Marvel's Iron Fist - Kritik

Marvel's Iron Fist / AT: Iron Fist

US · 2017 · Superhelden-Serie, Drama, Actionserie · 1 Staffel · 13 Episoden
Du
  • 3

    Oh Mann, echt drauf gefreut. Aber wie hölzern die Charaktere. Wie dumm sich Danny in der Psychiatrie benimmt... (Doktor : Ich glaube, dass sie Danny Rand sind,wo waren Sie die letzten 15 Jahre? " Danny:" Ich war da und da, das ist eine anderer Dimension, wenn ich mich fokussiere, bin ich die Iron Fist") Waaaas ist los mit ihm? Will er da raus oder was?
    Die Kampfszenen sind voll lahm, ich glaub ihm bis jetzt null, dass er Iron Fist ist oder wird oder was. Wer hat das choreographiert? Walt Disney persönlich ?!?
    Bis jetzt echt ne quälerei. Ich denke nicht, dass ich es bis zum Ende von Staffel 1 schaffe.

    • 5 .5

      Marvels Nudel-Kopf ist leichter zu manipulieren als mein Hund... Und ich habe nicht mal einen Hund. *über eigenen witz lach*

      • 7
        sven.stein 27.03.2017, 21:57 Geändert 27.03.2017, 21:58

        Bin bei Folge 8.
        Erste Hälfte sehr unterhaltsam. Deutlich besser als JJ und LC.
        Nach Daredevil direkt meine Nummer 2 der NetflixMarvels.
        Aber leider wirds immer dümmer. GZSZ mit KungFu...
        Leider sehr oft: Die "Bösen" haben endlos viele Möglichkeiten den/die Guten abzuknalln/messern/usw. Aber leider sinds nur StormTrooper... nix könn die... is klar. Kommt vor, hier aber sehr auffällig.
        Ich hoffe da kommt noch was. Aber sieht leider nach Lückenfüller aus :(

        • 6 .5

          Ich bin hin- und hergerissen. Ich will die Serie eigentlich mehr mögen, aber ein paar Dinge verhindern das.

          **Kann kleine Spoiler enthalten**:
          Logikfehler wie:
          Protagonist tut sich einerseits gegen einen "herkömmlichen Handlanger" im Kampf schwer, kämpft später aber gegen 20 hochtrainierte und viel besser Ausgerüstete ohne ins Schwitzen zu geraten.

          Zudem wiederholen sich gewisse Muster gefühlt in jeder Folge. Aufgrund von hochkochenden Emotionen werden Entscheidungen gefällt und Dinge getan, die später unter Tränen jedes mal mit "Es tut mir Leid!" entschuldigt werden.
          In vielen Fällen wirkt diese Überkorrektheit einfach zu sehr nach glattgebügeltem Superhelden. Mit Daredevil (die beste der vier neuen Marvelserien), Iron Fist und Luke Cage hat man quasi drei Charaktere, die versuchen überkorrekt und gesetzestreu zu handeln. Das schließt derzeit so ziemlich alle neuen Comicverfilmungen mit ein. Natürlich sind die meisten auch in den Comics so dargestellt, dennoch fasst man sich manchmal an den Kopf, wie dumm einige dieser Entscheidungen sind. Da wünscht man sich mehrere Charaktere wie den Punisher. Wenn jeder Held nach dem selben Muster vorgeht und von Selbstzweifeln geplagt ist, wird es vorhersehbar und eintönig.

          Die Kampfszenen wurden oft kritisiert, ich fand sie jedoch weitestgehend gut und unterhaltsam. Ansonsten ist das Schauspielerisch auch in Ordnung. Hoffentlich kommt die Serie in Staffel 2 etwas mehr aus sich heraus und traut sich vielleicht etwas mehr.

