Shut In - Kritik

Shut In

US/CA/FR · 2016 · Laufzeit 91 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama · Kinostart
Du
  • 5 .5

    Wer Naomi Watts gern sieht, der schaut über die konstruierte Welt und über verschiedene Ereignisse hinweg (oder erduldet diese).

    Sonst gehört dieser Film zur Rubrik „es reicht den Film für fünf Euro gesehen zu haben, gratis wäre besser gewesen“.

    Schwach war Story/Drehbuch. Der Rest war gut: Kamera, Licht, Schauspieler.

    Da war da noch Jacob Tremblay, erst der kleine Junge in „Raum“, dann in „Before I Wake“, jetzt in „Shut In“. Da frage ich mich doch, ob der Junge schon seelisch gelitten hat. Der sollte zur Abwechslung in einem Disney-heile-Welt-Märchenfilm mitspielen.

    • 0
      BrittaLeuchner 26.05.2017, 22:37 Geändert 26.05.2017, 22:44

      Schade um Naomi Watts... Irgendwie halte ich sie für eine fehlgelenkte Charakterschauspielerin, die mit ihrem Rollen kein Glück hat. Aber vllt irre ich mich ja auch, wer weiß.

      Davon abgesehen quält mich jüngst eine ganz andere Frage: Warum kommt dieser furchtbar trashige Lofi Scream-Horror denn wieder in Mode? Der Clown? Void? Shut In? Poltergeist (gefühlt Teil 12) etc ... Es kommen jüngst wieder lauter solche B-Movie Schinken darnüber und fallen alle zurecht reihenwiese bei den Kritiken und den Zuschauern durch. Was ist los? Will man auf Teufel komm raus diese alte Welle wieder neu beleben? Selbst wenn man merkt, dass das Publikum den Kram schon lang nicht mehr frisst? Dieser Jamarkt/Autokino Grusel ist doch wirklich dermaßen lahm und Schnee von Gestern (gut mich hat es nie interessiert), dass man kaum glauben kann, jemand will sowas ernsthaft wieder drehen...

      ... geschweige denn sehen ...

      • 4

        Allenfalls durchschnittliche Umsetzung einer gar nicht mal schlechten Story. Erst kommt der Film nur langsam in die Pötte, dann wird die Lösung viel zu schnell und einfach präsentiert und der Rest ist dann wieder nur gepflegte Langeweile. Wirklich kein echter Schreckmoment, keine Haken oder Ösen in der Storyline, nix auch nur ansatzweise überraschendes.

        • 4 .5

          Naja - unterdurchschnittliche Story und spannungsarme Inszinierung - selbst Naomi Watts konnte da nichts rausreissen.

          • 5 .5

            Die Grundidee von Shut In ist sehr interessant und von der ersten Sekunde an wird eine gewisse Spannung erzeugt.

            Anfangs fängt der Film noch als eine Art Drama an aber wandelt sich dann immer mehr zum Psycho Horror aber macht mit der Zeit immer mehr Fehler was die Story angeht. Erstens ist er etwas vorhersehbar und dann häufen sich Logikfehler rund um den Charakter der von Naomi Watts gespielt wird.

            Der größte positive Punkt ist der Cast. Gleich 4 sehr gute Darsteller bekommt man hier zu sehen, was in dem Genre nicht allzu üblich ist. Naomi Watts und Oliver Platt sind 2 etablierte Darsteller die ordentliche Unterstützung durch die Jungdarsteller Jacob Tremblay (Room, Before I Wake) und Charlie Heaton (Stranger Things) bekommen.

            Wären die Fehler in der Logik nicht und würde der Film nicht immer wieder abschweifen dann würde die Stimmung nicht so sehr getrübt werden. So bekommt er bei mir aber 1-2 Punkte Abzug und kommt immer noch auf eine ordentliche 5,5/10.

            • 6

              [...] „Shut In“ ist für einen kuschlig stimmungsvollen Schmusegruselabend nahezu prädestiniert, während er als Partyhorror mit Kumpels wohl nicht die erste Wahl sein dürfte. In der ersten Hälfte begeistert die Geschichte mit einer cleveren Grundidee, welche sich bis zum Abschluss immer mehr in vorhersehbaren Entwicklungen verliert, was verdammt schade ist. Wer gepflegtem psychologischen Nervenkitzel ohne allzu laute Töne etwas abgewinnen kann, müsste an dem atmosphärischen Kammerspiel dennoch seine Freude haben. [...]

