Rogue One: A Star Wars Story - Kritik

Rogue One: A Star Wars Story / AT: Star Wars Anthology: Rogue One; Star Wars: Rogue One

US · 2016 · Laufzeit 134 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 9

    A Star Wars Story! Perfekt umgesetzt. Das Feeling aus der alten Trilogie wurde in die Neuzeit gebracht. Etwas zu langatmig und mir fehlte noch etwas die Tiefe der Hauptfiguren. Sonst Top!

    • 4

      KRITIK ENTHÄLT SPOILER!!
      Die Vorgeschichte zu Episode IV, die, wenn man ehrlich ist, doch eigentlich niemanden interessiert - oder zumindest nicht so, wie sie dem Zuschauer kredenzt wird. Zwar fühlt sich der Film in Teilen viel mehr wie Star Wars an, als es Episode VII auch nur in kurzen Momenten vermochte, doch sagt es nicht viel über die Qualität aus, erst recht nicht, wenn man einen Film mit einem ziemlichen Mist wie eben Episode VII vergleicht.
      Was so wahnsinnig störend und ärgerlich an dem Werk ist, ist der Umstand, dass man zwar ästhetisch partiell punkten kann, der ganze Rest dafür aber unterdurchschnittlich ist. Keiner der Charaktere fühlt sich dreidimensional an. Sie sind stattdessen nur Schablonen, Abziehbilder, am Reißbrett entworfen. Man hat den erhabenen blinden Jedi, seinen toughen Kumpel, der mit ihm durch Dick und Dünn geht, den Comic-Relief-Roboter, der weder Comic, noch Relief anbieten kann, den langweiligen Part des Mannes, den etwas skurrilen Nebencharakter, einen lahmen Bösewicht und die Damsel in Distress, die eine völlig vorhersehbare Wandlung durchmacht.
      Erinnert ihr euch eigentlich noch, wie erhaben, wie majestätisch, wie episch Star Wars mal war? Wie sehr es Fantasy war? Wie man in diese Galaxie eintauchen und alles um sich herum vergessen konnte? Wo ist das geblieben? Star Wars hatte mal, was Look, Geschichte, Charaktere anging, ein Alleinstellungsmerkmal. Jetzt sehen die Filme aus wie jeder andere verschissene Sommer-Blockbuster. Wüsste man nicht, dass es sich um SW handelt, könnte man es zumindest nicht am Film selbst erraten - abgesehen von, wie gesagt, ein paar wenigen Momenten.
      Und so schippern diese langweiligen Charaktere mit Hilfe von öden Dialogen in einer faden Geschichte herum. Nebenbei entmystifiziert man völlig unnötig Lichtschwerter, setzt gute Schauspieler nur für Cameos ein und hat mit Felicity Jones eine "Schauspielerin", die sich wohl jeden Tag am Set dachte:"Scheiß drauf. Der Gesichtsausdruck ist gut. Den behalte ich. Ist ja nicht so, dass man in einem Action-Sci-Fi-Spektakel mimen müsste." Dementsprechend schwer fällt einem die Identifikation mit den Figuren. Wie auch? Sie dienen ja alle nur als Schaufensterpuppen.
      Und so schaute ich nach etwas über einer Stunde auf die Uhr und war erschrocken, wie viel ich noch zu sehen hatte. Ein Star-Wars-Film, dessen Ende ich herbeisehne. Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal zu erleben bekomme.
      Doch zumindest das Ende hatte was für sich (auch wenn es quasi ein Remake des Endes von "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" war). Zum ersten Mal kam so etwas wie Star-Wars-Feeling auf. Die Lasergeräusche, die AT-ATs, Vader mit einem wirklich guten Auftritt. Und dann hat man tatsächlich die Eier und tötet quasi jeden Charakter. Das ist mutig und gut - in einem anderen Film hätte ich keinen davon wieder gebraucht.
      Es mag sein, dass das Universum rund um unsere liebste Fantasy-Heldensage viele interessante Geschichten bietet. Doch wenn sie allesamt so inszeniert werden wie hier, sehe ich schwarz für jedwede weitere Trilogie. Doch es kann einem Böses schwanen. Man wird das Gefühl nicht los, dass Star Wars jetzt gemolken wird, selbst wenn die Kuh bereits über den Zeitpunkt der totalen Verwesung hinaus ist.
      Ein Thumbs Up gibt es für den Cameo-Auftritt von Schweinegesicht. Das hatte was für sich.

