Wayward Sisters - Supernatural-Spin-off erfüllt eure Fan-Träume

Supernatural: Briana Buckmaster und Kim Rhodes
© The CW
Supernatural: Briana Buckmaster und Kim Rhodes
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sciencefiction Andrea Wöger
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Eine Schwesterserie über Schwesternschaft. Supernatural wagt endlich das naheliegende Spin-off, von dem Fans seit zwei Jahren träumen: Supernatural: Wayward Sisters. Das langlebige Original vom US-Sender The CW befindet sich derzeit in den Vorbereitungen für Staffel 13 und strotzt nur so vor Bruderschaft, Bromance, Vaterkomplexen und Männerbeziehungen. Was wäre also passender als ein Spin-off über Sheriff Jody Mills (Kim Rhodes), die Waisenmädchen zu Jägerinnen des Übernatürlichen ausbildet? Damit kann der Ableger eine neue Richtung einschlagen und die Kernthemen Familie und Zusammenhalt dennoch bestens bedienen. In Staffel 13 von Supernatural erwartet uns ein Backdoor-Piloten für Wayward Sisters, das heißt, dass der Pilot innerhalb der Originalserie stattfindet.

Gott mag sich in Supernatural Staffel 11 mit seiner Schwester verdrückt haben, doch unsere Gebete wurden dennoch erhört. Wayward Sisters hat jetzt schon das Potenzial in die Kult-Riege der Originalserie aufzusteigen. Warum The CW damit zahlreiche Fan-Träume erfüllt, lest ihr hier:

Die Idee zum Spin-off stammt von Fans

Vor zwei Jahren ging eine Petition auf change.org online mit einem Anliegen an The CW: Realisiert das Supernatural-Spin-off Wayward Daughters! Alleine der Name macht alle Supernatural-Fans hibbelig, da wir darauf konditioniert sind, bei dem Kansas-Song Carry On Wayward Son vor Nervosität zu platzen. Das Lied läuft zu Beginn eines jeden Staffelfinales, geschweige denn in der lange ersehnten Musical-Folge. Es fanden sich zahlreiche Unterstützerinnen der Spin-off-Idee, die nach der Supernatural-Episode Der Himmel im Geiste (im Original: Angel Heart) entstand. Darin wird die Teenagerin und leibliche Tochter von Castiels "Gefäß", Claire Novak (Kathryn Love Newton), am Ende in die Obhut von Sheriff Jody Mills gebracht.

Claire lässt sich zu der Bemerkung "This is some sort of halfway house for wayward girls?" hinreißen und die Fan-Fiction-Sektion von Supernatural stieg exponentiell an. Es wurden T-Shirts gedruckt für die Wayward Daughters Academy, die nicht nur von Fans in aller Welt getragen wurden, sondern auch von Supernatural-Darstellerin Kim Rhodes:


Supernatural hatte immer schon eine enge Beziehung zu seinen Fans, nicht zuletzt seit die lebendige Fan-Fiction-Community zu einem Teil der Serie selbst wurde. In Staffel 4 führten die Drehbuchautoren den Propheten Chuck ein, der Sams und Deans Abenteuer niederschrieb, in der 5. Staffel entwickelten diese Romane eine große Fanbase und in der Folge Die echten Geisterjäger wurde eine Supernatural-Convention abgehalten.