          • 4

            Ganz ehrlich: Iron Fist ist so schlecht. Meiner Meinung nach die schlechteste Marvel-Netflixserie. Inhaltlich passiert so wenig, wodurch die Serie langatmig und langweilig wirkt. Dazu kaum Action und wenn, dann sehr kurz. Außerdem schlechte Charaktere ohne jeglichen Tiefgang und auch schlechtes Casting. Iron Fist ist daher eine Serie, die man nicht gucken muss.
            Das fängt mal zunächst bei den Charakteren/Schauspielern an. Alle hier neu eingeführten Charaktere haben aus meiner Sicht keinen Tiefgang und sind eindimensional dargestellt. Z.B. wird Ward Meachum so dargestellt, dass man ihn von der ersten Minute unsympathisch findet, aber er kommt halt immer vor. Auch Danny Rand bleibt blass. Ja, er war 15 Jahre verschwunden, hat dabei wohl Kräfte und Martial-Arts gelernt und kommt nun zurück. Warum kommt er zurück? Das wird nie gesagt. Dazu wird viel angedeutet von der Vergangenheit und vieles erzählt (z.B. man hat mich gelernt mein Chi zu bündeln oder mister soundso hat mir beigebracht, mich in Kämpfen zu fokussieren), aber nie etwas gezeigt bzw. die Rückblenden sind so kurz, dass da nichts entstehen kann. Bei Jessica Jones hat man ja die Vergangenheit gezeigt mit dem Bösewicht, genauso hat man bei Luke Cage gezeigt, wie er zu seinen Kräften kam. Wieso hier nicht?
            Dazu kommt das Problem, dass Inhaltlich sehr sehr wenig passiert. Die ersten 5 Folgen verwenden sie darauf zu zeigen, wie Danny Rand wieder in die Firma versucht zu kommen. Dann werden Vorgänge in der Firma gezeigt, die mich auch nicht interessiert haben. Aber selbst im Hintergrund passiert fast nichts, wodruch keine Story kommt. Und wer ist eigentlich wirklich Gegenspieler von Danny Rand? Auch das ist nicht klar.
            Letztendlich eine schlechte Serie und für mich die schlechteste Marvelserie bei Netflix.

            1
            • 8

              Warum "Iron Fist" von den Kritikern so dermaßen verrissen wurde, erschließt sich mir nicht. Marvel äußerte bereits vor einiger Zeit die Befürchtung, dass Iron Fists Geschichte zu abgehoben für die geerdete Netflix-Welt sein könnte. Und obwohl man deswegen extra die schon sehr absurde Origin größtenteils herausgenommen hat und nur ansatzweise in Rückblenden andeutete, war der Rest scheinbar dennoch zu viel für den rationalen Menschen wie er heutzutage öfters daherkommt. "Luke Cage" präsentierte zwar ebenfalls einen "unrealistischen" Helden, passte aufgrund seiner Prämisse aber wohl deutlich besser ins Konzept. Leider täuschte dies nicht darüber hinweg, dass die Serie langatmig, langweilig und völlig belanglos war.
              "Iron Fist" kann nun endlich wieder an die erfolgreiche Marvel-Netflix Kooperation anknüpfen. Die ersten 2 Folgen sind durchaus etwas behäbig. Danny Rand kommt nach New York zurück und muss erstmal zwei Stunden lang jeden davon überzeugen, wer er ist. Für den einen mag das anstrengend sein. Immerhin gleicht die Serie dies ab und zu mit unterhaltsamen Sequenzen aus und ab Folge 3 geht es dann qualitativ steil bergauf. Nach sieben Folgen konnte "Iron Fist" eine spannende Handlung, mehrere Twists, gute Charaktere und immer besser werdende Kämpfe vorweisen. Ja, die Kämpfe sind insgesamt nicht so gelungen. Es wirkt schwach choreographiert, vor allem wenn man den Vergleich zu "Daredevil" zieht (oder Captain America). Die Qualität der Kämpfe schwankt, ist über die gesamte Laufzeit aber okay.
              Als sehr erfrischend empfand ich, dass Marvel storytechnisch, vor allem was die Bösen angeht, immer wieder etwas Neues probiert. "Daredevil" und "Jessica Jones" hatten in Bezug auf den Bösewicht noch eine klare Struktur. "Luke Cage" hat versucht dieses Konzept aufzubrechen, ist dabei aber gescheitert. "Iron Fist" verfolgt nun wieder eine andere Strategie und präsentiert dem Zuschauer diesmal nicht einen Bösewicht, sondern über die gesamte Laufzeit gleich drei. Es ist nie ganz klar, wer nun hier eigentlich die Fäden im Hintergrund zieht. Die Serie kann immer wieder durch clevere Twists die ganze Situation ändern. Hier muss man die Macher loben, auch mal andere Wege zu beschreiten. Und es funktioniert ziemlich gut.
              Man fühlt sich bei "Iron Fist" zwar öfters an andere Schema erinnert (der ganze Ansatz erinnert natürlich an Batman und Arrow), insgesamt wirkt die Struktur und die Umsetzung allerdings deutlich verschiedener. Bei dem später aufkommendem Konflikt lassen sich sogar einige Parallelen zur "Shield vs. Hydra" Auseinandersetzung finden. Dies ist aber keinesfalls schlecht, sondern wird überraschend konsequent umgesetzt und führt insgesamt einfach zu einer guten Geschichte.
              Bei Netflix ist man es ja mittlerweile gewöhnt: Easter Eggs sind immer rar gesät. Ich habe es aufgegeben mich darüber aufzuregen. Auch "Iron Fist" besitzt, soweit ich mich erinnern kann, nur 3 Momente in denen Dinge aus dem MCU zitiert werden und auch die Verweise zu den anderen Netflix Serien sind gering. Es gibt natürlich wieder die Figur Claire Temple, die das Bindeglied darstellt und öfter mal Anspielungen auf Daredevil und Luke Cage macht. Auch auf Jessica Jones wird einmal unauffällig hingewiesen. Dann gibt es noch eine Anwältin aus "Jessica Jones" die ein paar Mal auftritt (Eine ausgelassene Chance Daredevil einen Auftritt zu geben). Ansonsten ist das Ganze aber wieder mal sehr eigenständig inszeniert.

