Fan-Theorie

Darum wird Ash in Pokémon niemals älter

02.07.2015 - 11:45 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
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Immer gleich alt - Ash und Pikachu aus PokémonAbspielen
© Warner
Immer gleich alt - Ash und Pikachu aus Pokémon
Seit 18 Jahren wird der Kult-Anime Pokémon schon produziert. In über 850 Episoden fällt dem Zuschauer jedoch auf, dass Hauptcharakter Ash niemals älter wird. Nun liefert eine Fan-Theorie eine Erklärung dafür, die ziemlich plausibel klingt.

Viele von euch werden Pokémon in ihrer Kindheit gesehen haben. Auch heute noch werden neue Folgen produziert, die die Abenteuer von Ash Ketchum (Originalstimme: Rica Matsumoto) und seinem Wegbegleiter Pikachu (Ikue Ohtani) erzählen. Dabei fällt uns auf, dass Ash in den letzten 18 Jahren um keinen Tag gealtert ist. Eine Theorie liefert uns nun eine mögliche Erklärung, die gar nicht so abwegig erscheint.

Der Anfang

Der Habitak-Angriff aus der ersten Folge


Schon in Pika - Pikachu, der ersten Folge von Pokémon, bekommt Ash ein großes Problem. Er wird von einer Schar Habitaks angegriffen, die ihn ziemlich verärgert verfolgt. Das Ende vom Lied ist ein Unfall, bei dem Ash mit dem von Misty (Mayumi Iizuka) geklauten Fahrrad stürzt. Hier setzt die Theorie mit einem uralten Ansatz ein: Bei dem Sturz ist Ash so heftig verletzt worden, dass er ins Koma gefallen ist. Als er später gefunden wird, wird er ins Krankenhaus gebracht, wo er seitdem nicht wieder erwacht ist. Doch warum soll diese Theorie gerade bei Pokémon mehr Sinn ergeben als sonst?

Ashs Persönlichkeit

Die Personen, denen Ash auf seiner Reise begegnet, sind alle Teil seiner Persönlichkeit. So steht Rocko (Yūji Ueda) beispielsweise für die sich in ihm entwickelnde Sexualität, was für sein Alter ja ziemlich normal ist. Immer wieder verliebt sich Rocko erneut in schöne Mädchen, die den Weg der Freunde kreuzen. Vor allem Schwester Joy (u.a. Ayako Shiraishi) und Officer Rocky (u.a. Chinami Nishimura) haben es ihm immer wieder angetan. Dadurch gelangen wir sofort zum nächsten Punkt: Joy und Rocky sehen in jeder Stadt gleich aus. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Ash seine Heimatstadt Alabastia zuvor nie verlassen hat und ihm sein Unterbewusstsein somit einen Bezug zu seinem Zuhause unterjubelt. Somit hat er in jedem fremden Ort die Gewissheit, dass auf die beiden immer Verlass ist, egal, in welchen Problemen er sich befindet.

Misty aus Pokémon


Kommen wir zu Misty. Das rothaarige Mädchen verkörpert Ashs eindimensionale Vorstellung des anderen Geschlechts. In Ashs Alter sind die meisten Mädchen noch zickig und doof. Dies erklärt, warum es zwischen ihm und Misty immer wieder zu Streitereien kommt. Auch sein Schuldbewusstsein wird durch Misty transportiert. Ash, der im Grunde eine gute Seele ist, hatte vor seinem Sturz Mistys Fahrrad geklaut, um vor den Habitaks zu fliehen. Dass er es ihr nicht zurück geben konnte, plagt ihn auch in seinem komatösen Zustand.

Kampf um das Leben

Team Rocket und Pikachu aus Pokémon


Pikachu verkörpert seine menschliche Verwundbarkeit und kann auch als Metapher für sein ganzes Leben gesehen werden. Ashs Aufgabe ist es, dieses zu beschützen und gegen den Tod anzukämpfen. Die Bedrohung wird durch Jessie (Megumi Hayashibara) und James (Shinichirô Miki) vom Team Rocket dargestellt, die immer wieder versuchen, ihm das Pikachu (also sein Leben) zu entreißen. Dass sich sein komatöser Zustand zu bessern scheint, wird dadurch deutlich, dass das Team Rocket zu späterem Zeitpunkt immer weniger in Erscheinung tritt.

Wer noch etwas mehr ins Detail dieser Theorie gehen möchte, dem werden hier  auch diverse andere Charaktere aus Pokémon erklärt. Im Großen und Ganzen könnte dies die erste Koma-Theorie sein, die einigermaßen schlüssig klingt.

Was haltet ihr von dieser Theorie?

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