Fanlieblinge, Frauen und Selbstbestimmung

In Staffel 9 gab es bereits einen gescheiterten Versuch, den Fans ein Supernatural-Spin-off mittels Backdoor-Pilot schmackhaft zu machen. Der größte Kritikpunkt an der niemals umgesetzten Serie Supernatural: Bloodlines war die überhastete Einführung völlig neuer Charaktere, die Fans nicht die Bohne interessierten. Das verhält sich bei Wayward Sisters selbstredend anders. Supernatural-Showrunner, -Drehbuchautoren und -Produzenten Andrew Dabb und Robert Singer werden auch im Spin-off ihre Finger im Spiel haben und einen Mix aus alten und neuen Charakteren schaffen. Bisher wurde nur Kim Rhodes mit dem Projekt in Verbindung gebracht, doch ihre beiden Serien-Schützlinge Claire und Annie Jones (Katherine Ramdeen) sollten in einem Spin-off über junge Frauen in Jodys Obhut nicht fehlen. Auch Briana Buckmaster steht für eine Rolle im Spin-off hoch im Kurs. In der Episode Hibbing 911 wurden die beiden Sheriffs Jody Mills und Donna Hanscum (Buckmaster) zu einem Buddy-Cop-Dream-Team.


Vor allem Claire, die bisher in 6 Folgen zu sehen war, bekam in Staffel 12 jüngst große Aufmerksamkeit in der Episode Ladies Drink Free. Von Hypable wurde nach dieser Folge vermutet, dass sich hier bereits ein Backdoor-Pilot für das ersehnte Spin-off eingeschlichen hätte. Claire, die sich mit ihrem Sturkopf gerne in Gefahr bringt, wird in besagter Folge von einem Werwolf infiziert. Doch anstatt sich von Dean zu einem Leben in Furcht überreden zu lassen, entscheidet sie sich für die geringe Erfolgschance einer experimentellen Heilung - oder den Tod. Am Ende geht sie gestärkt und selbstbestimmt aus dem ungemütlichen Zwischenfall hervor. So einfühlsam war Supernatural mit seinen weiblichen Nebencharakteren nur selten. Schnell zu Fanlieblingen avancierte Frauen wie Charlie (Felicia Day) und Ellen (Samantha Ferris) wurden nach einigen Auftritten unwürdig aus der Serie geschrieben.

In Supernatural waren neben den beiden Hauptdarstellern Jared Padalecki und Jensen Ackles als Sam und Dean auch alle langlebigen, wichtigen Nebencharaktere männlich, von Bobby (Jim Beaver) über Castiel (Misha Collins) bis zu Crowley (Mark Sheppard) - bei einer vorrangig weiblichen Zuschauerschaft. Umso erfrischender war die wortwörtliche Wiederbelebung von Mary Winchester (Samantha Smith), Sams und Deans Mutter, die sich in Staffel 12 ihren ganz eigenen Problemen stellen durfte. Das Aufeinandertreffen von Mary und Jody, die in den letzten Staffeln zu einer Art Ersatzmutter für Sam und Dean wurde, war eines der Highlights von Staffel 12. Ein Zusammenbringen von tollen Frauenfiguren war in Supernatural bisher äußerst rar gesät. Umso erfrischender ist es, dass sich nun ein ganzes Spin-off darum bemühen will.

Dass sich in Wayward Sisters eine erfahrene Kämpferin gegen das Übernatürliche jungen Frauen anvertraut und ihre Fähigkeiten weitergibt, erinnert an die letzte Staffel von Buffy - Im Bann der Dämonen. Die ikonische Serie übers Monsterjagen und Erwachsenwerden hat bereits mehrmals maßgebend Einfluss auf Supernatural genommen. Bloß in Sachen Frauenfiguren hinkt Supernatural noch hinterher. Die ursprüngliche Petition für das Spin-off wünschte sich bereits mehr Identifikationsmöglichkeiten für die weibliche Zuschauerschaft: "Wir glauben, dass das Konzept von Wayward Daughters viel Potenzial hat, da es sich um Frauen handelt, die Mädchen ausbilden, und das ist etwas, das wir nicht allzu oft sehen in den Medien." Wayward Sisters hat nicht nur das Potenzial, ein großer Hit zu werden, sondern auch die Chance, Versäumnisse der Mutterserie nachzuholen.

Wer immer noch nicht überzeugt ist, dass Supernatural: Wayward Sisters eine gute Idee ist, wird es spätestens nach diesem Bild von Rhodes und Buckmaster sein:

Freut ihr euch auf den Piloten zu Supernatural: Wayward Sisters?

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