Signs - Zeichen - Kritik

Signs

US · 2002 · Laufzeit 106 Minuten · FSK 12 · Thriller, Drama, Horrorfilm · Kinostart
Du
  • 8

    Super Film mit guten Darstellern und Genre -Highlights.

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    • 6
      VinniVega73 22.11.2018, 00:17 Geändert 22.11.2018, 00:18

      Eigentlich, müsste ich den Film hassen,

      weil M. hier freiwillig oder unfreiwillig Szenen schafft, unter denen viele immer noch leiden müssen.
      Als würde die Idiotie nicht ausreichen, dass sich die C.I.A. einen Begriff ausdenkt, für Menschen die der Wahrheit über JFK zu nah kamen.
      Der Pöbel übernimmt den Begriff, natürlich sinnigerweise in seinen täglichen Vokabular-Schatz, reichte dies wohl, angesichts der immensen Lügen, nicht mehr aus.
      Der Aluhut musste her, damit die Schafe jetzt aber auch alle, über einen Kamm scheren können.
      Tolle Szenen wie sie da hocken, überhaupt hat Signs, jede Menge Humor an Bord.
      Aber einen Gefallen hat man sich damit nicht getan. Sowas bleibt natürlich in den Köpfen der Holzköpfe kleben. Natürlich nicht nur hier in diesem Film, keine Ahnung wo und wie, dieser Blödsinn noch an den Menschen gebracht wurde.

      Nach Sixth Sense, Unbreakable nun also Signs.
      M. berichtet davon, dass er endlich wieder Humor in seinen Filmen wollte. Gelingt hier wie gesagt auch, mit der Spannung ist es so eine Sache. Weil sie ganz einfach jeder anders wahrnimmt.
      Ich fand Signs damals recht spannend, aber heute eher weniger.
      Mit der Atmosphäre verhält es sich genauso, empfand ich damals auch stärker. Kurzum, Signs finde ich schlechter gealtert, als die beiden Vorgänger. Oder er hat halt einfach weniger Drive.

      Mel Gibson liefert in einigen Szenen eine tolle Performance, aber sein gesamtes Schauspiel wirkt mir heute etwas zu affektiert.
      Joa Phoenix spielt wie immer sehr gut, hier leider mit sehr schlechter Synchron-Stimme.
      Abigail und Rory, spielen das für ihr Alter, auch gar nicht schlecht.

      M. hat ein Problem mit dem Handlungsbogen.
      Er möchte Klaustrophobie erwecken, die Familie eingeschlossen im eigenen Haus! Aber wie soll das gehen, bei einer Alien-Invasion?
      Tja, da haben wir den Salat, er hat nur Bretter und Nägel zur Verfügung!
      Der Zuschauer kennt aber schon 720 Millionen andere Aliens, die können halt immer alles und sind immer die Schlauesten der Allerschlauesten. Jetzt wirkt das hier natürlich ein wenig sehr komisch, also versucht er es mit Spannung zu kompensieren, da ist der Zuschauer aber auch schon andere Dinge gewohnt.

      Also wie so oft, zwei Lager, die einen mögen es, die anderen finden es saudoof. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich wieder in der Mitte.

      Letztendlich, für mich ein Film der heute eher weniger gut wirkt.
      Das Schauspiel insgesamt ein wenig schräg. Gibson trägt nun
      mal diesen Film größtenteils.
      Die Handlungsweise der Familienoberhäupter, wirkt auch ein wenig Gaga.
      Gut, es sind Farmer, die bleiben vielleicht bei ihren Häusern, ich weiß es nicht. Auf der anderen Seite, doch, es ist den Menschen durchaus genauso zuzutrauen.
      Vielleicht weil die Aliens hier, eher anders wirken, hätte ich umso lieber mehr über sie erfahren.
      James Newton Howard, auch wieder mit gutem Soundtrack, aber kein Vergleich zu Unbreakable.

      Nur noch was zu Kornkreisen…

      Joa Kornkreise, sie finden anscheinend auch heute noch statt.
      Natürlich habe ich keinen blassen Dunst, wie sie entstehen.

      Aber wenn ich hier lese, es sollen „irgendwelche Teenies“ gewesen sein, wie kommt man auf so eine steile These ????

      Google weiß es bestimmt, natürlich weiß Google es.

      Relativ schnell, findet man im Schmierenblatt Focus, einen Artikel darüber.

