Der wichtigste One Piece-Star hätte seine Rolle aus einem guten Grund fast abgelehnt – in letzter Sekunde wurde die Netflix-Katastrophe verhindert

14.09.2023 - 10:00 UhrVor 6 Monaten aktualisiert
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Der Netflix-Hit One Piece begeistert mit den deutschen Synchronsprecher:innen aus dem Anime. Dazu wäre es aufgrund eines Missverständnissen beinahe nicht gekommen.

Netflix hat mit One Piece das Unmögliche geschafft: eine gelungene Live-Action-Adaption eines extrem populären Anime bzw. Manga. Für deutsche Fans, die den One Piece-Anime seit über 20 Jahren verfolgen, hat die Netflix-Serie mit der Rückkehr der bekannten deutschen Synchronsprecher:innen ein besonders nostalgisches Highlight erschaffen.

Würde die One Piece-Verfilmung auch funktionieren, wenn die Strohhüte Ruffy, Nami, Zorro, Sanji und Lysop völlig neue deutsche Stimmen bekommen hätten? Fast wäre dieser Fall eingetreten. Denn die wichtigste Person hinter der deutschen One Piece-Fassung hätte das Projekt beinahe abgesagt.

Netflix' One Piece hätte fast die wichtigste deutsche Anime-Stimme verloren

Synchronsprecher Daniel Schlauch ist seit über 20 Jahren Teil von One Piece. In über 1000 Folgen der Anime-Serie sowie den zahlreichen Anime-Filmen lieh er Monkey D. Ruffy seine Stimme. Für Fans, die mit der deutschen Synchro aufgewachsen sind, gibt es keinen anderen Ruffy. Dass er auch in der Netflix-Adaption als Stimme von Iñaki Godoys Jungpirat zu hören ist, ist ein Geschenk.

Wir durften Daniel "Ruffy" Schlauch als Gast im Moviepilot-Podcast Stramgestöber begrüßen. Im Gespräch zur Netflix-Adaption verrät er, warum er die Rolle für die Live-Action-Serie von One Piece aus Versehen schon abgesagt hatte.

Das komplette Interview mit One Piece-Sprecher Daniel Schlauch könnt ihr hier nachhören

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Daniel Schlauch war eine der ersten Personen hinter der deutschen Anime-Fassung, die für die Synchronisation der Netflix-Adaption kontaktiert wurden. Er ist nämlich nicht nur Sprecher, sondern auch als Dialogregisseur für die Auswahl der deutschen Stimmen mitverantwortlich. Aufgrund eines Missverständnisses hat er die One Piece-Rückkehr aber zuerst abgesagt. Denn: Niemand wollte ihm verraten, wofür er eigentlich arbeiten sollte.

'Ja was ist es denn?' Dann wurde mir ein Deckname gesagt. Weil vieles läuft unter Decknamen, bis es offiziell gelauncht wird. Ich konnte mit dem Decknamen aber überhaupt nichts anfangen. Es hatte auch nichts mit One Piece zu tun. Und dann hab ich erstmal abgesagt: 'Sorry, ich hab jetzt wirklich nicht die Zeit dieses Jahr für irgendwas anderes. Ich bin gut ausgebucht.'

Das verantwortliche Synchronstudio konnte aber die große One Piece-Katastrophe im letzten Moment abwenden und löste das Geheimnis um das mysteriöse Netflix-Projekt auf. Seine Reaktion: "Um Gotteswillen. Ja natürlich. Das ändert ja alles."

Daniel Schlauch ist die deutsche Stimme von Ruffy

Glücklicherweise fand Daniel Schlauch in seinem vollen Terminkalender noch Platz, um die Regie der Synchronarbeiten zu übernehmen. Im Zusammenarbeit mit Netflix und seinem Co-Regisseur Hubertus von Lerchenfeld, dem Synchronsprecher von Sanji (gespielt von Taz Skylar), versammelte er die stimmliche Strohhut-Crew aus dem Anime für die Realserie.

Trotz Daniel Schlauchs Beteiligung an der deutschen Synchronfassung der Netflix-Serie war die Besetzung der Anime-Stimmen auf die Live-Action-Rollen nicht von Anfang an garantiert. Netflix testete sogar mehrere Synchron-Versionen mit unterschiedlichen Sprecher:innen aus. Mehr dazu könnt ihr oben im Podcast nachhören.

Wann kommt One Piece Staffel 2 zu Netflix?

Netflix hat One Piece offiziell verlängert. Die Drehbücher zu Staffel 2 sind schon geschrieben. Allerdings erst wenn der Hollywood-Streik beendet ist, kann die Produktion beginnen. Dann dauert es ungefähr 12 bis 18 Monate bis neue Folgen auf Netflix erscheinen können. Aktuell sollten wir nicht mit einem Start vor 2025 rechnen.

Nach One Piece: Die 15 besten Serienstarts im September bei Netflix und Co.

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