Elysium - Kritik

Elysium

US · 2013 · Laufzeit 110 Minuten · FSK 16 · Science Fiction-Film, Actionfilm, Drama · Kinostart
Du
  • 7

    Visuell sehr ansprechend, hervorragende Zukunftsideen und temporeiche Action. Die Story hätte mehr substanz verdient- Top Film

    • 4

      Elysium

      Vom Ansatz her eine gelungene Idee.... die Armen werden auf der Erde zurückgelassen während sich die Reichen auf einer Raumstation im All den Kavier reinschieben.

      Die Rolle des verzweifelten Max passt überhaupt nicht zu Matt Damon.Ich hätte lieber ein anderer Darsteller gesehen. Der Fähigkeiten hat als Schauspieler und auch in den Actionszenen nicht überfordert wirkt mir fällt da mal Jean-Claude Van Damme ein. Der Herr Damon dreht ja jeden Schund und er spielt auch immer gleich da wäre der Belgier der richtige Mann. Jodie Foster macht es eigentlich gut wäre aber auch austauschbar gewesen.
      Meiner Meinung nach hätte die Story aber auch in 90 min. abgehandelt werden können.

      Nichtsdestotrotz ist es ein fast Bildgewaltiges Werk, das mich doch ab und an an JJ abrahms erinnert hat von den Kameraeinstellungen. Aber ansonsten konnte mich dieser Film zuwenig überzeugen. Ich persönlich hätte den Film auch härter gemacht eine FSK-18 kein massentauglicher 08/15 Blockbuster wie dieser. Mark Wahlberg oder Matt Damon solche Kerle drehen solchen Schund immer und wieder und das Publikum fällt natürlich darauf rein immer und wieder. Aber der Film hat auch gute Ansätze und deswegen werde ich mit der Punktezahl einwenig gnädig sein.

      5
      • 5 .5

        Äh? Hallo? Kamera??
        An sich ist der Film garnicht schlecht, mir gefallen Schauspieler, Story und Dramatik. Schlussendlich will der Funke aber doch nicht so richtig überspringen- das liegt vor allem daran, dass man nicht richtig etwas zu Gesicht bekommt.

        Da haben sie wohl 6 Kindern Handykameras in die Hand gegeben, die damit ein paar Tage lang durchs Set gerannt sind und hinterher alles kreuz und quer zusammengeschnitten, oder wie jetzt?
        Dafür massiver Punkteabzug für einen Film, der an sich durchaus was hätte sein können

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        • 7 .5

          HEy, muß ja ein cooler Film sein, ist schließlich vom Macher von District 9. Jedenfalls, in diesem Film vom Macher von District 9 geht es um Matt Damon, der in eine Raumstation der Zukunft einbrechen will da die Erde mittlerweile ein einziges Drecksloch ist und er nach einem Fabrikunfall nur dort die Hilfe und Heilung finden kann die er braucht ... und damit er da auch eine Chance hat wird er mit Cyborgteilen aufgemotzt die aber eigentlich wenig bringen da er meistens dennoch zur Wumme greifen muß. Und all das in einem Film  vom Macher ... sorry LEute,d as regt mich einfach auf. District 9 wird als MArkenzeichen, als ultimativer PRototyp gesehen für einen Film der es schafft Action mit Effekten und niveauvollem Background zu kombinieren. An all dem ist ja auch nichts verwerflich, mich nervt es nur wie dieser Film als Referenz genommen wird und damit auch dieser hier ganz ganz große klasse sein muiß. Für mich muß so ein Film für sich selbst bestehen können und das kann dieser hier -. aber mit Abstrichen. Es geht weniger um die erzählte Geschichte, daß ist eine schlichte Sci-FI Story in der eine knallharte Sau aus der Unterschicht der Oberschicht in den Hintern tritt. Das gezeigte Szenario, die präsentierte zwei Klassengesellschaft und die Verkommenheit der Erde sind sehr interessant und liefern intelligenten Zuschauern sicher eine Menge Material was wohl wofür stehen mag. Matt Damon brilliert als coole, harte Sau wenngleich man ihn widersprüchlich ins Szene setzt wenn er einerseits am Beginn fröhlich albern darf und dann zum nüchternen, knallharten Kämpfer mutiert. Ebenso wird der Part von Jodie foster vom Trailer deutlich größer ausgewalzt als er dann im fertigen Werk ausfällt. Was ich hier nicht so richtig in Worte gefasst bekomme: dies ist ein ordentlicher, anständiger und brauchbarer Film, der Gesellschaftskritik ebenso unterbekommt wie Action und gute Effekte. Trotzdem ist es nicht der Film der in diesem Jahr die Kinokassen dominiert und der Megadenkerfilm den so mancher „District 9“ Fan gerne drin sehen würde.