              Fazit: "Iron Fist" ist deutlich stärker als "Luke Cage", kann allerdings qualitativ nicht an "Daredevil" anknüpfen. Trotzdem ist wieder eine schöne Steigerung zu erkenne gewesen. Nun geht es Richtung Defenders und ich bin gespannt, wie sich alle Helden einfügen werden. Iron Fist wird darin sicherlich eine besondere Rolle spielen.

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              • 3 .5
                WolfgangMueller 24.03.2017, 12:05 Geändert 24.03.2017, 23:04

                Was für ein Low-Brainer! Und in der ersten Folge geht es schon los mit Rückblenden.

                Edith: Aus einer anderen Warte wirkt die Serie allerdings herrlich selbstironisch, beinahe zynisch auf das Marvel-Universum. Vielleicht sollte der Protagonist ursprünglich Ironic Fist heißen.

                • 7

                  Kann Daredevil und Jessica Jones zwar nicht das Wasser reichen.Aber so schlecht wie so manch einer diese Staffel macht ist sie nun wirklich nicht.
                  Luft nach oben für eine eventuelle 2 Staffel gibt es natürlich auf jeden Fall.

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                  • 3

                    Nach der 2ten Folge aufgehört.
                    Kleines Beispiel: Gerade hat er seinen Therapeuten davon überzeugt, dass er der ist der er sagt das er ist, in der Hoffnung aus der Klappse zu kommen und im nächsten Moment erzählt er ihm von seinem Leben in einer anderen Dimension... hä!?
                    Nächste Situation: Seine ihm nahe stehende Kindheitsfreundin ist endlich davon überzeugt er sei Dani, hat dann aber nichts besseres zu tun als in der nächsten Szene in einem Meeting zu hocken...
                    Also ehrlich, das ist bullshit.

                    • ++Achtung Spoiler++

                      Die Story fand ich ganz gut, bei zwei Sachen komme ich jedoch nicht nach.

                      1. Als Madame Gao Dany herausgefordert hat, gegen ihre besten Kämpfer anzutreten, hatte sie plötzlich irgendwelche kräfte als sie ihn mit ihrer Hand gegen die wand geschleudert hat.. wieso hat sie diese Kraft später nicht eingesetzt um sich zu verteidigen?

