Kurzer Prozess - Righteous Kill - Kritik

Righteous Kill

US · 2008 · Laufzeit 100 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Thriller, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Pech gehabt: auf diese Kombination warteten Kinofreunde schon seit Jahrzehnten. Die Megadarsteller Pacino und DeNiro spielten zwar beide im zweiten Teil des Paten, allerdings in keiner gemeinsamen Szene, und dann gabs da noch das epische Gangsterdrama „Heat“ in dem sich die beiden bekämpften und bei drei Stunden Laufzeit gerade mal 5 Minuten gemeinsam im Bild waren. Hier gibt’s die beiden dann für eine volle Filmlänge, obendrein als Copduo daß einen Serienmörder jagt. Toll daß die beiden die Hauptrollen spielen, gleichermaßen unerheblich ist es da ihnen für diese Zusammenarbeit das erstbeste, simpelste Drehbuch gut genug war. Die krude und langweilige Story um zwei Cops die Sympathie für einen Serienmörder hegen weil der genau die richtigen umbringt ist frei von Action, Spannung oder Ironie – setzt alles auf seine zwei Darsteller die zwar gewohnt gut sind, aber mehr als ihre dürftigen Dialoge zum besten geben können sie auhc nicht. Bleibt noch der Schluß den ich hier nicht weiter ausführen möchte, aber soviel sei gesagt: zum eindeutig dürftigen Film schließt sich ein deutlich zwiespältiger Abschluß an an dem sich die Geister scheiden, ebenso an der im Film übertrieben dargestellten körperlichen Kondition der Helden. Was solls: ein schlechter Pacino / DeNiro Film ist immernoch besser als zahlreiche Artvertreter.

    Fazit: Schlichter Cop Thriller, frei von Highlights und auch die Stars können nix rausreißen!

    • 2 .5
      Copacabanasun 09.04.2017, 00:17 Geändert 09.04.2017, 00:25

      Ein Film-Vergnügen, als hätte man Pfeffer im Slip...
      .
      .
      >_<

      18
      • 3 .5
        allroundt 05.03.2016, 22:29 Geändert 07.03.2016, 22:03

        Da wollte man die beiden Legenden noch einmal gleichzeitig vor der Kamera haben ,aber was dabei herumgekommen ist ,ist wirklich armselig.Erst einmal nehme ich De Niro,der lange Zeit mein Lieblingsschauspieler war,die Bullen Rolle nicht mehr ab.Zwei Senioren,die als Detectives unterwegs sind,wobei man es Pacino noch eher abnehmen könnte.Aber der Film ist außerdem noch total langweilig und das einzige Spannungspotential wird gleich am Anfang durch das (SPOILER) Geständnis zerstört.Auch wenn sich am Ende rausstellt,dass das Geständnis gestellt war,geht man doch als Zuschauer von dessen Wahrheit aus.

        1
        • 4

          Das Highlight in Righteous Kill sind definitiv die beiden Mafialegenden Al Pacino und Robert de Niro, denen es nur zu verdanken ist, dass man sich an diesen ziemlich schwachen Thriller noch erinnert. Der Film wirkt zwar niemals langweilig, doch spektakulär und wirklich spannend wird er auch zu keiner Stelle. Da kann auch der Twist am Ende nichts mehr rausreißen.

          Ich hatte mich zwar schon darauf eingestellt, kein Meisterwerk zu sehen, angesichts der eher verhaltenen Kritiken, doch ein bisschen mehr wäre da schon noch drinne gewesen. Ich möchte gar nicht wissen, wie sehr die Leute 2008 enttäuscht wurden, die ein Meisterwerk à la Heat erhofften.

          16
          • 7

            Ein solider Cop-Thriller mit zwei grandiosen Hauptdarstellern. Die Story bietet für dieses Genre zwar keine großen Überraschungen, sie wird aber spannend und kurzweilig erzählt.

            1
            • 7

              Relativ langezogener Film, doch das Ende ist ganz gut.

              • 4

                hochgradige Besetzung, die einiges zu erwarten gelassen hätte, aber der Film hat leider arg enttäuscht, da irgendwie alles zu vertraut und nahezu altbacken gewirkt hat

                • 4

                  Das ist ja man ne schöne Scheiße, die ihr da verzapft habt, Jungs! Dabei wollte ich euch eine weitere Chance einräumen, aber der Streifen geht echt gar nicht!

