The F-Word - Von wegen gute Freunde! - Kritik

What If / AT: The F Word

CA/US/IE · 2013 · Laufzeit 98 Minuten · FSK 6 · Drama, Komödie · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Absolut triviale Unterhaltung und der plot erfindet das Rad romantischer Komödien sicher nicht gerade neu. Dennoch hat mich der Film durch seinen Humor und seine beiden Hauptdarsteller dermaßen abgeholt, dass er für mich persönlich doch aus der Vielzahl an Genrevertretern heraussticht.

    • 7

      Nette Dialoge, Guter Cast. Tatsächlich gefiel mir Adam Drivers Synchro nicht so besonders aber der Rest war gut gewählt.

      Schön Daniel Radcliffe mal in einer anderen Rolle als nur Harry Potter zu sehen und er hat gezeigt: Er kann es.

      Die Story fand ich vom Beginn her gut jedoch wurde es mir dann nach und nach zu kitschig leider. Aber trotzdem 7 Punkte von mir

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      • 8

        Versuch der Neudefinition: Daniel Radcliff kann nunmal tun was er will, Menschen sehen in ihm nichts anderes als Harry Potter, selbst wenn er mittlerweile aus dem entsprechenden Alter rausgewachsen ist. Aebr er versuchts, er gibt sich Mühe neue Seiten zu zeigen und ganz ehrlich: auch wenn die Filme die er da liefer meist keine Blockbuster sind, sie funkionieren. Und dieser hier ebenso. Eigentlich ist es eine erneute „Harry und Sally“ Variante, gute Freunde sie sich bis zu Beziehung quasseln, aber trotzdem: der Film hat Charme und Witz und verkauft sich sehr gut. Einige Klischees wie der schräge beste Freund sind zwar drin, einige Wendungen kann man sicherlich erahnen, aber trotzdem: da viele Männer zumindest die gebotene Lage zu gut aus dem eigenen Leben kennen hat der Film etwas geradezu schmerzlich ehrliches an sich.

        Fazit: Kurzweilige Comedy mit realem Bezug und großartigen Darstellern

        • 7 .5

          Klassischer Plot: Können Mann und Frau NUR befreundet sein? Alles in allem gut erzählt, nette skurrile Dialoge ohne Schmalz aber Herz.

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          • 7

            Tut mir leid.
            Aber die Synchronstimme von Adam Driver geht doch mal gar nicht.

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            • 7

              -Kompensation und Rationierung-

              Warum schaue ich mir im Moment so gerne Filme über die Liebe an?
              Warum fühle ich so viel, wenn ich die Bilder sehe?
              Vielleicht weil ich etwas kompensieren möchte?
              Dann könnte ich schlechte Filme plötzlich trotzdem toll finden.
              Segen oder nicht?