      Dort dann das übliche Rezept, wie unsere „Qualitätsmedien informieren“!

      Als erstes eine Beschreibung, was diese Kreise sind. Fein.
      Schon im 15. Jahrhundert fand man solche Kreise.
      Hmmmmmm.
      Okkayyy.
      Naaa klaaaa, die hatten damals kein Fernsehen und haben Summer Games…

      Danach eine längere Passage, über Aliens, wie absurd dies wäre, weil es keine Beweise dafür gäbe. Fein.
      Beweise gibt es nicht, aber ob dies absurd ist, lassen wir dahingestellt.

      Danach folgt ein kurzer Text, über die angeblichen wahren Täter.
      Irgendwelche Teenies, bewaffnet mit Handtüchern und sonstigem Kram.
      Okayyy.
      Aber keine Quellenangabe, keine Beweise, nichts.
      Jetzt könnte man meinen, denen schreib ich mal was dazu.
      Aber im nächsten Absatz, kommt die Erklärung, die Teenies sagen keinen Ton, weil sie sonst mit hohen Klagen der Bauern rechnen müssen.
      Achsooo…ja aber ich habe immer noch keine Quellenangabe und immer noch kein Beweis :) !
      Woher stammt aber diese krude Theorie jetzt ?
      Tja, das weiß nur der bezahlte Widerling des Focus.

      Jetzt könnte man denen ja mal schreiben und nachfragen.
      Wie sie auf diese Story kommen…
      Es kommt noch ein Absatz, na klar :).

      In diesem steht dann, dass es durchaus sehr sehr sehr viele Kreise gibt, die auf keinen Fall von „irgendwelchen Teenies“ stammen können. Dazu befragte man einen Experten ;). Diese Kreise wären so komplex, dies wäre absolut unmöglich von Teenagern zu bewerkstelligen.

      Mein gedanklicher Mittelfinger ist schon lange erhoben. Die wollen uns doch echt verarschen. Aber ja, es klappt, MAL WIEDER und zwar wunderbar. Die Schafe bläken es mal wieder nach.
      Die haben sich nur Teenies gemerkt, alles andere wird ausgeblendet.

      So läuft das ständig, egal zu welchem Thema, Politik, Parteien, „Anschläge“, Promis…
      Man behauptet etwas, ohne Beweis, sichert sich ab gegen Nachfragen und widerlegt quasi seine eigene Behauptung unterschwellig.

      Ob es nun Aliens sind oder waren, keine Ahnung ;).
      Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass Menschen über die Jahrhundert Kreise machen. Immer mit der Gefahr auf einen relativ wütenden Bauer mit Schrotflinte zu treffen.
      Absurd, klingt sehr vieles.
      Aber wer weiß, vielleicht haben ja auch Teenies die Pyramiden gebaut, oder die Nazca Linien in Peru gezeichnet, mit Super-Kreide.
      Die Zeitungen und TV Sender dieses Landes, werden uns bestimmt informieren.
      Mir fällt da nur „Die spinnen, die Römer“ zu ein.
      Es ist nur meine Meinung, aber ich könnte ja Recht haben…

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      • 8

        Die Frage, ob Kornkreiszeichen von Aliens stammen, oder nicht, wird in diesem Film beantwortet.
        Und das, wie ich finde, sehr unterhaltsam.
        Daher schaue ich den Film immer wieder gerne.

        Ich mag die Familie, um die es geht.
        Mel Gibson als ehemaliger Pfarrer, seine zwei Kinder und Joachim Phoenix als sein Bruder, der zu ihm auf die Farm gezogen ist, nachdem seine Frau bei einem Autounfall ums Leben kam.

        Ich mag auch die Atmosphäre des Films.
        Das abgelegene Farmhaus, der mannshohe Mais, der sich im Wind bewegt... oder ist es doch nicht der Wind?
        Gerade im dunkeln schon gruselig.
        Generell ist der Film eine gute Mischung aus grusel, etwas Drama, mit viel Humor.
        Und der Frage: glaubt man Wunder, oder an den Zufall.

        Und ich liebe einfach die Szene, als der Vater nach Hause kommt und nicht nur seine Kinder mit "Aluhüten" auf der Couch sitzen, sondern in der Mitte sein erwachsener Bruder, ebenfalls mit "Aluhut".
        "Damit die Aliens nicht die Gedanken lesen können."
        Diese Szene feier ich, seit ich den Film zum ersten Mal gesehen habe.