                      2. In der Schlussszene der letzten folge haben Davos und Joy Meachum darüber gesprochen Dany zu töten, wieso ist Joy plötzlich gegen Dany obwohl sie ihn früher bei allem in Schutz nahm und ihm half?

                      Besten Dank :)!

                      • 5 .5

                        Lässt leider zunehmend nach... Bin gerade bei Episode 11 und mir fehlt das "Marvel-Feeling", also auch mal ein bisschen Humor oder Augenzwinkern.

                        Die Geschichte selber erinnert sehr an Arrow oder sogar Batman, da gibt es viele Parallelen.

                        Schade, nach all den anderen Marvel-Serien bin ich doch ein bisschen enttäuscht.
                        Gerne werde ich meine Bewertung noch einmal nach oben korrigieren, wenn Iron Fist mich in den letzten 3 Episoden dann doch noch überzeugen kann.

                        5.5/10

                        • 5

                          Nun ja - auch ich bin ein großer Marvel-Fan...

                          Die Serie fängt in den ersten 5 Episoden wirklich gut und vielversprechend an. Danach geht den ursprünglich angelegten Charaktären und Themen langsam die Luft aus, und es werden von der Seite immer Neue eingeschleust.

                          Ganz konträr zu anderen Meinungen habe ich es eher als erfrischend empfunden, den Helden "nicht völlig" als unzerstörbare Kampfmaschine serviert bekommen zu haben, sondern die andauernden Selbstzweifel mitzuerleben.

                          Wie gesagt: Ab Episode 6,7,8 wirkt es dann ein wenig zu konstruiert.

                          Trotzdem nicht völlig schlecht, deshalb 5 Punkte für Gryffindor :-)

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                          • 8
                            Couch Potato 22.03.2017, 20:34 Geändert 22.03.2017, 20:34

                            Gefällt mir sehr gut! Nicht die Action die ich erwartet hatte, aber trotzdem gut. Auch die fiesen Cliffhänger mag ich!
                            Ich sehe es auch so, das man als Oberkampfguru mehr Disziplin und Können vorweisen könnte. Aber ich kenne auch die Comics nicht. Vielleicht war das dort ja auch so.

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                            • 4
                              copyplot 22.03.2017, 10:57 Geändert 22.03.2017, 12:08

                              Als großer Marvelfan freute ich mich schon seit über einem Jahr auf diese Serie...und bin stark enttäuscht. "Iron Fist" ist zweifelsfrei die schwächste Marvelserie bislang und schafft es echt über 13 Folgen hinweg nur zu langweilen.
                              Man quält sich durch die ersten 6 folgen und hofft darauf, dass man mit einem furiosen Ende belohnt wird...stattdessen fühlt man sich nach der 13ten Folge irgendwie bestraft, die Serie nicht schon nach der 4 Folge abgebrochen zu haben.
                              Die Story plätschert so belanglos dahin, dass man das Gefühl bekommt, man sieht einen 80er Jahre B-Movie.
                              Es ist mir schleierhaft, wie man einen MARVEL-HELDEN so öde darstellen kann...

                              Im folgenden könnten Spoiler enthalten sein:

                              Sicherlich soll diese Serie eine Originstory erzählen...und das ist auch immer ein guter Anfang, aber so wenig von einem Helden, gab es in einer Helden-Serie noch nie. Da wird endlos viel Zeit mit uninteressanten Gesprächen vergeudet, anstatt endlich mal ordentlich Iron Fist-Action zu zeigen, dass einem irgendwann einfach alles egal wird. Man fühlt sich fast besoffen gequatscht! Überhaupt ist die Charakterisierung von Danny Rand mehr als unglücklich...
                              Da trainiert einer 15 Jahre die Iron Fist zu sein, und lässt sich von irgendwelchen billigen C-Klasse Banditen mehrere einschenken! Tolles Training!!! Da legt einer ein Keuschheitsgelübte ab, und nach 2 Wochen in New York vögelt er die erste, die ihm sympathisch ist. Nein noch geiler sogar...lässt sich auch noch vorm Kampf gegen die Spinnenfrau knutschen. Dann seine albernen Wutausbrüche...und sein oft kindliches Daherkommen. Zusätzlich die unüberzeugenden und uninspierten Kampfszenen...Das ist einfach nur albern. Es reicht halt einfach nicht, wenn Iron Fist mal ne Tür durchboxt.
                              Die Iron Fist mit seinem Milchgesicht wirkt ungefähr so bedrohlich wie Cpt. Planet beim Mülltrennen...kein Wunder das ihn keiner ernst nimmt. Er ist schlichtweg ein Witz...

