The Mob - Der Pate von Manhattan - Kritik

Witness to the Mob

US · 1998 · Laufzeit 240 Minuten · FSK 16 · Drama
Du
  • 8

    Mein Fazit:

    Wieder ein Mafia-Film, der auf Tatsachen beruht. Nach den vielen Filmen könnte man glatt den Eindruck bekommen, ganz New York bestand nur noch aus der Mafia! Allerdings gibt es über diese Personen auch bei Wikipedia einiges nachzulesen, so bekommt der Film einen glaubhaften Hintergrund.

    Tom Sizemore als John Gotti war wirklich stark. Ich habe ihm die Rolle sofort abgekauft. Er hat den galanten Don in jeder Minute leinwandpresent dargestellt, Nicholas Turturro von Sammy war eigentlich fast ein kleines Licht, obwohl Sammy ja die Hauptrolle in dem ganzen Film war. Er erzählte die Geschichte aus seiner Sicht, während er im Gefängnis sitzt und auf sein Gerichtsverfahren wartet.

    Der Film hat mich allerdings nicht so sonderlich beeindruckt. Warum? Ich bin fast der Meinung, man hätte den Film um einige Minuten kürzen können. Stellenweise war er etwas zu langatmig und ging auf Details ein, die man anders hätte beleuchten können. Ansonsten war er gut zu verstehen bzw. die Familienkonstelationen waren nicht schwer auseinander zu halten.

    Wer glaubt, das Niveau von den berühmtem Mafia-Filmen hier zu finden, wird enttäuscht. Interessant ist der Aufstieg und Fall von John Gotti, aber der Film bleibt nicht nachhaltig im Kopf. 80% ist er mir wert.

    Anmerkung: Die Rezension stammt vom 08.10.2009.

    • 7 .5

      Sehr guter Mafiafilm über den Werdegang von Sammy Gravano.
      Der Hauptdarsteller war für diese Rolle bisschen gewöhnungsbedürftig, da ich ihn mit lustigen und albernen Rollen verbinde aber sonst ein sehr solider und unterhaltsamer Film, der trotz dieser Dauer nicht langweilig wurde.

      • 8

        Aufgrund der eher schlechten Komentare schaute ich mir diesen Film mit gr0ßen Vorurteilen an, doch spätestens nachdem man einen Schauspieler nach dem anderen aus Die Sopranos wieder traf verflossen diese.
        Alles in allem für mich als Fan des Mafia Genres ein cooler Film, jedoch kommt er natürlich nicht an Mafia Klassiker wie " der Pate" oder "Goodfellas" ran.
        Jedem Sopranos Fan oder allegemein jedem Fan des Mafia Genre kann ich diesen Film empfehlen.

        • 6 .5

          Die Laufzeit hier wird mit 240 Minuten angegeben, ich habe die DVD-Version von 165 Minuten gesehen, die aber dennoch in sich stimmig wirkt. Eine Kürzung wäre mir gar nicht aufgefallen, hätte ich hier nicht eine längere Spieldauer gelesen.

          Der Film ist ein gutes und unterhaltsames Mafia-Biopic zu John Gotti und Sammy Gravano, welches die kriminellen Hintergründe aber auch dramatypisch die persönlichen Schicksale beleuchtet. Insgesamt eine saubere Arbeit, die von Robert de Niro produziert wurde und mit einigen bekannten Schauspielern aufwarten kann.

          Empfehlenswert ist es, "Der Pate von Manhattan" im persönlichen 'Double-Feature' mit "Iron Rules" zu sehen, welches das gleiche/ähnliche Thema anspricht, zusammen ergänzen sich beide Streifen ziemlich gut.

          1
          • 7

            Nimm ein paar Schauspieler vom Paten, ein paar von Goodfellas, Casino und den Sopranos, mixe die Kostüme, die Handlung und Sprüche zusammen und man erhält... etwas gar nicht so schlechtes.

            Dieser zweite Aufguss guter Mafiafilme unterhält trotz seiner Länge recht ordentlich.Zwar kommt nie wirklich Spannung auf, ein trister Nachmittag lässt sich aber gut damit verbringen, mal die jüngere Geschichte der New Yorker Cosa Nostra an sich vorbeiziehen zu lassen.

            • 7 .5

              Ein bisschen "Blow" oder auch "Good Fellas", natürlich nicht ganz so packend wie diese eben erwähnten. Aber durchaus eine Guckempfehlung...und Mafiafilmchen sind niemals zu lang;-)

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              • 9

                Man muss schon etwas Zeit mitbringen für diesen Streifen..aber es lohnt sich. Die Entwicklung der Manhattan Mafia und das Innenleben werden klasse dargestellt. Erfreulich auch, dass ich Schauspieler aus den Sopranos hier wieder "getroffen" habe. (Somit haben diese Herrschaften schon vor den Sopranos entsprechende Rollen "geübt"). Für Freunde des Genre unbedingt empfehlenswert!

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