The Accountant - Kritik

The Accountant

US · 2016 · Laufzeit 128 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 5

    Für mich letztlich ein flacher Actionstreifen. Wird angehoben durch die Besetzung, verliert durch mangelnde Stringenz und die lieblose Gestaltung der Actionszenen, die ich auch lediglich als durchschnittlich bezeichnen würde. Mir ist nicht ganz klar, warum der Film über zwei Stunden läuft. Der Wirtschaftsplot ist nur grob umrissen, in die Tiefe geht da nix.

    Die Charaktere sind auch flach und ohne Facetten.
    Wäre alles kein großes Thema, wenn die Action stimmen würde, nur wo ist sie? Wenn sie ab und an unverhofft hinein schneit, ist sie lieblos gestaltet und ohne Liebe fürs Detail, Kampfszenen auch nur Durchschnitt.
    Das Wort Durchschnitt passt für mich zu gut zu dem Streifen, um nicht auch 5 Punkte zu verteilen. Würde ich nicht empfehlen

    • 7 .5

      Fast schon ein herausragender Thriller, mit einem sehr authentischen Ben Affleck.
      Nett erzählt und gespielt, zum ganz großen Clou fehlt aber irgendwie noch etwas.

      1
      • 7

        Spaßiger Autisten-Actioner mit Gesichtsstoiker Ben Affleck. Überraschend überzeugend und sympathisch agiert Affleck als Superagent in Buchhalteruniform. Er wird damit zum fleischgewordenen Traum eines jeden Donut-verfressenen Schreibtischtäters und macht das angestaubte Berufsbild sofort wieder salonfähig und attraktiv.

        In erster Linie ist das natürlich kein Werbefilm vom Arbeitsamt, sondern ein kurzweilig-überzeugende Unterhaltung. Was eine frische und unverbrauchte Herangehensweise alles bewirken kann. Ein James Bond im Büro. Copy and Kill. Trial and Terror. Ein Mensch mit unfassbaren Fähigkeiten, aber auch mit Problemen. Ein Bond zum Anfassen, zum Reinfühlen.

        Macht richtig Laune und bietet in seinem Verlauf sicherlich nicht die innovativste Story, wartet aber mit kleinen Wendungen und Entwicklungen auf, die selbst ein guter Buchhalter nur schwer vorausberechnen kann. Cooles Teil. Gerne dann Teil 2. Es kann nie genug Helden in Büros geben.

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        • 8

          Mag filmtechnisch nicht der allerbeste Streifen sein, mir persönlich hat er allerdings sehr gut gefallen. Liegt wohl auch daran, dass ich Ben Affleck sehr schätze.

          1
          • 7 .5

            Guck an, da heißt es immer, Buchhaltung sei ein langweiliges und trockenes Gewerbe. Ben Affleck hat da als autistischer und kampferprobter Vertreter dieser Gattung einen ganz anderen Ansatz. „The Accountant“ bietet von vorne bis hinten solide Unterhaltung. Zwar ist der inhaltliche Tiefgang überschaubar und Christian Wolff gelingen viele Sachen manchmal vielleicht allzu leicht, aber das tut der Unterhaltung keinen Abbruch.

            3
            • 8

              Ein Buchhalter mit Asperger- Syndrom und ausgezeichneten mathematischen Fähigkeiten, entdeckt in einem renommierten Unternehmen riesige Unstimmigkeiten in den Finanzbüchern. Als sich einige Todesfälle innerhalb der Firma ereignen, gerät auch unser Buchhalter Christian Wolff ins Fadenkreuz von Steuerfandung und einigen skrupellosen Kriminellen. Aber auch der gute Christian hat noch einige andere Fähigkeiten, mit denen er sich durchaus zu wehren weiß.

              Ein, mit Ben Affleck, Anna Kendrick, John Lithgrow, Jon Berntal, J.K Simmons und auch Jeffrey Tambor besetzter hochkarätiger Action- Thriller, der zwar anfangs etwas verschachtelt und verzwickt daherkommt, aber letzten Endes durch eine durchdachte, schöne und spannende Geschichte sowie sehr gut inszenierte Action- und Kampfszenen überzeugen kann.