                  Man mag kaum glauben, was man da zu sehen bekommt! Zum dritten Mal gemeinsam vor Kamera vereint, taumeln Pacino und De Niro durchs Geschehen. Da wird von wilden Kerlen, die vor Manneskraft nur so strotzen, gesprochen; zu sehen bekommt man zwei ausgelutschte Schlaftabletten auf Kackstelzen! Sorry, für die deutlichen Worte, aber wer nicht die Zeichen der Zeit erkennt und somit auf den Dreh derartiger Filme verzichtet, der muss nun einmal damit rechnen, mit Spott und Hohn überzogen zu werden, auch wenn es sich um einstige Superhelden der Leinwand handelt, die die Beiden nun einmal unbestritten sind!

                  Unerwähnt sollte auch nicht bleiben, dass Pacino ein Jahr zuvor - ebenfalls unter der Leitung von Jon Avnet - das unterirdische Machwerk "88 Minutes" drehte, was eigentlich für alle Beteiligten inkl. Endverbraucher, Warnung genug hätte sein müssen!

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                  • 6 .5

                    Der Film hat ja eher einen schlechten Ruf was ich auch verstehen kann. Da man sich schon aufgrund des Duos DeNiro und Pacino einiges erhofft hat. Doch ganz wurden die Erwartungen nicht erfüllt. Die beiden Altstars spielen solide genauso wie der restliche Cast. Doch die Story ist insgesamt gesehen zu schwach
                    um zu überzeugen. Aber für Zwischendurch reicht dieser Thiller allemal.

                    • 5 .5

                      ich find ihn jetzt nicht besonders gut oder shclecht, beim cast hab ich leuchtende augen gekriegt, dann aber schnell mit packen fürn urlaub angefangen so war ich nicht allzu enttäuscht.

                      • 2 .5

                        Al Pacino und Robert De Niro... da erwartet man was und dan kommt ein schlechter Film... furchtbar

                        • 3 .5

                          "Kann der Film wirklich so schlecht sein?" - Das war die Frage, die mich zum Anschauen von "Righteous Kill" bewegt hat. Immerhin handelt es sich hier nach "The Godfather: Part 2" (1974) und dem legendären "Heat" (1994) um das dritte Aufeinandertreffen der beiden Kino-Legenden Robert De Niro und Al Pacino, nun im Jahr 2008. Auch die Geschichte um einen Serienkiller, der gezielt Kriminelle tötet, die dem Gesetzt entkommen konnten, klingt zumindest interessant (man denke an "The Boondock Saints", ein Meisterwerk, das mit einer ähnlichen Prämisse funktioniert).

                          Zuerst einmal finde ich es etwas befremdlich, dass Leute wie Profiskater Rob Dyrdek als "Rambo" oder Gangster-Rapper 50 Cent als "Spider" in einem düsteren Thriller auftauchen. Vor allem letzterer ist einfach ein absoluter Fremdkörper in einem ernst gemeinten Film (ähnlich wie z. B. eine Jennifer Lopez). Wenn er nicht einmal die Bohne von Hip Hop versteht, was schließlich sein Hauptberuf ist, wie soll er dann erst so etwas Schwieriges wie Schauspielern können? Donnie Wahlberg ist heutzutage wohl ebenfalls nicht gerade ein Aushängeschild für den eigenen Film, wenn sich Machwerke wie "Saw 2-4" oder "The Zookeeper" stolz in der Filmographie präsentieren.

                          Im Gegensatz dazu kann man Pacino und De Niro in jeden noch so schlechten Film stecken - sie werden niemals völlig grausame Performances abliefern. Aber für ihre Verhältnisse wirken sie im vorliegenden Film geradezu gelangweilt, ja fast belanglos. Erinnert man sich da an ihre großen zeitlosen Performances aus Filmen wie "Scarface" und "Serpico" bzw. "Taxi Driver" oder "Raging Bull", wirkt ihre Leistung hier ziemlich traurig. Natürlich liegt das auch an den Dialogen, die ihren Charakteren in die Münder gelegt werden. Phrasen wie "This conversation never happened!" - "What conversation?" sind inzwischen so dermaßen oft benutzt worden, dass sich viele Gespräche einfach nur noch nach "insert dialog element x with plot information y at position z" anfühlen. Von emotionalen Momenten wie dem legendären Wutausbruch in "Serpico" oder der spannungsüberladenen Konfrontation in "Heat" ist bei "Righteous Kill" nichts zu spüren.

                          Auch in handwerklicher Hinsicht hat der Film wenig zu bieten. Das Editing ist mir als besonders störend aufgefallen. Gerade zu Beginn sind viele Szenen merkwürdig zusammengeschnitten und wirken dadurch überhastet oder lückenhaft. Auch sind viele Shots falsch gefilmt, z.B. sind sie oft zu nah an den Personen. Tolle Locations oder auch nur irgendeine Form von optischer Abwechslung sind nahezu nicht vorhanden.

