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Biografie Chris Marker

Chris Marker war ein französischer Schriftsteller, Fotograf und Dokumentarfilmer. Bekannt ist er unter anderem aus La Jetée – Am Rande des Rollfelds und Sans Soleil – Unsichtbare Sonne. Chris Marker wurde am 29. juli 1921 in Neuilly-sur-Seine als Christian-François Bouche-Villeneuve geboren und studierte Philosophie bei Jean-Paul Sartre. Nach dem zweiten Weltkrieg, in dem er in der Résistance aktiv war, begann er Filme zu schreiben und zu drehen.

1953 drehte Chris Marker zusammen mit Alain Resnais Auch Statuen sterben, einen der ersten antikolonialistischen Filme. Darin dokumentiert er anhand des fiktiven Kameramanns Sandor Krasna die Schönheit der Natur und gleichzeitig auch ihre Bedrohung durch den Menschen. Mit La Jetée – Am Rande des Rollfelds beeinflusste er die Science-Fiction-Welt merklich und inspirierte mit diesem Kurzfilm Terry Gilliam für seine Arbeit an 12 Monkeys.

Ab den 80er Jahren beschäftigte sich Chris Marker stark mit den Medien und thematisierte dies auch in seinen Filmen, wie zum Beispiel in ‘Level 5’ aus dem Jahr 1997. 1990 erhielt er für den Film ‘Berliner Balladen’ den Deutsch-Französischen Journalistenpreis.

Chris Marker starb am 29. Juli 2012 im Alter von 91 Jahren. (MS)


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