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No risk, no fun

moviepilot am Set von Runner Runner

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28.06.2013 - 08:50 UhrVor 8 Jahren aktualisiert
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Runner Runner
© 20th Century Fox
Runner Runner
Vor knapp einem Jahr war moviepilot für euch auf Puerto Rico am Set von Runner Runner. Der neue Film von Brad Furman entführt uns in die noch nie zuvor im Film gesehene Welt des Online Pokers.

Eigentlich sah die Zukunft für den Wall Street-Angestellten Richie (Justin Timberlake) vielversprechend aus. Doch als er 2008 durch die Wirtschaftskrise all sein Geld verliert, bleibt ihm nichts anderes übrig als ein Neuanfang mit einem richtigen Universitätsabschluss. Wie viele Studenten der renomierten Ivy-League-Universitäten, kommt auch Richie in finanzielle Nöte, wenn es darum geht sein Studium zu bezahlen. Doch Not macht ja bekannterweise erfinderisch und so nutzt er sein begehrtes Hobby des Online Pokerns zur Finanzierung. Doch wie es beim Glücksspiel nun mal so ist, kann man auch verlieren. Richie vermutet jedoch wesentlich mehr hinter seinem Verlust als bloßes Pech und beschließt, nach Costa Rica zu reisen, um den Website-Betreiber Ivan Block (Ben Affleck) zu konfrontieren und sein Geld zurückzuverlangen. Was für Richie zunächst wie das Glücksspiel-Paradies aussieht, verwandelt sich ganz schnell in einen Alptraum.

Für die Rolle des Richie hatte Regisseur Brad Furman (Der Mandant) eigentlich jemand Jüngeren im Kopf. Als ihm Justin Timberlake gleich mehrmals vorgeschlagen wurde, änderte er die Rolle. “Ich bin ein Fan von Justin und glaube an sein Talent. Er ist charismatisch und intelligent. In meinen Augen ist er der Inbegriff eines klassischen Filmstars. Es war eine sehr gute Entscheidung, weil er dem Film viel Würde, Faszination und Tiefe verleiht.” Einer der Gründe, weshalb Ben Affleck Lust auf dieses Projekt hatte, ist wohl seine persönliche Leidenschaft für Online-Pokern. Als er sich mit dem Regisseur zum ersten Mal traf, merkten die beiden schnell, dass sie in ihren kreativen Ideen auf einer Wellenlänge waren. “Ben genießt so ein hohes Ansehen als Schauspieler und als Filmemacher. Als Regisseur hat er natürlich die Chance, seine Rollen für sich selbst zu erschaffen. Als er sich also entschied, mit mir zu arbeiten, war das für mich ein sehr großes Kompliment.”

“Das Interessante an diesem Film ist die Balance zwischen dem Rohen und Groben, aber auch der intellektuellen, intelligenten und psychologischen Komplexität, die zwischen Ivan Block und Richie herrscht”, so Furman. Die Story spielt sich in Costa Rica ab, gedreht wurde die meiste Zeit in Puerto Rico. Das Setting bietet mit seiner Mischung aus extremen Wohlstand und bitterer Armut heftige Kontraste. Diese werden auf echtem Film von niemand Geringerem als Mauro Fiore festgehalten. Der Director of Photography, der bereits 2001 sein Können mit Training Day unter Beweis stellte, erhielt für seine Arbeit an Avatar – Aufbruch nach Pandora den Oscar für die Beste Kameraführung.

Was Brad Furman besonders an diesem Projekt reizte, war, dass er dem Publikum eine ganz neue Welt zeigen kann. Während es nämlich zahlreiche Filme mit Poker-Szenen in verruchten Hinterzimmern gibt, werden wir in Runner Runner erstmals in die Welt des Online-Pokerns entführt. Der Titel nimmt übrigens Bezug auf einen Pokerausdruck, der mit viel Glück ein auf dem Flop unwahrscheinliches Blatt nach sich zieht.

Runner Runner startet am 17. Oktober 2013 in den deutschen Kinos.

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