      Das gibt, eben wegen des Endes, gönnerhafte 4/10. Zumindest besser als der grauenhafte siebte Teil.

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      • 8
        marv.kukovic 11.11.2017, 17:08 Geändert 11.11.2017, 17:08

        Inszenierung sowie Anspielungen aus besonderen Momenten der original Trilogie und den damit unter anderem plötzlich auftauchenden Charakteren sind echt perfekt und ein Genuss für den Star Wars liebhaber.

        Dieses Endzeit Szenario was klar und deutlich legt, dass es früher oder später sowieso zu Ende sein wird war wohlmöglich das epischste überhaupt und erinnerte mich sehr stark an die science fiction Games des Halo Franchise die dieses Muster aufgeriffen habe.

        Das Problem was bei Rogue One unvermeindlich war ist, dass die Haupt Protagonisten das erste mal ihren Weg in das Krieg der Sterne Universum suchten und letztlich auch wieder genau so schnell im Abschluss ihre Daseinsbrechtigung verlieren mit dem Tod Hand in Hand gehen und uns wieder verlassen. Derweil kann so keine richtige Charakter Bindung enstehen, da Charaktere sowieso wieder ihren Abgang finden. Genau aus diesem Aspekt heraus waren Vaders Auftritte die zwar dezent, aber dafür ganz bewusst am stärksten in Szene gesetzt wurden um die Nostalgie des Star Wars wieder aufblühen zu lassen, die größte Bereicherung an dem Film und genau, dass was in meiner Seele die gewissen Gänsehaut Momente ausgelöst hat. Besonders da Vaders Auftritte oft unerwartet und wie ein Brecheisen ganz plötzlich ohne, dass man noch damit rechnet auf der Kinoleinwand einprasselnden.

        Ausgezeichnete Ergänzung des Krieg der Sterne Franchise!!

        8/10 Punkten

        Bin gespannt auf die weiteren spin offs !!

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        • 10

          Die Mission die Pläne vom Todesstern zu klauen.
          Das ganze spielt zwischen Episode 3 und 4.
          Auf dieses Kapitel mussten Fans sehr lange warten
          aber es hat sich gelohnt !!!

          Rogue One zählt für mich zu den besten Star Wars Filmen.

          Die Besetzung ist mit Felicity, Jones ,Donnie Yen, Mads Mikkelsen und Forest Whitaker ist einfach grandios. Nicht vergessen sollte man dabei auch den neuen Androiden der einfach ne Coole Socke ist.

          Das Feeling stimmt hier voll und ganz. Es ist düster und die Actionszenen kommen richtig gut.

          Das Star Wars Theme wurde etwas abgeändert. Aber jede Sekunde der Melodie verursacht Gänsehaut.

          Der Showdown ist der Hammer. Spektakulär und zugleich schockierend.
          Und dann noch der Auftritt von Darth Vader...

          Ein ganz tolles Kapitel in der Sternensaga.

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          • Der ganze Film ist sehr konstruiert und bemüht. Im Endeffekt geht es nur um die jahrzehntelange Diskussion, und "Rätsel", wie es sein konnte, dass ein so mächtiger, tödlicher Kampfstern eine solche Schwachstelle haben konnte.

            Ein ganzer Film nur für die (V)erklärung eines offensichtlichen Logikfehlers aus dem ersten Teil. Also 4. Teil....

            Dafür müssen dann alle Protagonisten natürlich sterben am Ende.

            Disney tut Star Wars nicht gut, befürchte ich. Ähnlich wie bei Marvel, welche aber eigenständiger sind als das ehemalige unabhängige Lucas Arts Studio.

            • 7 .5

              Der Film ist, was viele eben auch gerne vergessen, kein wirklicher Star Wars Film, sondern viel mehr ein Kriegs Drama das zufällig eben im Star Wars Universum spielt. Der Film erzählt eine ganz andere Geschichte als die, die wir aus Episode 1-7 kennen, und wird auch ganz anders erzählt. Der Film zeigt auch das nicht nur Luke, Han und Leia gegen das Imperium gekämpft haben, sondern erzählt alles aus der Sicht völlig neuer Charaktere. Der Film hat auch genau wie Episode 7 geschafft was die Prequels eben nicht geschafft haben, er hat die Fans wider an die Original Trilogie erinnert. Und trotz der vielen Nachdrehs ist der Film immer noch sehenswert und interessant. Ich freue mich schon auf die nächsten Spin-off Filme.