        Ich fühle mich jedes Mal aufs neue gut unterhalten und fiebere mit, obwohl ich das Ende schon kenne.
        Der Spannungsaufbau funktioniert einfach wunderbar.
        Immer wieder sehenswert und daher nicht nur eine Empfehlung für Alienfans.

        Definitiv Daumen hoch!

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        • 4

          Die Frau vom Truck zerschnitten, der Sohnemann hat Asthma, die Tochter ´ne Zwangsstörung, da braucht ´s dann doch schonmal ein paar Kornkreise und ´ne Alien Invasion um zum rechten Glauben zurückzufinden. Was soll ´s, Deus vult.

          • 9

            Ich bin nicht gläubig, habe aber nie eine schönere Parabel an den Glauben gesehen.

            Ein Familiendrama im Alien-Gewand, das nicht effektheischend die Science-Fiction in den Vordergrund stellt, sondern den Umgang mit der Bedrohung innerhalb einer kleinen Familie darstellt, die ohnehin schon genug Probleme hat: das Verlorensein, das Sich-Alleinfühlen, Umgang mit Trauer, Schmerz, der Erkenntis, dass da niemand ist, der über uns wacht.

            Mit einer grandiosen Atmosphäre inszeniert Shyamalan mal wieder bewegendes Kino und liefert uns wieder eine gut verpackte Botschaft "Es muss nicht alles so sein, wie es auf den ersten Blicken zu sein scheint."

            Der Zuschauertwist bleibt in dem Film aus, wir dürfen uns aber daran erfreuen, zuzusehen, wie im Film Graham Hess den Shyamalan-Knall mit dem Baseballschläger vor den Latz geknallt bekommt

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            • 7

              M. Night Shyamalan hat mit The Sixth Sense und Unbreakable zwei grandiose Filme inszeniert und er wurde schnell zum Meister des Twists. Doch leider wurde ihm dieser Ruf zum Verhängnis und er lieferte einige furchtbar inszenierte Filme ab. Allerdings gab es auch Filme, die die Zuschauer gespalten haben. Signs ist so ein Film. Die einen lieben diesen Film, die anderen konnten gar nichts mit anfangen. Mit Mel Gibson, Joaquin Phönix und Abigail Breslin haben wir auf jeden Fall schon mal 3 fantastische Schauspieler mit an Bord. Ich persönlich fand Signs auf keinen Fall schlecht, aber er trägt ziemlich dick auf und hat diesmal keinen Twist.

              Der ehemalige Reverant Graham Hess lebt mit seinen beiden Kindern und seinem Bruder Merrill weit draußen auf dem Lande in einem Haus umgeben von einem riesigen Maisfeld. Eines Tages geschieht etwas seltsames : Im Maisfeld tauchen plötzlich riesige Zeichen auf und irgendetwas scheint im Feld sein Unwesen zu treiben. Als Familie Hess den Fernseher einschaltet, scheint die Welt im Chaos zu versinken, denn scheinbar greifen Aliens die Erde an. Doch noch will Graham nicht daran glauben, während sich der Rest der Familie langsam auf die Aliens vorbereitet.

              Ich glaube dieser Film hat den Aluhut, ein unfreiwilliges Symbol für absurde Verschwörungstheoretiker, so richtig bekannt gemacht. Signs hat eine irre gute Kamera, die uns sehr nahe in das Geschehen bringt. Leider kränkelt der Film ein wenig in seinem eigenen Familiendrama herum. Es gibt keine Shyamalan "Effekte", bei denen man sonst mit offenem Mund dasteht. Einige Szenen sind total absurd, so auch das Finale, welches extrem überzogen ist und irgendwie muss ich auch die Kreation der Aliens anzweifeln. Atmosphärisch ist Signs brillant, denn wir sehen erst sehr spät die Gefahr und bekommen sonst nur eine gruselige Soundkulisse zu hören.

