The Equalizer - Kritik

The Equalizer

US · 2014 · Laufzeit 132 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Thriller, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 7

    Seit SHOOTER hat Antoine Fuqua bei mir einen Stein im Brett. Ich mochte, wie er Heldentum um den amerikanischen Patriotismus porträtiert, der nicht staatshörig ist, sondern das Individuum innerhalb des Staates als Beschützer und Wahrer der Demokratie sieht, die es vor Feinden von außen wie auch innen zu schützen gilt.

    Und genau diese Präambel wird nun auch wieder in Equalizer angewendet in der ein untergetauchter Geheimdienstarbeiter aufgrund von offensichtlicher Ungerechtigkeiten dieses Ungleichgewicht innerhalb des Systems wieder austariert. Ein relativ ruhiger Actionfilm, der sicherlich kein Überfilm des Genres sein wird aber zur kurzweiligen Unterhaltung durchaus taugt.

    3
    • 6 .5

      [...] So langsam aber sicher arbeite ich mich durch die zunehmend diversifizierter werdende, filmische Vita von Antoine Fuqua und auch wenn ich mich wirklich nicht mehr gut an "Training Day", seine erste Kollaboration mit Denzel Washington erinnere, weiß ich doch noch, dass mir der Film seinerzeit doch ausnehmend gut gefallen hat, was alleine schon Grund sein mag, "The Equalizer" eine Chance zu geben, nachdem mir doch auch die dritte, sich anschließende Zusammenarbeit für das Quasi-Remake von "Die glorreichen Sieben" schon so imponiert hat. Hier nun bildet die Basis aber eine Achtziger-Jahre-Serie, zu der ich keinerlei Bezüge habe, was mich aber auch ziemlich unvorbelastet an die Sache hat herangehen lassen. Stilistisch und inszenatorisch gibt sich hier Fuqua auch erneut keine Blöße und es weiß zu gefallen, wie er hier in geradezu ruhiger Sachlichkeit einen zugegebenermaßen etwas zu lang geratenen Rache-Thriller inszeniert, dessen Gewaltspitzen dadurch nur umso deutlicher und prägnanter herausstechen. [...]

      • 6

        Puh, ich bin geradezu froh: ich hab von diesem Film damals als er rauskam nur gutes gehört, fand die Vorschau total interessant wollte ihn dann auch im Kino schauen und wurde dann aber abgehalten. Ebenso empfahl man ihn mir dann auf Blu-Ray wo ich ihn dann letztlich schauen konnte – und ein echt langes Gesicht zog. Was war das denn für ein Film dessen wesentlicher Ansatz eigentlich nur ist: Denzel Washington massakriert die Mafia – Ende. Gut, die Vorgehensweise ist anders als bei Filmen dieser Art sonst. Der Grundton ist ruhig und gebremst und das Vorgehen des Helden ist zwar kraftvoll, aber langsam und gemächlich. Der Gewaltfaktor ist dabei immens hoch und die Tötungsszenen sind von krasser Härte, trotzdem ist dies kein Schlachtfest oder eine Metzelei wie so mancher Videothekenfilm es geboten hätte. Washington verkörpert einen interessanten Charakter der den Zuschauer durch seine Verschlossenheit aber mehr ausschließt als mitnimmt und der Film ist trotz etlicher ruhiger Dialogszenen letztlich nur eben die altbekannte Geschichte des einsamen Wolfs der im Namen einer größeren und besseren Sache viele Schurken und Widerlinge effektiv eliminert. Ich fands langweilig, Punkt.

        Fazit: Geradlinig und merkwürdig ruhig gehaltener Film der letztlich aber nur eine Altbekannte Story variiert!

