Willkommen bei den Hartmanns - Kritik

Willkommen bei den Hartmanns

DE · 2016 · Laufzeit 116 Minuten · FSK 12 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Klar, Heiner Lauterbach spielt toll, aber irgendwie hätte man von diesem hoch gepriesenen Film mehr erwartet. Das können die Deutschen eigentlich lustiger, wenngleich das Comedy-Genre hierzulande dann doch mit eher rar gesäten Perlen bestückt ist.

    • 7 .5

      Bin kein Fan von deutschen Komödien, war aber in den Film eingeladen. Und dann war ich positiv überrascht, weil ich manchmal herzhaft lachen musste und mich sehr gut unterhalten fühlte. Es werden zwar viele Klischees aneinandergereiht, aber es gibt sicherlich eine Menge Leute in Deutschland, die den Zugang zur Flüchtlingsproblematik nur in Klischees verstehen. Von einer Komödie erwarte ich auch keine zu tiefe Auseinandersetzung mit so einem Thema. Ein besonderes Lob habe ich für Kamera und Post Produktion, München sieht in diesem Film sehr sehr schön aus, das kennt man so bspw. aus dem Tatort nicht.

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      • 1

        Dieser Film hat mich gleich vierfach genervt. Erstens, weil er grottenschlecht ist. Zweitens, weil er von den Medien gnadenlos hochgejubelt wurde. Drittens, weil er mir von sonst geschmackssicheren Bekannten begeistert empfohlen wurde. Und viertens, weil ich ihn dann trotz böser Vorahnungen und somit im Grunde wider besseres Wissen, dann doch noch gesehen habe.

        Der Plot: Harmlos-netter Flüchtling trifft in der Manier eines Schlemenromanes auf doofe, neurotische, übersättigte Deutsche. In der Folge wird die gesamte A-Riege der deutschen Schauspieler im Stahlgewitter dieser Nicht-Handlung dahingerafft. Einzig Heiner Lauterbach schafft das Unmögliche und kitzelt das Maximum aus der hirntoten Zombierüstung von einer Rolle.

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        • 2 .5

          Hier ist der aufgesetzte deutsche Schenkelklopferhumor peinlicher als befürchtet. Weil er von übelst schlechten Schauspielern, wie gewollt und nicht gekonnt, hingepoltert wird. Einzige schauspielerische Ausnahme, keine große Leistung aber wenigstens routiniert, ist Heiner Lauterbach. Elyas M'Barek geht gerade noch so und bei Eric Kabongo lässt sich wegen Unerfahrenheit darüber hinweg sehen. Senta Berger, Florian David Fitz und Palina Rojinski sind hier so grottig untalentiert, dass Fremdschämen einsetzt.
          Dieser niveaulose deutsch-Klimbim ist wegen 2-3 Szenen gerade noch erträglich. Dazu kommt der Erfolg, die korrekte Message massentauglich unters Volk gebracht zu haben. Doch wenn es so etwas braucht, damit die Toleranz-Akzeptanz-Nadel beim Durchschnittsdeutschen ausschlägt, könnte ich schon wieder kotzen.

          2
          • 6

            Eine harmlose und vielleicht wirklich gut gemeinte deutsche Mainstreamkomödie, irgendwo zwischen Witz, Kitsch und Langeweile.

            • 5

              Man muss nicht verstehen warum dieser Film so ein enormer Erfolg an den deutschen Kinokassen geworden ist. Genauso ist es mir ein Rätsel warum man die Story so platt und den Humor so flach angesetzt hat. Die "Message" ist ja ok und das man einen publikumswirksamen Film zu diesem Thema macht ist auch nicht verkehrt. Nur "Willkommen bei den Hartmanns" kann man sich wohl sparen.
              Ein Film der einfach zeigt was an dem deutschen Kino zurzeit nicht stimmt.

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              • 0 .5

                Für mich ganz schwer zu ertragen.
                Der geht gar nicht!

