Nominiert für 9 (!) Oscars: Marty Supreme mit Dune-Star Timothée Chalamet ist eines der Film-Highlights 2026 [Anzeige]

26.02.2026 - 10:00 Uhr
Marty Supreme startet im Kino
Tobis Film
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Kann man eine mitreißende Odyssee über einen Tischtennisspieler drehen? Lasst euch von Timothée Chalamet in Marty Supreme von einem klaren "Ja!" überzeugen.

Marty Supreme ist schon seit Wochen im Munde aller Filmfans weltweit. Nun kommt das außergewöhnliche Werk von Josh Safdie am heutigen 26. Februar 2026 endlich auch in die deutschen Kinos.

Von der Kritik gefeiert konnte Marty Supreme neun Oscar-Nominierungen einheimsen, darunter auch in den begehrten Preiskategorien Bester Film, Bester Hauptdarsteller und Beste Regie. Zweieinhalb Wochen vor der Verleihung der Academy Awards am 16. März 2026 könnt ihr jetzt selbst Zeugen des Hypes werden.

Marty Supreme ist ein Kino-Erlebnis, das ihr so schnell nicht vergesst

Marty Mauser (Timothée Chalamet) träumt im Jahr 1952 in New York davon, der größte Tischtennisspieler aller Zeiten zu werden. In seiner US-amerikanischen Heimat ist der Sport aber noch längst nicht so bekannt wie anderswo. Also macht Marty sich daran, das zu ändern, um allen seine wahre Größe zu beweisen.

Als Schuhverkäufer verdient Marty allerdings längst nicht das nötige Geld, das er für seinen geplanten Aufstieg und hochtrabende Geschäftsideen wie orange Tischtennisbälle bräuchte. Dafür hat der selbstbewusste 23-Jährige aber das Talent, andere mit seiner Leidenschaft anzustecken und in seine Pläne einzuspannen – sei es nun seine Kindheitsfreundin Rachel (Odessa A'zion), Taxifahrer-Kumpel Wally (Tyler the Creator) oder die Schauspielerin Kay Stone (Gwyneth Paltrow) mit ihrem reichen Ehemann.

Schaut hier den deutschen Trailer zu Marty Supreme:

Marty Supreme - Trailer (Deutsch) HD
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Lose inspiriert vom Leben des echten Tischtennisprofis Marty Reisman und seiner Autobiografie The Money Player entwickelten Regisseur Josh Safdie und sein Co-Drehbuchautor Ronald Bronstein die Idee zu Marty Supreme bereits seit 2018.

Das gab dem früh besetzten Dune-Star Timothée Chalamet die Gelegenheit, heimlich 6 Jahre Tischtennis zu trainieren. Seine Performance wurde mittlerweile schon mit einem Golden Globe Award und dem Critics Choice Award ausgezeichnet und machte den 30-Jährigen nach Call Me by Your Name und Like a Complete Unknown zum dritten Mal in seiner Karriere zum Oscar-Anwärter.

Marty Supreme jagt in einer atemlosen Odyssee großen Träumen hinterher

Eigentlich spricht in Marty Supreme alles dagegen, den Trickbetrüger Marty zu mögen: Er hat Affären, ist unzuverlässig und nutzt seine Freundschaften gnadenlos aus, um sein Ziel zu erreichen. Timothée Chalamet spielt das ehrgeizige Schlitzohr aber mit so viel Charme und Selbstbewusstsein, dass man gar nicht anders kann, als bis zum Ende seiner wilden Odyssee mitzufiebern.

Wer die rasante Gangart der Filme Good Time und Der schwarze Diamant kennt, die Regisseur Josh Safdie mit seinem Bruder Benny Safdie drehte, bekommt eine ungefähre Vorstellung davon, welches Tempo das Kinopublikum in Marty Supreme erwartet. Dieser Film ist weit mehr als ein ungewöhnlicher Sportfilm über Tischtennisträume. Er mag die Freude an dem Sport neu entzünden, reißt uns zugleich aber auch in einen Strudel aberwitziger Wendungen: darunter auch Hundesentführungen, Gangsterzusammenstöße und versohlte Hintern.

Die nahtlos ineinander greifenden Ideen im visuell berauschenden 35-Millimeter-Bilderreigen lassen einen kaum Luft holen. So fliegt die zweieinhalbstündige Laufzeit schneller vorbei als ein Schmetterball und am Ende werden nicht nur Chalamet- und Tischtennis-Fans abgeholt. Auch abseits seiner Preise und Nominierungen wird Marty Supreme so zu einem der Film-Highlights 2026.

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