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Biografie Aidan Gillen

Der irische Schauspieler Aidan Gillen wurde ursprünglich unter den Namen Aidan Murphy am 24. April 1968 in Dublin, Irland, geboren. Zu seinen populärsten Rollen gehören Tommy Carcetti in The Wire und Petyr “Littlefinger” Baelish in Game of Thrones.

Schon als Teenager war Aidan Gillen ein begeisterter Schauspieler und zögerte nicht lange, seine Karriere in Gang zu setzen. Im Alter von 16 Jahren verkörperte den Charakter Niklaus Zettel in einer Aufführung von William Schakespears Der Sommernachtstraum. 1985 erfolgte im Rahmen des Kurzfilms The Drip sein Debüt in Form bewegter Bildern – allerdings zu diesem Zeitpunkt noch unter dem Namen Aidan Murphy. Erst später machte er sich den Geburtsnamen seiner Mutter zu eigen, um Verwechslungen mit einem britischen Schauspieler gleichen Namens zu vermeiden, der unter anderem aus der BBC-Serie Doctor Who bekannt war.

Unter seinem jetzigen Namen war Aidan Gillen nun in diversen Produktionen aus seinem Heimatland zu sehen, bis er 1996 im IRA-Drama Mütter und Söhne zum ersten Mal eine Hauptrolle spielte. Auch seine Beteiligung bei Queer as Folk, die von 1999 bis 2000 im britischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, trug maßgeblich zu seiner stetig wachsenden Popularität bei. Nicht zuletzt wurde er für seine Darbietung als Stuart Alan Jones in der Serie aus dem Hause Channel 4 zum ersten Mal für den BAFTA-Award nominiert. Mit Shanghai Knights gelang ihm 2003 an der Seite von Jackie Chan und Owen Wilson der Sprung nach Hollywood.

Direkt im Anschluss war er von 2004 bis 2008 in der prestigeträchtigen HBO-Serie The Wire zu sehen, wo er als junger und ehrgeiziger Politiker versuchte, zum Bürgermeister von Baltimore zu werden. Auch im HBO-Format Game of Thrones ergatterte Aidan Gillen eine größere Nebenrolle: Als Petyr Baelish – besser bekannt als Littlefinger – treibt er seit 2011 in Westeros sein Unwesen. Als hätte er die zwielichtigen Eigenschaften seiner Figur aus The Wire in die Fantasy-Welt von George R.R. Martin übertragen, präsentiert sich Aidan Gillen vor laufender Kamera als manipulatives Mastermind, das vorzugsweise aus dem Hinterhalt zum nächsten Schlag beim Kampf um den eisernen Thron ausholt.

Auf der großen Leinwand glänzt Aidan Gillen seit den 2010er Jahren ebenso mit Präsenz, wenngleich sich seine Engagements überwiegend auf überschaubare Nebenrollen beschränken. Dennoch kann der irische Schauspieler auf ein Repertoire verweisen, das sich von Actionfilmen wie Zwölf Runden (2009) und Blitz – Cop-Killer vs. Killer-Cop (2011) über Horrorfilme (Wake Wood, 2012) und Comic-Verfilmungen (The Dark Knight Rises, 2012) bis hin zu Thrillern (Shadow Dancer, 2012) und Dramen (Am Sonntag bist du tot, 2014) erstreckt. (MH)


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