        • 7
          RockyRambo 24.09.2017, 10:32 Geändert 27.09.2017, 11:28

          Die Story von The Equalizer ist leider nicht so ganz rund wie man es sich wünschen würde da vieles aus der Vergangenheit der Hauptfigur im Dunkeln bleibt was man als Zuschauer durchaus hätte Wissen wollen. Die Actionfight und Kills die zwar bis zum Finale eher spärlich eingesetzt waren allerdings erste Sahne. Darstellerisch wird das ganze von Denzel Washington sauber über die Bühne gebracht und auch dessen Gegenspieler war richtige Psycho Klasse. Enttäuscht war ich allerdings von der Screentime von Chloë Grace Moretz deren Figur leider nur kurz im Film zu sehen war und noch ausbaufähig gewesen wäre.

          12
          • 7 .5

            Die Story ist, ähnlich wie bei "John Wick", totaler Schwachsinn, da völlig unlogisch. Wenn man das aber ignorieren kann, wird man gut unterhalten. Exzellenter No-Brainer, wenngleich er nicht ganz das Niveau der Wick-Filme erreicht. Freue mich aber schon auf den zweiten.

            2
            • 1

              Reaktionär, unsympathisch, fürchterlich.

              • 9
                Movie4U 31.08.2017, 02:44 Geändert 17.09.2017, 09:15

                Ich bin ein absoluter Denzel Washington Fan !

                Und wenn er dann noch als Kämpfer gegen das Böse überzeugt,
                dann ist THE EQUALIZER für mich:

                EIn absolutes MUST-SEE !

                (nicht nur für "Dancing Washington Fans";-)

                Ein zweiter Teil scheint schon sicher und das obwohl Denzel noch nie zuvor in einer Fortsetzung mitgespielt hat !

                Der gute Washington hatte Spaß beim Drehen ^^
                und das merkt man dem Film an !
                Ich hatte einen Heiden-Spaß beim Schauen ;-)

                1
                • 8
                  Benutzernahme 27.08.2017, 00:39 Geändert 27.08.2017, 00:41

                  fand ihn bei der zweiten sichtung viel besser. was mir aber immer noch ein dorn im auge ist, ist der letzte akt. der film hat eine sehr gute steigerung, die im letzten akt rausgenommen wird. ist halt so ein 08/15 finale. und das wichtigste bei einem film ist immer der finale akt. sonst wäre der film in richtung 9 bis 10 gewesen. der weisse hai hat einen hammer finale.

                  1
                  • 7 .5

                    Wenn Regisseur Antoine Fuqua und Denzel Washington gemeinsam einen Film machen, dann kam bis jetzt immer etwas gutes dabei heraus. So auch bei "The Equalizer", der überraschend bodenständig als Actionthriller daher kommt.

                    Angelehnt an einer TV-Serie aus den 80er Jahren, wird hier die Geschichte von Robert McCall (Denzel Washington) erzählt, der einst ein Agent bei einer Spezialeinheit war und mittlerweile durch einen Scheintod seinem alten Leben den Rücken gekehrt hat. Durch ein Ereigniss in seinem näheren Umfeld wird bei ihm aber wieder der Killerinstinkt geweckt.

                    "The Equalizer" ist in Sachen Inszenierung und auch optisch sehr nahe am 80er Jahre Actionkino orientiert. Fuqua zieht hier kein Spektakel auf. Die Action ist knallhart und old school in Szene gesetzt. Die meiste Zeit herrscht eine gewisse Ruhe. Das führt aber auch zu Längen, die bei dieser eh schon schmalen Story nicht nötig hätten sein müssen. Ein straffer Durchzug hätte "The Equalzier" so richtig gut werden lassen. Nichts desto Trotz weiß der Film seinen Zuschauer zu fesseln. Denzel Washington spielt richtig gut und Regisseur Fuqua kann auch den Spannungsbogen recht gut steuern. Trotz der schon genannten Längen entschädigt dann auch noch das Finale in einem Baumarkt. Der Gewaltpegel steigt hier nochmal enorm und die Action erlangt hieren Höhepunkt.