              The F-Word ist eine ironische Erzählung, mit ironischer Atmosphäre und eine wunderbar ausgewogen, kurzweilige Liebeskomödie, die so viel mehr sein kann, als es andere vielleicht sehen wollen oder möchten.
              Aber wenn man sich voll darauf einlässt, ist es eine kleine Geschichte über Richtig und Falsch, die zu jedem Zeitpunkt noch eine große Portion Humor bereithält.
              Wo fällt die Liebe hin? Kann Liebe falsch sein?
              Ungewollte Entscheidungen, unglückliche Verläufe im Leben und unbedachte Reaktionen führen nicht selten dazu, dass eins zum anderen führt und alles zerstört. Dass eine Zeichen hier und dort und schon fällt das Kartenhaus zusammen. Damit verweise ich keineswegs auf House of Cards, auch wenn sich das recht lustig liest.
              Die eine Entscheidung beeinflusst zwangsläufig auch die Andere. Nehmen wir mich. Ich beschwere mich bei x über y, daraufhin rennt y zu Groß Z und y und Groß Z halten eine kleine Besprechung mit mir ab. Ich hab mich aber über y beschwert, was heißt, dass ein Gespräch mit Groß Z und y auch den Rest meines Daseins in dem Betrieb stark beeinflussen könnte. Ich würde zwar nach bestem Gewissen versuchen und sagen, was mich belastet, aber wenn y mich belastet, bringt die ganze Geschichte nicht viel. Vielleicht ist es Richtig und vielleicht ist es Falsch. Ganz davon ab, gehen Wahrheit und Zweifel bei mir immer denselben Weg miteinander. Nicht getrennt, was vermutlich gesünder wäre. Die eine Seite in meinem Kopf sieht in allem etwas Schlechtes, die Andere sagt, dass es da ab und an noch etwas Gutes gibt. Die eine sagt, du bist ein hoffnungsloser Fall, die Andere Seite sagt, dass du noch so viel Zeit hast und dir keine Sorgen machen brauchst. Wie gut, dass ich nicht auf Veränderungen stehe. Die eine Seite gewinnt immer. Die Seite, die allem einfach aus dem Weg geht, resigniert und mich jeden Tag genauso wenig Weise hinterlässt, wie der Tag zuvor. Und so läuft dieser Kreislauf bei vielen von uns. Und Wallace hat sich in Chantry verliebt, die leider irgendwie einen Freund hat. Wallace genießt die Aufmerksamkeit dieser Dame, liebt sie zwar auch, aber ist im Bilde der heutigen Zeit ein klarer Einzelgänger. Netter Charakterzug, wie ich finde, denn Heute sind viele Frauen leicht rumzukriegen, andere sind hochnäsig und andere glauben immer noch an diesen veralteten "Ich muss nichts machen, der Mann man macht schon den ersten Schritt" Blödsinn und beklagen sie dann, dass nichts passieren möchte. Okay, letzteres frustriert mich wahrscheinlich nur persönlich. Aber die Zeiten haben sich verändert. Hier in Dortmund stell ich mir manchmal vor, wie ich ein nettes Gespräch mit einer netten Frau anfange und sie mir eine latscht. Gibt heute immerhin mehr Mannsweiber, als Frauen, wie mir scheint. Zumindest hier. Heutzutage gibt's Frauen, die würden sich wahrscheinlich besser und härter kloppen, als ich. Und ich bin nicht der schlechteste darin. Aber Heute jemandem seine Liebe zu gestehen ist unglaublich schwer, weil die Menschen anders sind. Früher waren Werte wie Ehrlichkeit schlicht gefragter. War früher wohl irgendwie Sexy kein komplettes Arschloch zu sein, aber was weiß ich schon. So ein zarter und feinfühliger Kerl wie ich hat es in der heutigen Welt sehr schwer. Ein Grund, nicht an die Liebe zu glauben und sich in Worte zu verlieren. Bis Dato die einzige Liebe, die mir wirklich etwas bedeutet und die mir nicht selten viel Kraft gibt. Aber bevor mir jemand was unterstellt, schaut mal in die Nachrichten. Was ist nur los mit dieser Welt? Von Liebe kann ich da nicht mehr viel erkennen. Eher Hass, der mir da ins Gesicht springt. Stichwort Trump.
              Okay, aber ja, Wallace und Chantry. Über Moral und Ethik kann man genug diskutieren, bekommt die Liebe doch trotzdem beinahe immer einen Freifahrtschein. Wallace ist nicht auf der Suche nach schnellem Sex, sondern kennt das Schicksal verletzter Herzen selbst nur zu gut. Und ich muss ehrlich gestehen, dass ich Radcliffes verliebtes und nachdenkliches Gesicht wirklich zu lieben gelernt habe. Diese Szene am Meer, in der er Chantry so nachdenklich anschaut. Unglaublich schön. Ist es also Falsch mit solch einer Frau eine Beziehung einzugehen? Wie macht man sowas? Muss man ein Arschloch sein? Soll man warten, bis die Beziehung von Chantry und Ben in die Brüche geht? Soll man das lieber selbst übernehmen?
              Alles falsch. Aber die Liebe kennt nun mal kein richtig und kein falsch. Ja oder nein. So einfach ist das. Es erscheint also nur richtig, dass Wallace seine große Liebe bekommt.
              Den er spielt alle Möglichkeiten durch und ist aufrichtig. Er lässt die Zeit für sich spielen, auch wenn das nicht auf Anhieb funktioniert. Aber die Zeit macht die Menschen. Und Liebe bekommt ihre Wirkung durch Zeit. Also nur logisch.
              The F-Word ist eine ausgesprochen ehrliche und aufrichtige Liebeskomödie, die mit sarkastischem und schwarzen Humor sehr gut zu unterhalten weiß.
              Und nebenbei, wenn man denn Interesse hat, kann man noch über die heutigen Werte philosophieren. Denn die sind zur Gänze abgenutzt. Werte sind nicht mehr, was sie mal waren und die Zeit macht die Menschen. Und Liebe ist ein Produkt der Zeit, die man investiert. Wie eine Aktie oder eine Anleie. Zeit und Summe.
              Es war also nur logisch, dass Wallace es schafft. Denn er hat die Zeit für sich spielen lassen. Dabei blieb zum Schluss die Zeit einmal stehen und es war Liebe.

