Devil's Knot - Im Schatten der Wahrheit - Kritik

Devil's Knot

US · 2013 · Laufzeit 114 Minuten · FSK 16 · Drama, Thriller, Kriminalfilm
Du
  • 6

    Guter Cast, interessante und stellenweise auch spannende Geschichte nur teilweise etwas stark in die Länge gezogen! Der Cast ist aber durchwegs richtig richtig stark!

    • 5 .5
      mikkean 17.05.2017, 00:19 Geändert 17.05.2017, 00:22

      Die Geschichte der West Memphis Three: der widerwärtige Mord an drei Knaben erschüttet nicht nur das sumpfige Hinterland Amerikas. Die Polizei schießt sich schnell ein auf eine Spur aus Satanismus, jugendlichen Outsidern und deren obskurer Parallel-Welt aus Okkultismus und Heavy Metal. Am Ende lässt das Gericht die drei einzigen Verdächtigen, trotz höchst widersprüchlicher Beweislage, ins Gefängnis und die Todeszelle wandern.

      Ohne Zweifel handelt es sich bei diesem Fall um ein abscheuliches Verbrechen. Aber auch um einen der größten Justiz-Skandale der letzten fünfzig Jahre. Zu wackelig das Fundament, auf dem die Polizei ihre Verhaftungen rechtfertigte. Zu selektiv und voreingenommen das Gericht, dass viele Spuren und Fakten außer Acht ließ.

      Und so ähnlich fühlt sich leider "Devil's Knot" an, die filmische Aufbereitung dieser irren bis verstörenden Crime Story. Es ist nicht der erste Versuch, diesem haarsträubenden Skandal rund um die Horror-Bluttat gerecht zu werden. Aber wohl der erste nachgereichte "Nach-Fakten"-Streifen.

      Ein Unterfangen, dem leider anzumerken ist, dass es ein riesiger Weg ist zwischen tausenden Stunden von Verhörungen, Prozess-Aufzeichnungen und Ermittlungs-Bestrebungen und diesen nicht ganz zwei Stunden Film. Viel muss da komprimiert werden. Vereinfacht, etwas gestraft und letzten Endes justiert werden. Denn irgendwo muss sich der Zuschauer ja einfügen und festhalten können. Also, bei Reese Witherspoon als Mutter eines der jungen Opfer? Oder bei Colin Firth als Privater Ermittler, der als einer der wenigen versucht, ganz in Tat-Geschehen einzutauchen und die Wahrheit herauszufinden?

      Eine wirklich schwierige Aufgabe, die "Devil's Knot" leider nur halb meistern kann. Weil es eben unmöglich scheint, die Dimensionen dieses Falls und die Auswirkungen auf alle Betroffenen in rund zwei Stunden Screen Time zu komprimieren. Zwangsläufig stößt das Medium Film da an seine Grenzen und weiß auch nicht so recht, wie genau zwischen dem Leidensweg der Mutter Pam – der von der Neugeburt als Christin bis hin zum fatalen Verdacht des eigenen Mannes führt – und den ganzen offenkundigen Rechts-Verstößen bei der Prozess-Führung zu manövrieren ist.

      Puh, was für Mammut-Satz. Doch trotz seiner edlen Bemühungen, einerseits objektiv das Geschehen von 1993 nachzuzeichnen und auch die persönliche Sicht nicht zu vernachlässigen, bleibt "Devil's Knot" nicht mehr als ein Best-of dieses Skandals. Die filmische Ausgabe einer Crime-Serie, die sich mal pro Episode den vermeintlich wichtigsten Fakten widmet. Wobei hier leider so manch echter "Reißer" in der Geschichte lediglich in den letzten zehn Minuten wiederfindet. Oder gleich auf eine Text-Einblendung reduziert wird.

      Von daher schafft es der Film nur manchmal, echtes Interesse am Fall oder seinen wichtigsten Charakteren Witherspoon und Firth zu wecken. Die echte Auseinander-Setzung mit der Fakten-Lage, Falsch-Aussagen, DNA-Beweisen und, noch viel wichtiger, den Beschuldigten, lieferte die Doku-Trilogie "Paradise Lost" und all die Sach-Bücher zum Thema. Das heißt zwar nicht, dass "Devil's Knot" gescheitert wäre. Aber es braucht schon mehr Biss und eine klare Linie, um das Geschehen nicht einfach durchzuspulen.

