Logan - The Wolverine - Kritik

Logan / AT: Untitled The Wolverine Sequel; Wolverine 3

US · 2017 · Laufzeit 138 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Science Fiction-Film, Drama, Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • Ein Film wie ein Kinnhaken. Und ein Tritt dazu.
    Schon jetzt zeitlos.

    Erkenne gewisse Parallelen zu der Atmosphäre, bzw. "Machart", von Deadpool.
    Hier hat man Hugh Jackman freie Bahn gelassen, um sich ganz auszutoben.
    Auf eine Jugendfreigabe wurde kein Wert gelegt. Das tut dem Film gut.
    Der erste Wolverine-Film der den richtig guten Wolverine-Comics angemessen ist.

    Aber wie kann ein so junges und kleines Mädchen so einen brutalen Film machen?
    Dazu in der Hauptrolle fast?

    • 6 .5

      Bei "Logan" handelt es sich nicht um einen typischen Superheldenfilm, sondern eher um ein Drama über das Thema Altwerden mit Action- und Comicanteilen. Anders als bei den meisten anderen Superheldenfilmen steht hier nicht das große Spektakel, sondern die Beziehung der Charaktere und ihre persönlichen Konflikte im Mittelpunkt.
      Hervorzuheben sind dabei besonders die Darstellerleistungen, allen voran das Trio Hugh Jackman, Patrick Stewart und Dafne Keen. Während Jackman in seiner Paraderolle als inzwischen stark gealterter und innerlich gebrochener Wolverine zur Höchstform aufläuft, gibt Stewart den weisen alten Charles Xavier mit großer Souveränität und einem ganz feinen Humor, der für die wenigen auflockernden Momente in diesem ansonsten harten und recht düsterem Film sorgt. Dafne Keen bietet indes als Laura eine wirklich beeindruckende Performance, obwohl sie lange Zeit über nicht spricht und somit vollkommen auf Gestik und Mimik angewiesen ist.

      Als negativ empfand ich hingegen die relativ lange Laufzeit des Films, wodurch einige Passagen recht zäh wurden. Hier hätte etwas mehr Straffung den Film noch besser gemacht. Außerdem waren für meinen Geschmack bei den Actionszenen ein paar Dopplungen zu viel dabei, sodass sich diese mit der Zeit abnutzten. Hier hätte ich mir mehr Abwechslung und Kreativität gewünscht (die Szene zu Beginn etwa als der Wagen im Zaun hängen blieb und Logan den Rückwärtsgang einlegte, fand ich spitze!). Und schließlich hätte ein besserer Antagonist dem Film gut getan. Die Gegenspieler in "Logan" bleiben leider alle relativ blass und austauschbar und das empfinde ich grade bei solchen Filmen immer als großes Manko.
      Insgesamt lohnt sich das Anschauen aber allein schon aufgrund der grandiosen Hauptdarsteller, die Logans Geschichte zu einem würdigen Ende tragen.

      • 8

        Für mich einer der besten der Reihe. Zu Hugh Jackman muss man nichts weiter sagen - top, ebenso Herr Stewart! Und die kleine Keen... hoffentlich hat die jetzt nicht einen Knacks weg ;-) - wahnsinns Szenen... (Feine Poente am Schluss mit dem Kreuz)

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        • 5

          ACHTUNG SPOILER!!!

          Bin ich der Einzige, der sich fragt, weshalb er und Professor X sterben, wenn beide in Zukunft ist Vergangenheit noch leben?! ich bitte um Aufklärung!

          • 8

            Dreckig, blutig, aber niemals unsinnig Brutal. Die Gewalt verdeutlicht einen gebrochenen, von Schmerz geprägten Logan. Die Superkräfte aller Beteilitgten stehen mehr für Abnutzung und Leid als für glorreichen Heldentum. Die Vater-Tochterbeziehung wird ebenfalls sehr Tiefgreifend, ohne übliche Klischees erzählt. Genretypisch sind jedoch die 3 Antagonisten. Diese wirken zusammen mit den Nebenfiguren sehr eindimensional.

