehlungen vom DOK Leipzig 2017

Highlights DOK Leipzig 2017
© Various
Highlights DOK Leipzig 2017
11.11.2017 - 01:45 UhrVor 3 Jahren aktualisiert
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Letzte Woche hatte ich wieder das Glück in der Welt des DOK Films abtauchen zu dürfen, hinein in das Schicksal der Menschen dieses Planeten. Grandiose 6 ¼ Tage voll Wissbegierde, Sehnsucht, Leid und Hoffnung liegen hinter mir.

Bei meinem vierten Dauerkartenvollprogramm auf dem DOK Leipzig begegneten mir, wie zu erwarten, wieder sehr viele aufschlussreiche Geschichten und Perspektiven. Nur allzugern berichte ich für euch kompakt über meine persönlichen Favoriten.

Die allermeisten Filme, die nun folgen, sollten in nicht allzu ferner Zukunft im Programm der Öffis, auf einer Streamingplatform oder gar abseits eines Festivals im Kino zu erleben sein. Letzteres sicherlich nur vorausgesetzt man wohnt in einer Stadt mit einem oder mehreren duften Programmkinos

Silent War

Mein diesjähriger DOK-Favorit ist ein ganz harter Brocken. Kein anderer Film hat mich so tief berührt wie 'Silent War'  von Manon Loizeau, in welchem über das weitgehend unbekannte Schicksal einer großen Anzahl syrischer Frauen berichtet wird. Konkret geht es dabei um das methodische Vorgehen der militärischen Truppen der Assad-Regierung gegen Regierungskritiker in der Bevölkerung. Was die ausschließlich weiblichen Augenzeugen bzw. Opfer berichten ist nichts für zarte Gemüter und kann im Grunde niemanden kalt lassen. Wenn von systematischen Vergewaltigungen und Prügelfolter berichtet wird, die Hilflosigkeit und Verzweiflung aus den Stimmen der Frauen in das eigene Ohr dringen, dann sitzt man erstarrt in seinem Kinosessel und vergisst alle wohl banalen und überwindbaren Problemen in Deutschland. Auch man selbst wird hilflos, kann man doch, gegen solcherlei aktuell noch immer bestehenden Umstände, vordergründig persönlich nichts tun.

DasNetz_inDir‏ @dasnetzindir

#SilentWar #DokLeipzig

Höchst wichtiger Film/Zeitzeugenbericht über einen #Horror der für viele Syrerinnen noch immer #Realität ist. #Syrien

Warum ich denke, dass es dennoch wichtig ist diesen Geschichten persönliche Aufmerksamkeit zu schenken?

1. Oberster Entscheidungsträger und diejenigen die sie Berufen können zu Hilfsunternehmungen angeregt werden. [Sollten nicht allen Grausamkeiten Einhalt geboten werden?]

2. Uns können eigenen Entfaltungsmöglichkeiten, der immense Wert des eigenen Friedens, der Wert stabiler friedlicher Verhältnisse ganz bewusst werden. Der Blick außerhalb unserer eigenen kleinen Lebensblasen lohnt sich, denn sind wir uns unserer eigene Freiheit bewusst, fangen wir ohne Zweifel öfter aktiv an selbst mit eigener Initative friedliche Verhältnisse zu stützen und zu schützen. Das potentiell mögliche monströse im Menschen, wie es in 'Silent War'  deutlich zu Tage tritt, kann nur durch stabile das psychische und physische Leben achtende Strukturen gebannt werden.

3. Um das Monströse zu verstehen, muss man es studieren. Wie viele eher stumpfe, fiktionale Horrorfilme gibt es und worden zu hunderten produziert und anschließend zu hunderttausenden konsumiert, regten oft nur die Adrenalinlust der Zuschauer an. Dagegen wäre jede Minute, den echten aktuellen Horror auf Erden zu erkennen, wichtig!

4. Wie oft sind die Schlagzeilen in den Medien über Kriege und Tote nur eine weitere Randnotiz über die Schrecklichkeiten der Welt, den man sich mit einem schnellen Abwenden wieder entziehen kann? Nach diesem investigativen Dokumentarfilm hingegen, beschäftigt man sich automatisch intensiver mit dem wahren Gesicht des Krieges.

