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Biografie Robert Bresson

Robert Bresson gilt als “Einzelgänger” unter den französischen Filmregisseuren, da sein Werk nur schwer in eine bestimmte Filmrichtungen einzuordnen ist. Bekannt ist er vor allem für ‘Lancelot, Ritter der Königin’ (1973).

Robert Bresson wurde 1901 in der französischen Provinz geboren. Erst in den 1930er Jahren kam er zum Film und arbeitete zunächst als Drehbuchautor für Rene Clair und andere.

Sein erster Kurzfilm entstand 1934 (‘Les affaires publiques’), 1943 folgte mit ‘Les anges du péché’ sein erster Langfilm, ein religiöses Drama. Bresson gilt als Anhänger des Jansenismus.

In den 60er Jahren tat sich Bresson als ein neuer Regisseur der Zeit hervor, der weder zur Nouvelle Vague noch zum kommerziellen Kino gezählt werden kann. Seine Inspiration holte er sich neben der Religion auch aus der Literatur: Bernanos inspirierte ihn zu ‘Le journal d’un curé de campagne’ (1951) und Mouchette (1967). Dostojewski wiederum zu ‘Der Prozess der Jeanne D’Arc’ (1961), ‘Zum Beispiel Balthasar’ (1965) und ‘Une femme douce’ (1969), sowie Tolstoi zu ‘L’argent’ (1983). Am bekanntesten ist jedoch Bressons Film ‘Lancelot, Ritter der Königin’ (1973) über die Ritter der Tafelrunde. Ein weiterer bedeutender, surrealistischer Film ist Pickpocket (1959).

Robert Bresson starb am 18. Dezember 1999 in hohem Alter in Paris.


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