                              Auch die übrigen Charaktere sind schlicht wirr...das ist alles so lieblos konstruiert, dass es echt ermüdet und keinen Spaß macht.

                              Die ganze Geschichte ist schlecht und noch schlechter erzählt.
                              Vielleicht gibt ein Comicheld, der in den 70ern kreiert wurde(einer zeit in der Kampfkunst und asiatisch Kultur noch etwas mystisches hatten) einfach nicht viel mehr her. Das wirkt alles irgendwie aus der Zeit gefallen...und wenig interessant.

                              Das war enttäuschend...

                              Also solltet ihr keine Marvelfans sein...die allein schon deswegen jede Marvelserie sehen, kann ich euch nur abraten eure Zeit mit diesem "Machwerk" zu verschwenden.

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                              • 3 .5

                                Bin bis zur 7 Folge angekommen und momentan reicht es mir... Kein Bock mehr mir den Rest noch rein zu ziehen...

                                • 7 .5

                                  Im Gegensatz zu Luke Cage, finde ich, dass es hier wieder bergauf geht, allerdings muss ich hier wesentliche Abstriche in der Hälfte machen. Die ersten 6 Folgen sind wirklich eher so solala, allerdings find ich dass das Niveau ansteigt von Episode zu Episode. Man hätte hier die erste Hälfte ein wenig besser durchdenken könne.

                                  +++Spoiler+++

                                  Madame Gao als Bösewicht der Episode 1 - 6 taugt finde ich sehr schwach, auch das Storytelling war mehr oder weniger gut. Auch die Choreographien wirkten hier noch äußerst schwach.
                                  Erst als Davos und Bakuto auftauchen in der 2. Hälfte fängt die Handlung aus meiner Sicht erst an und die Intensität wird von Folge zu Folge intensiver. War richtig gut Spannung drin, auch die Kämpfe wirkten hier durchdachter und besser!

                                  Für die 1. Hälfte gibt es eine Bewertung von 6/10 und für die 2. Hälfte 9/10.

                                  Hoffe die Intensität der 2. Hälfte bleibt in einer noch nicht bestätigten 2. Staffel bei!

                                  • 6

                                    Marvel´s Iron Fist...
                                    Bisher hab ich die Marvel Serien bei Netflix einfach nur durchgesuchtet.
                                    Iron Fist tat sich jedoch schwer und *Achtung Spoiler*
                                    wurde zum ende hin nicht wirklich das was ich erwartet habe.
                                    4 Folgen bis die Iron Fist mal zu sehen war und dann fing das chaos an.
                                    Der Vater seiner freunde lebt obwohl er vor 12 jahren an Krebs starb.
                                    Madam Mao oder irgendwie ist die Hand.
                                    Dann ist die kleine Loveinterest auch bei der Hand und ihr Meister ist plötzlich der Böse...
                                    Am ende ist es aber der Vater der freunde der eigentlich der Badguy ist und ganz am ende sogar seine jugendfreundin... *Spoiler Ende*

                                    Man hat ja wirklich versucht irrungen und wirrungen einzubauen.
                                    Leider ist die entwicklung unseres helden komplett untergegangen...
                                    Die Iron Fist hat am ende der staffel nicht ihr volles potenzial und nichtmal ein Kostüm!
                                    Was Daredevil spektakulär Meisterte, geht bei Iron Fist total ab.
                                    Man hat wirklich den Eindruck das die macher nicht wussten wie sie diesen charakter umsetzen sollen.
                                    Man durfte wohl mal ins Doctor Strange Drehbuch schauen, konnte das aber auch nicht wirklich umsetzen.

