Sicario - Kritik

Sicario

US · 2015 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama, Kriminalfilm, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 9 .5

    Man fragt sich wo die Oscar-Nomination für Benicio Del Toro geblieben ist...

    3
    • 8

      Der wohl nie endenden Drogenkrieg. Denis Villeneuve hat mal wieder einen sehr guten Thriller inszeniert. Man fühlt mit den Charakteren richtig mit. Der Cast wurde gut gewählt und der Score finde ich ebenfalls passend. In der Mitte hat er vielleicht seine Längen, dennoch finde ich den Streifen sehr empfehlenswert. Denis Villeneuve gehört für mich jetzt schon zu ben besten Regisseuren seiner Generation.

      • 7

        Hat eine gute Intensität. Leider fällt der Film in seinen Charakteren und mit diversen Längen etwas ab. Man wünscht sich deutlich mehr Drive.

        1
        • 10

          Spannend & atmosphärisch inszeniert. Die langen Kameraeinstellungen von Robert Deakins sind klasse und der tolle Score macht den Rest!

          • 8
            J.F.Lannister 21.03.2018, 10:39 Geändert 21.03.2018, 10:48

            In "Sicario" gewährt Denis Villeneuve mit harten und düsteren Bildern einen Einblick in den nie enden wollenden, unbezwingbaren Drogenkrieg Mexikos, wie auf Knopfdruck gelingt es ihm, von jetzt auf gleich Hochspannung zu erzeugen, Roger Deakins' zuschauernahe und kreative Kameraeinstellungen tun dabei ihr Übriges. Bei Soldateneinsätzen wird man in den Sitz gepresst und selbst eine Autofahrt mutiert zu einer fesselnden Farce.

            Die Geschichte bietet zwar relativ wenig Spielraum für Charakterentwicklungen, trumpft dafür jedoch mit einer lange undurchsichtigen Handlung und einem noch undurchsichtigeren Benicio del Toro auf. Del Toro ist eine Wucht, Josh Brolin cartoonmäßig überzeichnet und Emily Blunt wohl so überzeugend, dass die Charakter-bezogene Fehlbesetzung für den CIA-Auftrag von einigen Zuschauern mit einer schauspielerischen Fehlbesetzung verwechselt wird.

            "Sicario" ist glücklicherweise kein Werk, das dem Pathos verfällt, moralische Abgründe finden sich auf beiden Seiten und am Ende werden weder Helden geboren, noch ist der Drogenkrieg beendet. Sehr empfehlenswerter Film!

            16
            • 7

              Zu viel Leerlauf in den 2 Stunden verhindern eine bessere Bewertung (8), aber nichts desto trotz ein sehenswerter Drogen/Selbstjustiz/Cop-Thriller der die Ohnmacht der "Guten" recht real einfängt. Unbequem und wahr.

              • 4

                Flacher Cop Film mit wenig Tiefgang und flachen Charakteren.

                1
                • 8
                  Viking 04.03.2018, 20:49 Geändert 04.03.2018, 21:26

                  Sicario empfand ich als sehr ungewöhnlichen Krimi Thriller.
                  Aber auf überraschend gute art. Spannend und schonungslos inszenierter Cop Thriller die sich auf unkonventioneller art mit dem Drogen Kartell aus Mexiko anlegen. Gute Charakterzeichnungen die sich eben nicht mit dem Typischen Klischee, Held, Heldin auszeichnet. Benicio del Toro ist hier hervor zu heben.
                  Wie er sich mit Emily Blunt Charakter auseinander setzt ist hervorragend.

                  2
                  • 4 .5

                    Naja, diese Art von Film muss man einfach mögen. Für meinen Geschmack hat sich das Ding zu sehr gezogen. Zu wenig Handlung, zu wenig Twists, zu wenig Tiefe, zu wenig Charaktere. Für mich einfach alles in Allem zu wenig. Schade..

                    2
                    • 9

                      sicario ist ein keiner der besten thriller in den letzten jahren. ein thriller, den man lieber nicht verlabert, da sein plot für sich spricht. also , nicht weiterlesen ,wenn ihr den film erleben wollt.das problem bei sicario ist tatsächlich dass man den film nicht sezieren kann in seine stärken, da diese mit der story verwoben sind, und das erklären von charakteren den film verdirbt.
                      wenn ihr den film noch nicht gesehen habt solltet ihr den spoilerabsatz vermeiden.