Gewinner des 'Filmpreis Leipziger Ring ' [Publikumspreis]

Empfehlenswerte Review zum Film https://mephisto976.de/news/koerper-als-kriegsschauplaetze-62744 

Eingeimpft

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#Eingeimpft #DokLeipzig

Spitze! Der Film schafft es ausgewogen einiges an Licht auf ein heiß diskutiertes Themenfeld zu werfen. #Impfen

Erfreut und gespannt war ich, als ich dieses Jahr im Programm las, dass David Sieveking mit seinem neuen Film Eingeimpft Premiere auf dem Festival feiern würde. Er hat sich, wie auch in seinen grandiosen beiden letzten Filme [ Vergiss mein nicht + David Wants to Fly ] erneut einer höchst interessanten Thematik zugewandt. Seit einigen Jahren ist in einer breiteren Öffentlichkeit, eine heiße Diskussion um die Notwendigkeit und die Gefahren des Impfens entbrannt. Dieser nimmt sich David also an. Gewohnt ruhig und detailliert geht er seine Recherche an. Praktischerweise ist in seinem Leben und dem seiner Freundin Jessica gerade ein Impfkandidat (später sogar zwei) in Erscheinung getreten und die Informationswille schon aus reinen Führsorgegründen somit stark angeregt. Also werden Bücher gewälzt, Mediziner verschiedener Couleur befragt, die Geschichte des Impfens betrachtet, Kongresse besucht, impfimplizierte Vorfälle begutachtet, der Wirkverstärker Aluminium seziert und schließlich eine wichtige noch recht unbekannte, durch Langzeitstudien wissenschaftlich bestätigte, Entdeckung gemacht. Der Regisseur, lässt auf seiner Recherchereise den Zuschauer mit hinein in sein Privatleben, sodass wir wohl fast jede Überlegung seinerseits oder Jessicas erfahren und gemeinsam mit ihnen auf Impfentscheidungstour gehen. Am Ende sind sie beide und auch der Zuschauer sehr viel besser informiert über die Eigenheiten unseres Immunsystems und vor allem die Ein bzw. Auswirkungen des Impfens auf unseren Körper. Und dies ist sehr erfreulich, denn an dieser Stelle darf ich behaupten Eingeimpft (Kinostart 08.03.2018) wird die Debatte ums Impfen auf ein neue Ebene heben.

When the Bull Cried

DasNetz_inDir‏ @dasnetzindir #WhenTheBullCried #dokleipzig
Intensiv! Mein heutiger Favorit und ein Beweis dafür ist, dass DOKs auf die große Leinwand gehören. Hingehen!

Mein nächster Liebling des 17er Jahrgangs war der bildgewaltigste Festivalbeitrag, der mir die Woche über begegnet ist. Dies liegt nicht zuletzt an der eindrucksvollen Andenkulisse rund um das bolivianische Bergbaudorf in denen When the Bull Cried  seine Protagonisten findet. Ganz nah ist man dabei, wenn am Morgen dick eingepackte kleine Bolivianerinnen in einen kalten Tag erwachen, wenn eine Mutter mit ihrem minderjährigen Sohn zur Resteverwertung in den dunklen Stollen, der von den Dorfbewohner in Eigenverwaltung betrieben Mine, steigen, wenn eine über 80 jährige ihre Bewegungsdrang noch immer mit Bergbautätigkeiten am Tageslicht stillt, wenn ein Bruderpaar sich gegenseitig sehr modern auf Trab und gegenseitig davon abhält, die Schule für den Lohn der Bergarbeit aufzugeben, wenn vom Alkohol und Koka gefangenen Bergarbeiter in einer in ihrer Tristheit nicht zu überbietenden Trinkhalle in der Runde sitzen und wenn der jährliche Akt der archaischen Opfergabe eines Bullen zelebriert wird. Man lauscht den Geschichten der Dorfbewohnern, den Mythen über den Teufel und den Himmel. Dies alles ist in seinem Wesen sehr poetisch, jedoch kein wirklich schönes Gedicht, dafür ein sehr ehrliches und wahrhaftes. Es spiegelt sich in ihm etwas zutiefst mystisches.