              • 8 .5

                Spoilerfrei:)

                Rogue One ist eine einzige Hommage an die alten FIlme. Er schafft den Spagat zwischen adäquatem Einfügen in die Reihe, aber dennoch als alleiniger Film stehen zu können. Hommage deshalb, weil unglaublich viele Cameos bzw. versteckte Hinweise auf die alte Trilogie gekonnt untergebracht wurden.

                Im Heist-Movie Stil wird die Geschichte vom Stehlen der Pläne des Todessterns erzählt. Dabei wird ein interessantes Ensemble an Charakteren eingeführt, die alle miteinander funktionieren und von denen jeder seine eigene Motivation mit sich bringt und somit nahbar wirkt.
                Kamera und Musik gefallen ebenfalls gut, auch wenn die Musik nur dann an jene von John Williams herankommt, wenn sie dessen Themen zitiert.

                Grundsätzlich gilt: Ein Spin-off funktioniert, wenn die Hauptgeschichte ergänzt- und nicht unnötig verlängert wird . Ich zumindest habe mich schon immer gefragt, wie es zu der Schwachstelle im Todesstern kam, wodurch mich die stimmige Erklärung aus Rogue One äußerst interessiert hat.

                Eine noch höhere Punktzahl erreicht der Film deshalb nicht, da über ihr die alten Filme liegen. Deren Charme ist weiterhin unerreichbar. Dennoch hat Rogue One meine Erwartungen absolut betroffen und das Star Wars Universum um einen großartigen Film erweitert.
                Bleibt zu hoffen, dass Disney diesen Kurs nun beibehalten kann...

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                • 4 .5
                  J.F.Lannister 04.10.2017, 17:49 Geändert 04.10.2017, 17:53

                  Für "Star Wars EU"-Fans wie Fenrisúlfr:

                  Der blinde Machtnutzer Chirrut Îmwe basiert vermutlich auf Rahm Kota, einem Jedi aus dem Videospiel "Star Wars - The Force Unleashed", der die Order 66 überlebte und beim Kampf gegen Darth Vaders Schüler Galen Marek sein Augenlicht verlor. Laut Marcos Cabota, dem Regisseur der SW-Doku "I Am Your Father", sollte Rahm Kota ursprünglich sogar selbst im Film auftreten.

                  http://www.lafosadelrancor.com/2017/09/rahm-kota-aparecia-guion-original-rogue-one-una-historia-star-wars/

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                  • 10

                    Ein wirklich ausgeziechneter Film von der ersten bis zur letzten Minute, wirklich TOP TOP TOP.

                    • 4

                      130 Minuten anstrengendes Effektegewitter, dafür leider null Handlung, null Charisma, null Humor und ergo null Spannung. Somit sogar noch deutlich schwächer als "Episode One". Ob das Ding wohl auch 7,5 Punkte Durchschnittswertung bekäme, wenn es nicht unter dem Label "Star Wars" liefe?

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                      • 0
                        MowiePielodth 21.09.2017, 11:11 Geändert 21.09.2017, 11:12

                        Gute Story . . ?

                        Das gabe es füher Mal !
                        Effekthascherei reicht wohl für eine Wertung von :

                        moviepilot

                        7.5 Community
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                        516 Kommentare

                        imdb

                        7,9/10
                        362.548 Bewertungen

                        zu geben.

                        Einige Beispiele an Hirnrissigkeit:

                        Einige Beispiele an Hirnrissigkeit / mehrere Handlungsstränge die ich zusammenfasse :

                        1 Stunde 49 Minuten :
                        Es musst ein vorsinnflutliches " Kabel " im Shuttle eingestöpselt werden - aber die " Konsole " war draussen.

                        1 Stunde 51 Minuten :
                        So musste einer der Protagonisten unter feindlichem Beschuss noch mal raus um die Datenübertragung zu aktivieren . .
                        Der Blinde Jedi geht dann unter feindlichem Beschuss ungetroffen, weil er " eins mit der Macht ist "
                        Er legt den Schalter der Konsole um und die Funkverbindung steht. .

                        Dann wird die Konsole angeschossen und explodiert und der " blinde Jedi " kann endlich sterben !