            • 6 .5

              Ich kann mir nicht helfen - Jackman wäre der perfekte MAX PAYNE, sollte May Payne 3 mal verfilmt werden. Das ist echt verblüffend.

              • 7 .5

                Brutale Szenen mit einem kleinen Mädchen. lul

                • 7 .5

                  Jackman darf ein erstes und letztes Mal das Tier im Mann heraus lassen. Vernarbt, angeschlagen, mit dem Mut des Verzweifelten. Zusammen mit dem verlässlichen Stewart und der hinreißenden Keen, geht der Zuschauer gerne auf diesen Selbst(wieder)findungs-Trip. Klapperige Karren, endlose Highways, staubige Städte. Ein knarzig-raues Fanal, dem die uninteressanten Verfolger hinterher hinken. Der diffuse Weltentwurf bremst den Film außerdem aus. Hugh Jackman ist nicht John Wayne, Wolverine nicht Reuben Cogburn. Die konkrete Tradition des Mannes mit den Stahlklauen schafft deswegen irritierende Leerstellen. Alleinstehend funktioniert "Logan" aber auch nur bedingt. Seine indirekte Vorlage - Millars mäßige "Old Man"-Saga - wertet diese gelungene Adaption aber klug auf. Das Ende strammt am Kitsch vorbei, rührt aber vielleicht gerade deswegen. See you, space cowboy.

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                  • 7

                    Erstsichtung: 10.09.2017
                    Vorhersage: 8 --> Bewertung 7

                    Mit "Logan - The Wolverine" wird die X-Men-Serie nahtlos weitergeführt. Dabei ist es teilweise echt traurig in der absolut gelungenen Drama Story die alten Helden Wolverine und Xavier als Rentner zu sehen. Trotzdem gibt es satte Action, da kann man nicht meckern.

                    FAZIT: Actionreiches X-Men Drama

                    • 7

                      Meine einstige Leidenschaft für die X-Men-Filme ist, nachdem die Reihe mit seiner anwachsenden Anzahl an Spin-Offs und Reboots mittlerweile ziemlich ausgefranst in Sachen Kontinuität etc. wirkt, merklich abgekühlt. "Logan" kommt vielleicht deshalb genau zur richtigen Zeit, um zumindest der Lieblingsfigur einen würdigen Schlusspunkt zu setzen - unabhängig davon, dass die Franchise-Kuh danach noch eifrig weiter gemolken werden wird. Im Stile Eastwood'scher Abrechnungsfantasien wird stellvertretend der drohende Niedergang des großen Superheldenverfilmungen eingeläutet. Naja, da mag nun vielleicht auch ein wenig Wunschdenken dabei sein, doch wie ungemein schroff, existenziell und düster das mutantenfeindliche Szenario dargeboten wird, ist immerhin eine gelungene Abwechslung zu den konventionellen Genrevertretern mit Bombast-Garantie.

                      Der Plot ist im Grunde sehr simpel, allerdings in faszinierender Western- und Roadmovie-Manier dargeboten (Mit seinem Yuma-Remake ist Regisseur James Mangold ja kein gänzlich Unbekannter im erstgenannten Genre). Es mag das Pacing bei über zwei Stunden Laufzeit hier und da etwas holprig wirken, was jedoch kein gänzlich unbekanntes Phänomen in den X-Men-Filmen ist und man in diesem Fall gerne nachsieht. Wir beobachten nochmals Sir Patrick Stewart als ehrwürdigen Professor, staunen über eine unfassbare Jungdarstellerin namens Dafne Keen und leiden mit einem Hugh Jackman, der seine karrierebegleitende Superheldenrolle nicht mit mehr Blut, Schweiß und eine gehörige Portion Abgefucktheit hätte spielen können. Und trotz latenter Overacting-Gefahr nimmt man ihm diesen schauspielerischen Einsatz ab, weshalb "Logan" locker als bester der drei Wolverine-Streifen in die Geschichte eingehen dürfte. Und das Beste: Dieser Film kann ohne Frage künstlerisch wie narrativ auch für sich selbst stehen - unabhängig, wie der Franchise-Weg vorher und nachher verläuft. Danke, Logan!