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      • 5 .5

        [...] Deer auf dem gleichnamigen Bestseller basierende, den realen Fall der "West Memphis Three" behandelnde "Devil’s Knot – Im Schatten der Wahrheit" ist für mich ein extrem zweischneidiges Schwert gewesen, denn einerseits versteht es Regisseur Atom Egoyan – der mir zuvor nur durch den doch enttäuschenden "The Captive" ein Begriff war – vortrefflich, vom ersten Moment an eine bedrückende und fesselnde, ungemein dichte Atmosphäre zu erschaffen, andererseits verzettelt er sich zusehends in den vielen Fragmenten des Falles, wirft Namen und Figuren ins Geschehen, ohne dass sämtliche Zusammenhänge deutlich würden oder man dem Treiben noch vollumfänglich folgen könnte, so dass sich das Filmerlebnis in seiner Gänze dann doch sehr durchwachsen gibt. Vor allem aber wirkt es zuweilen so, als würden sich einzelne Teile des Films beinahe unabhängig voneinander entwickeln, so dass es beispielsweise nur wenige Zusammentreffen zwischen den beiden Hauptfiguren und -darstellern gibt und der Ermittler Ron Lax mit der trauernden Mutter Pam Hobbs kaum Screentime teilt und noch weniger Worte wechselt. [...]

        • 6

          Kameraführung gut, Schauspieler ebenso; starkes 1. Dritttel... ansonsten sehr viel verschenktes Potenzial und ein enorm unbefriedigender Schlussteil..

          • 8

            Grandios!
            Der Regisseur ist ab sofort mein Mann für komplexe Verschwörungs - Szenarien!
            Sein stets dezentes Winken mit dem Zaunpfahl landet wie ein wuchtiger Hieb mit dem Holzhammer am Schädel von Menschen die unbequeme Fragen stellen....

            Ich werde diesen Atom Egoyan gut im Auge behalten!

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            • den hätte david fincher machen müssen...der hat aus einer ähnlichen geschichte - zodiac - ein meisterwerk gezaubert, während devil's knot oberflächlich dahintümpelt...schade...

              • 6 .5
                cycloo77 19.05.2015, 22:33 Geändert 19.05.2015, 22:35

                Eine wahre Begebenheit die an grausamkeit nicht zu überbieten ist.
                Der kaltblütige und bestialische Mord an 3 kleinen Kindern, zerstört für immer das Kleinstadt Idyll einer Gemeinde in Memphis Arkansas.

                Der Fund der 3 kleinen Jungs in dem Tümpel, ist so ziemlich das traurigste und tiefgehenste was ich auf der Leinwand gesehen habe,es schmerzt richtig Tief diese Bilder zu sehen.

                Der Film ist mir trotz der wunderbaren Cast zu schablonenhaft erzählt, es fehlt mir hier das Feuer in vielen Szenen. Es wirkt nicht konsequent genug um wirklich zu packen.

                "Recht"sprechung kann tödlich sein!

                6
                • 3

                  Am Anfang von Devils Knot wurde in mir schnell die Erwartung geschürt, dass es sich hierbei um einen Thriller handeln könnte, in dem man einen Killer zu fassen versucht, der aber immer einen Schritt voraus ist. Sehr bald musste ich aber dann erkennen, es handelt sich um einen Gerichtsfilm, der an Details spart, wo es nur geht, und in dem es vor Logiklöchern nur so wimmelt. Eigentlich kann man nur hoffen, das amerikanische Rechtssystem funktioniert nicht wirklich so. Was bleibt, ist ein Drama, das zugegebenermaßen schauspielerisch gut umgesetzt ist, aber nur sehr leidlich unterhält und einen mit einem sehr unbefriedigenden Ende zurück lässt.
                  Fazit: Ganz ehrlich, hat mich total gelangweilt.

                  • 7

                    Eigentlich hängen mir Kindermord-Filme zum Hals raus. Eigentlich hängen mir "nach einer wahren Geschichte"-Filme zum Hals raus. Aber Egoyan schafft wieder einmal eine sehr dichte Geschichte und bringt seine Darsteller zu Höchstleistungen. Habe jedenfalls Reese Witherspoon nie so gut gesehen. Außer lehrt uns der Film wieder einmal, dass man die Dummheit der Menschen nie zu geringschätzen darf.

