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Geschichten vom Essen

(2008) | 60 Minuten

Geschichten vom Essen ist ein Film aus dem Jahr 2008 von Hans-Dieter Grabe.

Komplette Handlung und Informationen zu Geschichten vom Essen

Die erste Geschichte zeigt hart arbeitende Frauen in einer Zeit, in der “5 Kartoffeln” – so der Titel – ein großes Geschenk sein können. “Rote Rüben” beschafft sich heimlich ein zehnjähriges Mädchen für seine zwei kranken Brüder. Die Schwester weiß: Wenn sie erwischt wird, warten harte Strafen auf sie.“Hefeklöße” – die Freude darüber, wie gut sie ihm schmeckten, obwohl wenige Stunden davor sein Elternhaus in Flammen aufgegangen ist, hat der damals acht Jahre alte Dokumentarfilmer bis heute nicht vergessen. “Brot” – um nichts anderes kreist jahrelang das Denken eines Häftlings. “Vom Sattessen” träumt ein Mann, der zwar genug zu essen hat, dessen zerstörter Körper aber auf die geringste Gewichtszunahme mit unerträglichen Schmerzen reagiert. Hans-Dieter Grabes Film ist aus dem Material für fünf Dokumentarfilme entstanden, die der Filmemacher zwischen 1967 und 1998 drehte. Grabe, der im und nach dem Zweiten Weltkrieg am eigenen Körper den Hunger erlebt hat, hofft, dass sein Werk dazu beiträgt, “die Flut von Koch- und Ess-Shows im Unterhaltungsfernsehen durch eine etwas andere, nämlich nachdenklichere und bewusstere Sichtweise auf Nahrungsmittel und die Bedeutung des Essens zu ergänzen.”

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