                        Sein Kumpel mit der Pump-Laser-Gun läuft zu ihm, während in der zwischenzeit andachtsvoll, nicht geschossen wird.
                        Sie wechseln noch ein paar mitfühlende Worte . .

                        1 Stunde 55 Minuten :
                        Danach geht er in Rambo-Manier durch die Gegend und killt noch ein paar Böse, bis er selbst ..
                        Ein letzter Blick auf seinen Jedi-Kumpel und die Handgranate eines getöteten, herunterrollenden Angreifers explodiert.

                        Zum Glück ist dann auch noch der Sternenzerstörer kampfunfähig, weil alle seine Triebwerke ausgefallen sind.

                        1 Stunde 56 Minuten :
                        Ein grosses Schiff wird herbeordet und schält mit seinem eigenen Rumpf, ohne Schaden zu nehmen, das Oberdeck des
                        Sternenzerstörer weg.

                        Köstlich !!

                        1 Stunde 51 Minuten :
                        Die beiden Hauptdarsteller springen aus der gegenerischen Kommandozentrale in einen Schacht, in dem dann eine Art
                        " Videocasette " ist und problemlos mitgenommen werden kann . .

                        Oberhalb des Schachtes öffnet sich eine Tür und die Hauptdarsteller werden beschossen aber natürlich nicht getroffen.
                        Stattdessen werden die Gegner bequem abgeschossen.

                        Bis auf den Anführer, der den männlichen Hauptdarsteller anschiesst, der dann 10 Meter tief in den Schacht fällt.

                        1 Stunde 55 Minuten 40 Sekunden // jetzt wurde es richtig gut . .:
                        Die gut trainierte, gestählte Hauptdarstellerin springt im Schacht nach oben und entkommt durch den Luftschacht, weil sich da
                        warum auch immer, eine klappe öffnet durch die sie mit ihren Superkräften entkommen kann.

                        01H:55m:40s eingeben und sehen das es ca 10 Meter nach oben geht.

                        Und so weiter . . -

                        Prädikt:
                        Unbedingt nicht sehen !

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                        • 5 .5

                          Ich fand den Film durchschnittlich und langweilig. Zwar waren die nostalgischen Elemente nett (wenn ich auch nie wirklich Star Wars fan war und sein werde), aber größtenteils hat mich die Story kalt gelassen. Dabei waren die neu eingeführten Charaktere, gerade Jyn Erso als Heldin, aber auch Diego Luna, interessant und man hätte da noch mehr herausholen können. Doch das Drehbuch war irgendwie...mau - und dabei war das Problem nicht die Form des Prequels, dass ich quasi wusste, wie die Geschichte ausgeht, sondern einfach ein schlechtes Skript. Vielleicht treffen die Filme auch einfach nicht meinen Geschmack. Die Geschichten scheinen sich von Film zu Film im Kreis zu drehen und mittlerweile kann ich den Todesstern wirklich nicht mehr sehen :D

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                          • 7 .5

                            Die Darth Vader Szene am Ende allein war's Wert.

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                            • 5 .5

                              Ich war auch nicht soo angetan von Film! Irgenwie konnte ich mich mit den ganzen Haufen "Helden" nie wirklich anfreunden, auch war nie wirklich mitgerissen. Irgendwie war DAS nicht mein Film.

                              • 6 .5

                                Optik und CGI ist Topp, die Action am Strand ist cool, aber die Story ist vorhersehbar und platt wie eine Flunder.
                                Dazu nervt der Score an einigen Stellen.

                                Etwas mehr Mut und Kreativität bei der Story und wir hätten hier einen richtig guten Film.

                                • Besser als der von j.j. Abrams star Wars Film. Den Typen den ich sowieso überbewertet finde. Warum der so geliebt von vielen wird, kann ich gar nicht verstehen

                                  • 5
                                    cycloo77 05.09.2017, 01:29 Geändert 05.09.2017, 12:01

                                    Star Wars ist zu einem CGI Science Fiction Action Reiser verkommen, der obendrein den feinen Humor dieser Filmreihe komplett weggesprengt hat.

                                    Dieses Prequel ist für mich nur schwer greifbar, das mag an dem fehlenden unverwechselbaren Figuren der Reihe oder einfach daran, das die Figurenzeichnung hier mehr als nur oberflächlich ist liegen. Schade das C3PO und R2 D2 hier nur ein Quickie Auftritt hinlegen.