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              • 8

                Keine großen Überraschungen, aber lustig, süß und charmant!

                • 6

                  Süßer, aber belangloser Film über das Thema, ob Männer und Frauen auch nur befreundet sein können. Ich finde ja schon, aber ob die beiden das so sehen?

                  • 6
                    schwedenretter 04.08.2016, 18:19 Geändert 04.08.2016, 18:28

                    Sehr Konventionelle Liebesgeschichte ohne neue Ideen, dafür mit tollen Schauspielern bis in die Nebenrollen. Zum Anschauen mit der Liebsten gut geeignet, für mehr aber nicht.

                    Spoiler:
                    In zweierlei Hinsicht fällt der Film sich selbst in den Rücken:

                    1. Ziemlich lächerlich war die Wiederaufnahme des Medizinstudiums, womit der gute Wallace sich dann endgülgig zum Traumprinzen mausert. Hierdurch verliert er vollends den Charakter des sensiblen Träumers, den unkonventionelle Ansichten hat.

                    2. Der Faustschlag des alten Boyfriends Ben in des Protagonisten Gesicht. Ein explizit genanntes Thema des Films ist die Erbarmungslosigkeit der Liebe: Wo jemand triumphiert, muss ein anderer leiden.
                    Durch seine Gewalttätigkeit büßt Ben aber auch den letzten Funken Empathie ein. (Auch die südländische Kollegin tat ihr zuvor ihr Übriges) Der Zuschauer hat nun keine Hemmungen, das endgültige Ende der Beziehung vollends herbeizusehnen. Ben, der Verlierer, wird zur Nebenfigur, die ihr Leid, sofern sie denn überhaupt zum Leiden fähig ist, voll und ganz verdient hat.
                    Das Ende ist somit nicht bittersüß, sondern schmeckt etwas zu süß.

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                    • 7

                      "Ich wünschte nur, wir könnten sowas wie ne Zeitmaschine erfinden."
                      "Wenn wir das Zeitreisen mal erfinden, dann möchte ich zurück zu unserer ersten Begegnung"
                      "Wirklich?"
                      "Ja."

                      "Was würdest du anders machen?"

                      "Nichts."

                      "Ich auch nicht."

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                      • 7
                        Stooorm 18.05.2016, 20:50 Geändert 18.05.2016, 23:18

                        [...] Man erkennt also, dass dieser Film das Rad nicht neu erfindet. Er wird auch nicht als Meilenstein des Genres in die Filmgeschichte eingehen und dennoch ist er nach vielen Fehlschlägen von ähnlichen Filmen endlich mal wieder ein erfrischendes Erlebnis.

                        Die Erfolgsformel für diese Tatsache ist das Drehbuch und das gesamte Ensemble. Besonders, wenn ein Film sich auf ein oft benutztes Konzept stützt, ist es wichtig, dass die Charaktere sympathisch und realistisch geschrieben werden. Und dies hat Drehbuchautor Elan Mastai glücklicherweise geschafft. [...]