          Fazit: Harte Action, grandiose Effekte und hintergründige Effekte – krass und gut!

          Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=1W26HBa1Orc

          • 5 .5

            Blomkamp Interview:

            "What would you have done differently?

            I feel like, ultimately, the story is not the right story. I still think the satirical idea of a ring, filled with rich people, hovering above the impoverished Earth, is an awesome idea. I love it so much, I almost want to go back and do it correctly. But I just think the script wasn’t… I just didn’t make a good enough film is ultimately what it is. I feel like I executed all of the stuff that could be executed, like costume and set design and special effects very well. But, ultimately, it was all resting on a somewhat not totally formed skeletal system, so the script just wasn’t there; the story wasn’t fully there.

            Did you feel pressure to rush another movie?
            No.

            Then why release it when you weren’t happy with it?
            Because you can’t tell. You don’t know. You’re just in it.

            As a filmmaker, when do you first realize it’s not working?
            I don’t really remember. I think, on some level, you probably innately know. The problem with me is I get so caught up in concepts and ideas. Like I just said, the ring is so cool. The satirical idea of a diamond encrusted ring above, like, slums is such a satirically cool idea – I’m not like a normal person in the sense that I have to have a story for something to be interesting. Concepts are just as interesting to me as stories are. Where, to normal people, stories are more interesting. So, that’s an example of what I mean. I can be like, “F*ck, I love this ring, I love all the visual effects related to it, I love these images and how they’re juxtaposed with one another.” And then be like, “as a director, I could have done better.” And you sort of realize that all these people prefer this element I didn’t pay as much attention to, but I paid a lot of attention to this. Do you see what I mean?"

            Er sieht es mittlerweile wenigstens mit ehrlichen Augen. Kein schlechter Film aber bis auf den Look leider nichts besonderes.

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            • 5 .5

              Zweitsichtung vollzogen und es ist nur minimal besser geworden. Das größte Problem sind die Figuren und ihre Darsteller, welche sich in einer brachial schönen Optik zu steif und seelenfrei bewegen.
              Das holprige Drehbuch und die Dialoge machen aus einem großen Potenzial leider viel zu wenig. Der kompromisslose Härtegrad wusste zu gefallen.
              Das dystopische Szenario von Unterdrückung und Endklassensystem hätte für meinen Geschmack mehr seelische Tiefe und Beklemmtheit einfordern müssen. Somit bleibt es in der Tat ein hübscher Bilderrausch ohne viel Nachhall. Das Thema ist zu allgegenwärtig und wichtig, als dass es sich so einfach oberflächlich abhandeln ließe.
              Die sich andeutende Entwicklung Blomkamps wurde in Chappie später bestätigt.

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              • 3

                Wenig gemacht aus einer guten Idee. Lausige Camera. Schlecht besetzt.

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                • 5 .5

                  Elysium ist zwar Optisch schon interessant, aber es wirkt alles irgendwie wie ein Bilderrausch ohne Stopptaste.
                  Man bekommt so richtig nicht viel zu sehen, es zischt einfach alles an einem vorbei als würde man aus einem Fahrenden Zug zuschauen und das schlimme dabei ist, es bleibt auch nicht viel davon hängen.
                  Für mich ein solider Endzeit-Scifi-Drama, das gerne mehr sein will, als es am Ende schafft auf die Leinwand zu Projizieren.
                  Das Bild von Arm und Reich bekommt hier neue Nahrung!