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                      • 10

                        2029. Mutanten gibt es nur noch sehr wenige und seit 25 Jahren wurde kein neuer mehr geboren. Die wenigen noch lebenden verstecken sich vor der Regierung und den Reaver genannten Spezialeinheiten, die unter der Führung von Donald Pearce gnadenlos Jagd auf sie machen. Auch Logan/Wolverine ist im mexikanischen Grenzland untergetaucht, schlägt sich als Limousinenfahrer durch, versorgt gleichzeitig den demenzkranken Prof. X und will sich nur noch den gemeinsamen Traum eines eigenen Bootes erfüllen, um auf dem Meer leben zu können. Als die junge Mutantin Laura eher unfreiwillig in seine Obhut gelangt, muss Logan widerwillig zu seinem abgelegten Alter Ego Wolverine zurück finden und den Kampf gegen Pearce und seine Reaver aufnehmen, die Laura unbedingt zurück haben wollen.

                        Wenn ich mir einen Lieblings-Marvelhelden aussuchen müsste, dann wäre es wohl zweifellos Wolverine. Und das nicht nur wegen seiner Kräfte, sondern vielmehr wegen der faszinierenden Geschichte, die hinter dieser Figur steht. Der neueste filmische Beitrag dazu stammt von Regisseur James Mangold, der bis auf den durchaus verzichtbaren Knight & Day unter anderem die guten bis sehr guten Filme Cop Land, Identität, Walk the Line und Todeszug nach Yuma für sich zu verzeichnen hat, bis er 2013 die Regie für Wolverine: Weg des Kriegers antrat. Mit immer noch mäßigem Ergebnis aufgrund eines recht schwachen Drehbuches, wie sich herausstellen sollte, obwohl sein Film immer noch besser ist als der vollkommen vergessenswerte Vorgänger X-Men Origins: Wolverine. Umso erfreulicher also ist es nun, dass Mangold mit Logan in die Welt des Wolverine zurückkehrt und dieses Mal sowohl die Regie führte als auch das Drehbuch schrieb und sich vollkommen selbst verwirklichen konnte. Man spürt sofort seine Liebe zu der Figur des Wolverine. Eine Liebe, die Hugh Jackman als Darsteller ebenso teilt wie Ryan Reynolds zu Deadpool. Im Übrigen ist es nicht nur eine auf das Crossover-Marketing beschränkte Verbindung beider Projekte, eröffnete der Erfolg von Deadpool trotz seines R-Ratings doch überhaupt erst die Möglichkeit, Logan so zu realisieren, wie James Mangold es bedingungslos wollte. Dabei steht das R-Rating (welches sich Logan zweifellos redlich verdient hat) gar nicht mal so sehr im Vordergrund als vielmehr die Möglichkeit, kreative Entscheidungen treffen zu können, die dann vom Studio auch genauso abgesegnet werden.