              Eine komplette Kritik gibt es auf dem Horrorblog FILMCHECKER.

              • 4

                In jeder Hinsicht unterer Durchschnitt. Gestern gesehen und schon wieder die Hälfte vergessen.

                1
                • 0 .5

                  Nervt der Film zu Beginn eh schon, ist die Auflösung eine Beleidigung am denkenden Publikum und zieht den ohnehin allemals durchschnittlichen Thriller in den Abgrund.

                  3
                  • 3

                    [...] Ich bin ja nun wahrlich kein versierter, geschweige denn passionierter Horrorfilme-Gucker und dennoch wusste mich "Shut In" die meiste Zeit kaum hinter dem Ofen hervorzulocken, was es umso verwunderlicher macht, dass das Skript seitens Christina Hodson es auf die Blacklist der beliebtesten, ungedrehten Filme gebracht hat, denn von der Faszination, die manch einer beim Lesen des Drehbuchs gespürt haben mag, ist leider beim fertigen Film wenig zu entdecken. So sind die Schockmomente beinahe allesamt von Weitem zu erkennen und gemeinsam mit der zunächst ungemein unbedeutenden, vor sich hin dümpelnden Handlung ist an Spannung zunächst kaum zu denken. Das mag irgendwann auch Regisseur Farren Blackburn aufgegangen sein, denn alsbald verlegt er sich darauf, Traumsequenz an Traumsequenz zu reihen – ebenfalls mit obligatorischem Schocker, wohingegen speziell eine Szene, bei der man meint, sie würde eine Wende in der Geschichte herbeiführen, achtlos fallen gelassen und nicht wieder aufgegriffen wird. [...]

                    • 3

                      Vollkommen an den Haaren herbeigezogener, spannungsloser Möchtegern-Thriller, der das Talent seiner Jungdarsteller verhöhnt. Naomi schlafwandelt eher durch den Film, als dass sie irgendwie schauspielert, vollkommen unnötige Szenen werden mit einem grellen Soundeffekt zum "Jump Scare" modifiziert (Waschbär, anyone?) und die Figuren interessieren einen nicht die Bohne. Vom Reißbrett direkt in die Tonne.

                      • 5
                        Erlkoenig 26.02.2017, 21:01 Geändert 26.02.2017, 21:09

                        Es ist schwer, bei der Kritik zu "Shut in" nicht zu spoilern. Daher muss ich mich mit der Beschreibung recht oberflächlich halten, ohne in die Details zur Story zu gehen.
                        Vielleicht kann man den Film mit drei Worten zusammenfassen:
                        Träge, vorhersehbar, unlogisch.
                        Träge daher, weil er gefühlt Jahre braucht, bis so etwas wie Spannung in den Film kommt. Vorhersehbar, weil ich beide Twists recht schnell erahnt habe und daher die Spannung für mich nicht so wirklich aufkommen wollte.
                        Unlogisch, weil das Drehbuch die Hauptdarstellerin Dinge tun lässt, die einem normalen Menschen nicht in den Sinn kommen würden. Zwischendrin war echt "facepalm" angesagt und zwar so laut, dass der Nachbar es klatschen gehört hat.

                        Die Schauspieler sind dabei authentisch (jedoch nicht undbedingt deren Handlungen) und nicht einmal schlecht. Gerade Naomi überzeugt mit ihrem gequälten Lächeln und den Sorgenfalten auf der Stirn. Auch Heaton spielt seine Rolle glaubwürdig.
                        Insgesamt ist aber der große Wow-Effekt ausgeblieben - dabei hat der Kino-Trailer soviel versprochen.
                        "Shut in" ist und bleibt ein Thriller mit Drama-Elementen und will wohl auch nichts anderes sein. Wer nach dem Sichten des Trailers auch Horrorpassagen vermutet hat, der wird enttäuscht werden.
                        Tja, mal wieder nur Durchschnitt.

