Prisoners - Kritik

Prisoners

US · 2013 · Laufzeit 154 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Interessantes Zusammenspiel von zwei ganz unterschiedlichen Schauspieler Typen.

    • 8

      In einer Kleinstadt werden zwei kleine Mädchen entführt. Keller (Hugh Jackman), ein ruhiger Schreiner, ist der Vater von einem der entführten Mädchen. Der Leiter der Ermittlungen, Detective Loki (Jake Gyllenhaal), hat gleich zu Beginn bei ihm einen schweren Stand. Als der einzige Hauptverdächtige nach nur einem Tag entlassen wird, dreht Keller durch und versucht die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen. Getrieben von Angst und Zorn macht er sich alleine auf die Suche nach den vermissten Kindern. "Prisoners" ist ein spannender sowie dramatischer Thriller mit einem sehr guten Cast. Trotz der Überlänge lässt der Film keine Langeweile zu und schafft es mit seiner düsteren Stimmung zu überzeugen.

      • 9

        Ein Thriller nach meinem Geschmack !! Spannend bis zur letzten Minute. Jackman und Gyllenhaal spielen hervorragend.

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        • 7

          Für meinen Geschmack etwas zu lang. Aber sehr spannend und herausragende schauspielerische Darstellungen von Jack Gyllenhall und Hugh Jackmann, wobei ich Gyllenhall dabei leicht favorisieren möchte. Erinnert mich stark an einen Film aus den 90ern "Ermordet am 16. Juli" mit Martin Sheen und Ron Perlman. Verstörender Pyschothriller!!! :-)

          13
          • 7 .5
            k2 27.02.2018, 02:54

            Auch wenn mir das Motiv des Täters/der Täter/der Täterin (formuliere es mal bewusst schwammig um nicht zu viel zu verraten) nicht ganz klar geworden ist, so muss ich doch sagen: Richtig starke Story und handwerklich auch sehr gut umgesetzt. Für mich einer der besten Thriller der letzten Jahre.

            • 10

              Jetzt definitiv für mich der beste Thriller seit "Sieben".

              • 8

                Das erste Drittel ist eine fantastische Film-Erfahrung. Aufbau, Dramatik und die schauspielerische Leistung, bringen die Emotionen zum Kochen. Im zweiten Drittel wird der Film etwas schwächer. Die Logikfehler beginnen am Gemüt zu sägen und man wird gezwungen etwas mehr zu schlucken, als es für so eine grossartige Ausgangslage jemals nötig gewesen wäre. Der Film schafft es aber stetig zu fesseln und man getraut sich kaum pinkeln zu gehen, obwohl das bei dieser Laufzeit beinahe unmöglich ist. Ich habe aber zwei grosse Probleme:

                - Denis Villeneuve hat ein grossartiges Gespür für Dramatik und den Aufbau eines Films. Er hat aber auch sehr viel „Hollywood“ in sich. Besitzt er doch den starken Drang, den Unterhaltungswert, auf Kosten der Logik, auszuspielen und sich dabei krampfhaft auf eine kitschige Aussage zu fokussieren, die überhaupt nicht notwendig gewesen wäre. Er zielt so stark darauf einen erfolgreichen Film zu machen, dass er einen grossen Teil seines Potentials verschenkt. Er ist ein verdammter Angsthase und für das mag ich ihn nicht.

                In den gleichen Topf stecke ich übrigens Nolan und Shyamalan = Unglaubliches Talent, kombiniert mit Angsthasen Taktik. Um möglichst erfolgreich zu sein und niemanden zu enttäuschen, bezahlt man mit dem Gewissen etwas, das einen Meister seines Fachs ausmacht. Ich bin der Meinung: Ein Künstler muss sich entscheiden welchen Weg er gehen möchte. Dafür verehre ich einen David Lynch, oder einen Stanley Kubrick. Und genau deshalb, werde ich wohl diesen talentierten Hoffnungsträgern, nie eine verflixte 10/10 geben können, obwohl ich deren Filme oftmals sehr mag.