              Ben Affleck macht seine Sache sehr passend und auch sehr gut und gerade im Zusammenspiel mit Anna Kendrick und seiner ganz speziellen Art und Weise konnte der Film bei mir unheimlich punkten. Das Schlussdrittel und der Twist fällt allerdings im Vergleich zum Rest etwas ab und ist auch ein wenig schnell und problemlos abgearbeitet gewesen wie ich fand. Auch waren einige Handlungen der „bösen Buben“ schlichtweg etwas seltsam und unprofessionell, meiner Meinung nach.

              Alles in Allem aber immer noch ein toller Actionthriller, mit Ben Affleck und Anna Kendrick in der Hauptrolle, die für einige schön schräge Momente und tolle Situationskomik sorgen. Gerade das nicht ganz so hollywood- typische Ende, hat mich in seiner Gesamtheit doch emotional irgendwie sehr mitgenommen.

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              • 6

                Naaaa....und ? Ja ! Geht so .

                • 6 .5

                  Coole Action und cooler Ben Affleck, alle emotionalen Momente waren ziemlich schwach.

                  1
                  • 8
                    Rassilon 22.10.2018, 21:21 Geändert 23.10.2018, 20:08

                    Eine Bewertung mache ich nach einer Mütze schlaf und Bedenkzeit, aber man o man war der Streifen toll.

                    Ich ging mit niedrigsten Erwartungen an den Film ran, da ich warum auch immer ein Biopic erwartet hab, aber dennoch ein Freund von Afflecks arbeiten bin ( ja ich weiß, ist uncool hier auf Moviepilot)

                    Wie auch immer, dieser Mix aus Action, Drama und Thriller haben mir überaus zugesagt, da eine gute Mischung gefunden wurde und einige Klischees intelligent umschifft wurden.

                    SPOILER
                    .
                    .
                    Die abgebrochene/angedeutete Liebelei zw. Affleck und einer wie immer liebenswürdigen Kendrick war schön sanft und platonisch, fand ich gut.

                    Auch wie der Zuschauer verarscht wurde was den "Gegner" angeht. Jon Bernthals (Walking Dead, Punisher) Brax entpuppt sich als sein Bruder, was ich echt nicht kommen gesehen hab ( beim drüber nachdenken wars sogar recht offensichtlich..)

                    Als dann der Kopfschuss kam mit dem Spruch von Brax "ich hab dich echt vermisst" musste ich laut auflachen. Herrlich.

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                    • 10

                      Ansprechend, atemberaubend, außergewöhnlich, außerordentlich, beeindruckend, begeisternd, bewundernswert, bezaubernd, blendend, bombastisch, bombenmässig, bravourös, brilliant, deliziös, einmalig, einwandfrei, einzigartig, empfehlenswert, enorm, entzückend, erstklassig, exklusiv, exorbitant, exquisit, extraklasse, extraordinär, exzellent, fabulös, famos, fantastisch, faszinierend, fesselnd, fulminant, galaktisch, gekonnt, genial, gewaltig, gigantisch, glamurös, glorreich, grandios, großartig, herausragend, herausstechend, herrlich, hervorragend, hitverdächtig, imposant, irrsinnig, klasse, kolossar, lohnenswert, makellos, märchenhaft, meisterhaft, meisterklasse, mitreißend, ohnesgleichen, opulent, österreichisch, paradiesisch, perfekt, pittoresk, prächtig, prima, reizend, riesig, ruhmreich, sagenhaft, sensationell, spitze, spitzenklasse, stupend, super, superb, top, traumhaft, überragend, überwältigend, überzeugend, umwerfend, unbeschreiblich, unglaublich, unnachahmlich, unsagbar, unschlagbar, unübertrefflich, unvergesslich, vielversprechend, vorbildlich, vortrefflich, vorzüglich, wahnsinn, weltklasse, wunderbar, wunderschön, wundervoll, zauberhaft

                      2
                      • 6 .5

                        Solomon Grundy,
                        Born on a Monday,
                        Christened on Tuesday,
                        Married on Wednesday,
                        Took ill on Thursday,
                        Worse on Friday,
                        Died on Saturday,
                        Buried on Sunday.
                        That was the End
                        Of Solomon Grundy.

                        Einen Mann wie Christian Wolff (Ben Affleck) hätte wohl auch sein Beinahe-Namensvetter, Bundespräsident a.D. Christian Wulff, gut gebrauchen können. Als Buchhalter mit Asperger-Syndrom ist er sowohl mathematisches Genie, als auch - seinem strengen Army-Vater sei dank - kampferprobte Tötungsmaschine. Insbesondere in der Unterwelt hat er sich einen Ruf aufgebaut, verkehrt mit Drogenkartellen und Mafiabossen. Doch ausgerechnet als er einen scheinbar seriösen Auftrag einer Robotik-Firma annimmt, muss er alsbald um sein Leben fürchten...