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                • 3

                  Das war also der erfolgreichste deutsche Film im letzten Kinojahr (mehr als 3 ½ Mill Kinobesucher). Der Grundplot: eine Münchner Familie nimmt einen Flüchtling aus Nigeria bei sich auf und gerät dabei an ihre Grenzen. Das Ergebnis aus meiner Sicht: Das Thema Flüchtlingspolitik ist nur der lose Aufhänger für eine zwischenmenschliche Familienkomödie, die mit Culture-Clash Gags und teilweise recht braven Witzen gewürzt wurde.

                  In der ersten halben Std wird die heile Welt der Upper-Class Famillie Hartmann vorgestellt. Das Familienoberhaupt (Lauterbach) ist Arzt und kommt mit seinem fortschreitenden Alter nicht klar. Für ihn ist Botox und sein Freund aus Jugendtagen die Lösung (klasse: Uwe Ochsenknecht). Der erwachsene Sohn (Florian David Fitz) ist alleinerziehend, Workaholicer und kurz vor der Einweisung. Dessen Sohn dreht Pussy-freundliche HipHop Videos für seinen YouTube Channel und Tochter Hartmann ist die ewige Studentin, von Beruf Tochter und wird von nem bekloppten Taxifahrer gestalkt. Getoppt wird das alles vom übertrieben naiven Gutmenschentum von Oma Hartmann. Ihre schwer erträgliche Hab-dich-lieb Fassade löst selbst beim neuen Hausgast, den man sich in gemeinsamer Runde ausgesucht hat, blosse Ungläubigkeit aus.

                  Die hier gezeigte „deutsche Durchschnittsfamilie“ ist weltfremd, oberflächlich, ich-bezogen, unterschwellig rassistisch, aufgesetzt moralisch, engstirnig und (ob gewollt oder nicht) vollkommen überzeichnet. Von Anfang bis Ende schmeckt mir Inszenierung und Handlung wie eine aufgepimpte, prominent besetzte Fernsehkomödie des Privatfernsehens. Und diesen faden Beigeschmack wird die Produktion nie los. Als Kommentar zum aktuellen Thema ist das Machwerk in keinster weise greifbar. Viel zu distanziert, brav und nichtssagend. Wer bissiges erwartet, wird bitter enttäuscht. Das schlimmste ist, das der Film eigentlich gar keine Stellungnahme einnimmt. Nicht mal in Bezug auf seinen Humor, so das es eine Satire hätte werden können. Könnte von Angela Merkel gesponsert worden sein. Nach dem Motto: Wir schaffen das.

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                  • 6

                    Ja mein Gott... bevor RTL einen Flüchtlingsfilm macht, verramschen wir das Thema schnell noch mal in einem Kinofilm um Kasse zu machen. Der Film hat die gleichen Probleme, wie die meisten Deutschen Komödien, schafft es aber auch gleichermaßen entsprechend gut zu unterhalten. Für Sonntags Mittags mit dem Frauchen auf dem Sofa ganz ok.

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                    • Flüchtlings-proganganda,muss ich mir nicht ansehen.

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                      • 0

                        Ich habe knapp eine Stunde durchgehalten und dann musste ich ja wortwörtlich , ich musste ausschalten.Selten ein solches Machwerk gesehen das einem mit dem Holzhammer sämtliche Klischees einprügelt die irgendwo im Orbit kreisen.
                        Für mich ein absolutes Ärgernis , ein Film der sich in keinster Weise lohnt da völlig unlustig und schauspielerisch auch sehr grenzwertig .
                        Ist das wieder typisch deutsch als Komödie ?
                        Nein einfach nur schlecht , richtig schlecht .
                        Alles aber auch alles übertrieben , ich weiss nicht wo ich anfangen soll.
                        Von Schwachsinnsparty mit " Migranten " im Garten die ein Zebra mitbringen und natürlich ganz viel Drogen usw.usw.
                        Vieles wird bereits in anderen Bewertungen angesprochen.
                        Ganz ganz mieser Film und so etwas bekommt den Filmpreis ??
                        Also bitte , das war nichts . Für mich zum fremdschämen und nur peinlich.

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                        • 5

                          Es spricht nicht unbedingt für den Deutschen Filmpreis, dass es diese zwar mit großen Namen besetzte, jedoch sehr weichgespülte und mit Klischees überladene "Komödie" in die Reihe der für den besten Film nominierten Beiträge geschafft hat.