                        Und wie Regisseur James Mangold letztlich dann seinen Film inszeniert, das sucht innerhalb des Genre zweifellos seines Gleichen und hebt sich geradezu überdeutlich von den oftmals grellbunten und verhältnismäßig harmlosen Comicwelten aus dem Hause Marvel ab. Logan ist minimalistisch gehalten, staubig, dreckig, brutal und ausgesprochen grimmig in seinem Tenor und mehr Drama und Road Movie mit Western-Einschlag als Comic-Blockbuster. Erzählt wird eine eher kleine, geradezu intime Geschichte, die viel von der irgendwie postapokalyptischen Welt um sie herum einfach ausblendet und sich vielmehr sehr auf ihre Figuren und deren Konflikte konzentriert. Zudem haben Handlungen nun endlich auch direkte und sehr spürbare Konsequenzen und bereits die aller erste Szene macht sofort klar, wohin hier die Reise geht. Logan ist erstaunlich brutal geraten (die deutsche FSK 16 Freigabe darf an dieser Stelle ruhig mal hinterfragt werden, fliegen doch buchstäblich abgetrennte Köpfe und Gliedmaßen in rauen Mengen durch die Gegend), jedoch verkommt die Gewalt hier nie zum reinen Selbstzweck, ist nie bloßer Schauwert, sondern vielmehr immer handlungsgetrieben und ein wichtiges, erzählerisches Stilmittel, um sowohl diese dreckige wie raue Welt als auch Logan selbst zu charakterisieren. Er ist spürbar innerlich zerrissen zwischen seiner menschlichen und animalischen Seite. „Nature made me a freak, man made me a weapon and God made it last too long“ wird er an einer Stelle im Film sagen und das trifft den Kern sehr gut. Er trinkt zuviel und trägt Selbstmordgedanken in sich, sein Körper ist geschunden von unzähligen Kämpfen und Wunden, und seine Kräfte lassen spürbar nach. Darüber hinaus kümmert er sich zusammen mit dem Mutanten Caliban um den inzwischen über 90jährigen und an Demenz leidenden Prof. X, dessen sporadische Anfälle eine Gefahr für die Menschheit sind. Für jemanden, dem wie mir die filmischen Verkörperungen von Logan und Prof. X in den vergangenen siebzehn Jahren ans Herz gewachsen sind, ist es hart mit anzusehen, wie brutal und gnadenlos der Film mit seinen Figuren umgeht, doch gleichzeitig ist diese logische Konsequenz auch überaus faszinierend. Insgesamt verhandelt der Film viele Facetten der Themen Vergänglichkeit und Sterblichkeit, auch wird Logan in gleich zweifacher Hinsicht mit seiner eigenen Jugend konfrontiert und muss sich seine Schwächen eingestehen und sich ihnen stellen.

                        Eine besonders große Stärke von Logan ist der Umstand, dass es sich dabei um einen stark Charakter getriebenen Film handelt und eben nicht um einen Action getriebenen Film, wie es sonst bei Comicverfilmungen der Fall ist. Phasenweise vergaß ich im Kino sogar, es eigentlich mit Superhelden zu tun zu haben. Es ist vielmehr ein Film über Charaktere mit einem Hauch von Superkräften und eben kein Film über Superkräfte mit einem Hauch von Charakter. In diesen Kontext passen dann auch die wirklich starken schauspielerischen Leistungen von Hugh Jackman, Patrick Stewart und vor allem auch von der elf jährige Dafne Keen als Laura. Jackman spielt seinen Logan unfassbar glaubwürdig als schwer gebrochenen Mann, verbittert und zerfressen von Schuldgefühlen, angeschlagen, traumatisiert von all seinen Erlebnissen und an den Grenzen seiner Kräfte angelangt. Ebenso ist Patrick Stewart großartig, ständig pendelnd zwischen völlig klaren Momenten und totaler Senilität, geplagt von seinen Anfällen, die ihn so unglaublich gefährlich machen für alle anderen Lebewesen, und der auch eine unglaublich erdrückende Schuld auf seinen gebrechlichen Schultern tragen muss. Die große Entdeckung aber ist zweifellos Dafne Keen, denn wie sie gerade zu Beginn des Filmes ihre rohe, geradezu animalische, gar nicht bis kaum sozialisierte Seite zum Ausdruck bringt, ist schlicht beeindruckend. Über weite Strecken im Film sagt sie nicht ein Wort, aber Körpersprache und Mimik reichen völlig aus und sprechen für sich, wenn sie sich mit geradezu unbegreiflicher Selbstverständlichkeit innerhalb dieses teils sehr brutalen Settings bewegt. Auf keinen Fall vergessen sollte man dabei, dass dieses kleine, elfjährige Mädchen annähernd keine Erfahrung vor der Kamera und schon gar keine in einer solch großen Produktion hat, aber eine verdammt gute Performance abliefert.