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                        • 5 .5

                          Die erste Hälfte des Films hab ich mich gefragt wo der Film eigentlich hin will.Aus welcher Ecke kommt das Grauen und in welcher Form?Das war positiv weil nicht so leicht durchschaubar.Leider auch ziemlich zäh da nicht wirklich viel passierte.
                          Nach gut 45 Minuten dann wurde es besser.Man bekommt serviert was eigentlich nun Sache ist.Gewinnt jetzt keinen Preis für besonders schlaues Handeln der Figuren in der Folge aber immerhin entwickelt sich etwas Spannung.
                          Macht alles in allem aus Shut In einen durchschnittlichen Thriller.

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                          • 6

                            Ein wenig sehr vorhersehbar, aber dank Naomi Watts und eigentlich allen Beteiligten äußerst akzeptabel. Das Ende hat mich ein wenig aufgeregt, weil zu viel einfach schon zu oft in Filmen von Logiklöchern ablenken sollte, was sich hier wiederholt. Beispiel - Verlauf der Videosessions mit ihrem Therapeuten, diese ganze Dunkelheit um eine psychisch Labile, diese sich dermaßen selbst behindernde Dummheit des "Übeltäters" (will nicht spoilern)...u.s.w..
                            Was ich allerdings wirklich gelungen finde, ist die Auflösung der Nebengeschichte des Jungen. Tendiere zwischen 5,5 und 6 Punkten dank guter Darsteller zu 6 Punkten.

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                            • 7

                              Was muss ein Film eigentlich können um mehr als 5 Punkte zu bekommen und seit wann sind jumpscares plump oder unerwünscht? Wenn ich mir einen Horrorfilm anschaue dann will ich zwischen meinen Fingern hindurchlunsen und auf der Couch den ein oder anderen Hüpfer vollziehen. Kann die schlechten Bewertungen nicht ansatzweise nachvollziehen. Der Film hat mich spannend unterhalten, überrascht und gab mir ein wohliges Gefühl ein Ende. Ein Meisterwerk? Nein! Austauschbar? Jain!
                              Das einzige was mir negativ auffiel war der jugendliche Psychorotzlöffel der "hush little baby" singend auf der Jagd durch die Diele geschlurft ist....dies hätte eher einem Jack Nicholson gut zu Gesicht gestanden...

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                              • 5 .5

                                Von "Shut In" wurde viel erwartet was der Film jedoch nur teilweise umsetzen kann, es beginnt mit einer interessanten Story und einigen schlechten Jumpscares und endet mit einem eher unerwartetem Plot-Twist der meiner Meinung nach den Film noch einigermaßen auf den Beinen hielt. Der Film gibt einem auf einmal ein komplett anderes Gefühl und die Handlung ändert sich von einem auf den anderen Schlag. Im Großen und Ganzen ist Shut in ein eher mittelmäßiger Horror-Thriller.

                                • 7

                                  "Shut In" hat mich positiv überrascht. Anfangs hatte ich einen mittelmäßigen, übernatürlichen Thriller erwartet, doch dann schlägt der Film, durch seinen überraschenden Twist, eine andere und spannendere Richtung ein. Und Naomi Watts mag ich seit "The Ring" sowieso gerne.

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                                  • 6 .5

                                    So warum hat der jetzt schon wieder so viele schlechte Kritiken eingeheimst? Das wissen die Kritiker wahrscheinlich selber nicht.. Shut In ist ein ordentlicher Psychothriller geworden, mit kleinen, aber feinen Horrorelementen. Zum Ende leider etwas eine Spur zu geradlinig, auf den Twist kommt man anfangs kaum, also ich würde behaupten wenn nicht, sogar niemand. Naomi Watts kann noch Horrorthriller, das möchte ich mit 6.5 Punkten zu schätzen wissen.

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                                    • 6

                                      Psychothriller mit ein paar Schreckmomenten und einer absurden Handlung,die man nicht hinterfragen sollte;)Ich mag Naomi Watts,die hier ihre Rolle absolut meistert.