                          Nach dem Schweiger-Erfolg "Honig im Kopf", der mit Demenz ein für viele Familien tragisches Schicksal auf heitere Weise "erträglicher" gemacht hat, wollte sich "Willkommen bei den Hartmanns" einem der sensibelsten politischen Themen unserer Zeit, der Flüchtlingspolitik, auf ähnlich komödiantische Weise annähern. Zwischen beiden Filmen liegen Welten.

                          5,0/10

                          • 5

                            Ein Klischee, noch ein Klischee und noch ein billiges dann eins vom 3 für 2 Angebot , eins aus dem kelker und dann noch ein Klischee. Dazu alle Deutschen Stars und hups ein paar lacher . Als Party Film geht das gerade so . So als " Eis am Stil " verschnitt . Aber mehr nicht . Auf keinem Fall Nüchtern schauen .

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                            • 3
                              Dr.Hasenbein 15.05.2017, 20:00 Geändert 16.05.2017, 12:34

                              Oh man war das anstrengend!

                              Achtung, könnte Spoiler enthalten!
                              Was aber bei einem solch vorhersehbaren Film nicht weiter schlimm ist!

                              Trotz "Männerherzen" Regisseur Simon Verhoeven stand ich dem Film anfangs alles andere als negativ gegenüber, und wäre sogar fast im Kino gelandet.
                              Meiner besseren Hälfte sei dank dass dieser Kelch dann aber doch an mir vorüber gegangen ist.
                              Jetzt bei der DVD Sichtung (alleine und ohne negative Vorurteile) hatte ich aber noch immer Lust auf den Film.
                              Was man hier aber geboten bekommt unterscheidet sich in keinster Weise von anderen Komödien des Regisseurs und seinem (zugegeben recht sympathischen) Ensembles.
                              Mit Ausnahme des ach so politisch wichtigen Themas "Flüchtlinge"!
                              Ja, das Thema Flüchtlinge ist wichtig.
                              Umso erfreuter war ich dass es in einem deutschen Film solche Beachtung fand.
                              Der Name Verhoeven hätte mich aber halt aufhorchen lassen sollen.
                              Denn hier ist alles mal wieder so typisch! Alles so typisch "08/15 deutsche Komödie fürs breite Massenpuplikum"!
                              Das was "Honig im Kopf" für die Altersdemenz war, ist "Willkommen bei den Hartmanns" für das Thema Flüchtlinge!
                              Man kann das Thema hier weder ernst nehmen, noch drüber lachen.
                              Es wirkt einfach nur unnötig aufgesetzt und plakativ.
                              Für ein Drama nicht ernst und auf keinen Fall realistisch genug, und für eine Komödie mal wieder viel zu brav, zu lieb und zu oberflächlich.
                              Hier wird jeder Gag politisch korrekt abgehandelt um ja nie zu kraß zu sein um das geneigte ARD und ZDF Sonntagbendprogramm-Puplikum ja nie zu sehr vor den Kopf zu stoßen oder es in irgend einer Weise zu fordern.
                              Von wegen "ja, wir wollen drüber lachen, aber zu böse oder zu politisch darf es dann auch nicht sein"!
                              Die Figuren sind allesamt überzogene und nicht ernstzunehmende Abziehbilder aus anderen langweiligen deutschen Komödien und gehen einem doch sehr schnell ziemlich auf den Zeiger.
                              Über schlechte Übertreibungen die man aus ähnlichen amerikanischen Filmen abgeguckt hat (Stichwort Willkommensparty inklusive Zebra im Garten, zerlegtem Haus und jede Menge Drogen) sollte man genauso den peinlichen Mantel des Schweigens hüllen wie über die puren Zufälle die hier scheinbar ständig passieren (z.b dass sich Vater und Tochter in einer so großen Stadt wie München zufällig zur selben Zeit in der selben Disco über den Weg laufen. Oder dass Lauterbach am Ende zufällig an der selben Stelle, zur selben Zeit über sein Leben nachdenkt an der sich auch Diallo gerade aufhält).
                              Das Ende bei dem z.b Fitz zur Besinnung kommt, seinen Job sausen läßt um (fast) rechtzeitig zur Verhandlung zurück in Deutschland zu sein und ganz besonders die Abschlußparty bei der alles und bei jedem wieder so absolut super ist (Flüchtling darf bleiben, entfremdeter Vater und Sohn liegen sich genauso in den Armen wie vorher zerstrittene Frau und Mann.. bla bla bla) hat mich dann wirklich fast zum kotzen gebracht.
                              Meine Arbeitskolleginnen Ü50 fanden den Film soo gut und witzig, aber die fanden ja auch "Honig im Kopf" sooo süß....
                              Die Botschaft, es wird alles gut, und wir gehen alle so super gut gelaunt aus dem Kino.
                              Schade um das Thema und die eigendlich gute und interessante Grundidee.
                              Aber da war "Welcome to Norway" um einiges besser!
                              Den ein oder anderen Gnadenpunkt gibt es für zwei Schmunzler, und die sympathischen Darsteller!