                        Zudem besticht Logan durch eine Intertextualität, die weit über das sonst für das Genre der Superheldenfilme so übliche, selbstreferenzielle Gebaren hinaus geht. Mangold geht mit seinem Film über den eigenen Kosmos hinaus und bezieht auch zahlreiche Verweise außerhalb der Comicwelt stark mit ein, wenn beispielsweise der Western Shane (1953) von George Stevens eine nicht gerade unbedeutende Rolle spielt, indem nicht nur zentrale Themen und Motive übernommen werden, sondern sich auch dramaturgische Elemente in Logan wiederfinden und spiegeln. Im gleichen Kontext stehen die sehr geschickt platzierten X-Men-Comics im Film, wodurch plötzlich eine Metaebene aufgemacht wird, die sogar Deadpool in den Schatten stellt, denn anhand dieser Comics verhandelt der Film die Frage, wie Superhelden grundsätzlich dargestellt werden. An diesem Punkt zieht Logan ganz klar eine Trennung zwischen der bunten Welt dieser Comics und der düsteren Realität und hinterfragt die Glorifizierung von Heldentum. Menschen sterben und das ist endgültig. Töten ist und bleibt Töten, Mord ist und bleibt Mord, auch wenn die Opfer vermeintlich böse Menschen sind. Eine bittere Erkenntnis, welche ich mir so immer wieder mal innerhalb des Genre gewünscht, aber nie bekommen habe. Zudem erinnert nicht nur Logans Look oftmals stark an das Videospiel Last of Us, auch das postapokalyptische Setting – wenn auch bei weitem nicht so ausgeprägt – wie vor allem die Vater-Tochter-Dynamik und das treibende Handlungselement der langen Reise unter widrigen Umständen mit konkretem Endpunkt lassen sich wiederfinden. Und das ist nur ein Teil all der Verweise und Bezüge, die auch einen Reiz des Filmes ausüben, und es lässt sich noch viel mehr entdecken.

                        Lange Rede, kurzer Sinn, denn ich könnte noch ewig so weitermachen: Logan ist ein grandioses Stück Film geworden, das nicht nur meine ohnehin schon hohen Erwartungen zu übertreffen vermochte, sondern darüber hinaus sein enges Genrekorsett gekonnt aufbricht und uns die wohl erste, wirklich erwachsene Comicverfilmung beschert. Die teils brutale Konsequenz des Filmes hat mich tatsächlich getroffen, berührt und mitgenommen. Vermutlich wird mich Logan in meinem Kopf noch eine ganze Weile begleiten. Ein wahrlich gelungener und würdevoller Schlussstrich unter siebzehn gemeinsame Jahre. Danke dafür.

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                        • 4

                          Vier Punkte und die sind schon wirklich wohlwollend gemeint.

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                          • 8 .5

                            Düsterer, dreckiger und ernster statt bunt und lustig.
                            Fand ich besser als die vorhergegangenen X-Men.
                            Vielleicht etablieren sich ja langsam mehr Comicverfilmungen dieser Art.
                            - Give me more, more, more!

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                            • 8
                              derblonde 03.09.2017, 11:26 Geändert 03.09.2017, 22:45

                              Meine Bewertung ziehlt auf die Logan Noir Version (Hab im heimischen Mediamarkt das letzte, völlig überteuerte Steelbook ergattert). Die Farbfassung wird zu einem späteren Zeitpunkt geschaut.

                              Logan ist ein trauriges, pessimistisches, rabiates und vor allem sehenswertes Roadmovie mit dem besten und beliebtesten aller Mutanten, Wolverine. Gleichzeitig erwachsen, gesellschaftskritisch und mit Westernanleihen.

                              Spoiler: Ein würdiger "Abgang" für Hugh Jackman alias Logan. Möge er endlich seine Ruhe finden. Zitat: "So fühlt es sich also an".

                              Hoffentlich kommt da keiner bei der Fox auf den Frevel Gedanken einen anderen Darsteller für Wolverine zu finden und die Reihe neu zu starten.