                    "The Equalizer" geht von Anfang an in die richtige Richtung. In der Kürze wäre zwar die Würze gelegen, aber durch gute Momente macht der Film dann doch vieles wieder gut.

                    4
                    • 7 .5
                      nightknight 15.08.2017, 16:43 Geändert 15.08.2017, 16:43

                      Ruhig und gefährlich. So würde ich Denzel Washingtons Spiel beschreiben in diesem Film. Und das gefällt mir verdammt gut... :-))
                      Altes Thema zwar. Aber es kommt ja immer drauf an wer es einem näher bringt und wie es umgesetzt ist. Und da kann man hier wirklich nicht meckern.

                      Dieses Bolzenschussgerät.... aua aua aua.... :-))

                      5
                      • 7 .5

                        Dieser Film lag sehr lange unbeachtet im Regal - Zu Unrecht.
                        Klar, die Ex-Agent Geschichte ist spätestens seit Taken3 ausgelutscht, aber eine solche Schlacht in einem Baumarkt hat es noch nie gegeben.
                        Interessante Charakterzeichnung eines Perfektionisten, jedoch geht manchmal etwas zu viel genau nach Plan. Der Film startet langsam, entwickelt sich rasant und endet zufriedenstellend

                        2
                        • 7

                          Denzel W. als Ein-Mann-Armee in einem Rache–/Selbstjustiz–Thriller.
                          Satte Action und coole Musik.
                          Ich fand den Film geil!

                          2
                          • 10

                            Sehr realistisch dargestellt, schöne Optik und ein sau cooler Denzel. Dieser Film hat mich mehr als nur unterhalten.

                            1
                            • 9

                              Ein unglaublich fesselnder Film. Denzel Washington auf Rachefeldzug. Ich sage mal: Zum Teil übertrieben brutal, aber sehr geschickt. Ich wusste gar nicht, was man alles mit Geräten aus dem Baumarkt so machen kann. Der Mann greift durch und räumt auf mit der russischen Mafia und ihrer Menschenverachtung. Auch mit Korruption. Und das alles in einem Tempo, dass einem nicht langweilig wird. Dramaturgie ist gelungen.

                              2
                              • 5 .5

                                Denzel Washington! Aber die Story?

                                • 8

                                  Wer Filme wie 96 Hours mag, wird hier bestens unterhalten. Solider Revenge- Film mit starkem Denzel Washington. Viel mehr darf man aber auch nicht erwarten.

                                  Aber etwas Besonders fand ich den Film dann schon. Denzel Washington gibt seiner Rolle eine gewisse Aura. Immer bleibt seine Figur geheimnisvoll und dazu gute Dialoge. War toll gespielt und hat mir gut gefallen. Die Kampfszenen waren auch hervorragend, etwas mehr Action hätte es aber sein können. Gerade das Ende etwas zu lasch. Richtig geil fand ich aber Marton Csokas als "Problemlöser". Mit ihm kam noch das gewisse Etwas in den FIlm. Hammer Rolle. Dem kuckt man in die Augen und weiß einfach das er nichts Gutes im Sinn hat. :)

                                  4
                                  • 6 .5

                                    Ein Kritikpunkt ist natürlich, dass die eigentlich treibende Intension der Hauptfigur ( im Gegensatz zur Serie die ich tatsächlich in den 80ern sah ) nicht ganz zum Zuschauer rüberkam, was auch die meisten Kommentare bestätigen, so bleibt vordergründig nur ein Rachethriller - brutaler und weniger elegant als die Serie.

                                    1
                                    • 4 .5

                                      Eigentlich ganz solide, wenn auch bei weitem kein Top Actionfilm. Ganz schwach fand ich jedoch den Showdown im Baumarkt. Extrem vorhersehrbar, unlogisch, zu dunkel und untermalt mit 0815 Hintergrundmusik, die keinerlei Emotionen auslöst.
                                      Die Witzfiguren als Russen-Gangster waren durchs Band eine Fehlbesetzung, Eastern Promises z.B. hatte diesbezüglich weitaus mehr zu bieten.