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                  • 9 .5
                    999CINEASTOR666 07.11.2016, 00:50 Geändert 09.05.2017, 02:22

                    Elysium / US / 2013

                    >>> mit Vorsicht zu genießen /// enthält möglicherweise Spuren von leichten Spoilern <<<

                    ELYSIUM ist ein beeindruckender Science-Fiction-Film mit einer deutlich gesellschaftskritischen Intention, und zwar wird die zunehmende Diskrepanz zwischen Arm und Reich weitergedacht.
                    Es geht um Ausgrenzung, Verteilungsgerechtigkeit und Klassenkampf. Das kann dem einen oder anderen zu platt und plakativ sein, insbesondere da es als actiongeladenes Heldenepos inszeniert wird und natürlich auch die Charaktere dementsprechend schablonenhaft gezeichnet sind, aber dennoch trifft die Kritik auf das hier und jetzt zu.
                    Abgesehen von all der Kritik bietet ELYSIUM zusätzlich großartige Effekte, erstklassige Action sowie Humor und Dramaturgie in einer temporeichen und kurzweiligen Handlung.

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                    • 6
                      Mein Senf 07.10.2016, 10:26 Geändert 07.10.2016, 10:27

                      Nicht richtig schlecht, aber auch alles andere als ein Meisterwerk. Die Systemkritik der Sci-Fi-Parabel gerät ziemlich oberflächlich, interessante Ansätze werden regelmäßig der Eskalationslogik des Blockbusterkinos geopfert. Besonders Blookkamp-Stammschauspieler Sharlto Copley als klischeebeladener Auftragskiller rücken die Chose immer wieder gefaährlich nahe an die Grenze zum Camp.

                      So bleibt eine ehrenwerte, kompromisslose, überzeugend getrickste, im weiteren Verlauf der Geschichte aber immere plattere Wir-hier-unten-gegen-die-da-oben-Geschichte in Erinnerung, in der Bloomkamp seine Vorliebe für transhumanistischen Ideen frönen kann, die er später in "Chappie" zur Vollendung brachte.

                      Das und der Sixpack von Matt Damon.

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                      • Kein Meilenstein der Filmgeschichte
                        hmm tja, was soll man sagen, er ist nicht schlecht, richtig gut aber genauso wenig. Man wird angenehm unterhalten, aber in allem haftet dem Film ein klein wenig von einem B'er an, was nicht schlecht ist, wer seichte Unterhaltung sucht, oder schlicht noch nicht schlafen kann, ist hier richtig.

                        • 6 .5

                          Keine Dystopie, kein Sci-Fi, nur ganz viel Actiongeballer und -gekloppe. Enttäuschend.

                          • Im Podcast besprochen

                            Neill Blomkamp hatte uns damals mit "District 9" schon vom Hocker gehauen. Jetzt entdeckte ihn Hollywood und ein riesiges Sci-Fi-Abenteuer wurde angekündigt. Leider muss das ja noch lange nichts heißen und senkte die Vorfreude und die Erwartungen etwas. Nur weil man sich Exoskelette und Matt Damon leisten kann, wird der Film nicht zwingend gut. Im Endeffekt ist "Eylsium" nicht durchgehend überzeugend und leidet etwas am großen Budget und den damit einhergehenden Pflichten.

                            • 6 .5

                              Irgendwie weiss ich nicht so recht, was ich von dem Film halten soll. Auf jeden Fall wäre hier sehr viel mehr möglich gewesen.
                              Zu Beginn wird der Unterschied zwischen Arm und Reich recht gut dargestellt; eine Endzeitstimmung kommt auf jeden Fall auf.
                              Damon spielt seine Rolle jedenfalls recht gut, jedoch blieb Foster meiner Meinung nach Recht blass.
                              Auch hätte ich gerne etwas mehr über die Bewohner von Elysium erfahren, waren diese doch meist nur nebensächlich erwähnt.
                              Da dieser Film leider nicht sein volles Potential auszuschöpfen wusste, ist er leider nur mittelmässig.

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                                Nebular65 09.08.2016, 23:07 Geändert 11.08.2016, 00:31

                                Zwischen Actionblockbuster und Blomkamps Vision der Zukunft.

