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Jetzt bei Amazon: Einer der besten Filme aller Zeiten, dessen Roman lange als unverfilmbar galt

04.04.2022 - 10:08 UhrVor 5 Monaten aktualisiert
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© Warner
L.A. Confidential
Der Roman galt lange als unverfilmbar, doch das war kein Hindernis für einen der besten Filme aller Zeiten. Bei Amazon Prime könnt ihr L.A. Confidential streamen und warum er sich lohnt, lest ihr hier.

Bei Amazon könnt ihr einen der besten Filme aller Zeiten streamen: L.A. Confidential entführt in den moralischen Morast der Traumfabrik und das mit einem erstklassigen Ensemble. Neunmal wurde der Neo-Noir-Krimi für den Oscar nominiert. Hätte es 1997 nicht noch einen kleinen Film namens Titanic gegeben, hätte er sicher mehr als zwei davon abgestaubt.

Streamt bei Amazon Prime Video: Worum geht's in L.A. Confidential?

Die Traumfabrik produziert nicht nur rosige Geschichten, wie dieser Abstecher ins Los Angeles des Jahres 1953 zeigt. Im Zentrum der Geschichte stehen drei äußerst unterschiedliche Cops, die erstmal gar nichts miteinander zu tun haben: der karrieregeile Ed Exley (Guy Pearce), Brutalo Bud White (Russell Crowe) und der eitle Jack Vincennes (Kevin Spacey).

Schaut euch den Trailer für L.A. Confidential an:

L.A. Confidential - Trailer
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Sie gehen ihren eigenen Verdachtsfällen nach, nehmen es mit den Regeln nicht immer genau und haben es sich gemütlich gemacht in dieser weniger von Engeln, sondern eher von Mafiabossen beherrschten Stadt. Nach dem Tod von Gangster Mickey Cohen häufen sich jedoch die Morde in der Unterwelt. Als ein Massaker in einem Café allzu schnell unter den Teppich gekehrt wird, wachsen ihnen Zweifel an der offiziellen Geschichte. Doch vom Ausmaß der Verschwörung ahnt keiner etwas.

Darum lohnt sich der Neo-Noir-Krimi mit Russell Crowe und Kim Basinger

James Ellroys 1990 erschienener Roman Stadt der Teufel galt zunächst als unverfilmbar und das aus einem einfachen Grund: Er war viel zu komplex für einen Spielfilm. Der Roman umfasst über acht Jahre, verarbeitet reale Verbrechen mit Hollywood-Geschichte und das, um ein Gesellschaftspanorama der USA nach dem Zweiten Weltkrieg zu zeichnen.

Heute würde man L.A. Confidential wohl sofort als Serie adaptieren (ein Serien-Reboot war mal geplant). Damals sah das glücklicherweise anders aus: Zwei Jahre lang arbeiteten Brian Helgeland und Curtis Hanson, der auch Regie führte, am Drehbuch, das L.A. Confidential sinnvoll in eine Film-Laufzeit pressen sollte. Und es gelang ihnen.

Gemeinsam brachten sie Ellroys düstere True Crime-Vision auf die Leinwand, die ein vielschichtiges Figuren-Kabinett von den Spitzen der Hollywood Hills bis in die Abgründe dieser alptraumhaften Stadt vereint.

Der Krimi ist eine Meisterleistung der Effizienz

L.A. Confidential ist einer dieser Filme, bei der jede zweite Randfigur eine eigene Geschichte tragen könnte. Das zeugt von der effizienten Meisterleistung dieses Films, der mit seiner treibenden Erzählung die dunklen Ränder und Nischen der Stadt erkundet, durch die Bars, Studios und Partys streift, und daraus eher nebenbei das Bild einer ganzen Epoche zusammensetzt.

Kim Basinger als Veronica Lake-Double in L.A. Confidential

Veredelt wird der großartige Neo-Noir-Krimi, der in zahlreichen Bestenlisten auftaucht, durch das Ensemble, das bis in die Nebenrollen hochkarätig besetzt ist. Unter anderem (die später oscarprämierte) Kim Basinger, Dann DeVito und James Cromwell ergänzen den Cast. Ganz zu schweigen vom nervösen Score der Komponisten-Legende Jerry Goldsmith und der eleganten Kameraarbeit von Dante Spinotti. Perfektion wird im Kino selten erreicht, aber bei L.A. Confidential waren alle Beteiligten ganz nah dran.

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