                                      • 6 .5

                                        Klassischer Revenge-Thriller, straight und kompromisslos. Und durch Denzel Washington einfach noch mal ne Spur authentischer, tiefer, wärmer als bei so aufgesetzten Filmen wie "The Punisher".

                                        1
                                        • 7 .5

                                          Überraschend guter, intensiver, hochspannender und cool gefilmter Thriller. Mit einem glänzenden Denzel Washington, der schlichtweg alles spielen kann. Für mich hat er in seiner Rolle als McCall Jason Bourne als Ex-CIA-Agent locker abgelöst. Ich brauche nicht immer eine Fortsetzung, hier würde ich mir eine wünschen.

                                          4
                                          • 9 .5

                                            einfach nur geil, vor allem der coole Denzel Washington

                                            2
                                            • 7 .5

                                              Prädikat Denzel Washington würde ich sagen. Er ist einfach ein Garant für tolle Filmunterhaltung und das liefert er auch hier wieder ab.
                                              Selbstjustiz Action Thriller der einem einen kurzweiligen Filmabend beschert.

                                              12
                                              • 8

                                                Sehr dezente einleitung die auch überhaupt nicht langweilig gewesen.
                                                Spätestens aber als "Robert) aber im Restaurant die Russis wegmacht nimmt der
                                                Film so richtig fahrt auf.
                                                Eigentlich sollte die Rolle an Russel Crowe gehen,aber ich denke das den "Ausgleicher" niemand anderes hätte besser spielen können als Denzel Washington.
                                                Bin vom Film total überrascht,deswegen gibt es von mir auch satte 8 Points!

                                                1
                                                • 6 .5

                                                  Solide Actionkost, die allein durch Denzel Washington aufgewertet wird, letztendlich aber nicht viel neues bietet.. Der etwas "Kevin allein zuhaus" anmutende Showdown passt nicht so ganz zum Rest des Filmes, macht aber zugegebenermaßen Spass. Die Tiefgründigkeit, die einem z.B. mit Zitaten vorgegaukelt werden soll, wird aber spätestens hier über Bord geschmissen.

                                                  2
                                                  • 8
                                                    FuenfPlusEins 08.01.2017, 16:54 Geändert 08.01.2017, 17:03

                                                    Agent im selbstgewählten Ruhestand (arbeitet stattdessen in einem Baumarkt) greift auf seine umfangreichen Kenntnisse im Ausknipsen von Bösewichtern zurück, als er sieht, was üble Zuhälter einer jungen Prostiuierten angetan haben. Beim Ausknipsen ist er sehr einfallsreich, besonders beim Showdown im Baumarkt.
                                                    Wie auch andere schon geschrieben haben, ist die Schlussszene in Russland dann etwas zu viel des Guten. Sonst find ich die Stimmung und die Story stimmig. Ich schaue aber solche Filme nicht unter dem Aspekt strenger Logik. Schließlich ist es ein modernes Märchen, wo am Ende das Gute gewinnt und das Böse verliert. Wenn das Gute dann so richtig gut ist und das Böse so richtig auf die Fresse kriegt, macht mir das Zuschauen Spaß. So gesehen bin ich voll auf meine Kosten gekommen, zumal der Bösewicht hier am Ende sehr einfallsreich und baumarkttypisch - aber ich will nicht zu viel verraten.
                                                    Das ruhige Erzähltempo habe ich im Gegensatz zu manch anderen hier als sehr passend empfunden. Es spiegelt für mich die Skrupel und das langsame Wiedererwachen des Rächers im ehemaligen Agenten wieder, der eigentlich nur widerwillig seine besonderen Fähigkeiten nach langer Zeit der Abstinenz wieder einzusetzen bereit ist. Langweilig wurde mir dabei jedenfalls nicht.

                                                    3
                                                    ▲ Top