https://vimeo.com/212443101


The Poetess

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#ThePoetess #DokLeipzig

Ein starkes Stück neuere arabische Geschichte. ...und so eine Show sollte es auch in #Deutschland geben. #Poetry

Apropos Poesie. In Europa und auch sonst wo in der Welt gibt es Peotry Slams in verschiedenster Größe in vielen Städten. In den Vereinigten Arabischen Emiraten jedoch, da gibt es zur besten Primetime im TV ein von einem Millionenpublikum wahrgenommen Dichterwettstreit den „Million’s Poet“. Im Jahr 2010 trat eine Frau trat in den Wettbewerb und sorgte mit kritischer und trotzdem geachteter Lyrik für viel Aufmerksamkeit. Der Film The Poetess beleuchtet diese bemerkenswerte Geschichte, lässt der Protagonistin Hissa Hilal  viel Raum zum Erzählen, ihre Ansichten und Absichten zu erklären. Die Enge der Existenz als Frau in Saudi Arabien wird während ihrer Ausführungen deutlich spürbar. Der zielgerichtete Wille Hissas mit ihrer schriftstellerische Tätigkeit und ihre Präsenz in der Show Zeichen zu setzen ist bewundernswert. Sie kämpft dafür grundsätzliche individuellen Freiheitsbedürfnisse zur Entfaltung bringen zu dürfen, gegen fragwürdig engstirnige Zustände. Nur mit der Macht des Wortes beschreitet die Dichterin diesen Wege und sät gewissermaßen Samen in die Köpfe der Gesellschaft, der wie die neueste Geschichte zeigt, bei einigen zu keimen scheinen. Seit 2016 ist es tatsächlich so, dass den Frauen in Saudi Arabien langsam selbstverständlichste Rechte zugebilligt werden. The Poetess ist ein starker und hoffnungsvoll stimmender Film, über die Macht eines einzelnen Menschen mit einer wohl bedachten Wortwahl Köpfe in Bewegung zu versetzen.

https://vimeo.com/227717362


Das Kongo Tribunal

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#DasKongoTribunal beleuchtet die dichten Zusammenhänge im Bezug auf #Konfliktmaterialien. #Afrika #UNO #Weltbank #Fairphone #DokLeipzig

Ob man will oder nicht, unser aller Leben ist mit dem Kongo verknüpft. Warum? Weil im Kongo Coltan  und andere begehrte Rohstoffe abgebaut werden, welche die Elektronikindustrie für ihr vielfältigen Produkte benötigt und diese nutzen wir mehr oder minder alle. Was vielen sicherlich auch schon bekannt ist, dass der Abbau der Rohstoffe nicht selten ein schmutziges Geschäft ist. Vor allem die Bevölkerung im Kongo hat in den letzten Jahrzehnten sehr unter dem Kampf um die Rohstoffe zu leiden. Im Grunde könnte das Land eines der reichsten Afrikas sein. Warum es dies nicht ist und welche komplexen Faktoren dafür sorgen, dass das Land sich nicht zu einem stabilen prosperierenden Staat entwickelt, beleuchtet Das Kongo Tribunal auf einzigartige Weise. Filmemacher Mila Rau  hat dafür einen schier genialen und genauso unglaublichen Versuch gestartet und erfolgreich umgesetzt. Er initiierte zwei fiktive Gerichte, [eines direkt im Kongo, eines in Berlin], in dem einerseits verschiedenste Experten in Menschenrechtsfragen, Fragen des internationalen Rechts, Bergbauexperten die Jury bildeten und andererseits, eine breite Bandbreite an vom Konflikt betroffenen Einheimischen und in ihn verwickelte Machthaber und Bedienstete politischer-, rebellischer- und unternehmerischerseits im Zeugenstand zu Wort kommen lies. Es ist unglaublich wie durch den Prozess des Zusammentragens der verschiedensten Aussagen aller Beteiligten und das Einspielen von Beweisvideos im Gerichtsaal, ein sehr konkretes, wenn auch letztlich noch nicht komplett vollständiges, Bild entsteht. Den Zuschauern werden somit die komplexen Verstrickungen gewahr, welche den immer noch anhaltenden Konflikt befeuern und auch wie das Zutun bzw. Nichtstun der Politiker der dreisten Willkür der Bergbauunternehmen Tür und Tor öffnen. Erstaunlich das Milo Rau tatsächlich die höchsten Politiker des Landes dazu bringen konnte, diesem fiktiven Rechtsprozess beizuwohnen. Am Ende werden schließlich auch Urteile auf Grund der Beweislage gefällt, jedoch natürlich ohne rechtliche Konsequenzen. Doch es eine neue Transparenz ist entstanden, in den Köpfen der Kongolesen und der internationale Beobachter, zu dem jeder einzelne Dokuschauer zählt. Diese Transparenz kann und wird einen wichtigen Beitrag leisten, dass sich etwas an der Gesamtsituation im Kongo ändern wird. [Das Kongo Tribunal ab 16.11.17 im Kino]