                      SPOILER -----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

                      del toros charakter ist großartig zynisch inszeniert. es ist bis zum schluss nicht
                      ersichtlich ob er ein spion ist oder sich rächen will. man ist automatisch auf der seite von emily blunts point of view. hier ist es deutlich ersichtlich,
                      dass villeneuve unbedingt im auge behalten werden sollte. die art wie er die charaktere aneinenander abreibt ist perfektion und sorgt für eine der wohl düstersten endsequenzen die ich in einem film solcher art bisher gesehen hab.

                      SPOILER ENDE -------------------------------------------------------------------------------------------------------------

                      das problem bei sicario ist tatsächlich dass man den film nicht sezieren kann in seine stärken, da diese mit der story verwoben sind, und das erklären von charakteren den film verdirbt.
                      zum ende hin bleibt ein statement stehen.
                      villeneuve ist tatsächlich einer der besten regisseure dieser dekade.

                      • 4 .5

                        Trump Productions?

                        Habe die Ehre!

                        • [...] Sicario ist ein Thriller/Drama, in dem Villeneuve beweist, dass er zu den erstaunlichsten und interessantesten Regisseure unserer Zeit gehört. Dabei packt er Sicario voll mit humanistischen Fragen über wahre Gerechtigkeit und den Zerfall der menschlichen Gesellschaft, durch Verbrechen und Tod.

                          2
                          • 4 .5
                            Pyro 91 17.02.2018, 00:01 Geändert 23.02.2018, 00:14

                            Wo ist hier der Witz? - Folge 213

                            Also hiervon habe ich mir mal wieder deutlich mehr versprochen. Klar, technisch und inszenatorisch (diese Luftaufnahmen vom Herrn Deakins!) ist Villeneuves Film wieder mal über jeden Zweifel erhaben, die Figuren werden von Darstellern gespielt, die grundsätzlich schon mal meine Grundsympathie haben und auch der treibende, unheilvolle Score hat mir gut gefallen.
                            Aber die Figurenzeichnung und der Plot waren doch absolute Standardware. Emily Blunts Charakter ist unheimlich passiv, hoffnungslos naiv und trägt zum Geschehen fast gar nichts bei (muss als schwaches Frauchen auch mal wieder gerettet werden, gähn!), was natürlich im Kontext des Films Sinn macht, aber durch ihre minimalistische Charakterzeichnung mir mal so gar nichts gegeben hat. Und auch Josh Brolin als sprücheklopfender "Ätschibätsch, ich verrat dir nichts"-Machotyp ist mir ziemlich auf den Senkel gegangen. Jedes Konfliktgespräch zwischen den beiden Figuren war genau gleich und drehte sich stets um den Mangel an Informationsaustausch.
                            Und der Plot war ja wohl völlig witzlos: Irgendein Boss des Drogenkartells soll hochgenommen werden und das passiert dann auch. Toll. Vereinzelt gab es zumindest visuell-spannende Sequenzen wie etwa die Stürmung des Hauses zu Beginn, die Schießerei auf der Autobahn, die Nachtsicht-Aktion im Tunnel und die letzte Dinner-Szene, in der Benicio Del Toros Figur den Mörder seiner Familie konfrontiert.
                            Aber erzähltechnisch gab es immer wieder einfach nur unheimlichen Leerlauf für mich. Es wirkt fast so, als ob Villeneuve glaubt wir hätten diese Materie noch nie auf der Leinwand gesehen, denn der Wissensvorsprung des Publikums gegenüber der Hauptfigur ist einfach enorm. Schon von Anfang ist klar, dass es auf eine Konfrontation mit dem Oberboss hinauslaufen wird, dass in Mexiko andere Regeln wie in den USA herrschen und dass Emily Blunts Charakter das abnicken muss und nichts dagegen tun kann. Das sieht man doch in jeden x-beliebigen Actioner der im Drogenmillieu spielt: Wo ist hier der Witz? Ich verstehe es nicht. Ab der Hälfte der Laufzeit wollte ich nur noch, dass der Film zu Ende geht. Mein Auf und Ab mit Villeneuve geht weiter...

                            10
                            • 8

                              Einer der besten Thriller, die sich mit dem Thema "War on drugs" beschäftigen - und das sind nicht wenige. Hart und kompromisslos, ernüchternd und kaltschnäuzig. Die Geschichte ist eigentlich schnell erzählt und nicht überraschend, der Subplot um den eiskalt mordenden Staatsanwalt allerdings sehr ungewöhnlich. Der Film wirft dabei keine wirklichen moralischen Fragen auf, sondern schließt damit, dass es keinen moralischen Weg gibt. Die hervorragende Besetzung des Films macht ihn ebenso sehenswert wie seine authentische Action, die gerade dadurch fesselnd ist, dass sie "am Boden" bleibt. Für mich ein Top-Film.