                        Vollständige Kritik auf meinem Blog:
                        http://bigfilmcritics.blogspot.de/2016/05/eine-romantische-komodie-die-fur.html?view=flipcard

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                          cycloo77 08.04.2016, 03:18 Geändert 08.04.2016, 04:05

                          Diese Komödie ist sehr nett da sie einen etwas anderen Weg geht als die üblichen Verdächtigen dieses Genres.
                          Zoe Kazan ist großartig, Daniel Radcliffe weiß auch zu gefallen, nur meine ich der Typ Stiert zuviel, irgendwas an seinen Augen ist komisch und etwas befremdlich.
                          Netter Lieber Findungsreigen.

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                          • 8

                            „The F-Word – Von wegen nur gute Freunde!“ gehört zu den gelungenen Vertretern der des Genres der romantischen Komödie. Obwohl der Film den Grundregeln des Genres folgt, ist er ruhiger und charmanter erzählt als viele artverwandte Filme und punktet durch Wortwitz und gut platzierte Situationskomik. Die großartige Chemie zwischen Radcliffe und Kazan rundet das Filmpaket ab.

                            • 8

                              Daniel Ratcliff wird für mich immer Harry Potter bleiben...... Auch wenn er z.b. in Horns und die Frau in Schwarz gut gespielt hat.
                              Im grossen und ganzen ist es eine altbekannte Geschichte, aber wollen wir was anderes bei einer Lovestory? ??
                              Die Hauptdarstellerin ist für mich das grosse Plus des Films. Sie scheint so nah und doch unerreichbar zu sein. Und kennen wir Männer nicht ähnliche Situationen wo es noch so knistert aber die Frau einfach freund bleiben will???
                              Mir hat der Film gut gefallen.

                              • 1

                                Soooo 08/15 und gewollt. Jetzt ist für mich klar, dass ich nie wieder einen Film mit Daniel Radcliffe sehen werde.

                                • 6

                                  Ganz nette RomCom mit Indie-Touch, die aber nicht an das offensichtliche Vorbild 500 Days Of Summer heranreicht. Den Dialogen fehlt es ein wenig an Biss, dafür liefert der Cast eine souveräne Vorstellung. Irgendwie ein komischer Film: man meint hinterher, dass da deutlich mehr drin war, aber unbedingt groß zu meckern gibt es nix.

                                  • 8

                                    Unterhaltsam bis zur letzten Sekunde!
                                    Daniel Radcliffe überrascht als sympathischer Romantiker,der sich doch eigentlich von der Liebe abwenden wollte und Zoe Kazan spielt herzerfrischend und ohne viel Brimborium auf.
                                    Die Chemie stimmt zwischen den beiden.
                                    Ein kleiner Geheimtip!

                                    • 6 .5

                                      Indie-Rom-Com, die ohne große Überraschungen daherkommt, jedoch durch einen sehr sympathischen Cast aufgewertet wird.

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                                      • 6

                                        Recht amüsante Mumblecore-Indie-Romanze, die sehr sympathisch ist, aber nicht immer unterhaltsam. Die Dialoge sind nicht schlecht, aber auch nicht so indie-clever-lustig-cool, wie sie manche vielleicht finden.

                                        Geschmackssache, wie das Fool's Gold ;)

                                        • 7

                                          Ich wollte eigentlich was positives über den Film schreiben aber mir fiel dann grad das FSK 6 auf...da sollte man nochmal 6 Jahre drauf geben

                                          • 7 .5

                                            (..) Obwohl das Storygerüst rund um "er-kriegt-sie-er-kriegt-sie-nicht" alles andere als neu ist, hat man bei Daniel Radcliffe und der bezaubernden Zoe Kazan stets das Gefühl, als würde die Rom-Com gerade erst erfunden, so ehrlich und glaubwürdig vollführen der verunsicherte Radcliffe und die fokussierte Zoe Kazan diesen zauberhaften Reigen von Zuneigung. Klischees und Kitsch-Fallgruben werden gekonnt umschifft, und für die nötigen Gedankenpausen zwischen den einzelnen Treffen und Gesprächen sorgen Chantrys federleichte Zeichnungen einer imaginären Feen-Figur, die Regisseur Michael Dowes immer mal wieder in die Skyline von Toronto projeziert - dem heimlichen dritten Hauptdarsteller des Films. (..)