https://vimeo.com/233698982

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#BeforeTheBridge #DokLeipzig

Was wird die vorranschreitende Automation für gesellschaftliche Herausvorderungen+ Möglichkeiten bringen? #BGe

Freitag morgen auf dem DOK Leipzig. Knapp 12 Minuten bombardiert der Kurzfilm Alien  meinen noch etwas müden Geist mit Lärm und trotzdem bin ich begeistert. Zwei alte Männer in einem kleinen Geschäft in denen Spindelmaschinen stehen und Fäden von kleinen Spindeln zu Kordeln verdrillen. Ruhige Bilder, lautes Rattern und lethargisch automatische Bewegungsabläufe. So beginnt an diesem Freitag das Mensch vs. Machinen Programm. Als zweiter kürzerer "Vorfilm" erscheint Before The Bridge  ( Gewinner Healthy Workplaces Film Award ) auf der Leinwand. Es geht um Automatisierung und die Zukunft, in der noch viel mehr Bereiche Automatisierungen erfahren werden. Es geht um die Chancen dieser Automatisierung und darum, dass sich Gesellschaften darauf einstellen müssen. Ich sehe das erste mal einen Amerikaner über die Thematik des Grundeinkommens Reden. Es wird viel reflektiert, darüber was bereits passiert und was wohl noch passieren wird. Ich bin begeistert.

https://vimeo.com/220903301


Machines

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#Machines #DokLeipzig

Ganz nah und ästhetisch dran an der Produktion schöner Muster und dem fast stummen Verbrauch müder Arbeiter.#mustsee

Der Hauptfilm des Mensch vs. Maschinen Programms hieß schlicht Machines und führt mich langsam schwebend in eindrucksvollen und harmonisch komponierten Bildern durch eine indische Textilfabrik. Das Ganze hat nichts raues, alles scheint harmonisch im Takt zu funktionieren. Auch wenn die Maschinen alt sind, es pulsiert und werkelt. Menschliche Arbeiter sind längst selbst zu maschinenhaften Helfer mutiert, oft scheinen sie dabei jedoch gar nicht besonders im Stress. Allerdings hat die Lethargie sie im Griff, man sieht hier und da einen Arbeiter schlafend auf einem Textilhaufen. Erst ab der Hälfte des Filmes, nach minutenlangen gewissermaßen hypnotischen Bildern, erfährt man langsam mehr über die Arbeiter und die Bedingungen unter denen sie hier schuften. Der Standard ist der 12-Stunden-Tag und nun sieht man auch die doch auch stressigen Arbeitsstationen, an denen dann in der Regel die Halbwüchsigen stehen. Man schaut endlose Momente einem von ihnen zu wie er stehend, übermüdet und überarbeitet immer wieder einzunicken droht. Die Maschine scheint keine Erschöpfung zu kennen, die Halbwüchsigen versuchen den Takt der Maschinen zu halten. Man erfährt wie schwierig es ist die Arbeiter zu bewegen für einen 8-Stunden -Tag zu kämpfen. Sie sind so arm und kommen aus den entlegensten Regionen in die Fabrik, sodass sie ohne den täglichen Lohn zu verhungern drohen und da die Verwandten und Freunde weit weg sind, haben sie niemanden vor Ort, der im Falle einer Arbeitsniederlegung Hilfe stellend zur Seite stünde. So sieht moderne Sklaverei in Indien aus, ganz automatisch. Der Kontrast, der menschlichen Komponente zu den wunderschönen Farben und Muster der Stoffe, die in der Fabrik entstehen, könnte nicht größer sein.