                                    Die Computer Wiederauferstehung von Peter Cushing und Carrie Fisher war eher unheimlich als erfreulich.

                                    Rogue One hat nur wenige Phasen die mich angesprochen haben, vorallem die Anfangssequenz mit Mads Mikkelsen steht da ganz oben.

                                    Auch wenn die Filme der Reihe nicht alle das gleiche Niveau hatten, finde ich hier fehlt vor allen Dingen das besondere Gefühl der anderen Filme.

                                    R.i.P Prinzessin Leia!

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                                    • 4 .5
                                      Carroll_Diehl 03.09.2017, 01:06 Geändert 03.09.2017, 02:37

                                      Wieder- und wiedergekaut, lieblose Szenen zu einer undichten Geschichte zusammengeschustert.

                                      Natürlich macht der Film mit hübschen Bildern und dümmlichen, reißerischen Witzen etwas her, aber mehr noch ödet er an.

                                      Die alten Star-Wars Zeiten werden gefleddert - eine Serie die nie wirklich zu den besseren Filmen gehört hat, einem früher aber wenigstens eine Gänsehaut zaubern konnte.

                                      Aber es hat wohl auch niemand mehr erwartet.

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                                      • 8 .5

                                        Die fehlende Bindung zu den Figuren stellt eine der größten Schwachpunkte von Rogue One da. Ob die nun sterben oder nicht, wen kümmert es?! Nachdem ich jetzt Star Wars - Der Auslöser gelesen habe (Vorgeschichte zu Rogue One, Kanon) hat sich das Blatt gewendet. In diesem Buch bekommt die Familie Erso, bestehend aus Lyra, Jyn und Galen deutlich mehr Hintergrund. Auch Orsen Krennic als manipulierender Antagonist bekommt vernehmbar mehr Farbe. Durch die Erkenntnisse aus dem Buch gewinnt Rogue One an Qualität hinzu und veranlasst mich meine 7 Punkte auf 8,5 zu erhöhen.

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                                        • 4

                                          Das war jetzt endgültig der auf unbestimmte Zeit letzte Big Budget-Computerfilm, den ich mir angesehen habe. Komplett leere (und das meint: „Auf Prequel-Level leere“) und eigenschaftslose Figuren ohne gescheiten Antrieb oder Charakter stolpern durch eine digital „aufgehübschte“ Kulisse nach der anderen, wer dabei was warum macht muss man raten, ist aber auch egal, weil gleich Bumms und Knall kommt, in ganz bunt und - wooooooooooow - mal wieder ganze Planeten kaputt gehen. Fresh, Awesome, Evil! Wenn die Figuren auch nur einen Hauch von Charme hätten und diese hohle Nummernrevue wenigstens ansatzweise den Zauber versprühen würde, welcher trotz fast dreistem Remake-Charakter z.B. EPISODE VII innewohnte, könnte man ROGUE ONE sicher wenigstens ohne akute Einschlafgefahr ertragen - in der vorliegenden Form ist das schwierig, denn wenn in den wenigen starken Momenten gegen Ende, denen die Gefälligkeitsmaschine Disney tatsächlich mal ein durchschimmern von Edwards' (ursprünglich mal zentral anvisiertem) Thema des Kriegsfilms zugesteht, all die bunten Schlachten des Mainstreamkinos als das was sie eigentlich sind entlarvt werden - gnadenlose Gewalt - hat das Wachkoma wahrscheinlich schon eingesetzt. Aber was meckere ich, alles was "der Fan" will ist schließlich drin: Darth Vader darf slashen, Verstorbene dürfen auf visuellem BEOWULF-Niveau erneut performen und auch im aufstrebenden Markt China ist man zufrieden, weil Donnie Yen in einer Mikro-Rolle anwesend sein darf. Da liegen Dollars, Disney nimmt sie mit, passt doch, „Ist doch STAR WARS, ey!“. Leckt mich doch alle am Arsch...