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                                            • 7 .5
                                              michael.niem.3 04.10.2015, 02:23 Geändert 04.10.2015, 02:25

                                              Gute Länge, super Cast, schöne Bilder und mein lieblings Satzteil: großartige Dialoge: Ob Schlüsselszene oder einfacher Nebensatz. Der Originalton wie die deutsche Synchro sind einfach geil - Mal erlich, wie selten hört man Konversationen über Kot von toten Prominenten? Nie, denn so etwas sagt man nicht in normalen Filmen.
                                              Klar, kann man das Ende an einen frühen Punkt vorhersagen, es ist eine/ein Komödie/Drama. Auch ja, man sieht das Schema dessen Formel schon in vielen dieser Gernefilme erfolgreich benutzt wurde, doch ist dieser Film nicht so, nicht normal.
                                              Man bleibt in den Dialogen hängen, bleibt wegen der Spannung durch Musik und schauspielerischer Leistung und zweifelt selbst an den Entscheidungen der Protagonisten, aber nie im genervten Sinne, sondern eher so:
                                              "Ich will das es funktioniert."

                                              • 8

                                                Ein Film der es endlich mal wieder geschafft hat mich die volle Laufzeit über zu unterhalten. Präsentiert wird eine unterhaltsame Beziehungskiste, die schon damit punktet, das das Hauptdarstellerpaar sehr gut funktioniert. Nachdem Radcliffe in "Horns" eine eher rüde Sorte von Mann darstellen durfte, kehrt er hier zur sanften Note zurück. Gespickt mit Romantik und junger Naivität wird die scheinbar hoffnungslose Geschichte zweier Freunde erzählt. Und wie uns auch schon das richtige Leben oft deutlich macht, Freundschaft zwischen Mann und Frau kann es einfach nicht geben ohne das mindestens eine Partei dabei mehr empfindet. Und so schlittern die Freunde in eine teilweise vor Kitsch triefende Tragödie, die ein ab der 2. Minute vorhersehbares Ende findet.
                                                Wie die Geschichte erzählt wird, wie sich die beiden Seelenverwandten mal näher kommen und dann wieder auf Abstand gehen, wie die innere Zerrissenheit schließlich nicht mehr zu ertragen ist, ist schließlich der große Pluspunkt dieser kleinen jungen RomCom.

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                                                • 6
                                                  Timur Bayraktar 31.08.2015, 23:54 Geändert 12.09.2015, 13:58

                                                  Wie die Nazis schon wussten: am Ende heiligt der Zweck doch die Mittel. Punktabzug für diese Moral...

                                                  • 7 .5

                                                    MEINE KRITIK: Es gibt so Filme, die immer wieder überraschen und zwar im positiven Sinne. The F-World, ist so ein Vertreter seines Fachs. Von Anfang an, stimmt hier die Chemie zwischen den Darstellern und auch die Geschichte ist pure Kinomagie! Da wäre zum einen Daniel Radcliffe, der spätestens mit diesem Film seinen ewigen Status als Harry Potter los wird und Zoe Kazan ist mir schon in Ruby Sparks positiv aufgefallen! Das Zusammenspiel der beiden, ist der große Garant, daß dieser Film von der ersten bis zur letzten Minuten wunderbar funktioniert! Der restliche Cast, ist dazu auch richtig gut gewählt wurden.
                                                    Der Film hat den Charm einer klugen und witzigen Indiekomödie, die auch ernste Töne anschlägt! Köstlich fand ich vor allem die vielen zynischen und schlagfertigen Wortwechsel der Protagonisten. Ich konnte über diesen lebensklugen und melancholischen Humor oft schmunzeln. The F-World, ist ein Film wie das Leben selbst und er stellt auch viele Fragen, wie z.b. kann man sich verlieben, obwohl man eigentlich glücklich in einer Beziehung lebt?
                                                    Weit ab von 08/15 US Komödieneinheitsbrei, punktet der Film vor allem mit vielen fantasievollen Verwicklungen und einem geistreichen Humor, dazu passt hier einfach alles wie die Faust aufs Auge, vor allem das Duo Kazan/Radcliffe machen diesen Film zu einem Erlebnis! Starke 7,5/10 von mir!

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