              Alle Schauspieler sind überragend. Mel Gibson ist mal wieder brillant und ist in jeder einzelnen Szene überzeugend. Ich konnte seine Beweggründe immer verstehen und wir erfahren genügend über seinen Charakter, sodass man immer mit ihm mitfühlen kann. Auch Joaquin Phönix hat in Signs schon früh gezeigt, dass er zu den ganz großen Schauspielern gehört. Seine Angst übermittelt er erschreckend echt und dennoch wirkt seine Panik nicht überzogen. Auch die beiden Kinder überzeugen auf ganzer Linie. Rory Culkin, der Bruder von Macaulay Culkin, dürfte der ein oder andere aus Scream 4 kennen. Hier liefert er schon als Kind eine unglaubliche Leistung ab, auch wenn seine Dialoge sind "kindsecht" wirken. Die kleine Abigail Breslin ist unglaublich süß und sorgt mit ihren Ticks für den ein oder anderen Schmunzler. Eine ebenfalls großartige Performance liefert übrigens kein geringerer als M. Night Shyamalan höchstpersönlich ab.

              Fazit : Atmosphärisch grandios, storytechnisch etwas schwach und schauspielerisch tadellos. Signs ist keine Katastrophe wie andere Shyamalan Filme wie The Happening, After Earth oder The Last Airbender. Er hat seine Längen und ist hin und wieder etwas cheesy. Aber atmosphärisch hat mich der Film total gepackt und Mel Gibson spielt wie immer weltmeisterlich, was man auch über die Nebencharaktere sagen kann. Die "Gefahr" ist eigentlich die größte Stärke und Schwäche zugleich, was am etwas verkorkstem Ende deutlich wird.

              7/10

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              • 7

                Das Ende verdirbt dem Film leider, was er von Anfang bis Mitte an Spannung aufbaut. Der Cast ist meiner Meinung nach sehr gut gewählt und der Film schafft es gut Spannung und "Horror" ohne übertriebene Effekte aufzubauen. Wäre eben nicht dieses Ende...

                • 5 .5

                  Fängt sehr cool an, wird dann aber doch ein wenig mühsam und abstrakt :D Shyamalan halt.

                  • 7 .5

                    M. Night Shyamalan zum Dritten: nach „The Sixth Sense“ und „Unbreakable“ liefert er hier wieder einen Film ab dessen Story bekannt und eigentlich eher dünn ist, bei der es aber weniger auf den Inhalt sondern mehr auf die Inszenierungsweise ankommt. Im Film erlebt die Welt eine Alieninvasion vom Ausmaße der „Independence Day“ Attacke – da der Film aber lediglich auf der kleinen Farm spielt bekommt man davon nur am Rande mit, Action und Effekte gibt’s in absoluter Minimalmenge. Hier liegt halt Shyamalans Stärke: er erschafft eine wunderbar mysteriöse, bedrohliche Atmosphäre in der er dann wohl dosierte und gut sitzende Schocks platziert. Darstellerisch gibt’s auch wenig zu meckern, Gibson ersetzt Bruce Willis als den schon fast klassischen Shyamalan Held: ein Familienmensch, durch eine Tragödie traumatisiert wurde und macht das ziemlich gut, ebenso wie „Gladiator“ Kaiser Joaquin Phoenix. Insgesamt ist das ganze also ein immens eigensinniger Film, ein Science-Fiction Film ohne Science-Fiction quasi – Geschmackssache halt.Fazit: Eigensinniger Film mit perfekt sitzender Atmosphäre und spannenden Momenten, alles in allem aber doch etwas dröge.

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                    • 9

                      Starker Science-Fiction-Horror-Thriller, welcher durch seine ruhige Art einen packt.
                      Der Cast ist auch durch die Bank weg großartig, vor allem spielen Mel Gibson und Joaquin Phoenix überragend.
                      Nun definitiv mein Lieblingsfilm von M. Night Shyamalan!

                      • 8

                        "signs" war mir schon immer einer der liebsten alien-filme,da er tiefgang hat und ohne diesen hurra-patriotismus auskommt

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                        • 4 .5

                          Der Film ist ganz ordentlich gespielt (ein Herz für Mel!) und erzeugt szenenweise eine gewisse Atmosphäre sowie Grusel-Stimmung und entwickelt in Ansätzen die Qualitäten eines netten Kammerspiels. 'Signs' eine gewisse Unlogik vorzuwerfen, halte ich für zu kurz gedacht, nichts von den klassischen und altbekannten Gegenargumenten stört mich da wirklich. Was ich allerdings ziemlich enttäuschend und bescheuert fand, ist die Art der Message und wie Shyamalan sie verpackt. Alles passiert also aus gutem Grund und nichts ist Zufall? Leicht Spoiler: Die von Verlust und Trauer geprägten Figuren im fadenscheinigen Invasion-Drama finden ihre Katharsis (und auch ihren Glauben wieder), weil Mama's Tod am Ende ja nicht umsonst war - er war notwendig, weil Mel anscheinend sonst von selbst nicht auf die Idee gekommen wäre, im Finale den rettenden Baseballschläger zur Hand zu nehmen. Was für ein Mumpitz. Hätte den Film gerne nochmal. Ohne die Meta-Ebene.