                          Im Grunde gibt es wirklich fast nichts Positives sagen. Ein paar eigentlich ergiebige, aber nicht ausgeschöpfte Ideen sind auszumachen und der Twist gegen Ende des Plots funktioniert zumindest einigermaßen. Aber das sind nur wenige lichtene Momente in einem großen, merkwürdigen Dunkel. "Righteous Kill" ist letztendlich in jeder Hinsicht unnötig. Die Geschichte ist unspektakulär, die Performances bestenfalls mittelmäßig und der ultimative Existenzgrund des Films bleibt im Verborgenen. Ein Werk, das wieder einmal zeigt, dass sich die alten Urgesteine des Kinos heutzutage viel zu oft in ihrer Filmauswahl vergreifen (man erinnere sich z. B. an "Stone", der neben De Niro auch noch Edward Norton in einem völlig irrsinnigen Drehbuch verschwendet hat).

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                          • 3

                            Man, man, man. Pacino und DeNiro waren doch mal die Größten, und nun sind sie nur noch in solch schablonehaftem 08/15 Thriller-Quark wie diesem zu sehen, der übrigens nicht für 'ne Mark thrillt. Was ist da eigentlich schiefgelaufen?

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                            • 2

                              Eine üble Enttäuschung :-(

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                              • 4

                                Robert DeNiro und Al Pacino in einem Film, versprach ein übler Kracher zu werden, wenn man mal Heat, der wirklich überragend ist, als Maßstab nimmt. Doch leider können diese zwei einstigen Leinwandgötter nicht mal annähernd an alten Glanz anknüpfen, was den Film zu einem läppischen Durschnittskrimi verkommen läßt. Nicht ihr schauspiel will ich hier kritisieren, das haben sie wohl beide noch drauf, aber der Film war halt einfach echt nichts besonderes. Ich muß sogar soweit gehen, diesem Film die Aufnahme in meine private Videothek zu verweigern.

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                                • 5

                                  Von so einem grandiosen Doppelpack, hätte ich einiges mehr erwartet. Für mich war es etwas zu ruhig. Da bleiben die Füße Stil und der Spannungsbogen relativ niedrig.

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                                  • 5

                                    Schauspieler allein machen noch lange keinen Film. Der formale Aufbau macht den Film durchsichtig. Hinzu kommt, dass es keinen einheitlichen Stil gibt. Wer wohlwollend ist, mag dies als Ausdruck der zerrütteten Persönlichkeit deuten. Auch der extensive Gebrauch von Musik schafft es nicht Tiefe und Spannung zu erzeugen. Am Ende wird subtil ein Straßenbahngeräusch wie man es aus Godfather kennt eingesetzt. Ideen waren also durchaus vorhanden, allein an der Umsetzung scheiterte es.

                                    • 4

                                      wow...nachdem ich hier soviel negative kritiken gelesen habe, waren meine erwartungen nicht sehr groß. und doch war dieser toll besetzte film -trotz geringer erwartunge- nicht mal mehr durschnitt.

                                      storie:sehr spannungsfreie, langweilige und langatmige erzählung in rückblenden, die einem das gefühl verleiht, fernab des geschehens zu sein: 3 punkte

                                      schauspieler: bei dem schwachen drehbuch, den schwachen dialogen und der wenig ausgefeilten charakterdarstellung können auch top schauspieler nicht viel rausholen: 6 punkte

                                      musik/style/atmosphäre: die musik fiel mir in keiner situation irendwie positiv auf, einen speziellen filmstil wies der film nicht auf (weder optisch, noch von der kameratechnik, noch vom erzählstil etc.), atmosphäre? pustekuchen!: bestenfalls 3 punkte

                                      fazit: trotz starbesetzung in den hauptrollen ein film den ich nicht habe sehen müssen. 4 punkte im schnitt! schade...

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                                      • 6 .5

                                        Sicher die Story kommt einen vor wie schon 100 mal gesehen und auch die Wendung am Schluss ist für jeden Zuschauer mit nur einer Gehirnzelle auch keine wirkliche Überraschung, trotzdem hat mich der Film recht gut unterhalten.
                                        Aber dennoch muss man sagen, dass es schade ist, dass der zweite wirkliche Film der beiden Meister zusammen nicht ansatzweise an die Filme aus der Vergangenheit ran kommt, hier hätte man auf jeden Fall mehr draus machen können.