                    • 7

                      Entsetzliches Thema mit frustrierendem Ausblick. Dazu braucht es einen absolut nüchternen Menschen, der in der Lage ist, frei von Emotionen, genau hinzuschauen. Colin Firth, spielt diesen nüchternen Ermittler und macht das auf seine typisch zurückhaltende Art sehr gut. Sehr gut sind auch alle anderen Schauspieler. "Devils's Knot" kann unmöglich mit dem Begriff Unterhaltung in Verbindung gebracht werden. Und es ist wahrscheinlich nicht möglich, das Geschehen nachvollziehbar in einen Film zu packen.

                      • 5

                        Durch seine massenmediale Aufbereitung ging der haarsträubende Fall der „West Memphis Three“ unlängst um die Welt: Drei Kinder werden tot aus einem Tümpel gezogen und weil es sich so schön anbietet, werden drei Jugendliche für schuldig gesprochen (alle lebenslänglich, einer zum Tode durch die Giftspritze verurteilt), denen man gemeinhin einen Hang zum Okkulten nachsagt. Außerdem: Heavy Metal steht immer in Relation mit dem absolut Bösen! Fertig ist die Kiste, Hauptsache man konnte schnell einige Sündenböcke sicherstellen. Atom Egoyan versucht sich mit „Devil's Knot“ jenem Justiz- und Polizeidebakel nicht auf klassischen Whodunit-Pfaden anzunähern, sondern den Zuschauer dazu zu animieren, ständig Zweifel zu hegen, anstatt dem Drang nach einheitlichen Antworten und obskuren Bestätigungen zu erliegen. Eine interessante Herangehensweise, ein Plädoyer an die Skepsis, sozusagen. Gegen Ende aber verrät „Devil's Knot“ seine Intention zusehends, zwingt den Zuschauer immer offenkundiger, endlich Stellung zu beziehen und gibt ihm dann ordentlich Texttafeln zu fressen. Na lecker. Wer allerdings durchweg gefällt ist Colin Firth, der den Privatdetektiv nicht als stereotypen Beißer mit instinktiver Spürnase gibt, sondern eher als geborenen Grübler; dem geht es nicht darum, die Jugendlichen zu entlasten, sondern darum, dass man doch vielleicht einfach mal mit offenen Augen an Beweise heranzutreten.

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                        • 4

                          Wieder einmal ist es gelungen ein normalerweise spannendes und anrührendes Thema, welches auf einer wahren Begebenheit beruht, in den Sand zu fahren. Trotz hochkarätiger Besetzung gelingt es nicht, hier einen in sich stimmigen Film zu erzählen. Hätte auch als Pseudo-Doku auf RTL II laufen können. So vielversprechend die ersten 10 Minuten auch sind, aber danach versinkt der Film im absoluten Mittelmaß. Mir kam es so vor als ob sich der Regisseur nicht entscheiden konnte, was er denn nun eigentlich machen will. Schade!

                          • 4 .5

                            So undurchsichtig der Tathergang und die Schuld der sogenannten "West Memphis Three" war, so klar ist der Fall bei diesem Film: Versemmelt! Und dabei fing alles so stark an. Nach einer wahren Begebenheit in West Memphis im Mai 1993, klasse Südstaaten- und Amerikanische-Kleinstadt-Amtosphäre (ich steh da total drauf), bedrückende Stimmung, ein bestialischer Mord mit scheinbar okkultem/satanischem Hintergrund, der die Gemüter erhitzt. Somit alles auf dem Silbertablett serviert, um einen sowohl spannenden, mitreißenden als auch emotionalen Film draus zu machen. Doch raus kam leider ein träge erzählter, seltsam kalt abgespulter, emotionsloser und schwammiger Film, der sich nie entscheiden konnte, ob er denn nun Kleinstadtdrama, Justizthriller oder Quasi-Dokumentation sein will, somit einen unentschlossenen und wirren Mischmasch aus all diesen Genres hervorbrachte und dadurch der krassen Geschichte so gut wie jegliche Energie und Intensität entzog. Und als dann im Abspann auch noch Schrifttafeln eingeblendet wurden, auf welch unsicheren Füßen die Verdächtigungen wirklich standen und wer und was da noch so alles in Frage kam, wurde die Enttäuschung bei mir noch größer, denn daraus hätte ein wirklich richtig spannender Film werden können, wenn man den nur anders angepackt, aufgebaut und erzählt hätte. Gab zwar trotzdem einige gute und gelungene Szenen, aber schlussendlich bleibt das Fazit: Schade drum, da wurde echt so dermaßen viel verschenkt, das hätte so gut werden können.