                                    Schade, gibt nur 6 Punkte.
                                    denn selbst Rossario Dawson wirkte hier nur wie eine Lückenbüsserin.

                                    3
                                    • 5 .5
                                      hellonearth 20.03.2017, 14:28 Geändert 20.03.2017, 22:40

                                      Dicke Enttäuschung.

                                      Bislang ist es Marvel gelungen ihren Serien einen eigenen Ton zu verleihen und sie -im Gegensatz zu den Filmen- nicht vom Fließband laufen zu lassen. Daredevil überzeugt durch Charaktere, Spannungsbogen und gut gefilmte Kämpfe. Jessica Jones zeichnet ein düsteres, persönliches Drama, das lange an der Schwelle zur Tragödie steht. Luke Cage versteht es Harlem Leben einzuhauchen und seine eigene Geschichte sicher zu erzählen, wozu auch eine gewisse Selbstironie ob der offensichtlich cheesigen Story- und Charakterelemente gehört.
                                      In Iron Fist werden stattdessen Stereotypen abgearbeitet. Hier und da gibt es Lichtblicke wie Jessica Henwick, die es durchaus schafft ihrer Colleen trotz einer harten Schale Wärme und Verletzlichkeit zu geben. Ebenso ist David Wenhams Harold ein überzeugend enigmatischer Quell von plötzlicher Gewalt und stetiger Manipulation. Allgemein sollte angemerkt werden, dass den Schauspielern nur schwer ein Vorwurf zu machen ist. Sie wurden hier vom Skript im Regen stehen gelassen - insbesondere der stets bemühte Finn Jones kann einem nur leidtun. Danny Rand ist der bislang schwächste Hauptcharakter, den Marvel uns aufgetischt hat. Sicherlich gibt es interessante Ansätze wie sein vermeintlicher Wechsel zwischen Jekyll und Hyde (Zen-Mönch und Choleriker), dieser Drahtseilakt wurde allerdings mit dem Bulldozer angegangen. Oft überzeichnet und selten mit Fingerspitzengefühl ausgestattet ist es deshalb schwer Danny, trotz seiner kindlichen Naivität, zu mögen. Finn Jones ist -wie bereits gesagt- jedoch kein all zu großer Vorwurf zu machen, selbst Jake Gyllenhaal hätte mit diesen Szenen seine Probleme gehabt
                                      Ähnliches gilt auch für die Actionsequenzen: Selten war der Wechsel von Darsteller und Stuntdouble durch Kameraschnitte so deutlich wie bei Iron Fist. Eigentlich dynamische Martial Arts-Sequenzen verlieren jegliche Anziehungskraft, wenn ständig die Perspektive wechselt. Wo bei Daredevil konsequent durchgefilmt wird, gibt es bei Iron Fist einen Schnitt nach dem anderen. Wo Serien wie Banshee, Into the Badlands und Daredevil es regelmäßig schaffen ihre Prügeleien natürlich wirken zu lassen, werden die Fäden der Choreographie bei Iron Fist mehr als deutlich. Aus einer athletischen Perspektive sicherlich noch immer Eindrucksvoll, für die Atmosphäre jedoch pures Gift.

                                      Noch kurz bezüglich der Whitewashing-Debatte:
                                      Der Charakter Danny Rand/Iron Fist war auch in den Comics schon weißer Abstammung, weshalb der Begriff "Whitewashing" ohnehin fehlgeleitet ist (mal ab von seinem grundsätzlichen Konflikt als Außenseiter/Fremder in K'un-Lun die Würde der Iron Fist zu erhalten). Hinzu kommen die oben von mir erwähnten Stereotypen, denn der Charakter Iron Fist ist sehr wohl ein solcher Stereotyp. Warum also vermeintlich tolerante Menschen sich beschweren, dass ein asiatischer Stereotyp nicht von einem Asiaten dargestellt wird ist im besten Fall ignorant und im schlimmsten... darauf kommt hoffentlich jeder von selbst.

                                      5
                                      • 3 .5

                                        Du kannst nicht auf der einen Seite der Mega Derbe Ultra Tabaluga-Slayer sein und dann auf der anderen Seite wieder so hohl und kindisch (wie es ihm bestimmt 50x gesagt wird von anderen Charakteren) Vorgehen. Hätte mir hier einen richtigen Kampfsportprofi gewünscht.

