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Erfolgsrezept

Fast & Furious-Franchise beliebt wie nie

28.05.2013 - 15:00 UhrVor 8 Jahren aktualisiert
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Michelle Rodriguez in Fast & Furious
© Universal
Michelle Rodriguez in Fast & Furious
Dank einer perfekten Marketing-Strategie von Universal ist das Fast & Furious-Franchise so beliebt wie nie. Interessant ist, dass der Erfolg zu großen Teilen den Latinos und Frauen in den USA zugerechnet wird.

Seit knapp einer Woche läuft Fast & Furious 6 in den Kinos. Der sechste Teil der Reihe um schnelle Autos und spektakuläre Stunts krallte sich sowohl in den USA als auch in Deutschland Platz 1 der Kinocharts. In den USA spielte der Film 98,5 Millionen US-Dollar in die Kassen und übertrumpfte seinen Vorgänger Fast & Furious Five um fast 10 Millionen. Beim Blick auf diese Einspielergebnisse stellt sich die Frage, was dieses Franchise so erfolgreich macht. Was hat Universal richtig gemacht, dass die Fast & Furious-Reihe derart gut läuft?

Wie bei The Wrap zu lesen ist, ist das Franchise gerade bei Latinos und Frauen sehr beliebt. Der Artikel berichtet, dass Latinos 17 Prozent der US-Bevölkerung ausmachen. Am Startwochenende von Fast and Furious 6 wurden 33 Prozent der Ticketkäufe von Latinos getätigt, desgleichen passierte bei Fast and Furious 5. Universal erklärt den Erfolg damit, dass sie sich für einen Cast entschieden haben, der multikulturell ist. So spielen an der Seite von Vin Diesel und Paul Walker unter anderem Michelle Rodriguez, Sung Kang, Chris ‘Ludacris’ Bridges und Tyrese Gibson. Außerdem gäbe es einen guten Anteil an spanischen Dialogen. Damit würde Universal auf die Vielfältigkeit des Publikums eingehen und die verkauften Tickets geben ihnen recht. Denn die Latinos würden sich eingebunden fühlen, sehen sie doch nicht ausschließlich weiße Amerikaner auf der Leinwand.

Besonders die Wiederbelebung von Michelle Rodriguez sei ein gelungener Coup. Nicht nur repräsentiert die schlagkräftige Schauspielerin die hispanische Bevölkerung, sie mischt ebenso wie Co-Darstellerin Gina Carano ordentlich im Geschehen mit. Wo in anderen Filmen Frauen lediglich als schmückendes Beiwerk eingesetzt werden, sind sie in Fast and Furious den Männern ebenbürtig. Obwohl Vin Diesel und Dwayne Johnson eigentlich die Zugpferde des Filmes sind, kam bei Testvorführungen, bei denen ausschließlich Frauen im Publikum saßen, der Kampf zwischen Michelle Rodriguez und Gina Carano besonders gut an. Immerhin sind 52 Prozent der Kinogänger in den USA Frauen. Andere Filmstudios täten gut daran, sich nach dem Fast & Furious-Modell zu richten, zumindest was den multikulturellen und weiblichen Cast angeht.

Fast & Furious 6 läuft seit dem 23. Mai 2013 in den deutschen Kinos.

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