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                            • 4

                              Südstaaten-Abgrund-Verfilmung Nr. Drölfundneunzig. Wer davon immer noch nicht die Nase voll hat, kann sich diesen müden Lappen auch noch um den Hals legen.

                              Lahme Entführungsgeschichte, die auch noch von einer unbrauchbaren Witherspoon unnötig geschädigt wird.

                              Der ganze Okkultismus-Krempel langweilt einen zu Tode, lediglich die Kritik an der Handlung der örtlichen Polizei kann etwas Salz in diese fade Suppe bringen.

                              Colin Firth wäre auch noch positiv zu erwähnen, aber da gibt es dann noch etliche andere Filme mit seiner Beteiligung, die in der Dringlichkeitsfolge ganz weit vor dieser Krücke liegen.
                              Wenn man dann noch alle Folgen von "Die Sendung mit der Maus" und "Käpt'n Blaubärs Seemannsgarn" hinzunimmt, dann bleibt in diesem Jahrtausend eigentlich keine Zeit mehr dafür übrig.

                              Fazit: Zeitverschwendung.

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                              • 6 .5
                                ShayaNova 08.12.2014, 19:35 Geändert 08.12.2014, 21:00

                                Film über ein wahres Verbrechen, begangen in Amerikas Bibelgürtel - allein das reicht schon aus, um mir einen Schauer über den Rücken zu jagen. Den subtilen Übergang von "heiler Welt" zu "dem Schlimmsten, was Eltern jemals passieren kann" fand ich sehr gelungen, ebenfalls die Darstellung der verschwurbelten Ansichten mancher Juristen und Pressefuzzis; das hat mich teilweise richtig mitgenommen. Die unausweichliche Mechanik der Vorverurteilung kann einen stinksauer machen. Wenn man sich vor Augen hält, dass im Amerika des 20. Jahrhunderts Menschen praktisch für das Hören von Metal Musik verurteilt werden, selbst wenn die forensischen Beweise etwas anderes sagen, dann ist das für mich sehr viel gruseliger als jeder Found-Footage-Film.
                                Hätte man es besser machen können? Sicher, aber das kann man eigentlich von jedem Film sagen. Ein arger Fehler war allerdings die Besetzung der Pam Hobbs mit Reese Witherspoon. Ihr GesichtsAerobic macht sich vielleicht in Komödien gut, kommt aber in einem Drama nicht so gut an. Überhaupt hätte man mit einer besseren Auswahl der Schauspieler wirklich eine höhere Emotionalität erzielen können. So stakst Colin Firth hölzern durch seine Rolle und Stephen Moyer ist ja ohnehin nicht gerade oscarverdächtig in seiner Leistung.

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                                • 7 .5

                                  uff!! Sehr intensiv!! Spannend von der ersten Szene an. Ein wahrnehmbarer Score, der nicht nur nicht nervt, sondern die Intensität und Spannung leicht stützt. Überzeugende bis überwältigende Schauspieler bis in die Nebenrollen. Die Kamera scheint maekllos. Die Beleuchtung und Gestaltung der Sets erinnert an Edward Crewdson Fotografien (der ja widerum sich am Film orientiert). Morbide Ästhethik in der vergewaltigten heilen Welt. Den Director muss ich mir merken.