                        "The Accountant" ist vor allem in der ersten Hälfte eine Mischung aus Autismus- Drama und Finanzkrimi. Der Film lässt sich ausgiebig Zeit, um insbesondere seinen ungewöhnlichen Protagonisten vorzustellen. In Rückblenden bekommen wir dabei auch Teile seiner Kindheit zu Gesicht. Wolffs Werdegang erscheint dabei von Anfang an reichlich abenteuerlich, mit seinen Fähigkeiten ist er näher an einem Superhelden als an einem James Bond, Jason Bourne oder Ethan Hunt. Sein Handicap, welches u.a. dazu führt, dass grelles Licht und starke Geräusche eine Belastung für ihn darstellen und er Schwierigkeiten hat, Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen, lässt ihn aber dennoch sympathisch erscheinen.

                        Ist die Ausgangslage dann erst einmal abgeklärt, entwickelt sich "The Accountant" mehr und mehr zu einem knallharten Actionthriller. Trotz einiger stark choreographierter Schusswechsel und Nahkampfszenen wird der Film jedoch nie zur reinen Ballerorgie, vielmehr steht durchgängig die verzwickte Handlung um irreguläre Geldgeschäfte der Robotik-Firma im Vordergrund.

                        Will man diese im Detail verstehen, ist durchaus eine hohe Aufmerksamkeit erforderlich, da "The Accountant" sich einige Figurenhintergründe bis zum Schluss aufbewahrt und immer wieder zwischen verschiedenen Zeitebenen hin- und herspringt. Am Ende stellt sich zwar das Gefühl ein, eine eigentlich recht runde Story erzählt bekommen zu haben, der Weg dorthin gestaltet sich aber dennoch einigermaßen holprig. Ursächlich dafür ist das bisweilen verworrene Drehbuch, das unbedingt auf mehrere finale Twists zusteuern will, dabei aber mehrere Rückblenden unglücklich platziert. So bleiben bei genauerem Nachdenken letztlich doch noch einige Fragen offen.

                        Wenn man sich damit anfreunden kann, dass ein menschenscheuer Autist gleichzeitig auch effektiver Killer mit Kontakten in alle Welt ist, kann man mit der Figur des Christian Wolff einige Freude haben. Dies liegt nicht zuletzt an seinem trockenen Humor, der dramatische Momente immer mal wieder ironisch bricht. Als stimmig erweist sich auch das Zusammenspiel zwischen ihm und der Analytikerin Dana (Anna Kendrick), die zunächst nicht genau weiß, wie sie mit Wolffs Ticks umgehen soll, bald jedoch einen Seelenverwandten in ihm entdeckt. Weit weniger leicht zu durchschauen ist dagegen das Duo von der Steuerfahndung, das sich an Wolffs Fersen geheftet hat. Dabei kann man sogar soweit gehen, dass der Handlungsstrang um den von J.K. Simmons verkörperten Ermittler und seine Mitarbeiterin aufgrund der finalen Auflösung vollkommen ins Leere läuft. Unter den weiteren Figuren bleibt der von Jon Bernthal gespielte Auftragsmörder noch am meisten im Gedächtnis. Bernthal ist neben Affleck auch Derjenige, der die stärksten darstellerischen Akzente zu setzen weiß.

                        Insgesamt ist "The Accountant" ein unterhaltsames Gesamtpaket mit nur ganz wenigen Längen, einem starken Cast und einer ordentlichen Portion realistischer Härte. Dafür leidet der Film jedoch etwas unter einer allzu verstrickten Erzählweise, die manche Figuren zu kurz kommen lässt, während andere für das Fortschreiten der Geschichte kaum eine Bedeutung haben. Möglicherweise wurden hier ein paar Ideen zu viel verarbeitet.

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                        • 5

                          Die überwiegend positiven User-Kritiken kann ich nicht nachvollziehen.

                          Schauspiel, Ausstattung und technische Umsetzung sind auf einem sehr hohen Niveau.
                          Dagegen müssen beim Aufbau des Drehbuchs gerade hinsichtlich des zähen Handlungsaufbaus und noch gewichtiger - der fehlenden Motivation des "Accountant" - attestiert werden.