                (Spoiler)

                Zweites Problem:

                - Jake Gyllenhaal macht eine grossartigen Job. Der Typ gefällt mir immer besser. Doch kauft man ihm den alles aufklärenden und erfahrenen Cop, der irgend ein Geheimnis in sich zu tragen scheint, wirklich ab? Ich hatte stellenweise meine Mühe. Im ersten Moment wäre ein Rollentausch von Jackman und Gyllenhaal eine interessante Idee für mich gewesen. Aber warum ist Gyllenhaal’s Charakter eigentlich so geheimnisvoll? Ich dachte immer da käme noch was.

                Das letzte Drittel ist weiterhin auf einem Top Niveau. Doch dann kommt ein starker Einbruch. Ein Logik-Problem, das ich nun nicht mehr schlucken kann, irgendwann ist man als Zuschauer auch satt. Keller Dover (Hugh Jackman) geht ohne eine konkrete Vorbereitung in das Haus der Entführerin. Mit einem fast nicht erträglichen Vorwand, betritt er das Haus, stellt sich als ideales Opfer zur Verfügung und dreht dann noch dieser gefährlichen und unberechenbaren Person den Rücken zu. Dass er die Möglichkeit gehabt hätte, die alte Frau öfters als einmal zu überwältigen, lasse ich jetzt mal so stehen. Der Schluss endet in einem „Hollywood-Kitsch“, der es einfach nicht würdig ist. Hier kommt für mich wieder das Villeneuve Problem. Er denkt seine Werke nicht zu Ende. Wenigstens schafft er es damit, das sich die Grossmutter, die diesen Film zufällig sieht, jetzt doch noch lächeln kann.

                (Spoiler Ende)

                Zusammengefasst: Ein sehr guter Film, der durch die Logikfehler, einem Hollywood-Touch zu viel und einem lausigen Ende, an einer Top-Bewertung (9 oder 10) scheitert. Ich bin etwas enttäuscht, aber trotzdem zufrieden.

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                • 8 .5

                  Eine wahnsinns Story die einen mitnimmt. Es wurde von Minute zu Minute spannender. Könnte mir diesen Film immer wieder anschauen.

                  • 8

                    Prisoners- ein sehr intensiver Psychothriller der einen nicht kalt lässt. Eine sehr realistische Story, die von dem tollen Schauspiel lebt. Vorallem Hugh Jackman liefert hier eine seiner besten Leistungen ab. Man rätzelt bis zum Schluss mit was denn nun dahinter steckt und löst das ganze dann auch halbwegs befriedigend auf. Das Ende kam mir dann aber doch zu schnell, wo man sich dann fragt ob es nicht doch noch weitergeht. Es wäre auch Stoff für eine Fortsetzung vorhanden.

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                    • Großartiger thriller, und für mich der beste Film von Dennis Villeneuve.
                      Und eigentlich eine noch großartigere Arbeit des Cinematographen Roger Deakins, hier mal in einer fruchtbaren Verbindung mit einer "tighten" (d. h. plausiblen, realistischen) Geschichte, wobei die Plausibilität bei Villeneuve für meinen Geschmack immer etwas zu kurz zu Gunsten des Dramas kommt. Da laufen also zwei Opfer des Psychopathenpaares frei herum, ohne die Polizei auf die Spuren ihrer Peiniger zu setzen. Das muss man halt so schlucken.

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                      • 8 .5