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                          • 7

                            Trotz der inkompetentesten Aliens der Filmgeschichte mein liebster Shyamalan...

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                            • 5

                              Kurz und knapp: guter Cast, guter Start, mieses Finish...komisch könnte man bei fast allen Shyamalan Filmen reinkopieren die Aussage. Leider trifft sie immer wieder zu.

                              • Der Film ist so eine Enttäuschung und Reinfall. Bin fassungslos und war vor dem Film noch so erwartungsfroh.
                                Seit diesem Film wähle und selektiere ich mir unbekannte Filme noch mehr.
                                So eine Zeitverschwendung möchte ich nicht mehr.

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                                • 4 .5
                                  RoboMaus 17.10.2017, 18:09 Geändert 18.10.2017, 13:32

                                  Beating a Dead Dog.

                                  Zunehmend in den Neunzigern, kulminierend um 2000, hatten sich geschickte Spaßvögel daran gemacht, in Getreidefeldern Anordnungen von Kreisen und Mustern zu schaffen, die zunächst Verwirrung hinterließen. Alien-Theorien ließen nicht lange auf sich warten. Einige der Aktivisten kamen schließlich damit heraus und zeigten, wie sie es gemacht hatten, womit die Sache vom Tisch war und ihren Reiz verloren hatte.

                                  Doch dann kam Night M. Shyamalan mit 'Signs' (2002), wärmte die selbst in einschlägigen Kreisen weitgehend erkaltete Idee wieder auf und thematisierte das als Alien-Werk. Schon die Grundidee will somit nicht zünden und wirkt einfallslos.

                                  Unabhängig davon kann man jedoch aus (beinahe) jeder Thematik einen interessanten Film machen, vor allem, wenn man eine starke Besetzung hat - Anfang der 2000er hatte Shyamalan noch keine Probleme, wenigstens diesen Anspruch zu erfüllen. Mit Mel Gibson und Joaquin Phoenix gewann er zwei Könner ihres Fachs, die als Brüderpaar auf einer Farm von Kornkreis-schneidenden Aliens belästigt werden. Dazu kommt die damals sechsjährige Abigail Breslin in ihrem ersten Film, die bereits hier ihr Talent zeigt und zum gefeierten Kinderstar avancierte.

                                  Shyamalans Plot ist zwar in der Umsetzung atmosphärisch gelungen, bietet aber inhaltlich viel zu wenig, um mit seinen vagen Alien-Andeutungen Interesse oder gar Spannung zu erzeugen. Von Mystery-Stimmung oder Grusel ganz zu schweigen. Dagegen setzt er z.T. auf gedehnte, aber belanglose Unterhaltungen, die lediglich dafür sorgen, eine magere Story auf eindreiviertel Stunden zu bringen. Zum Beispiel: Nachdem ausführlich diskutiert wurde, was es für jeden(!) zum Essen geben soll, will Gibson "einen Cheeseburger mit Bacon, viel Bacon", wonach eine Aufarbeitung der Familienangelegenheiten am Esstisch erfolgt - so schmeckt zähes Füllmaterial......

                                  Es ist der typische Film, worin es immer so aussieht, als ob bald etwas Aufregendes passiert, der aber bis auf das Ende im Andeutungs-Modus vor sich hindümpelt - da muss man sich doch (wie Gibson) erschrecken, wenn schon mal das Telefon klingelt *hochfahr*.........

                                  Letztlich bleibt der Eindruck eines langatmigen, unspannenden Filmes, der es nie schafft, sein Bedrohungsszenario im Zuschauer zu verankern.

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                                  • 8

                                    Ein kleines Meisterwerk von M.Night Shymalan.
                                    Die Atmosphäre des Films Musik, die Kameraführung alles perfekt. Mel Gibson spielt seine Rolle sehr überzeugend.