                                        Was hier absolut misslingt ist die Erklärung oder Einführung der Backstory, ein Prolog wie bei Herr der Ringe wäre hier die bessere Lösung gewesen.

                                        Wenn in Folge 6 der erste einiger maßen coole Fight passiert ist das etwas spät! Es kommen zwar vereinzelt noch "nette" Kämpfe aber für eine Material-Arts Serie einfach zu wenig. (Drunken Boxing war sehr unterhaltsam)

                                        Wer die Serie bis jetzt aber vor der Bedeutungslosigkeit rettet für mich ist Tom Pelphrey als Ward Meachum... so gut der Mann! xD Schauspielerisch und Story technisch!
                                        Jessica Henwick als Colleen Wing gefällt auch sehr gut.

                                        Soundtrack ist eine dreiste Kopie von Stranger Things was überhaupt nicht passt.

                                        Alles in allem sind die Drehbücher, Budget und Produktionsniveau deutlich schlechter als bei den anderen Marvel Serien.

                                        Schade in Zeiten von The Raid und sogar Daredevil hätte es hier echt mehr "rein hauen" können.

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                                        • 8
                                          Hollywood 20.03.2017, 00:06 Geändert 20.03.2017, 05:37

                                          Zugegeben Iron Fist fühlt sich anders an als die vorangegangenen Marvel-Netflix Serien. Vorallem als Luke Cage und Jessica Jones. Zu Daredevil weisst sie da schon mehr Parallelen auf. Aber das ist nicht umbedingt eine Schwäche. Denn der wichtigste Punkt stimmte für mich und der ist, dass es mir von vorne bis hinten Spaß gemacht hat die Serie zu schauen.
                                          Sie hat definitiv einige Schwächen, die nicht von der Hand zu weisen sind. So nimmt sie in den ersten Folgen nur schwer fahrt auf und man braucht einen Moment um die Lächerlichkeit zu überwinden, dass da ein Typ ist der mit seiner magischen Faust gegen das böse kämpft.
                                          Aber wenn man dieses kleine Tal überwunden hat, nimmt die Story ordentlich Geschwindigkeit auf und bleibt spannend bis zum Schluss. Bei Jessica Jones und Luke Cage war das noch anders. Diese Serien hatten zwar zugegebener Maßen mehr Tiefgang, aber oft musste ich mich regelrecht Zwingen sie weiter zu schauen. Das macht Iron Fist meiner Meinung nach besser und ich hatte an jeder Folge meinen Spaß.
                                          Schauspielerisch legen alle Darsteller eine gute Leistung hin, aber herausgestochen haben für mich vorallem David Wenham als herrlicher Psychopath und Tom Pelphrey mit der ambilaventesten Rolle.
                                          Somit schafft es Iron Fist für mich tatsächlich auf den zweiten Platz der Marvel-Netflix-Serien direkt hinter Daredevil, einfach weil sie mich toll unterhalten hat und das ist zumindest für mich das wichtigste ;-)

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                                            lennardB. 19.03.2017, 21:01 Geändert 19.03.2017, 21:10

                                            Iron Fist ist eine wirkliche Katastrophale Netflix Serie: schlecht geschrieben, schlecht inszenierte Kämpfe und die Musik ist auch nicht besonders gut.

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                                            • 6 .5

                                              die Serie ist die meiste zeit recht spannend jedoch kauft man einigen darstellern die rolle nicht ganz ab insbesondere finn jones ( iron fist ) kauft man die rolle jedoch nicht so richtig ab die kämpfe sind jedoch fast immer sehr gut koriographiert und machen spaß also ich würde schon sagen das man die serie sehen sollte ist aber eine von denn schwächeren marvel netflix serien hatte denoch charme vorallem wenn sie versucht hatt etwas anders zu machen