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                              • 8 .5

                                Dass ich an Superheldenfilme (ganz besonders an die immer gleichen Marvelverfilmungen) schon lange nicht mehr ran komme, daraus mache ich ja kein Geheimnis, zu selten gibt es Filme aus dem Genre die mich im Vorfeld wirklich interessieren.
                                Klar, dadurch entgehen mir natürlich auch hoch gelobte Filme wie "Wonder Woman", "Captain America" oder "Dr.Strange".
                                Dieses Risiko, etwas verpaßt zu haben muß ich aber halt eingehen, ich habe aber einfach keinen Bock mehr auf die x-te Zerstörungsorgie und das immer gleiche Krawallactionbombastkino.
                                Nicht verpassen wollte ich allerdings den letzten Wolverine Film "Logan"!
                                Schon allein deswegen weil er sich optisch vom ganzen anderen Einheitsbrei bei dem schon im Trailer ganze Städte verwüstet und zerstört werden abhebt.
                                Hier war schon auf den ersten Bildern alles dreckig, staubig und knackig trocken. Und dann hat man auch hier und da noch Vergleiche zu berühmten Spätwestern gezogen...
                                Also ganz klar, Logan mußte ich sehen.
                                Und er hat mich trotz der hohen Erwartungen nicht enttäuscht.
                                Und ja, Logan erinnert optisch wirklich eher an einen staubigen Western als an eine typische Comicverfilmung.
                                Das macht uns Regisseur Mangold schon in den ersten Minuten klar, in denen ein paar halbstarke auf einen ziemlich herunter gekommenden Wolverine treffen und ziemlich schnell merken dass es keine gute Idee war ausgerechnet dessen Auto klauen zu wollen.
                                Action gibt es in Logan wirklich nicht wenig, aber diese Action ist einfach fies, böse und brutal.
                                Hier werden keine Städte zerstört, sondern gute "altmodische" Mann gegen Mann/Männer Kämpfe gezeigt. Und die sind verdammt blutig.
                                Etwas was im "Marveluniversum" leider viel zu selten ist. Da wird lieber auf eine niedrige Altersfreigabe geschielt um eine Blockbustertaugliche Altersfreigabe zu erreichen. Dass aber auch Actionfilme für Erwachsene funktionieren wird hier wirklich toll demonstriert.
                                Hugh Jackmann liefert zum Abschluß wirklich die beste Leistung seiner X-Men Karriere ab und erinnert hier eher an eine Mischung aus Clint Eastwood und Joel aus "The Last of Us" als an seinen Charakter aus früheren X-Men Filmen.
                                Toll ist auch Dafne Keen die es auch ohne Worte versteht ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen.
                                Schade dass man diese Richtung erst am Ende der "Wolverine" Marke eingesetzt hat. Denn davon hätte ich jetzt wirklich gerne mehr gesehen!

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                                • 8

                                  Nach dem ersten Wolverine-Prequel, welches wohl nur mir gefallen hat und einem ebenfalls sehenswerten Ausflug nach Japan schliesst "Logan" die Trilogie um den kralligen Antihelden ab. Der Look erinnert ein wenig an "Mad Max: Fury Road" und die Endzeitstimmung an "The Road". Dazu gibts eine Art neue X-Men-Generation und eine der besten Comicverfilmungen seit langem ist Tatsache. Der Film ist kompromisslos, brutal und mutig. Die depressive Stimmung versetzt über die gesamte Laufzeit hinweg permanent Schläge in die Magengegend. Ein Qualitätsleuchtturm, der hier aus dem Superhelden-Einheitsbrei herausragt!

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                                  • 10

                                    Der Film hatte mich seit seinem ersten Trailer in den Bann gezogen. Bin einfach ein Fan von düsteren Darstellungen und Endzeitstimmung. Jackman hat nochmal alles rausgeholt und die Filmreihe mit würde zuende gebracht. Keen überzeugt ohne viele Worte (Then I'll be fine).

