The Devil in the White City ist ein Historienfilm von Martin Scorsese mit Leonardo DiCaprio.

Mit dem historischen Thriller The Devil in the White City über einen der ersten medial dokumentierten Serienkiller Amerikas erfüllt sich Leonardo DiCaprio einen Herzenswunsch und darf den Psychopathen geben.

Komplette Handlung und Informationen zu The Devil in the White City

Handlung von The Devil in the White City
1893 sind aller Welt Augen auf Chicago gerichtet: Hier findet anlässlich des 400. Jahrestages der Entdeckung der Neuen Welt durch Christoph Kolumbus die Weltausstellung namens World’s Columbian Exposition statt. Das ambitionierte Projekt rund um den Court of Honor, im neoklassischen Stil gehalten und aufgrund seiner weißen Einfärbung White City genannt, wurde von den ehrenwerten Herren Daniel H. Burnham, George R. Davis und Frederick Law Olmsted durchgeführt.

Im Schatten ihrer Bemühungen hat sich der ganz und gar nicht ehrenwerte Dr. Henry Howard Holmes (Leonardo DiCaprio) schon längst daran gemacht, sein eigenes Traumschloss aufzubauen, das wenig später als Murder Castle unrühmlich in die Geschichte eingehen wird. Denn während die Verantwortlichen der White City die Welt zu ihrer Werkschau einladen möchte, will Dr. Holmes die Aufmerksamkeit nutzen, um vorzugsweise Frauen in sein Hotel zu locken. Dieses ist ganz nach seinen Vorstellungen umgebaut und enthält Räume, in denen er seine Opfer wahlweise ersticken oder verbrennen kann. Durch integrierte Schächte werden die Körper in den Keller verfrachtet, wo sie der Doktor nach seinem Gutdünken zerlegen kann. Die Reste werden entsorgt oder an medizinische Fakultäten für die Forschung verkauft.

Als er schließlich von den Pinkerton-Detektiven gefasst wird, sollen Dr. Henry Howard Holmes – oder genauer Herman Webster Mudgett, wie er mit bürgerlichem Namen heißt – bis zu 200 Morde nachgesagt werden. Holmes beteuert seine Unschuld. Es sei der Teufel gewesen, mit dem im Leibe er zur Welt gekommen sei.

Hintergrund & Infos zu The Devil in the White City
H. H. Holmes galt als Amerikas erster Serienmörder (entsprechend lautet der Titel einer 2003 erschienen Doku H. H. Holmes: America’s First Serial Killer von John Borowski). 2003 erschien das Sachbuch The Devil in the White City: Murder, Magic, and Madness at the Fair That Changed America von Erik Larson, das die Grundlage für die Verfilmung durch Martin Scorsese nach einer Drehbuchadaption durch Billy Ray (Captain Phillips) bilden sollte. So ist es auch wenig verwunderlich, dass Leonardo DiCaprio schon früh Interesse an einer Umsetzung des Stoffes hatte. Nachdem bereits 2007 eine erste Option auf die Verfilmungsrechte erworben wurde, dauerte es nach einem Rechtewechsel 2010 an DiCaprio noch weitere fünf Jahre, bis Paramount Pictures die Produktion von The Devil in the White City bekannt gab.

Vor White City hatte Regisseur Scorsese bereits mehrfach mit DiCaprio zusammen gearbeitet, erstmalig 2002 mit Gangs of New York. Ihre bisher erfolgreichsten Kollaborationen umfasst Departed – Unter Feinden (Oscar für Scorsese) und The Wolf of Wall Street (je zwei Oscar-Nominierungen für Scorsese und DiCaprio).

Die Idee des zur Todesfalle umgebauten Hauses – von der Geschichte des Devil in the White City bewusst oder unbewusst inspiriert – fand sich in so unterschiedlichen Filmen wie Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street oder Hostel reflektiert. (EM)

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Produktionsland
USA
Genre
HistorienfilmThrillerDrama

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Cast
Crew
Dr. H. H. Holmes
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Regisseur/in
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