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                                            vanilla 10.08.2017, 12:07 Geändert 10.08.2017, 12:10

                                            Sehr schönes Spin-Off, dass die Nebenereignisse nach Episode 3 und vor Episode 4, aufgreift und sozusagen eine Lücke schließt.
                                            Hier wird mehr gekämpft, mehr gebombt.
                                            Auch die kurzen Auftritte von R2D2, C3PO und Vader sind sehr nett eingebaut.
                                            Ansonsten macht man hier nix falsch, wenn man als Star Wars-Liebhaber hier reinschaut, denn geboten wird in dieser Reihe immer etwas.
                                            Mir hat trotzdem der gewisse Star Wars Flair gefehlt und die liebgewonnenen Charaktere.
                                            Auch die witzigen Momente kommen hier leider zu kurz, alles wird sehr ernst vollzogen.
                                            Ben Mendelsohn finde ich als ultimative Besetzung, einfach super.
                                            Nichtsdestotrotz, neben "Alien" und vielleicht der "Karibik"-Reihe, ein(e) immer sehr gern gesehene(s) Fortsetzung/ Spin/Off.

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                                            • 6 .5

                                              Als Ganzes gesehen fand ich "Rogue One " eher enttäuschend. Zwar ist dieses Weltraumabenteuer recht unterhaltsam und kurzweilig, doch mit "Star Wars" hat das in meinen Augen eher weniger zu tun. Da fehlt es einfach an Story, interessanten Figuren und diesen besonderen Momenten die diese Reihe nun mal ausmachen. Mich wundert halt nur die hohe Durchschnittsbewertung der Community. Bei 7,5 muss man ja fast denken das Regisseur Gareth Edwards hier ein Highlight des Sci-Fi Kinos gelungen ist.

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                                              • 9

                                                Die Rückkehr des klassischen Kriegsfilms im supermodernen Gewand. Weniger Märchen, mehr "Die sieben Samurai" oder "Die Kanonen von Navarone". Technisch aufwändig und einwandfrei in Szene gesetzt, aber leider nie frei von kleinen Logiklöchern. Ben Mendelsohn als Director Krennic ist erstklassig (ihm nimmt man den miesen karrieregeilen Imperiumsoffizier richtig ab) und auch Riz Ahmed in seiner Nebenrolle: prima Schauspiel. Sehr unterhaltsam.

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                                                • 7 .5
                                                  Leinzi 29.07.2017, 00:28 Geändert 09.10.2017, 15:34

                                                  Bin immer noch nicht vollends zufrieden, aber etwas milder gestimmt, als nach der Erstsichtung. Meine Kinoeindrücke gibts hier: http://www.moviepilot.de/movies/rogue-one-a-star-wars-story/comments/1638012

                                                  Hier folgt nun eine Übersicht meiner Eindrücke nach der Zweitsichtung.

                                                  Pro:
                                                  ------
                                                  + die schönen (teils) neuen Planeten
                                                  + die Optik im allgemeinen
                                                  + die Leiden des Krieges...
                                                  + ...die aufkeimende Hoffnung ab der Mitte des Films
                                                  + Lord Vader
                                                  + Bail Organa und sämtliche andere "alte" Bekannte
                                                  + die KABELTROMMEL!
                                                  + die Weltraumschlacht und die Konsequenzen am Ende

                                                  Contra:
                                                  -----------
                                                  - die musikalische Untermalung
                                                  - Diego Luna
                                                  - Forest Whitaker bzw. die Figur Saw Gerrera zu jedem Zeitpunkt
                                                  - die sichtliche Unterforderung von Mads Mikkelsen
                                                  - K-2SO (bis auf ein paar wenige Momente)
                                                  - die Stelle, an der zum dreiundzwanzigsten Mal "Die Macht ist mit mir und ich bin eins mit der Macht" gesagt wurde
                                                  - Lord Vaders Rüstung (sah in seiner ersten Szene ein wenig nach Plastik aus)
                                                  - die fehlende emotionale Bindung zu den meisten der Figuren (das Ende wäre noch viel besser, wenn die Bindung dagewesen wäre)

                                                  Was besser geworden ist:
                                                  -----------------------------------------
                                                  + Jyn Erso war mir - im Gegensatz zum Kino - nicht mehr egal

                                                  Was schlechter geworden ist:
                                                  -----------------------------------------------
                                                  - Tarkin empfand ich auf der Kinoleinwand realer als jetzt auf dem Fernseher

                                                  Bewertung: 73% [28.07.2017]

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                                                  • Dass ich mich nach etwa einem Jahr kaum noch an Story oder den hinterlassenen Eindruck erinnern kann, sagt fuer mich genug. Ich weiss noch, dass ich mich unterhalten fuehlte. Zeit fuer ein Wieder-sehen..

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