                        Labyrinthe haben in meiner Kindheit eine besondere Anziehungskraft auf mich ausgeübt. Egal ob Hecken, Spiegelkabinett oder Maisfeld - dieses Gefühl des Verlorenseins gepaart mit einer Begeisterung für das Rätselhafte, den richtigen Weg nach Draußen zu finden, hat mich sehr fasziniert. Auch Hollywood greift dieses Motiv, welches schon in der antiken Mythologie vorkommt, immer wieder gerne auf, in neuerer Zeit etwa bei "Maze Runner" und "Harry Potter und der Feuerkelch".
                        Auch in Villeneuves herausragendem Thriller spielt das Labyrinth Motiv eine zentrale Rolle. Verloren sind hier nicht nur zwei kleine Mädchen, sondern auch die erwachsenen Figuren dieses Films. Allen voran der von Hugh Jackman grandios verkörperte Vater hat seinen moralischen Kompass verloren und sieht den einzigen Ausweg in der Selbstjustiz. Dass er sich innerlich darüber im Klaren ist, vom rechten Weg abgekommen zu sein, verdeutlicht etwa eine wunderbare Szene, in der er nicht fähig ist, den Vers mit der Vergebung im Vater Unser auszusprechen.
                        Dadurch, dass er den Fokus auf die Folgen legt, die die Entführung für Familie und Ermittler mit sich bringt, gelingt es Villeneuve mit diesem Film, sich von der breiten Masse der Thriller abzuheben. Inszenatorisch ist "Prisoners" ebenfalls ein Augenschmaus, als Beispiel dafür dient etwa gegen Ende eine halsbrecherische Fahrt über regennasse Straßen. Unter den Darstellern brillieren neben Jackman vorallem Jake Gyllenhaal und Paul Dano.
                        Fazit: Ein absoluter Top-Thriller, der mit seiner Auflösung vielleicht nicht unbedingt bei Jedem für offene Münder sorgt, aber auf dem Weg durch dieses Labyrinth hervorragend unterhält. Glücklicherweise habe ich als Kind den Ausweg immer von allein gefunden, denn ich hatte nie eine Trillerpfeife dabei.

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                        • 7 .5

                          Ich hab im Vorfeld die ganzen Kritiken zu diesem Film geschaut und sie erfreulicherweise größtenteils nicht geglaubt, da dieser Film stellenweise wie eine filmische Revolution gelobt und gehuldigt wird. Irgendwie haben diese Kritiker anscheinend alle einen anderen Film als ich gesehen. Was mir hier untergekommen ist ist das was in einem meiner Internetforen sachlich ein „Crowpleaser“ genannt wurde: es ist ein Thriller. Popcornkino und spannende Unterhaltung – Punkt. Natürlich mit ein paar Pluspunkten, vor allem natürlich der großartigen Besetzung mit Jake Gylenhaal und Hugh Jackman als verzweifeltem Vater die zwar eigentlich das gleiche Ziel haben, sich aber bei der Erreichung eben davon ganz unterschiedlicher Methoden bedienen. Was ich auch gut finde ist daß der Film nicht um Sympathie buhlt, alle Figuren handeln zwar nachvollziehbar, aber trotzdem (oder gerade darum) kommen sie bicht wirklichmögenswert herüber, vor allem wenn Jackman als restlos verbissener Vater immer weiter geht. Hinzu kommt die zwar altbekannte, aber immer wieder spannende „was würde ich selber tun“ Frage – man kann garnicht anders als scihd amit zu beschäftigen. Und man hat eine Menge Zeit dazu, denn darin liegt der für mich größte Haken des Films: seine Lauflänge. Bei aller Liebe, für einen letztlich noch nur Unterhaltungsfilm sind zwei einhalb Stunden einfach viel zu lang. Wenngleich man sie auch schlechter verbringen kann.

                          Fazit: Bewußt Hochglanzfreier, stellenweise knüppelharter Thriller mit heftigem Ende

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                          • 6 .5
                            hallidalli 17.08.2017, 23:19 Geändert 18.08.2017, 00:55

                            Zu lang um dann den Film mit einem Fingerschnips zu beenden und den Zuschauer nicht vor Verwunderung sondern vor Enttäuschung zurückzulassen !!

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                            • 7

                              Prisoners zu bewerten viel mir nicht leicht, da das hier ganz bestimmt kein Film ist, der den Zuschauer mit einem guten Gefühl zurücklässt. Der Film ist düster, grausam, hasserfüllt und angstvoll aber vielleicht gerade deshalb auch sehr gut.
                              Jake Gyllenhaal und Hugh Jackman spielen in Höchstform und nehmen einen mit auf eine emotionale Achterbahn. Man merkt zwar, dass man locker zweieinhalb Stunden vor dem Bildschirm sitzt, langweilig wird einem aber zu keinem Zeitpunkt und man rätselt ständig mit, was passiert ist und wer der Täter ist.
                              Insgesamt sicher kein gute-Laune-Film, den man sich mehrmals ansehen würde, wer aber Lust auf einen düsteren und packenden Thriller/Drama hat, kommt hier bestimmt auf seine Kosten.

