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Mein Herz für Serie

Kindlich erwachsen werden mit Avatar

30.04.2013 - 08:50 UhrVor 7 Jahren aktualisiert
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Avatar Aang und seine Freunde
© Nickelodeon Animation Studios
Avatar Aang und seine Freunde
Manchmal gibt es auch unter den Zeichentrick-Serien echte Perlen, die eindeutig dazu gemacht sind, die Zeit zu überdauern. Heute schenke ich mein Herz für Serie Avatar – Der Herr der Elemente.

Zwischen 2005 und 2008 wurde die Serie Avatar – Der Herr der Elemente aus dem Hause Nickelodeon ausgestrahlt. Was nach außen hin eine ganz normale Kinderserie ist, hält auch für ältere Generationen einige Überraschungen und Gänsehautmomente bereit. Auch wenn die Serie wie ein japanisches Anime anmutet, ist sie eine amerikanische Produktion. Hierzulande wurde die Serie von Michael Dante DiMartino und Bryan Konietzko (u.v.a.) erstmals 2006 ausgestrahlt und ist bis heute kaum noch aus der Fernsehlandschaft wegzudenken. Mit unzähligen Wochenend-Specials und Gewinnspielen war sie lange Zeit das Zugpferd des Senders. Was aber macht diese Serie so großartig? Mit diesem Text möchte ich genau auf diese Frage eingehen und jedem, der es irgendwie geschafft hat, nichts von Aang und seinen Abenteuern zu hören, eine wahre Perle der Animtionskunst ans Herz legen. Weil ich diese Serie liebe und sie sogar noch meinen Enkelkindern wärmstens empfehlen werde, schenke ich ihr heute mein Herz für Serie.

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Der Junge aus dem Eis
Im Intro zu Avatar – Der Herr der Elemente wird die Ausgangssituation erläutert. Es gibt vier Nationen, die verschiedenen Elementen zugeordnet werden. Einige Menschen in dieser Welt sind Bändiger, die diese Elemente zum Kampf oder natürlich zur Arbeit nutzen können. Die vier Nationen der Welt von Avatar lebten im Einklang, bis die Feuernation einen Krieg anzettelte und alles ins Chaos stürzte. In der fiktiven Welt, die stilistisch an das historische Ostasien angelehnt ist, gibt es vier Stämme. Die Luftnomaden, die schon zu Beginn der Serie ausgerottet sind, das Erdkönigreich, die Wasserstämme und die Feuernation. Jedes dieser vier Völkchen hat eine andere Grundhaltung zu seinen Mitmenschen und der Umwelt. Einige leben im Einklang mit ihr und suchen Erleuchtung (Luftnomaden) andere versuchen zu herrschen und zu regulieren (Feuernation). In dieser Welt gibt es in jeder Generation einen Avatar, der als einziger alle vier Elemente beherrschen kann. Als der Avatar dann eines Tages verschwindet, beginnt die Feuernation ihren Krieg.

Allein diese Ausgangssituation ist schon recht drastisch für eine Kinderserie, doch düster und ausweglos scheint die Situation nicht, denn die gutherzigen, lustigen Charaktere und die faszinierende Welt sind mannigfaltig und begeisternd. Gleich in der ersten Folge wird der neue Avatar, nach dem schon lange gesucht wird, von Katara und Sokka aus dem Eis geborgen und muss bald darauf seine Reise beginnen, um wieder Ordnung in die Welt zu bringen. Die Figur des Avatars, des jungen Aang, ist kindlich naiv und verspielt und hat anfangs gar nicht so recht Lust, ihre Bestimmung zu erfüllen. Doch über die 61 Folgen der drei Staffeln hinweg, wachsen Aang und seine Gefährten mit ihren Aufgaben und werden immer reifer. Allein dieser Fakt ist nicht nur für die kleinen Zuschauer interessant, denen dadurch wichtige moralische Werte vermittelt werden, sondern auch für das ältere Publikum, da die Serie so nie langweilig wird.

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