                                        • 6

                                          leider NUR 6.0....bei dem Cast wäre eine 9.0 drin gewesen! Schwache Story .....

                                          • 3 .5

                                            Lust- und wohl auch einfallslos erzählt Avnet die Geschichte zweier in die Jahre gekommener Cops. Im Grunde hätte die Idee, die Geschichte durchaus Material für einen guten Film gegeben. Von den Hauptdarstellern Pacino und de Niro ganz zu schweigen.
                                            Dennoch gelingt es dem Film nicht, eine Spannungskurve aufzubauen, das Publikum zu fesseln. Man fühl sich, als werde eine Geschichte müde und lahm nacherzählt und nicht, als wäre man dabei.
                                            Wenn der Film eins lehrt, dann dass großartige Schauspieler allein einfach keine Garantie für einen ebensolchen Film sind. Diese Lektion ist jedoch leider nicht neu, und daher hätte es auch aus diesem Aspekt dieses Films nicht bedurft.
                                            Was wäre alles denkbar gewesen, die Interaktion von de Robert de Niro und Al Pacino, die beiden großartigen Schauspieler in einem düsteren Cop-Drama… Chance vertan!

                                            -Spolier-

                                            P.S.
                                            Der lächerliche Twist am Ende ist dermaßen vorhersehbar, dass es schon fast ein Kuriosum gewesen wäre und den Zuschauer völlig überrumpelt hätte, wäre de Niro wirklich der Mörder gewesen.

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                                            • 0

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                                              • 3

                                                Ein furchtbar langweiliger Film, den ich am liebsten aus meinem Gedächtnis verbannen würde.
                                                Das Drehbuch ist so dermaßen schlecht und unausgereift, dass selbst DeNiro und Pacino nichts mehr retten können. Beide versuchen vergeblich ihren Charakteren Profil zu geben, doch womit soll die beiden arbeiten, wenn sie sich durch einen Dschungel aus lachhaften Plot, tausendfache-gehörten Dialogen und unfreiwillig komischen Szenen kämpfen müssen?

                                                Der "überraschende" Wendung, dass DeNiro aus dem Notizbuch von Pacino, vor der Kamera vorliest, war unglaublich vorhersehbar. Alles läuft einfach nur - ohne Sinn und Verstand - auf diesen unglaubwürdigen Endtwist zu. Motive ? Charakterisierung? Schlichtweg nicht vorhanden.

                                                Nach diesen Film war ich einfach nur sauer, wie sich zwei Legenden wie DeNiro und Pacino für so einen Schrott hergeben konnten, denn ein letzter gemeinsamer Auftritt hätte für die beiden noch richtig glanzvoll werden können. Die beiden haben es trotz hohen Alters immer noch drauf.

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                                                • 4

                                                  4 Punkte sind laut Moviepilot-Skala 'uninteressant'. Demnach habe ich eigentlich zu gut bewertet, denn "Righteous Kill" ist so plump und dämlich, dass er gemessen an der Besetzung mit den zwei Altmeistern schlechthin mindestens als 'ärgerlich' eingestuft werden muss.
                                                  Der Film kann nichts! Nicht unterhalten, nicht originell sein, nicht fesseln, nicht so blöd sein, dass es schon wieder lustig ist. Gar nichts!
                                                  Oder doch? Wenn man das geschickte Weichen stellen, um die Fahrt von DeNiro und Pacino aufs endgültige Abstellgleis zu beschleunigen, als Leistung ansieht, dann hat er einiges geleistet!
                                                  Sieht es an Angeboten für die beiden in den letzten Jahren wirklich so schlecht aus, dass sie sowas annehmen müssen?
                                                  Oder klang das Skript vielversprechend und die Umsetzung wurde (zum Beispiel durch Besetzung mit Curtis Jackson AKA Fünfzig Pfennig) einfach völlig in den Sand gesetzt?
                                                  Ich kann es mir nicht vorstellen, denn egal wie tief man buddelt und zu wie viel Wohlwollen man bereit ist, man findet nicht den Hauch von Interessantem in dieser platten Selbstjustiz-Geschichte.
                                                  So verlockend die Besetzung der zwei Hauptrollen auch für jeden "Heat"-Fan wirkt, lasst die Finger davon. Es sind 100min reine Zeitverschwendung!

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                                                  • 7 .5

                                                    Fand den Film unterhaltend, es macht immer Spass, den beiden Jahrhundertschauspielern zuzusehen. Häufig sind einfach die Erwartungen zu hoch. Es gibt halt nur 1x im Leben "Heat, Godfather oder Scarface", nicht dauernd.

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