                              • 10
                                Rocket Man 03.02.2018, 18:48 Geändert 03.02.2018, 20:54

                                [siˈkaːrio]

                                Bei einer großen Stürmung eines Einfamilienhauses an der Grenze zwischen Mexiko und Arizona, entdeckt die junge und taffe Kate Macer (Emily Blunt), zusammen mit einer großen, bewaffneten Spezialeinheit, mehrere Leichen. Sie sind teilweise eingemauert, verstümmelt und wurden brutal ermordet. Es ist ein eskalierender Drogenkrieg im Gange, zwischen Kartellen, Mafia und Sicario ([siˈkaːrio] / Auftragskiller). Der Regierungsbeauftragte Matt Graver (Josh Brolin) stellt daraufhin eine Spezialeinheit zusammen, in der die junge Kate Macer mitwirken soll. Wie wird die geheimnisvolle Spezialeinheit bei den Drogenkriegen mitmischen und was für eine Aufgabe wird Kate Macer haben?...

                                Ganz vorne mit dabei in Sicario ist Kate Macer, die ihr Können und ihre Härte schon lange als FBI-Agentin durchsetzen konnte. Nun soll auf Matt Garvers Wunsch bei der Untersuchung internationaler Drogenkriege mitwirken. Ihr Charakter ist allerdings noch sehr naiv und empathisch, denn noch weiß sie nicht, worauf sie sich einlässt. Es geht nicht um einen kleinen Drogenbaron um die Ecke, sondern um die ganz großen Kartelle in Arizona, Juárez und Mexiko.

                                Das scheint zunächst eine Liga zu hoch für die junge FBI-Agentin, die erst ganz langsam merkt, worauf sie sich eingelassen hat. Genauso wie der Zuschauer, beobachtet sie die Umgebung, das Verhalten von Matt und dem zwielichtigen Alejandro (Benicio del Toro) und tappt dabei die meiste Zeit im Dunkeln. Fragend schaut auch der Zuschauer auf den Bildschirm, denn die Bilder sind phänomenal, schon der Auftakt vermittelt, wo die Reise hingehen soll, aber Denis Villeneuve spielt erneut mit den Sehgewohnheiten der Zuschauer. Worum es geht, dass lässt er nur stückweise durchsickern und hält so die Spannung stetig auf dem Höhepunkt.

                                Der Leiter der Spezialeinheit, deren Intention lange im Dunkeln bleibt, ist Matt Garver. Die meiste Zeit über ein eher launischer und abweisender Charakter, der nichts über die Vorgehensweise der Operation sagen möchte. Er lässt uns und Kate außen vor, lässt uns alle raten und reißt ziwschendurch geschmacklose Witze. Matt ist routiniert, eiskalt und weiß genau, welche Leute in seiner Einheit für bestimmte Aufgaben fähig sind. Sein Charakter weiß, dass Gerechtigkeit nicht mit Regeln und Sanftmütigkeit wiederhergestellt werden kann. Die Grenzen verschwimmen in Sicario... und Matt Garvers Vorgehen ist eine klare Grauzone..

                                Benicio del Toro's Alejandro ist die Ganze Intention hinter Sicario. Er ist undurchschaubar, ein Geist, wie ein Kollege von der örtlichen Polizei in Mexiko selbst sagt. Er taucht überall auf, wo man ihn braucht und Kate kann ihm von Anfang an nicht trauen. Es ist das paradoxe an der Vorgehensweise der Exekutive (Polizei, FBI u.ä.) und den Kartellen und Sicario's (Auftragskillern), dass uns Denis Villeneuve zeigen möchte. Denn in weiten Teilen scheinen sie sich zu ähneln. Sie sind alle bereit Grenzen zu überschreiten und werden so immer mehr selbst zu Kriminellen.Sie heben die Gerechtigkeit, die sie wiederherstellen dadurch auf, dass sie ihre eigene Menschlichkeit verlieren...

                                Aber, für wen arbeitet Alejandro? Die Regierung? Das FBI? Die CIA? Oder arbeitet er für beide Seiten des Gesetzes und wird eingesetzt, wenn es die Umstände erfordern. Vieles in seinem Verhalten lässt schon zu Anfang vermuten, dass er für persönliche Zwecke an der Task-Force und deren Ermittlungen beteiligt ist. Er ist extrem ruhig, ebenfalls routiniert und ein Opfer der engstirnigen Verbohrtheit und dem Bösen der Menschheit. Auch ist er ein Opfer einer persönlichen Trägödie, die ihm die Kraft in Sicario gibt, zu tun, was nötig, um den Kopf hinter der ganzen Organisation zum rollen zu bringen...