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                                      • 2 .5

                                        tremblay tauch hier kaum auf und sagt auch nichts...schade hab mich auf ihn gefreut ja und in sachen film alles schon viel besser gesehen

                                        • 7 .5
                                          Mystikf 31.12.2016, 19:11 Geändert 31.12.2016, 19:42

                                          Als ich die vielen negativen Bewertungen gesehen habe dachte ich mir das wird wohl nichts sein, bin dann aber trotzdem ins Kino.
                                          Ich muss sagen ich bin doch etwas positiv überrascht...
                                          Das Genre würde ich aber eher als Psychodrama einstufen.
                                          Ich fand den Film aber meist spannend mit einer netten unvorhersehbaren Wendung.

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                                          • 3 .5

                                            Ich hatte bereits im Vorfeld gehört das von diesem Titel nicht sonderlich viel zu erwarten sei, das fertige Resultat hat mich aber dann doch überrascht (leider nicht positiv). Der Film zerfällt in zwei sehr unterschiedliche Teile: in den ersten 55 Minuten befinden wir uns einfach mit der Hauptfigur im Haus und schauen ihr bei ihrem Alltag zu und immer wenn es Nacht wird wird es unheimlich gruselig und es passieren merkwürdige Dinge. Dabei greift der Film jedoch permanent zu zwei altbekannten Methoden: zum einen brutale jumpscares die zwar sehr effektiv sind aber gleichermaßen plump, auf der anderen Seite der ständige Einsatz von Traumsequenzen. Die Hauptfigur erlebt mehrfach schräges Zeug was sich dann im letzten Moment als Traum erweist auch wenn dabei die Stimmung passt und man sich wirklich hier und da mal erschreckt bekommt man trotzdem keine ordentliche Story erzählt. Dann löst der Film von einer Sekunde auf die andere sein Geheimnis auf und wirdt recht schnell zu einem völlig austauschbaren Normalo gegen Psycho Ding. Da einem die Charaktere ziemlich egal sind fiebert man auch nicht wirklich mit, deswegen sei dieser Film lediglich Horrorunerfahrenen ans Herz gelegt, sonst stellt dies eigentlich komplett das pure Austauschbare da.

                                            Fazit: Die Atmosphäre stimmt und ein paar Schocker sitzen der Film, selber reizt aber mit der unoriginellen Pointe kein Stück!

                                            Videokritik zum Film von mir: https://www.youtube.com/watch?v=_lEdnMTG3jE

                                            • 3 .5

                                              Die neunzig Kinominuten können ganz schön lang werden. Vor allem braucht es ewig, bis das Grauen sich erstmals Bahn bricht. Und zum Schluss verfällt das Gruselwerk gar in ein plastikbuntes Happy-End. [Ulrike Cordes]

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                                              • 3 .5

                                                An Glaubwürdigkeit gewinnt der Film[...]nicht. Vielmehr geht sie am Ende vollends verloren. [Gabriele Summen]

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                                                • 3 .5

                                                  Schwacher Film. Zum Glück habe ich einen Tag zuvor "Office Christmas Party" gesehen, wodurch die Messlatte schon enorm niedrig lag... Wie auch immer: Naomi Watts macht es ordentlich und ich bin zumindest nicht eingeschlafen... Aber ernsthaft: Das wohl einzig positive an derart zusammengeklauten Filmen ist, dass sie durch das Zusammenschustern verschiedener Versatzstücke aus anderen (erfolgreicheren) Filmen zumindest an einer völligen Katastrophenwertung vorbeischlittern. Andererseits ist die zweite Hälfte derart abstrus, dass man sich gewünscht hätte, dass noch viel mehr bei (guten!) Produktionen abgekupfert worden wäre.

                                                  Naja, Genrefans mit eher niedrigen Erwartungen können ruhig mal eine Sichtung riskieren. "Shut In" ist kein komplettes Desaster - aber zumindest recht nahe dran...

                                                  +++ ACHTUNG, DICKER SPOILER !!! +++
                                                  Allein der Filmtitel verrät eigentlich schon viel zu viel. Ansonsten: Dass man in "Shut In" Filme wie "Shining" zitiert, ist ja noch verständlich. Aber wenn die wichtigste Wendung aus "Dumm und Dümmehr" übernommen ist (kein Witz!), sagt das nichts gutes über den Film aus...

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                                                  • 6 .5

                                                    Als Komödie 8/8

                                                    ▲ Top