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Noah - Verrücktes Verbot des Regisseurs machte Emma Watson krank

04.08.2019 - 11:28 UhrVor 1 Jahr aktualisiert
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Noah - Trailer 2 (English) HD
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Emma Watson in NoahAbspielen
© Paramount
Emma Watson in Noah
Darren Aronofsky ist ein lautstarker Unterstützer des Umweltschutzes. Doch seine Prinzipien sorgten am Set von Noah vor allem bei Emma Watson für Schwierigkeiten.

Update, 04.08.2019: Heute läuft Noah von Darren Aronofsky bei Sat.1. Deswegen könnt ihr hier nochmal die skurrilen Wasserprobleme am Set nachlesen, über die wir bereits früher berichteten.

Heute Abend um 20:15 Uhr zeigt Sat.1 das Bibel-Epos Noah von Darren Aronofsky. Es ist ein ambitioniertes Projekt im Blockbuster-Format, das Aronofsky und sein Cast zum Teil unter schwierigen Bedingungen drehen mussten. Besonders darunter gelitten hat Emma Watson, wie sie schon damals vor Veröffentlichung des Films gegenüber Wonderland Magazine  (via The Guardian ) erzählte. Grund dafür sei das strikte Plastikflaschenverbot von Darren Aronofsky, der in einem Gebrauch von nicht-recyclebarem Material einen Verstoß gegen die Inhalte des Films sah.

Emma Watson musste am Set von Noah stundenlang ohne Wasser auskommen

Laut Emma Watson mussten sie und Douglas Booth ihre Szenen stets zwischen vier und sieben Uhr morgens drehen, "und zu dieser Zeit funktioniere ich niemals gut." Dass es dann auch noch kein Wasser gab, machte sie buchstäblich krank:

Weil der Film eine umweltbewusste Message hat, wollte Darren nicht, dass irgendjemand am Set Wasser aus Plastikflaschen trinkt. [...] Es ist nicht ideal, um fünf Uhr morgens kein Wasser am Set zu haben, wenn du erschöpft und wie im Delirium bist. An einem Morgen war ich so müde, dass ich irgendeine Tasse in meinem Wohnwagen nahm und abgestandenes Wasser ausgetrunken habe, das so drei Monate alt war. Ich war wirklich krank.

Emma Watson in Noah

Darren Aronofsky wollte, dass Emma Watson ihre Krankheit "nutzt"

Der wirkliche Schock für Emma Watson kam dann, als sie wegen ihrer Krankheit dachte, aussetzen zu müssen. Das sah Aronofsky nämlich ein bisschen anders:

Ich kam den nächsten Tag an und meinte: 'Darren, ich glaube nicht, dass ich das machen kann, ich bin wirklich krank.' Er meinte: 'Nutz das für die Szene.' Und ich drehte mich zum Bus und dachte: 'Macht er Witze? Er macht Witze, oder?' Da war diese tödliche Stille.

Aus dem Interview geht nicht hervor, warum genau es für eine 125 Millionen Dollar schwere Produktion nicht möglich war, ihrer Schauspielerin eine Glasflasche Wasser anzureichen.

Was haltet ihr von Noah?

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