http://machines-themovie.com/ 

https://youtu.be/Vm0gxjao36E


Sandmädchen

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#DasSandmädchen #dokleipzig

Kluges, metaphorisierendes und äußert poetisches Portrait über einen Weg von Innen nach Außen #mustsee #Autismus

Stellt dir vor, du hast tausende Gedanken in dir und sie könnten nicht heraus. Du willst dich entwickeln, aber deine Fähigkeiten hindert dich daran. Unsere Imagination reicht wohl nicht ganz aus, um uns vorzustellen, wie sich das Leben der körperbehinderten Autistin Veronika Raila  anfühlt. Der einfühlsame, erstaunliche und gleichsam poetische Film Sandmädchen  öffnet uns jedoch die Pforte zu ihrer Welt. Diese ist sehr zerbrechlich und trotzallem voller Leben. Beeindruckend besonders die gedanklichen Tiefe, die sich vor allem in Veronikas, auch schon in Buchform veröffentlichten, Texten zeigt. Diese webt der Film in die Erzählung ihrer Geschichte immer wieder passend ein. Bei mir entstand der Eindruck (und das macht den Film in meinen Augen so besonders wertvoll), viele Gefühle und Ausdrücke Veronikas stehen gewissermaßen universell für abseits des Mainstreams denkende Menschen, denen es nicht immer oder manchmal gar selten gegönnt ist, mit neuen Ideen und neuartigen Sichtweisen auf Resonanz in ihrer Umwelt zu stoßen. Der extremen Transformationweg seiner Protagonistin, den Sandmädchen  feinfühlig nachskizziert, generierte in mir extrem viel Empathie, gerade auch deswegen, da trotz der sehr unterschiedlichen Ausgangslagen, welche im Leben Veronikas und meinem eigenen Leben bestehen, für mich ähnliche Denkmuster und Betrachtungsweisen in ihren Worten erkennbar sind. Gewissermaßen setzt der Film dem Drive des entdeckenden und Barrieren überwindenden Geistes ein kleines Denkmal. Ich bin zu tiefstem Dank verbunden.

https://vimeo.com/239084341

Weitere Filme die sich definitiv sehr lohnen:

Kolyma (Straße der Knochen) - Eindrückliches Portrait über ein Region und ihre Bewohner in einer unwirtlichen Region, in welcher der Gulag nur in der Erinnerung weniger noch präsent ist.

Schildkrötenpanzer  - Die 30 minütigen Off-Sprecher Kurzdoku bietet sehr interessante Einblicke zu Reptilienschutzverordnungen, Krisensituationen und Auslandseinsätzen

Displaced  - Junge studierte Türken, die ihr Glück in Istanbul versuchen wollen und sich in den meisten Fällen, hier wie da nicht gänzlich zu Hause füllen. Ein wenig eine Studie darüber, wie bestimmte gesellschaftliche Werte Heimat definieren.

The Other Side of the Wall  - Mitreisendes Portrait über ein mexikanisches Teenagergeschwisterpaar, welches ihr zu Unrecht im Gefängnis sitzende Mutter vertreten muss und sich um ihre jüngeren Geschwister kümmert.

Still Alive  - Rückblick auf die grüne Revolution in Ägypten und wie euphorische Teilnehmer das letztliche Ergebnis deuten. Zerissene Menschen, zwischen früherer Hoffnung und aktueller Realität.

No Sex Please  - Skuriles Portrait über einen recht divergenten Thailandtouristen

Inkotanyi  - Ausführliche Ruandische Staatsgeschichte, mit einer Menge Massakern und einem Blick in die aktuellen hoffnungsvollen Verhältnisse.

RAW  - Ausschnitthaftes und intensives Portrait über in Porto lebende Menschen, mit dem Hang zum aufspüren sehr aussagekräftiger Bilder und Worte.

Time to Read Poems  - Dichtkunst als Ursprung des Umdenkens und als Energiespender. Fünf entspannte Portraits aus Südkorea.

++++++++ Artikel erscheint gleichzeitig auf meinem Blog ++++++++++ https://dasnetzindir.blogspot.com/2017/11/dok-leipzig-2017-Meine-Empfehlungen.html  

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