                                    Farmer Graham Hess (MEL GlBSON) entdeckt eines Morgens einen 200 Meter grossen Kornkreis in einem seiner Felder. Rätselhafte SymboIe, die Erklärungen fordern: Woher kommen die mysteriösen Zeichen? Sind es Botschaften einer anderen Zivilisation? lnmitten einer Medienhysterie sucht Hess gemeinsam mit seinem Bruder MerriIl (JOAQUIN PHOENIX) nach seiner ganz persönIichen Lösung - und muss dabei zunehmend seinen eigenen Glauben in Frage steIlen.
                                    Empfehlungen...

                                    Ein richtig gelungener Thriller der mich überzeugen konnte in allen Bereichen.

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                                    • 8 .5

                                      Viele machen den Fehler Night auf die Twists am Ende seiner Filme zu reduzieren. MAcht das nicht! Seine Filme funktionieren auf vielen anderen Ebenen vorzüglich. Night ist ein sehr guter Handwerker, seine Kameraführung und Lichtsetzung mit Hilfe seiner Techniker suchts einesgleichen. Nigth ist ein großer Hitchcock-Verehrer (nicht unmsonst spielt er auch gerne mal in seinen eigenen Filmen mit) und erzählt mit Bildern, anstatt uns alles zu erklären. Night traut sich, Kind zu sein und uns seine Ängste mitzuteilen. Night ist ein Auteur, manchmal, ich mag seine Geschichten. Nigtht versucht immer Neues zu probieren, manchmal gehts daneben, manchmal klappt es (The visist) ... für mich neben Tarantino und Villeneuve der wichtigste amerikanische Mainstream-Regisseur!

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                                      • 6 .5

                                        Es ist Jahre her das ich Signs gesehen habe und eigentlich ist es kein wirklich besonderer Film. Die Grundstory ist recht generisch, die Effekte weit weg von beeindruckend und trotzdem hat es dieser Film irgendwie geschafft im Gedächtnis zu bleiben.

                                        Woran das liegt kann ich garnicht wirklich sagen, der Film hat eigentlich nichts was man anderswo nicht schon besser gesehen hat. Und trotzdem ist es gelungen eine ganz eigene Atmosphäre und Stimmung zu erzeugen die einen zunehmend fesselt und in die Welt des Films zieht.

                                        Vor allem zwei Szenen haben sich bei mir regelrecht eingebrannt: Mel Gibson mit dem Aluhur auf der Couch und der Moment wo das Alien beim Kindergeburtstag durch den Garten schleicht. Eigentlich völlig banal und trotzdem habe ich mich über die Jahre immer wieder an diese Szenen erinnert.

                                        Wer auf Aliens auch mal Abseits von Weltraumschlachten erleben möchte, der sollte auf jeden Fall mal einen Blick riskieren.

                                        • 10

                                          Ein Hammer-Film! Ich habe den Film damals sehnsüchtig erwartet und wurde nicht enttäuscht. Dafür ging ich sogar ins Kino um Signs zu sehen. Shyamalan sollte öfter solche Filme drehen, er spielte ja auch mit. Mel Gibson zum Glück mit der deutschen Synchron-Stimme von Elmar Wepper. Die Stimmung mit den Aliens uns dem mysteriösem, das hat mir sehr gut gefallen. Ich habe den Film jetzt bestimmt schon seit zehn Jahren nicht mehr gesehen, aber ich weiß noch, das eine Szene im Kino anders war. Nämlich die wo Mel Gibson das Alien auf dem Dach gesehen hat, im Kino wurde das Alien nicht gezeigt, im TV schon. Seltsam. Überhaupt mag ich das Thema Ufo und Alien.

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                                          • 6 .5

                                            wenn nur dieses unsägliche ende nicht wäre...

                                            • 6
                                              der cineast 15.03.2017, 16:42 Geändert 30.03.2017, 01:29

                                              SIGNS ist berechenbarer Esoterikschmu, welcher durch seine exzellente Kameraarbeit durchaus unterhält und in einem deterministischen Finale alles auf eine erlösende, christliche Moral herunterbricht. Guilty Pleasure. Mochte ich.

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                                              • 6 .5

                                                Achtung, ohne SPOILER kann ich hier nicht meinen Senf ablassen!

                                                Also, SPOILER vorhanden!!

