Tatort

Ballauf und Schenk ermitteln im Obdachlosen-Milieu

Udo Kier und Klaus J. Behrendt in Platt gemacht
© Das Erste
Udo Kier und Klaus J. Behrendt in Platt gemacht

Zum mittlerweile 48. Mal verdingen sich im Tatort: Platt gemacht die Tatort-Dinosaurier Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär als Kölner Kommissare Max Ballauf und Freddy Schenk, diesmal verschlägt es sie in ein wenig bekanntes Milieu.

Worum geht’s?
Ein junger Obdachloser wurde tot aufgefunden, die Flasche Wein, die er zuletzt getrunken hat, war mit Frostschutzmittel versetzt. Die Kölner Kommissare müssen herausfinden, ob es sich um einen Unfall oder einen gezielten Anschlag handelt. Als Kontaktperson bietet sich der kultiviert auftretende Wohnungslose Beethoven (Udo Kier) an. Er gibt Ballauf einen Einblick in die Szene und berichtet von einem Streit zwischen dem Toten und dem Stadtcowboy Django (David Scheller), der am Abend des vermeintlichen Mordes ausgetragen wurde.

Ein andere Spur führt die Ermittler zum Schönheitschirurgen Dr. Norbert Ellermann (Christian Goebel), der in Köln für sein caritatives Engagement zu Gunsten von Obdachlosen bekannt ist. Es stellt sich heraus, dass Ellermann sexuellen Kontakt zum Toten hatte – machte dieses Geheimnis den Schönheitschirurgen zum leichten Ziel einer Erpressung? Die Lage wird komplizierter, als Ballauf und Schenk auf einen von einer Rechtsanwältin beauftragten Privatdetektiv treffen, der unter den Obdachlosen den Zeugen eines Vandalismusdelikts sucht. Plötzlich gibt es einen weiteren Todesfall…

Und sonst?
Als Gäste treten die Kölner Stimmungsband “Höhner” und Volksschauspieler Peter Millowitsch auf. In einer Szene in einem echten Obdachlosenheim feiern sie zusammen mit den Bewohnern eine Party. Mit dabei ist auch Udo Kier – der in Köln geborene Hollywoodstar darf sich endlich ganz offen zu seiner Herkunft bekennen: “Ich bin nun seit mehr als 40 Jahren im Filmgeschäft – und endlich darf ich zum ersten Mal vor der Kamera Kölsch sprechen,” freut sich der Exil-Rheinländer.

Der Tatort: Platt gemacht läuft zur altbekannten Zeit, nämlich am Sonntag, den 04.10.2009, um 20.15 Uhr im Ersten. Wer keine Lust auf harte soziale Realität gepaart mit kölscher Fröhlichkeit hat, der kann sich in unserem Fernsehprogramm eine Alternative heraussuchen.

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