                                Den ein oder anderen Moment hätte man hier vielleicht etwas besser ausschmücken können. DIe Figuren wirken zu flach, was im Großen und Ganzen der einzig richtige Kritikpunkt ist. Kruger macht als Figur aber richtig Spaß (comichaft übertrieben, aber Hauptsache: Katana dabei)
                                Elysium bleibt aber ein Film, der sich durch brachial gute Effekte, gut koordinierter Action und einer guten Hintergrundstory in die Riege der etwas besseren Filme einordnet.

                                Für Stargate Fans: Michael Shanks spielt mit!!! Im Ernst! Ich saß fassungslos vor dem Monitor als ich seinen Namen im Abspann las.

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                                • 8

                                  Im Kino gesichtet.
                                  Cooler Sci-Fi Kracher in spitzenmäßigem Gewand.
                                  Endzeitstimmung kommt definitv zu jeder Zeit auf.
                                  Übervölkerung, Robotermacht, Gesellschaftstrennung. Alles Anekdoten einer klasse Story.
                                  Dagegen stemmt sich (mehr oder weniger allein) Matt Damon als Mentalitätsmonster. Bomben Schnitt, erstklassige Kamera.
                                  Wow, technisch in Digital eine Augenweide.
                                  Auch nach dem Ende definitiv noch Gedanken daran vergeben.

                                  • 7 .5
                                    Dady 05.07.2016, 19:20 Geändert 05.07.2016, 19:35

                                    Der Film kommt mir hier in der Community einfach zu schlecht weg. Wie ihr vielleicht an meiner Bewertung seht war ich von Neill Blomkamp's 2. großen Film ziemlich begeistert.
                                    Die Story spielt in der Zukunft....im Jahr 2154, die Welt ist zu einem einzigen Drecksloch verkommen und das Leid der Menschen scheint keine Grenzen zu kennen. Da scheint unser heutiges Leben fast wie ein Ponyhof. Es gibt scheinbar nur einen Ausweg aus dieser Katastrophe....Elysium.
                                    Neben der Story ist natürlich die Optik dieses Films absolut außergewöhnlich. Bilder die man so wohl noch nicht gesehen hat und Effekte die wirklich überzeugend sind sorgen auch dafür das Elysium einem positiv im Gedächtnis bleibt. Sharlto Copley muss ich natürlich auch noch erwähnen. Er zeigt hier das er sogar die Rolle des skrupellosen Bösewicht's bestens drauf hat.
                                    Es gibt nur 2 negative Aspekte.....aus der Story hätte man in meinen Augen noch mehr rausholen können und das kommt eher selten vor, aber der Film hätte ruhig noch etwas länger sein können. Doch sonst ist der Streifen einfach mal top!

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                                      ChristianKA 29.06.2016, 20:20 Geändert 29.06.2016, 20:27

                                      Einer der typischen heutigen Filme: digitale Effekte bis zum Abwinken, jede Menge „Action“, viel Gewalt und Brutalität plus einer faden Geschichte, die nicht mitzureißen weiß - fertig ist der „Blockbuster“ für die Massen.

                                      Ich fand es wenig ansprechend und größtenteils langweilig. Einzig das Spiel von Jodie Foster hat mir gefallen. Komisch, dass sie sich dafür hergegeben hat, vielleicht brauchte sie das Geld.

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                                        Man kann dem Elysium-Film während der Laufzeit eine Verschlechterung in allen Belangen bescheinigen. Bei der Action wird das deutlich: in der Wüste noch durchaus ansehnlich, geht sie im (vor-)finalen Endkampf im Schnittgewitter unter. Positiv kann man noch die anfängliche Mischung aus High Tech und Verwahrlosung anmerken. Bei der Handlung reißen dann alle Stricke, die fängt auf unterem Niveau an und wird dann immer dümmer.
                                        Wir folgen dem jungen Max (mit Bruce-Willis-Gedächtnis-Frisur), der mit Stolz in einer Fabrik am Fließband arbeitet. Fehler: zumindest die elysianische Gesellschaft ist hoch automatisiert, fast alle Aufgaben werden durch Roboter erledigt. Überhaupt scheint die Anwesenheit dieser Droids ungleich verteilt zu sein. Wir sehen gleich zu Beginn, wie Max von zweien sofort niedergeknüppelt wird. Bei der späteren Elysium-Invasion glänzen sie aber bis zum Schluss durch Abwesenheit. Elysium ist unverständlicherweise relativ ungeschützt. Die haben nicht mal eine eigene Flugabwehr, so dass schon am Anfang ein feindliches Raumschiff dort landen kann. Und auch dann dauert es lange, bis endlich was gegen die Eindringlinge unternommen wird. Das ist alles sehr unnachvollziehbar! Genauso wie der Fabrikbesitzer auf der Erde auf Schritt und Tritt von zwei Wachen begleitet wird, die Ministerin (die wohl weiß, dass die Feinde kommen) völlig ungeschützt ist. Und warum ist die Regierung auf die unfähige Söldnertruppe angewiesen? Was ist mit den eigenen Truppen, die auf der Erde stationiert sind? Diese vielen Unschlüssigkeiten lassen einen ruinösen Handlungsaufbau zurück, der keine gute Wertung meinerseits rechtfertigen würde, obwohl das Thema an sich interessant gewesen wäre.