                                                Es mag vollkommen verblödet wirken wenn Ausserirdische, welche sich unter der Dusche vorkommen müssen wie in der Hölle, sich ausgerechnet einen Planeten aussuchen auf dem das feindselige Element genannt Wasser, in einem überdurchschnittlichen Masse vorkommt. Doch diesen eklatanten Fehler übersehen ich bei der dichten Inszenierung gerne, vor allem da mit diese mysteriöse Art von SciFi richtig gut gefällt.

                                                Dass die aber auch zu dumm sind um Türen zu öffnen, wirkt dann irgendwie doch befremdlich. M. Night Shyamalan weis wie man als Regisseur einen Film zu inszenieren hat, das kann er gut! Aber seine Storys und Drehbücher sind bei Ihm wohl das schwächste Glied in der Kette. Immerhin konnte er mit "Signs" noch ein spannendes Werk abliefern, kurz bevor er auf groteske Art die Frauen aus dem Wasser geholt oder die Pflanzenwelt auf die Menschheit losgelassen hat.

                                                Ich mag die Shyamalan Filme ja irgendwie, tragen sie doch immer seine unverkennbare Handschrift und warten meistens mit wenigstens unterhaltsamen Twists auf. "Signs" mag also seine Fehler haben, aber ich kann ihm - zumindest nach meinem Geschmack - einen hohen Unterhaltungswert inkl. dichter Atmosphäre nicht abstreiten. Gibson und Phoenix sind da ein netter Bonus den ich gerne mitnehme.

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                                                • 5 .5

                                                  [...] Solange Signs – Zeichen sich nicht genötigt fühlt die Bedrohung deutlich sichtbar zu machen (die wenigen Male bis zum Finale hätte man sich besser auch geschenkt) und sich auf das leise Gefühl einer Art schleichender, aber nicht heimlicher Home-Invasion von außen mit einhergehender Konflikten innen konzentriert, funktioniert der Film auch ohne großen Surprise-Maybe-Twist-Moment. Bezieht dadurch eher seine Stärke, da alles ohne künstlich aufgeblasenen Überraschung-Zinnober oder effekthascherische Schockmomente sanft und manchmal sogar sehr subtil seine Wirkung entfaltet. [...] Shyamalan ist dabei selten hochspannend, aber bis kurz vor Schluss stilsicher und konsequent auf einem guten Weg, bis ihn wohl das eigene Image oder das selbstauferlegte Dogma kräftig ein Bein stellt. In den letzten 20 Minuten ersäuft Signs – Zeichen bald in übertriebener, lächerlicher Sentimentalität und untermauert das durch den plötzlich doch notwendigen Finishing-Move aus dem Shyamalan-Zauberkasten, der diesmal leider nicht nur kack-doof sondern auch komplett unnötig ist. Es wäre wesentlich einfacher UND besser gewesen, den Film einfach ohne großes Geschwurbel und dann halt „nur“ (ja, das soll auch möglich sein) erwartungsgemäß ausklingen zu lassen, als durch sowas vor die Tür zu jagen. Es ist zwar kein kompletter Selbstmörder, dafür ist es schlicht zu unwichtig und popelig, der dadurch angerichtete Schaden ist allerdings verhältnismäßig groß. Wer Scary Movie 3 gesehen hat: Die hatten es bei ihrer ausgiebigen Parodie auf diesen Film wesentlich leichter, als man denken sollte. [...]

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                                                  • 7

                                                    Ein Film, der es ohne hässliche Bilder oder bösen Szenen im Kopf zu bleiben.
                                                    Signs ist ein Alien-Thriller-Horrorfilm, der eher ruhig ist und die Herausforderung schafft, die viele herkömmliche Horrorfilme nicht schaffen. Dem Zuschauer zu fesseln, und ein angsteinflößendes Gefühl hervorzuheben. (Damit meine ich, dass viele Horrorfilme, einen mal erschrecken, man wieder aufatmet, und gut ist)
                                                    Signs schafft es durch Geräusche, z.B von einem Babyfon, einem Angst einzujagen.

                                                    Dadurch dass der Film, von Mel Gibson, Joaquin Phoenix und auch den zwei Kindern so gut gespielt ist, wirkt das alles nochmal glaubwürdiger.
                                                    Wenn ihr euch mal abends mal so richtig schön gruseln wollt, dann schaut euch Signs an, der hat es in sich ;)

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