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                              • 7
                                Roco De Long 05.08.2017, 01:16 Geändert 05.08.2017, 01:40

                                Der starke Cast und Roger Deakins' Bilder schaffen eine intensive Atmosphäre, die PRISONERS großenteils spannend und sehenswert macht.
                                Aus einigen Ungereimtheiten werde ich aber leider nicht schlau. Ich bin nicht der Typ, der obsessiv nach Logiklöchern sucht, aber die Community möge mir doch bitte mal ein paar Punkte erklären:

                                ***ALL SPOILERS***

                                1. Warum hat Loki die Leiche im Keller des Priesters, die er im Übrigen äußert zufällig entdeckt, nicht untersuchen lassen? Damit wäre der Fall gelöst, oder nicht?

                                2. Warum wird auf dem Anwesen des Hauptverdächtigen (!) nicht jeder Quadratzentimeter abgesucht? Dann würde man wahrscheinlich einen ranzigen Sportwagen bemerken, der mitten über einem Holzbrett steht, welches ein Loch verschließt, in dem sich ein Arsenal an Beweisen befindet.

                                3. Es ist ja wohl so, dass alle Figuren in derselben Nachbarschaft oder zumindest Kleinstadt wohnen. Wie kann sich da der vermisste, traumatisierte und entkommene Bobby einfach ein neues Leben aufbauen und ein Haus besitzen, in dem er Schlangen, Schweineköpfe und Kinderkleidung hortet?

                                4. Im Krankenhaus bekommt Keller den etwas weirden Hinweis von der wie von Zauberhand geflüchteten Kyla, dass seine Tochter im Hause Jones festgehalten wird. Daraufhin rennt Keller wie wild los, sagt weder Familie noch Polizei ein Sterbenswörtchen (why?) und stellt sich bei der Konfrontation mit Mrs. Jones auch noch selten dämlich an. Stichwort: der Psychopathin den Rücken zudrehen.
                                Und nachdem er sich freiwillig ins Loch begeben hat (Gruß an SPOORLOOS), wird er aus demselbigen nur befreit, weil die Forensiker gnädigerweise am Tatort mal die Mukke ausgemacht haben. Also das Ende ist schon sehr krude... oder wie, oder was?

                                Ich bin gespannt auf eure Sichtweisen. Danke schonmal!

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                                • 7 .5

                                  Keine leichte Kost, der Film nimmt einen definitiv mit. Hier werden viele Themen angesprochen u.a. Glaube/Religion oder Selbstjustiz, aber wie einer meiner Vorredner schon sagte, wird dem Zuschauer hier weder eine Meinung zu diesen Dingen aufgedrückt, noch wirkt der Film in irgendeiner Art belehrend, sondern überlässt es dem Zuschauer, darüber zu urteilen.
                                  Ansonsten passt hier schon sehr viel, die Spannung ist durchweg hoch und es gibt einige interessante Wendungen. Auch die Leistung der Schauspieler kann man als gelungen bezeichnen, wobei ich hier nochmal kurz ins Detail gehen möchte:

                                  Ich habe das Gefühl, dass Hugh Jackman immer den selben Typ Mensch spielt. Den spielt er dann zwar auch extrem authentisch und glaubwürdig, aber es ist gefühlt immer der selbe Charakter. Das hängt aber wohl auch damit zusammen, dass er für solche Rollen eben vorwiegend gecastet wird.

                                  Insgesamt auf jeden Fall ein sehenswerter Thriller/Drama Mix, der aber ob seiner Thematik nicht leicht zu verdauen ist.

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                                  • 9 .5

                                    Ein unglaublich spannende und emotionaler Film der keine Sekunde langweilig wird!