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                                        • 6

                                          Ein Sci-Fi Spektakel, das seinen Unterhaltungswert aus einem Übermaß an Kampf-, Prügel- und Ballerszenen bezieht. Durch eine seit Kindertagen bestehende Sandkastenliebe des Helden Max (Matt Damon) mit der Krankenschwester und Mutter Frey (Alice Braga), und einer sonst nur in Lourdes anzusiedelnden Wunderheilung von Freys kleiner Tochter und dem fehlenden Happy End kann der Film wenigstens noch emotional etwas punkten. Der technische Aufwand beherrscht die Szene ebenso ausschließlich wie der massige Körper von Max, der durch eingebaute Ersatzteile fast zu einem Androiden wird. Der Titel weist den Weg in eine paradiesisch wunderschöne Landschaft der Seligen irgendwo im All. Ansonsten ist die Zukunft dreckig, hektisch und überbevölkert und von Unmenschlichkeit geprägt. Das meiste der Handlung, wie z.B. das Kompetenzgerangel der Führung, ist unwichtig. Auch der kurze Auf- und Abtritt von Jodie Foster soll wohl etwas Eindruck machen. Technisch-medizinische Eingriffe gehen bis an die Ekelgrenze, dafür sind aber wenigstens die Guten klar von den Bösen zu unterscheiden. Ach ja, und die ganze Atmo stimmt auch. So wird der Kontrast zu Elysium am Ende deutlich, das allerdings etwas steril daherkommt. Von Klassengegensätzen würde ich hier nicht reden wollen. Dazu bleibt die Action mal ganz abgesehen von der groben Charakterzeichnung der vier Protagonisten zu sehr an der Oberfläche.
                                          Kämpferisch kraftvolle Unterhaltung, bei der sich Happyend-Fetischisten um die erwartete Belohnung gebracht sehen.

                                          • 6 .5

                                            Da wäre doch mehr drin gewesen ...... Tolle digitale Effekte!

                                            • 5 .5

                                              Interessante Idee, mit verschenktem Potenzial:

                                              District 9 liebte ich (wie die meisten) und hatte deshalb einigermaßen viel erwartet.
                                              Leider war die Story zu dünn und langatmig, die Charaktere, trotz guter Schauspieler, quasi aus dem Klischee-Bauset für Anfänger und das ganze Regierungs-/ Sicherheitskonzept von "Elysium" selbst ziemlich idiotisch und nicht nachvollziehbar.

                                              Trotzdem hat der Film einige gute Ansätze und coole Kameraaufnahmen, jedoch reicht das nicht um zu überzeugen bzw um richtig zu unterhalten. (musste gegen Ende mehrmals zurückspulen, da ich immer wieder weggedöst bin^^)

                                              • 7

                                                Sehenswerter Film mit einigen tollen Ansätzen und Ideen, mir fehlt aber wie vielen hier das gewisse Etwas - der Wow-Effekt. Schade!