                                  • 5
                                    freakualizer 01.12.2014, 16:33 Geändert 01.12.2014, 16:35

                                    Bin auch der Meinung, dass hier mehr möglich gewesen wäre.
                                    Der Film plätschert trotz der krassen Geschichte ziemlich emotionslos vor sich hin, das Ende ist auch nicht wirklich befriedigend umgesetzt.
                                    Und im Gegensatz zu manch anderen hier, überraschen mich solche oder ähnliche Geschichten aus dem "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" nicht mehr im Geringsten. Anderes Beispiel (nach wahren Tatsachen):
                                    http://www.moviepilot.de/movies/the-imposter

                                    • 6 .5

                                      Jo, den konnt man sich schon ansehen, war nicht der schlechteste mit Reese Witherspoon, die schau ich mir ansich immer gerne an.
                                      Das ist/war mal wieder ein Paradebeispiel dafür, wie es ausgeht, wenn die Polizei schlammt und ihre Arbeit nicht richtig macht, Beweißmittel verschwinden, schlammpig recherchiert, usw.
                                      Witzig fand ich ja die Einstellung der Jury/Polizei, das jeder der Heavy Metall hört, auch gleichzeitig ein Mörder ist. :D , ich mein, ich steh da absolut nicht drauf, werd dann nach ner Zeit hören auch Aggro, aber das geht dann mal doch zu weit find ich.... Greetz to DL
                                      Alles in allem aber eine ansehbare Geschichte.

                                      • 7

                                        Normalerweise hätte ich eine 6.5 gegeben, aber der ganze Plot ist doch insgesamt gesehen schon innerlich ziemlich aufwühlend. Und trotz dessen mir Reese nicht immer in ihrer Rolle gefallen hat, hat die auf wahre Begebenheit beruhende Handlung, mindestens eine 7 verdient.

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                                        • 7

                                          Hier wäre mehr möglich gewesen...

                                          Sehr interessante Grundidee wird leider nicht so wirklich gut umgesetzt.

                                          Die Handlung ist ja schon beschrieben. Die schauspielerische Leistung lässt leider, wie man in manchen Kommentaren schon lesen konnte, zu wünschen übrig.

                                          Ein emotionsloser Colin Firth, eine irgendwie kalt wirkende Reese Witherspoon und vor allem ein unfassbar blasser Alessandro Nivola.

                                          Dane DeHaan kann sein Talent leider nur in den 2 Minuten Screentime einbringen. Ein "Lichtblick" ist da schon die Leistung von Kevin Durand, den man nicht wiedererkennt.

                                          Dennoch ein guter Film, der aber durchaus hätte besser sein können. Irritierenderweise empfindet man nie so richtig Mitleid mit den Eltern. Das ist schon sehr merkwürdig.

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                                          • 6 .5

                                            Interessaner Film un eine (leider) wahre Begebenheit. Die Vorgehensweise der Polzei die schnell einen bzw. mehrere Mörder finden und den Fall abschliessen lassen will hat mich etwas an die Polizei im Film "Memories of Murder" erinnert, der ebenfalls auf einer realen Geschichte beruht. "Devil's Knot" hat schon eine sehr ruhige erzählweise, manchmal wäre etws mehr tempo besser gewesen.

                                            • 4 .5

                                              fand den komisch...

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                                              • 3 .5

                                                So ne interessante Story und so extrem langweilig verfilmt. Die Schauspieler kommen mir vor, als sein sie auf Valium. Ungeniessbar

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                                                • 6

                                                  Devil's Knot ist nicht annähernd so bewegend wie Egoyans Meisterwerk Das süße Jenseits, aber der Film erzählt dennoch eine fesselnde, faszinierende Geschichte.

                                                  • 6 .5

                                                    Da es sich um eine unglaublich traurige wahre Geschichte handelt, fällt die Bewertung deutlich schwerer. Die Erzählung ist sehr einseitig. Die Polizei wird von Anfang an als inkompetent und auf der verzweifelten Suche nach einem Täter dargestellt. Das mag so gewesen sein, stößt aber hin und wieder sauer auf. Unabhängig davon bemüht man sich hier um die nötige Sensibilität gegenüber der Thematik. Die Rolle von Reese Witherspoon ist etwas zu aufgebauscht. Sie trauert und trauert und trägt nie wirklich zum Verlauf der Geschichte bei, die sich nun mal vor allem um die Polizeiermittlungen und Gerichtsverfahren dreht. Was ein großes Minus ist, ist die Tatsache [SPOILER], dass der Fall nicht aufgeklärt wird [SPOILER-ENDE]. Abgesehen davon sehenswert und ergreifend, aber kein Meisterwerk.

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