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                              • 5

                                Belanglose Feelgoodkomödie, die die Flüchtlingsproblematik als Aufhänger für eine typische Komödie aus Deutschland nimmt.

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                                • 9 .5

                                  Guter Film !!!

                                  • 3

                                    Es ist nahezu unmöglich eine halbwegs objektive Kritik zu schreiben,nachdem dieses 2 stündige Klischeemonster auf einen eingeprügelt hat,ich versuch es trotzdem mal.

                                    Meine niedrige Erwartungshaltung machte es dem Film relativ leicht mich in den ersten 20 Minuten entspannt zurück zu lehnen und zu glauben "Hey,doch gar nicht so schlimm",der eine oder andere Lacher und bis auf die kiffende Ex-Lehrerin kein peinliches Overacting,das ganze ging schon in Richtung Feelgood Movie.

                                    Aber dann kippte die ganze Chose und wurde geradezu episch peinlich.

                                    -jede Botschaft wird mit dem Holzhammer vermittelt
                                    -jede Figur gnadenlos überzeichnet
                                    -für eine Komödie erschreckend unkomisch
                                    -peinliche Chartsmucke zu jeder sich bietenden Gelegenheit
                                    -unglaublich überzogenes Happy End

                                    Halt,stopp eine richtig gute Szene gab es dann doch noch,das Schulreferat über die Flucht aus Nigeria nach Deutschland.Das fand ich eindringlich und berührend.

                                    3/10

                                    P.S. weiß jemand ob das Amt für Integration irgendwie an der Finanzierung des Films beteiligt war,nach dem Motto "jedem seinen Flüchtling"?

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                                    • 3

                                      Es ist nahezu unmöglich eine halbwegs objektive Kritik zu schreiben,nachdem dieses 2 stündige Klischeemonster auf einen eingeprügelt hat,ich versuch es trotzdem mal.

                                      Meine niedrige Erwartungshaltung machte es dem Film relativ leicht mich in den ersten 20 Minuten entspannt zurück zu lehnen und zu glauben "Hey,doch gar nicht so schlimm",der eine oder andere Lacher und bis auf die kiffende Ex-Lehrerin kein peinliches Overacting,das ganze ging schon in Richtung Feelgood Movie.

                                      Aber dann kippte die ganze Chose und wurde geradezu episch peinlich.

                                      -jede Botschaft wird mit dem Holzhammer vermittelt
                                      -jede Figur gnadenlos überzeichnet
                                      -für eine Komödie erschreckend unkomisch
                                      -peinliche Chartsmucke zu jeder sich bietenden Gelegenheit
                                      -unglaublich überzogenes Happy End

                                      Halt,stopp eine richtig gute Szene gab es dann doch noch,das Schulreferat über die Flucht aus Nigeria nach Deutschland.Die fand ich eindringlich und berührend.

                                      3/10

                                      P.S. weiß jemand ob das Amt für Integration irgendwie an der Finanzierung des Films beteiligt war,nach dem Motto "jedem seinen Flüchtling"?

                                      • 4 .5

                                        Naja! Weißer Mann dumm und lächerlich, aber lernfähig, Frauen und Flüchtlinge eher engelsgleich. Soweit, so vorhersehbar. Aber ganz so schlimm, wie der Trailer vermuten lies, war der Film dann zum Glück doch nicht. Ab und zu sogar ganz nett.