                          Letztlich ein oberflächlicher Action-Thriller, dessen Action-Anteil zu generisch ist, um zu überzeugen, und dessen Thrill-Anteil zu gekünstelt ist, um für Spannung zu sorgen.

                          Wiederschauwert: 0.

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                          • 7 .5
                            Jelli 03.10.2018, 20:55 Geändert 03.10.2018, 20:57

                            Ein ungewöhnlicher Film mit einer eben solchen Handlung und herausragenden Darstellern. Manches wirkt ziemlich weit hergeholt und konstruiert, dafür bleiben jedoch nur wenige Fragen übrig. Ob es den Twist am Ende gebraucht hätte...naja...aber sehenswert ist "The Accountant" allemal...

                            3
                            • 7

                              Spannender Film, dessen Story zwar irgendwie unglaubwürdig bis abstrus klingt, durch die Erzählweise aber nicht wirklich nervt. Ben Affleck ist hier die Idealbesetzung, denn wenn er eines kann, dann dieses: keine Miene verziehen. Ansonsten ist hier alles auf Top-Niveau: Besetzung, Kamera, Action-Szenen. Vergnügliche 2 Stunden also, wenn man auch am Anfang nicht genau weiss, wohin die Reise geht.

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                                • 6 .5

                                  Nicht der absolute Knüller aber doch sehenswert.

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                                  • 7

                                    Ein Film über einen autistischen Vigilante-Killer, der extrem gut Mathe kann. So bescheuert wie das klingt, genauso so bescheuert ist der Film stellenweise. Aber der Film schafft es durch Flashbacks irgendwie beeindruckend gut, Afflecks Charakter zu erklären, und auch insgesamt ist der Film nicht un-unterhaltsam trotz einem hohen Anteil an Story in diesem Actionthriller-Drama. Der Cast ist ziemlich stark. Der Film kommt nicht an O'Connors Warrior ran, ist aber ein recht ordentlicher, wenn auch ordentlich überhypter Film mit harter, guter Action und viel Fokus auf Charakteren.

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                                    • 6 .5

                                      Abgesehen davon, das 'The Accountant' gut gespielt (Ben Affleck ist 'ne super Besetzung, Jon Bernthal inzwischen mehr als nur noch ein Geheimtipp) und teilweise ganz nett aussieht, ist es vorallem seine dreiste Prämisse, die den Film interessant macht. Die Hauptfigur leidet an Asperger, ist ein mathematisches Genie und deshalb Buchhalter für mächtige Menschen, zeitgleich aber anscheinend auch 'ne Kampfmaschine, die sich zu wehren weiß, falls eine seiner Buchprüfungen mal schwerwiegendere Konsequenzen haben sollte. Leider entpuppt sich der Plot schnell als Fassade für teils doofe Flashbacks und Plotlöcher. Zum Glück ist das nicht so wichtig, weil Affleck Leute wegballert und ziemlich cool ist.

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                                      • 7 .5

                                        Ein Actioner im Stile der alten Schule. Keine großartigen Stunts oder CGI Effekte, dafür bodenständige Action, mit lauten Schusswechseln und einer cleveren Story. Nicht vollständig überzeugen konnte mich allerdings der Part über den authistischen Superkämpfer. Hier hätte es meiner Meinung nach völlig ausgereicht, wenn dies nur in Ansätzen gezeichnet worden wäre und die Fähigkeiten schlicht in einer besonderen Begabung begründet gewesen wären ala Will Hunting oder Jason Bourne. Trotzdem liefert Ben Affleck eine solide Leistung ab und unterhält gute 2 Stunden lang im Stile von Nic Cage, John Travolta, Arnold Schwarzenegger, Bruce Willis oder wie unsere früheren Helden noch so hießen.

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                                        • 8 .5
                                          RoboMaus 22.02.2018, 15:33 Geändert 25.02.2018, 08:56

                                          Paraderolle für Ben Affleck: ein Mann mit Asperger-Syndrom, der durch seine mathematische Inselbegabung, vom Vater geförderte Gewissenlosigkeit und die entsprechende Kampfausbildung zur rechnenden Killermaschine wird. Selbstverständlich immer mit demselben Affleck-Gesichtsausdruck, der hier passt wie die Faust auf's Auge.