                                    • 9

                                      Fazit: "Prisoners" ist intensiv und eindringlich gespieltes Kino aus Hollywood, welches eine ordentliche Portion Anspruch besitzt und keine leichte Unterhaltung darstellt. Das Drehbuch, welches anfangs etwas lahm wirkt, wird mit der Zeit immer besser und auch die Figurenzeichnung gestaltet sich als sehr gekonnt. Handwerklich ist das stark gemacht und die Atmosphäre ist dermaßen eiskalt, dass einen dies einfach in den Bann zieht. Gerade Jackman und Gyllenhaal geben dabei herausragende Leistungen von sich. Das ist niemals kurzweilig und der Zuschauer muss sich auf die langatmige Machart schon einlassen, doch dafür wird er mit viel Abwechslung, Spannung und interessanten Wendungen belohnt. Sicherlich ist das nicht jedermanns Geschmack und wer das nicht gut findet, den kann ich verstehen. Für mich war "Prisoners" jedoch eine Erfahrung und ein echt starkes Stück Kino!

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                                      • 9 .5

                                        Super spannender Film von vorne bis hinten. Ich wünsche mir noch einen zweiten Teil, der kommt aber wohl nicht.

                                        • 8

                                          Einer der besten Thriller der letzten Jahre. Der Film ist über seine gesamte Laufzeit (weit über 2 Std) spannend und hält seine bedrückende Stimmung. Der Film ist intelligent und hat einige Wendungen. Für Thrillerfans eine absolute Empfehlung.

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                                          • 9 .5
                                            Schubinho 17.05.2017, 00:46 Geändert 17.05.2017, 00:57

                                            Einer der besten Filme überhaupt! Spannend bis zum Ende und mit Jake Gyllenhall den vielleicht besten Schauspieler der heutigen Zeit. Unvorhersehbar, dramatisch und mitreißend.
                                            Tolle Atmosphäre und in jeder Rolle klasse Schauspieler.
                                            Kann mir den Film jederzeit wieder ansehen.
                                            Absoluter Geheimtipp, da viele den Film gar nicht kennen.

                                            • 8

                                              Echt spannend und mitreißend! Ich finde das Ende auch gelungen!

                                              • 5 .5

                                                Langsam und unaufdringlich kommt PRISONERS daher, baut kunstvoll ein sorgsam verschachteltes Konstrukt auf, was in seiner sehr betulichen Auflösung dann enttäuschend in sich zusammen fällt. Stark aufspielende Darsteller, allen voran Jake Gyllenhaal, können ihre reißbrettartigen Figuren nicht immer davor bewahren in doch sehr lahmen moralischen Fingerübungen hin und her zu schlittern.
                                                Das PRISONERS doch Spannung aufbauen kann liegt vor allem daran, dass er zwar nicht viel erzählt, aber sehr gut aussieht und von einer tollen Stimmung getragen wird. Und bis zur lahmen Auflösung kommt das Rätsel auch sehr packend daher, hat dann nur nicht viel dahinter.
                                                Dafür dass der Film schon allein wegen seiner epischen Länge immer mehr sein möchte als er ist, ist er dann doch echt wenig. Das was er ist, ein netter, kleiner Krimi, ist er aber nicht schlecht. Kann man auf jeden Fall mal gucken als TATORT-Ersatz.

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                                                • 4 .5

                                                  Hierbei handelt es sich um einen klischeehaften Krimi, der versucht Spannung aufzubauen und sich von anderen Krimis hervorzuheben.
                                                  Als Zuschauer kommt schnell der Verdacht auf, wer nun der Täter sein könnte (war bei mir jedenfalls so), weil ja auch nicht viele Figuren in diesem Film vorkommen und es doch meist die sind, von denen man es am wenigsten vermuten würde.
                                                  Was man durchaus als positiv ansehen kann ist zum einen die schauspielerische Leistung und auch die letzte Filmsequenz.

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                                                  • 10

                                                    Lange hat mich ein Film nicht so beeindruckt, wie dieser.
                                                    Zweieinhalb Stunden kann die beklemmende Atmosphäre des Themas aufrechterhalten werden. Keine Minute davon verliert sich in Langatmigkeit oder unnötigen Beiwerk. Man rätselt mit und kann einfach nicht wissen, was als nächstes kommt.
                                                    Gyllenhaal und Jackman leben ihre Helden einfach großartig auf der Leinwand aus, auch weil ihre Rollen maßgeschneidert sind. Nicht minder trägt der übrige Cast zur Qualität und Überzeugung bei.
                                                    Dieser packende Kriminal-Thriller sucht seinesgleichen und wird mit Sicherheit nicht bereut werden.

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