Peter Ustinov - Kritik

Beteiligt an 60 Filmen (als Schauspieler/in, Drehbuchautor/in, Regisseur/in, ...) und 4 Serien
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  • Was die Welt vorwärts treibt, ist nicht die Liebe, sondern der Zweifel.

    Für gewöhnlich handelt es sich bei Traumfrauen um eine optische Täuschung.

    Die Menschen, die etwas von heute auf morgen verschieben, sind dieselben, die es bereits von gestern auf heute verschoben haben.

    Sir Peter Ustinov (1921-2004), engl. Schriftsteller u. Schauspieler

    Toller Mensch und unvergessen.

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    • A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn
      Mein Favorit♥

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      • Für mich ist Peter Ustinov einer der Allergrößten.

        Nicht nur schauspielerisch, auch und vor allem menschlich.

        Dieser Mann hat etwas aus seinem Leben gemacht, vor dem man nur den Hut ziehen kann.
        Er hat die Möglichkeiten wirklich ausgeschöpft, sozusagen.
        Ein echter Mensch!

        Der Mann hat wahrlich alle Möglichkeiten ausgekostet und er hat es geschafft, etwas Gutes daraus zu destillieren.

        Ich persönlich habe bewusst keine Vorbilder, weil ich glaube, das jeder Mensch seine eigenen Fußstapfen hinterlassen sollte, und nicht vorgegebenen Pfaden folgen sollte.
        Aber dieser Mann, sein Leben, sein Wirken, seine Art "das Leben zu nehmen", taugt wahrlich zum Vorbild.

        Seine verschmitzte, reflektierte, kluge, weise Sicht auf das Leben:
        Ja, das ist nicht von der Hand zu weisen.
        Da ist schlicht und einfach was dran.

        "Es sind die Zweifel, die die Menschen vereinen.
        Ihre Überzeugungen trennen sie."
        - Sir Peter Ustinov -

        Danke für alles Sir Peter.
        Danke für das Beispiel, welches sie gegeben haben,
        was man aus einem/diesem Leben machen kann.

        Es erfüllt mich mit Freude, meinen Geburtstag (16.04) mit Ihnen teilen zu dürfen ;)

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        • "Es sind die Zweifel, die die Menschen vereinen. Ihre Überzeugungen trennen sie."
          - Sir Peter Ustinov -

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          • Peter Ustinov war meiner Meinung ein brillanter Schauspieler, dessen Darstellungen besonders in Spartacus und Topkapi einfach großartig sind, aber auch in seiner Rolle des Nero in Quo Vadis und seiner Rolle als Hercule Poirot, ist er exzellent.
            Und zum Schluss noch ein Zitat:
            "Das Alibi ist wie der Kredit, wenn man beide nicht braucht, dann hat man sie."
            Zitat: Ende

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            • Doch nicht nur als Darsteller, auch als Entertainer konnte der Mann mit der sehr internationalen Herkunft ("ich bin ethnisch sehr schmutzig und sehr stolz darauf") beeindrucken.
              Als guter Beobachter mit spitzer Zunge waren Auftritte von ihm als Erzähler/Alleinunterhalter einfach herrlich.
              "Sir Peter, was soll einmal auf Ihrem Grabstein stehen?"
              -"Betreten des Rasens verbotern!"
              Ein unendliches Repertoire an Anekdoten und Witzen, dazu eloquent, doch nie überheblich, sondern stets allzu menschlich.
              Einen besseren UNICEF Botschafter könnte man sich kaum vorstellen.

              Besonders in Erinnerung geblieben ist mir seine Erzählung eines Witzes

              Moskau 1965: nach jahrelangem Warten erhält ein Moskauer Jude endlich die Ausreisegenehmigung nach Israel. Er packt seine Sachen und macht sich auf den Weg.
              Am Flughafen Scheremetjewo wird er von Zoll und Geheimdienst durchsucht, ebenso der Koffer. Socken, Hemden, Hosen und ein schweres, in Zeitungspapier gewickeltes Paket...
              "Aufmachen" befiehlt der Zöllner. Der alte Mann wickelt es aus, es ist eine kleine Büste von Lenin.
              "Das ist Lenin", erklärt der Alte, zu den Beamten gewandt "hat der Welt den Kommunismus gebracht, er ist, wie Sie wissen, ein großer Held, ich will ihn allen in Israel zeigen."
              Ein gutmütiges Lächeln breitet sich auf den Gesichtern der Beamten aus und man gestattet ihm, die Büste mitzunehmen.
              Nach zahlreichen Stunden landet seine Maschine auf dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv.
              Wieder sieht er sich Zöllnern und Geheimdienstlern gegenüber.
              Der Koffer wird untersucht: Socken, Hemden, Hosen und ein schweres, in Zeitungspapier gewickeltes Paket...
              Wieder heißt es "Aufmachen!"
              Der alte Mann wickelt das Paket bedächtig aus und erklärt "Das ist eine Büste von Lenin, der hat der Welt den Kommunismus gebracht, großer Schweinehund, will ich allen hier zeigen."
              Die Zöllner lächeln amüsiert und der Alte darf mit seiner Habe passieren.
              Draußen wird er von der Familie erwartet... Großes Umarmen, Schulterklopfen und Freudentränen sind angesagt.
              Man bringt ihn zum Haus der Familie und es wird ein Festmahl aufgetischt.
              Nach einem anstrengenden Tag möchte der Alte nur noch ins Bett...
              Sein 15-jähriger Großneffe trägt ihm den Koffer nach oben, zeigt ihm das eigens eingerichtete Zimmer und hilft beim Auspacken.
              Socken, Hemden, Hosen und ein schweres, in Zeitungspapier gewickeltes Paket...
              Der Junge wird neugierig und fragt. "Darf ich das aufmachen?" Es wird ihm gestattet.
              Zum Vorschein kommt eine kleine Büste von Lenin.... Der Junge ruft aufgeregt "DAS IST LENIN! Von ihm habe ich in der Schule gelesen, der hat der Welt den Kommunismus gebracht, stimmts nicht, Onkel?!"
              Der alte Jude sieht seinen Großneffen liebevoll an, klopft ihm freundschaftlich auf die Schulter, nimmt die Büste an sich und sagt:
              "Nicht ganz, mein Junge, was Du hier siehst sind 3 Kilo geschmuggeltes Gold!"

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              • Peter Ustinov hätte auch einen Stein spielen können, der sich 90min nicht bewegt und überhaupt garnichts tut, und es wäre trotzdem herrlich anzusehen.
                Neben Alec Guinness zweifelsfrei der Sir der Sirs.
                Weltgewandt, kultiviert und unnachahmlich humorvoll. Einer der größten und vielseitigsten Darsteller aller Zeiten.
                Ein Stück Kulturgeschichte, ob man nun von ihm oder von Julius Cäsar noch nie etwas gehört hat, man wäre gleichermaßen ein Banause.

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                • mir is aufgefallen das "Käpt’n Blackbeards Spuk-Kaschemme" von 1968 fehlt, in dem er Blackbeards Geist spielt

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