                                Über das Setting und den Soundtrack

                                Gerade zu Anfang entführt uns Denis Villeneuve direkt in die Pampa an der Grenze zwischen Arizona und Mexiko. Mit großen und imposante Kamerfahrten, zeigt er uns die unendliche Ödnis Mexikos und Arizonas, um uns an der Größe und vor allem der Fläche teilhaben zu lassen. Es ist klar als eine Matapher zu verstehen, denn von den vielen schönen Bergen und Landschaften pickt sich Villeneuve oft die brüchigen und durch die Natur zerstörten Aufnahmen heraus und untermalt so den Zerfall der menschlichen Spezies, die bis heute nicht gelernt hat, wie sie sich selbst am Leben erhält. Sie zerstört sich steig selbst. Durch Verbrechen, Tot und die kriminellen Machenschaften in Sicario, die für Villeneuve nicht mehr, als ein Beispiel sind.

                                Den Soundtrack belässt Villeneuve minimalitisch, weiß aber durch bohrende und dunkle Bässe an den richtigen Stellen Angst und Schrecken zu vermitteln. Das gelang ihm zuvor schon in Enemy und dem verstörend realitischem Drama Polytechnique, der ebenfalls am Puls unserer Zeit angelegt ist. Die Klänge, sofern es welche gibt, bohren sich tief in das Gehört des Zuschauers und hinterlassen bleibenden Eindruck, wenn nicht sogar bleibende Schäden....

                                Eine ganz besondere Szene in Sicario

                                Um die Größe der Operation und die Gefahren für das Spezialkommando zu unterstreichen, lässt uns Villeneuve an der größten Überführungen und Actionsequenzen der ganzen letzten Jahre teilhaben. Üppig bestückte und gut ausgerüstete Einsatzwagen fahren Kilometerweit durch Juárez, um einen Drogenhändler zu inhaftieren. Diese Sequenz baut Villeneuve pompös auf, nur um ganz am Ende der Sequenz einen brutalen und handlungsübergreifenden Showdown zu inszenieren, der fesselt und ebenfals immer weiter Fragen auf wirft.

                                Kleines Fazit

                                Sicario ist ein Thriller/Drama, in dem Villeneuve beweist, dass er zu den erstaunlichsten und interessantesten Regisseuren unserer Zeit gehört. Dabei packt er Sicario voll mit humanistischen Fragen über wahre Gerechtigkeit und den Zerfall der menschlichen Gesellschaft.

                                10
                                • 5

                                  Mit großen Erwartungen ging ich an dieses Werk heran und wurde dann doch etwas enttäuscht.Es ist weiß Gott kein schlechter Film,aber habe mir definitiv mehr erwartet.5 Punkte,geht so.

                                  6
                                  • 7 .5

                                    Alle Filme von Denis Villeneuve die ich gesehen habe, sind allesamt richtig klasse.
                                    Tolle Bilder und ein geiler Score der seinesgleichen sucht.
                                    Benicio del Toro liefert hier eine Performance ab, die man selten so gesehen hat, Oscar wär super gewesen.

                                    1
                                    • 10

                                      Ich gebe selten bis nie ei 10/10 aber hier führt für mich einfach kein Weg vorbei!
                                      Was Hr. Villeneuve hier auf Leinwand zaubert ist für mich Persönlich der beste Drogenthriller den ich je gesehen habe!
                                      Dazu kommen noch Blunt, Del Toro und Brolin mit unglaublich guten Leistungen die gehuldigt werden müssen!

                                      Obwohl für den zweiten Teil (Soldado) Villeneuve nicht mehr Regie führt, freue ich mich schon ungemein darauf. Saldado stammt wieder aus der Feder von Taylor Sheridan, und die Figur um Alejandro (Del Toro) rückt mehr ins Rampenlicht. Der ja schon in Sicario extrem interessant dargestellt wurde.