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                                                • 8 .5

                                                  Sehr guter Film über die Welt und uns darin !
                                                  Habe den Soundtrack gerade auf dem Ohr und er ist einfach nur bombastisch !
                                                  Funktioniert mit und ohne Film !
                                                  Ein kleiner Ausblick was uns erwartet...nicht in jeder Konsequenz aber schonmal ein paar Häppchen !
                                                  In einem Punkt muss ich der Kritik vor mir recht geben...es wäre noch mehr drin gewesen insgesamt !
                                                  Aber das ist eine Kritik die wir bei so ziemlich jedem Film schreiben könnten !
                                                  Blomkamp hat zwei Welten geschaffen mit tollem Production Design !
                                                  Auch das Digitale wirkt sehr realistisch !
                                                  "Unsere" Welt einfach nur dreckig und rauh...während die Elite in einer Aalglatten fast plastisch wirkenden Welt haust !
                                                  Freilich könnte dieser Ort auch hier auf der Welt sein...die Viertel von Arm und Reich sind jetzt schon sehr nah beinander !
                                                  Die Action wirkt hier für mich sehr gut gewählt ebenso der Gewaltgrad !
                                                  Story ist für einen derartigen Film auch ausreichend vorhanden in meinen Augen !
                                                  Grausig aber wunderschön zu sehen wie die Filmemacher die Zeichen der Zeit deuten und sehen...
                                                  Hat so ein Schlafschaf von Ard/Zdf ...natürlich nur ein Kopfschüttel oder runzeln für übrig...aber wie Dreyfuss mal in einem tollen Film sagte : Ich glaube sie versuchen dieses Problem solange zu ignorieren bis es Ihnen selbst in den Arsch beisst !
                                                  Der Mensch ist nur noch Arbeiternutzvieh ohne Rechte...Polizei abgeschafft ...Maschinen sind die neue Polizei...Bewähungshelfer und wahrscheinlich auch alle anderen Ämter nur noch mit Maschinen besetzt ...das alles wird auf uns zukommen !
                                                  Die Technik dazu kann man schon auf youtube entgeistert bestaunen...die Firmen sind schon sehr weit !!
                                                  Jodie Foster sehe ich als Minuspunkt ! Sehr plakative Vorstellung aber ich kann mit der Foster leider eh nie was anfangen !
                                                  Sharlto sehr geil als Kopfgeldjäger und harter Hund mal anders wie in District 9 !
                                                  Damon wie immer eigentlich mehr als solide !
                                                  Die Ignoranz und Oberflächlichkeit der Reichen Welt wunderbar dargestellt...
                                                  Es wäre wunderschön die Menschen würden aufwachen und sehen wie sehr wir heute schon davon umgeben sind !
                                                  Fichtner mit ner kleiner aber feinen Nebenrolle fügt sich gut ein !
                                                  Manchem mag es abstrus erscheinen aber dafür kann der Film nichts...wenn der Mensch einfach sein Kopf im Hintern oder Sand steckt und von nichts sehen/wissen will .
                                                  Der Tag kommt für alle an dem sich dies rächen wird !
                                                  Also sehr gutes Sci-Fi Drama mit gut gewählten Action Sequencen und einem der besten Soundtrack's überhaupt ! Was dieser Nobody da veranstaltet hat ..Respekt!

                                                  • 6

                                                    Ich habe echt kein Problem damit, einen durch und durch schlechten Film zu sehen. Was mich aber schmerzt, ist einen Film zu sehen, der gigantisches Potenzial besitzt, dies aber nicht ansatzweise zu nutzen weiß. Man bekommt hier digitale Effekte von absoluter Referenz geboten, tolles Produktionsdesign und sogar eine mehr als angenehme Härte. Doch was macht man hier aus dem ganzen? Nix! Die Handlung könnte glatt aus einem 90er-B-Filmchen mit Christopher Lambert entstammen. Auch die Bebilderung der Welt ist zwar wunderschön, aber bleibt absolut oberflächlich. Von Ungereimtheiten wie die Benutzung eines Agenten auf der Erde um ein Raumschiff im All mit einer Art Stinger-Rakte abzuschießen will ich gar nicht erst anfangen. Die ganze Szenerie wirkt sehr begrenzt und bleibt ungenutzt. Schade drum. Da hatte ich wesentlich höhere Erwartungen. Von einer Gurke ist der Film zwar noch weit entfernt; allerdings wäre mir ein Vollversagen beinahe lieber gewesen. Dann müsste ich nicht den vergeudeten Ressourcen und Möglichkeiten hinterhertrauern.

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