                                        • 4

                                          Will wohl (halbwegs) kritische Auseinandersetzung zum Thema Zuwanderung/Flüchtlingskrise in Form einer Komödie sein, nimmt sich dabei aber viel zu viel vor und wirkt über weite Strecken äußerst holprig und dabei auch noch unnötig belehrend.

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                                          • 3

                                            Eins vorweg: Die Botschaft eines toleranten Miteinander - auch mit Flüchtlingen und vermeintlich Anderer - finde ich persönlich gut und wichtig. Gerade in einer Zeit in der immer mehr Menschen ganz offensichtlich nicht mehr ganz richtig ticken.
                                            Da es sich allerdings hier um ein Portal zur Bewertung von Filmen handelt, kann und werde ich hierauf keine Rücksicht nehmen. Kurzum: Dieser Streifen ist leider absolut unlustig und sau langweilig. Völlig unsinnige Handlungen der Protagonisten, alles wirkt absolut inszeniert und übertrieben.
                                            Dann noch knapp zwei Stunden sind bei der Spannungsarmut natürlich tödlich.
                                            Von mir keine Empfehlung.

                                            • 5 .5

                                              Die Vorwürfe der Propaganda hier in den Kommentaren, machen mich schon ein wenig traurig. Simon Verhoeven versucht mit dem Film ein Plädoyer für Menschlichkeit zu halten und muss sich dann anhören, dass er instruiert wird. Scheinbar niemand, der die Aussage des Films ablehnt, kommt auf die Idee, dass es tatsächlich Menschen gibt, die diese Meinung wirklich haben und vertreten.
                                              Verhoeven tut das mit diesem Film. Gelungen ist ihm das leider nicht wirklich. Starres Schauspiel, klischeebehaftete und eindimensionale Charaktere, schlechte Gags, fade Dramaturgie. In solch einer Gesellschaftssatire wäre mehr drin gewesen. Gerade weil die realen Hintergründe genug Stoff bieten, da was tolles draus zu machen.

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                                              • 6 .5

                                                Schöne deutsche Komödie, die genau in das aktuelle Zeitgeschehen passt. Wie fast jeder deutsche Film weist auch dieser handwerklich einige Schwächen auf, trotzdem hatte der Film einige Lacher für mich parat. Sehr schön, wie hier Nazis, Pegidianten, Linke, Rechte, Schizos, Hippies, Kapitalisten, Kommunisten und andere dämliche Gestalten schön durch den Kakao gezogen werden. Macht einfach Spaß.

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                                                • 6 .5

                                                  Gelungene seichte Mainstream-Komödie um den Flüchtling Diallo. Einige Vorurteile gegenüber Flüchtlingen werden bestätigt, andere nicht, doch insgesamt fällt es eher positiv auf, denn Diallo ist schon ein besonderer Kandidat.

                                                  Natürlich transportiert der Film auch eine politische Message, doch kein Produkt eines Menschen ist wertfrei.

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                                                  • 0 .5
                                                    smartbo 15.04.2017, 19:30 Geändert 16.04.2017, 17:58

                                                    Unverkennbar ist, dass der Film von der Filmförderanstalt mit 500.000,00 Euro gefördert wurde und somit unter linkspopulistischen Einfluss der Ideologie der sogenannten „Willkommenskultur“ steht, die per dato den Zeitgeist determiniert und von den negativen Auswirkungen her zensurhaft bestimmt, was politisch korrekt ist. Der Film muss sich deshalb den Vorwurf gefallen lassen, zumindest in der Nähe eines politischen Propagandafilms zu stehen. Ich lehne aber politisch motivierte Filme kategorisch ab. Von solchen normativen Zwängen des Mainstreams oder Political-Correctness muss sich Kunst im allgemeinen, und insbesondere die Filmkunst, befreien, will sie qualitativ voll zu Geltung kommen.

                                                    Aber nicht nur aus diesem Grund bewerte ich den Film so negativ. Er ist schlicht und einfach grottenschlecht. Nein, das ist nichts.

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