                                          Dieser Affleck konnte mich von Anfang an packen, liefert eine sehr starke Identifikationsfigur - man sympathisiert sofort mit ihm, denn er nutzt seine Qualitäten, um bei den Bösen aufzuräumen, und das richtig. Im Heimkino musste ich mich instinktiv einmal ducken, als mir die Kugeln seines großkalibrigen Gewehres ("Geschütz" trifft es eigentlich besser) um die Ohren flogen. Dieser Legionär der Moral macht keine Gefangenen, doch durch seine extrem trockene Art, mit Menschen umzugehen, entstehen etliche Lacher.

                                          Die Handlung ist von Beginn an interessant, zeigt auch den Werdegang, der in eingeschobenen Rückblenden immer deutlicher wird. Es ist zum Glück nicht die übliche, eindimensionale Story, worin einer auf seinem Rachefeldzug lediglich Leute ausknipst, sondern 'The Accountant' (2016) setzt zunächst auf Afflecks unerhörte mathematisch-analytische Fähigkeiten, um einen Firmenschwindel aufzudecken. Daraus ergeben sich Verwicklungen, die erst im Laufe des Plots geklärt werden, wobei auch Affleck ins Schussfeld gerät. Für Spannung ist somit gesorgt.

                                          Zwei Stunden ausgezeichnete Unterhaltung, die kaum Längen enthält und nicht von unnützem Geschwätz belastet ist.

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                                          • 7

                                            Ein John Wick trifft The Equalizer Mix. Sehr guter Thriller - werde ich weiter empfehlen. Ben Affleck macht das schon sehr gut! Nur der Twist am Schluss war irgendwie vorhersehbar und dann leicht lächerlich!

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                                            • 7

                                              Besser als erwartet.

                                              • 7

                                                Ich war sehr positiv überrascht, allerdings wird die Hauptfigur etwas überstärkt dargestellt. Kann man sich gern ansehen, allein auch die Besetzung lässt den Film erstarken.

                                                • 8
                                                  RoosterCogburn 12.01.2018, 20:16 Geändert 12.01.2018, 20:27

                                                  Wenn Sheldon Cooper statt einer bibelfesten Mutter einen US-Army Vater hätte, käme etwas wie der Accountant dabei raus!
                                                  Schon früh wird bei unserem "Helden" das Asperger-Syndrom entdeckt. Dem Filmfreund durchaus bekannt durch Beispiele wie "Ich bin Sam" oder "Rain Man". Durch Rückblenden erfahre ich beim zuschauen, wie es der spätere Steuerbrater geschafft hat, sein Leben zu meistern und womit er eigentlich sein Geld verdient.
                                                  Gavin O’Connor (Das Gesetz der Ehre, Warrior) will gar kein realistisches Krankheitsbild zeichnen. Sein Protagonist hat gewisse neurologische Störungen wie auch erhebliche Schwierigkeiten mit sozialer Interaktion. Allein daraus zieht er schon komische Situationen. Genug Hintergrund gibt er der Figur durch die Flashbacks, in der man zwar gewisse Entwicklungen erahnen kann, was aber den Unterhaltungswert keineswegs schmälert.
                                                  Vor allem Ben Affleck zeigt hier, das er auch anders kann. Einerseits sehr scheu und mit einigen Begabungen gesegnet. Andererseits der präzise, kalkulierte Mann mit ganz eigener Moral. Die Rückwärtsdramaturgie ist gewöhnungsbedürftig und die Erzählung zeitweise ein wenig holprig. Man hätte das vielschichtiger machen können, ja sicher. Aber will ich das in dem Genre sehen? Bei dem Endergebnis kann ich damit leben.
                                                  Der zurückhaltende Humor, die teilweise grotesken Situationen und die passende Action machen für mich "The Accountant" zu einem unterhaltsamen Erlebnis.

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                                                  • 5 .5
                                                    darkreaver 08.01.2018, 02:40 Geändert 08.01.2018, 02:43

                                                    Irgendwie wie Daredevil nur dass man "blind" durch "Autismus" ersetzen muss. Ich fand den Film anfangs etwas langweilig, aber wenn die Action erstmal fahrt aufnimmt, kann man ihn sich gut anschauen, sofern man nichts neues erwartet und sich von einer bizarren Wende Richtung Ende des Films nicht zu sehr befremden lässt, welche in meinen Augen kein bisschen gepasst hat.