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                                                Ich hatte grosse Erwartungen-leider wurden die nicht erfüllt.Nach den für meinen Geschmack recht schwachen JJ und LC hoffte ich darauf daß die Serie mehr in Richtung Dare Devil geht,auch weil es diverse Gemeinsamkeiten gibt.
                                                Die eine oder andere Actinszene war ganz nett anzusehen,trotzdem nimmt man den Schauspielern nie wirklich ab Kampfsportexperten zu sein.Hier sollte man sich die Besetzung von Matt Murdoch und Elektra in Daredevil als Vorbild nehmen.
                                                Auf die Story möchte ich gar nicht gross einegehen-hat man alles schon viele male gesehen.
                                                Das beste an der Serie waren noch Tom Pelphrey und David Wenham.
                                                Finn Jones konnte mich leider zu keiner Sekunde überzeugen und R. Dawson blieb wie schon in Luke Cage unter ihren Möglichkeiten.

                                                Ist natürlich nur meine eigene Meinung ;-)

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                                                • 7 .5

                                                  So, nun bin ich bei Folge 6. Ja, die Serie hat ihre Schwächen, der Plot verliert sich hin und wieder und die Charaktere sind nicht 100% perfekt ausgearbeitet. Aber alles in allem, ist das gebotene nicht schlechter als Daredevil Staffel 2.
                                                  Die Mängel wurden von anderen an dieser Stelle bereits ausführlich behandelt, wobei ich großteils auch zustimmen muss!
                                                  Dennoch bietet die Serie doch sehr viel: Der Soundtrack ist umwerfend (auch wenn er etwas an 'Tron: Legacy' erinnert), es werden oft wunderschöne Bilder geschaffen (Neonlicht, Spiel mit Farben, asiatische Elemente,...), und beeindruckende Kampfszenen (auch wenn sie manchmal etwas hektisch geschnitten sind).
                                                  Also alles in allem finde ich die Serie bisher nicht so schlecht, wie viele andere hier - auch wenn es so einige Schwächen gibt, freue ich mich jedes mal auf die nächste Folge.

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                                                  • 6 .5

                                                    Marvel's Iron Fist bleibt leider für mich die schlechteste Marvel-Netflix Kooperation. Die Kampfszenen - von denen es natürlich reichlich gibt - ziehen einen nicht ganz mit, da sie zum Teil sehr choreographiert bzw. gestellt aussehen. Das wurde besonders in Daredevil mMn viel viel besser gelöst.
                                                    Größter Minuspunkt bleibt aber für mich die Atmosphäre dieser Serie. Sämtlicher Background und die Gegenwart der Hauptfigur Danny Rand lässt recht kalt und packt einfach nicht richtig. Dadurch will auch einfach kein richtiger Martial-Arts-Flair auftreten. Man möchte fasst Iron Fist's Hauptsatz zu Netflix zurückschicken "I'm sorry" .

                                                    Für mich als Marvel-Fan ist es zusätzlich ein wenig enttäuschend, dass so gut wie gar nicht auf die Defenders hingearbeitet wurde. Natürlich gab es wieder dutzende Querverweise und Erwähnungen und das Ende mag ein Wink in die Richtung sein, aber ich hätte mir hier schon den ein oder anderen Cameo gewünscht (was widerum der Serie an sich auch sehr geholfen hätte).

                                                    Positiv erwähnt seien einige Charaktertwists innerhalb der Story, die den Zuschauer oft im Unklaren ließen, welche Seite wer nu angehört und vor allem die schauspielerische Leistung von Tom Pelphrey alias Ward Meachum.

                                                    Fazit: Solide Durchschnittsserie, die auf Martial-Arts und deren Mythen beruht, aber den Zuschauer nicht davon überzeugen kann. Dadurch geht sehr viel an Atmosphäre und Spannung verloren. Die Figur des Hauptdarstellers (unabhängig vom Schauspieler) wirkt leider nicht gut getroffen und nur bedingt in Szene gesetzt.
                                                    Story und vor allem das Schicksal der Meachum-Geschwister sind dennoch recht gut gelungen, nicht zuletzt dank gutem Schauspiel. Für diejenigen, die nicht die hohe Messlatte von vorangegangenen Marvel-Netflix Produktionen erwarten, sicherlich eine nette Serie.

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