                                      1
                                      • 6

                                        Sicario ist ein äußerlich schicker aber innerlich farbloser Thriller über eine taffe Frau, die als SWAT-Mitarbeiterin den Verantwortlichen eines Drogenkartells auf der Spur ist. Besonders das Drehbuch ist für einen Thriller sehr schwach, die Story ist absolut unglaubwürdig und mehr phantastisch als realistisch. Wer eine intelligente Auseinandersetzung mit der Thematik wünscht, kann diesen Film getrost überspringen. Es ist halt einer der üblichen Villeneuve-Filme, es wird versucht durch Vagheit den Anschein an Tiefe zu geben, wie z. B. in Blade Runner 2049 oder Arrival. Unterlegt wird das ganze durch (teilweise auch gelungene) künstlerische Bilder mit einer intensiven Geräuschkulisse. Was fehlt ist eindeutig das Erzähltempo, wer sich auf die teilweise nichtssagenden Bilder nicht einlassen möchte, wird immer an der Grenze des Langeweilens sein. Meiner Meinung nach hätte der Film (wie auch Blade Runner 2049) deutlich gestrafft werden sollen. Vielleicht können sich viele auf die Atmosphäre einlassen, ich gehöre jedoch nicht dazu. Eine besser ausgearbeitete Story, mehr Dialog und mehr Tiefe hätten den Film, der durchaus Potential hat, deutlich aufgewertet. So war es ein enttäuschendes Kinoerlebnis.

                                        4
                                        • 9

                                          Geht noch ein Punkt hoch nach der Zweitsichtung, Denis hat es einfach drauf und mit Deakins zusammen gibt es einfach atemberaubende Bilder zu sehen.
                                          Die UHD-Blu-ray ist übrigens Referenzmaterial.

                                          • 8 .5

                                            Gut gespielt, actionreich und kurzweilig.
                                            Diese Scheiß-CIA.
                                            Unser Geheimdienst ist übrigens auch gut dabei, siehe die NSU-Affäre oder das hier: http://www.presseportal.de/pm/51580/3765934

                                            1
                                            • 7

                                              Atemberaubende Bilder und ein erdrückendes Kriegsszenario zeigen einen düsteren Blick auf die Drogenpolitik. Die Perspektive aus der Sicht eines nebensächlichen mexikanischen Polizisten gehört zum kleinen Höhepunkt des Films. Die Hauptdarstellerin agiert jedoch nur als beobachterin und hat leider keine wirkliche Funktion.

                                              • 7 .5
                                                dwaddy 30.09.2017, 23:40 Geändert 30.09.2017, 23:41

                                                Anfangs ein bisschen sperrig inszeniert, aber im Verlauf durch recht fesselnd steht hier nicht die Action, sondern eher die moralische Verrohung der Fahnder im Vordergrund, die im täglichen Kampf mit den Drogenkartellen jeglichen Bezug zum Gesetz verlieren. Tolle Besetzung, sehr karge, aber passende Inszenierung und klasse Settings (gerade auf mexikanischer Seite) runden den Film ab. Für mich kein Meisterwerk, aber ein solider, fesselnder Thriller jenseits der ausgetretenen Pfade, der sich so wohltuend von der Masse absetzt.

                                                1
                                                • Ey! Was für eine Stimmung, was für eine Anspannung, was für ein Nervenkitzel! In Villeneuve we trust! Hype-Level für das Blade-Runner-Sequel stieg mit dieser Sichtung auf 2049.

                                                  • 7

                                                    Dieser Film wird glaub ich gerne etwas höher gespielt als er gehört. Und es ist natürlich mal ein Fall in dem man einen Actionreichen Film auf Oscarniveau reden kann. Und ich kann verstehen warum man da so macht, kann nur meine eigene Meinung zum Film nicht so sagenhaft hoch ansetzen. Der größte Pluspunkt ist für mich die scheußliche Atmosphäre die eigentlich nur durch den Soundtrack und die Bilder erzeugt wird: man sieht immer wieder ausgewaschene und häßliche Wüstenbilder und hat dazu die atmosphärische Musik die eine permanente Stimmung der Bedrohung liefern. Handlungstechnisch ist der Film gleichermaßen schlicht wie wohl glaubhaft realistisch: man sieht einfach eine junge Polizistin die an diversen Einsätzen teilnimmt und sieht durch ihre Augen den blutigen Wahnsinn des Drogenkriegs. Eigentlich reiht der Film nur einige Einsätze aneinander bevor es dann im letzten Drittel zu einem blutigen Amoklauf und einem extrem krassen Schlußszenario kommt. Das kann man nicht als reinen Actionfilm ansehen, es ist schon auf einem ganz besonderen Level – aber eben auch nicht das weltbewegende Highlight daß man vor den Oscars draus machen wollte.

                                                    Fazit: Blut und bleitriefender Thriller mit fiebriger Atmopshäre

                                                    1