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                                      smartbo 20.08.2017, 15:05 Geändert 20.08.2017, 20:51

                                      Normalerweise ist das Genre nicht mein Fall. So bin ich nur zufällig in den Film "reingestolpert" und kann, -um das vorwegzunehmen-, Positives berichten. Na ja, die Handlung selbst ist nicht gerade orginell und nach einem simplen Muster gestrickt: die Guten kämpfen gegen die Bösen. Was mir jedoch besonders gut gefallen hat, ist das exzellente Setting und die dreckige Atmosphäre, die von Anfang an den Zuschauer fesseln. Auffällig ist vor allem auch die glänzende schauspielerische Leistung von Hugh Jackman.
                                      Fazit: ein guter Film, den ich empfehlen kann.

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                                        Was für ein Brett!

                                        Der einzige für mich relevante Wolverine Film und gleichzeitig auch einer der besten, wenn nicht sogar, der beste X-Men Film.
                                        Brutal, dreckig und trotzdem im richtigen Maße emotional. So muss das sein! Da verzeihe ich sogar die grottenschlechten Vorgänger.

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                                          Einfach nur WOW...hätte mir niemals gedacht, dass es einen X-Men bzw. Wolverine geben wird, welcher an den Ersten anknüpfen kann. Dieser schafft es...Von Anfang an spannend, brutal, emotional und erst das Ende...Krallen hoch!

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                                            I hurt myself today...

                                            Der Soundtrack passt einfach perfekt zu diesem Film und erzählt auch Wolverines Geschicht nahezu passend wieder.

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                                              War nicht schlecht, aber ich brauche mal eure Hilfe: Ich blicke im Marvel-Universum einfach nicht mehr durch....

                                              Die ersten 3 X-Men-Filme habe ich ja gesehen, dann X-Men Origins Wolverine und Wolverine Weg des Kriegers. X-Men Zukunft ist Vergangenheit habe ich leider noch nicht ganz gesehen und alle anderen X-Men-Filme die es dann zwischenzeitlich gab gar nicht.

                                              Meine Frage nun, hängen ALLE X-Men und Wolverine-Filme vom Verlauf der Geschichte her zusammen?? Wenn ja, in welcher Reihenfolge müsste man die Filme schauen, damit man den roten Faden hat und der Geschichte wirklich folgen kann?

                                              Beim Film "Logan" hatte ich nämlich irgendwie das Gefühl, viel verpasst zu haben.... Ich weiss z.B. nämlich nicht, wie es dazu kam, dass Charles Xavier in diesem Tank hockt... und was es mit "Caliban" auf sich hat...

                                              Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!

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                                                Logan ist wohl das perfekte Gegenstück zu den meisten Marvel Filmen. Düster, dreckig, brutal, deprimierend und keine brachiale Action, sodass gleich die ganze Stadt einstürzt, sondern viel pointiertere Kampfszenen. Genau das macht Logan so besonders und einzigartig.

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                                                • 6 .5

                                                  Logan als gealterter, von Schmerzen geplagter Alkoholiker. Auch gute Actionszenen - und hier die sinnvolle FSK 16 Freigabe,d.h. auch Actionszenen, die diesen Namen verdienen. - Aber irgendwie hatte ich mir am Ende mehr von dem Film (die guten Kritiken las ich) erwartet. War gut und auch besser als andere Wolverine-Verfilmungen. Aber immerhin sehenswert.

                                                  • 8

                                                    Tatsächlich überzeugt. Denn die Wolverines davor hatten eine schwache, eine beliebige Story. Ganz anders das konsequente Logan-Finale, wo sogar die guten Aktionszenen der Handlung folgen; form follows function. Und es hat funktioniert, also gibt es im Comic Adaptions Genre noch Luft bzw. Hirn nach oben.
                                                    Lobenswert auch die Jungschauspielerin Dafne Keen, von der zukünftig sicher noch mehr zu sehen sein wird. Hugh Jackman spielt seine beste Wolverine-Rolle und Patrick Stewart ist auch wieder klasse.
                                                    Das untypische Ende, nicht der immergleiche Siegerhelden-Quatsch, ist das originelle Sahnehäubchen.

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