Hard Rain - Kritik

Hard Rain

US · 1998 · Laufzeit 95 Minuten · FSK 16 · Katastrophenfilm, Thriller, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 6 .5

    Actionperle aus den 90er. Die regnerische, dunkle Atmosphäre sorgt für jede Menge Spannaung.
    90 Min kurzweilige Unterhaltung für einen anspruchslosen Filmabend.

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    • 7

      Cool! Die Wasservariante von „Stirb langsam“, muß also genau mein Film sein! Dramaturgisch bleibt das ganze in zu erwartenden Bahnen. Die Bösen hetzen hinter dem guten her was mehrere spannende und scheppernde Verfolgungsjagden und Schußwechsel ergibt, dann gibt es die ein oder andere Wendung (die man aber nicht allzu schwer voraussehen kann), letztlich halt eine simple Handlung die dazu dient die Actionszenen zu verknüpfen. Und gerade hierbei liegt eben der Reiz des Streifens, der komplett in einer überfluteten Stadt spielt: da wird mit Jet-Ski durch eine Schule geheizt, ertrinkt der arme Slater beinahe in seiner Gefängniszelle und es finden Schnellbootjagden durch die Innenstadt statt – und da das ganze mit immensem Aufwand gemacht wurde kann man sich an dem feucht-bleihaltigen Badevergnügen richtig erfreuen. Darstellerisch sieht es nicht ganz so Klasse aus: Freeman kriegt in der Rolle des bösen Gangsters mit Herz recht wenig zu tun, Slater (der auch produziert hat) hatte wohl Lust mal so richtig als Actionheld draufzuhauen und vergaß darüber sich seine Rolle etwas interessant gestalten zu lassen, Charakterdarstellerin Minnie Driver macht wohl nur mit um mal alles probiert zu haben (sie hat ja so einiges drauf und besonders viel verlangt ihr die Rolle nicht ab) und Randy Quaid liefert den Wandel vom braven zum fiesen Sheriff ganz glaubhaft. Alles in allem also guter, klarer Actionspaß.Fazit: Gewöhnliche Actionstory in origineller Umgebung, rasant und nicht allzu gewalttätig – kurzweiliger Actionspaß!

      • 7

        Atmosphärischen Actionfilm aus der Neunzigerjahre. Morgen Freeman als Bösewicht spielt ganz gut und man nimmt ihm die Rolle ab.
        Christian Slater ist zwar kein typischer Actionheld sowie Schwarzenegger aber dennoch überzeugte er mich in manchen Szenen. Randy Quaid spielt ein Klischeehafter Genre Stereotypen aber ansonsten ist er eine coole Socke.

        Der dauerhafte Regen sorgt für die richtige Atmosphäre und man könnte meinen man ist wirklich dabei.
        Die Actionszenen sind hervorragend vor allem die Verfolgungsjagd mit den Jet-Ski durch die Schule. Da gab es bei mir so ein Wow Effekt. In den Neunzigerjahren wurden die besten Actionfime aller Zeiten gedreht und “Hard Rain" ist einer von vielen und ist nicht einmal Mittelklass heutzutage würde so ein handgemachter Actionfilm das höchste der Gefühle sein.

        Schade bei “Hard Rain“ finde ich das die Story zu dünn ist und die Charakteren zu flach gezeichnet wurden hier wäre eindeutig mehr drin gewesen.

        Schlussendlich fand ich den Film aber gut für ein super reichte es leider nicht.

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        • 8

          spannender Film ... bis zum Schluß - gar keine Frage ! Mehr muß man dazu gar nicht schreiben - ansehen, einfach nur ansehen !

          1
          • 6
            der cineast 24.09.2017, 02:16 Geändert 24.09.2017, 02:23

            Die sensible Cineastik aphrodisierende Wasserfilme sind ein seltener, aber zu prickelnder Genuss. Da wird man gerne klamm und feucht.

            3
            • 6

              Hier werden die Genres Action und Katastrophenfilm geschickt miteinander verbunden. Unterhaltsam, aber jetzt nicht der große Wurf.

              • 7 .5

                Stringent verwobenes Action/Katastrophen gebilde.
                Die Geschichte ist sicherlich keine Weltneuheit, aber das Überflutungswasser Panorama ist richtig klasse. Tolle Sets und gute Kamerafahrten machen diesen Old School Actioner sehenswert.
                Starke Schauspieler bieten eine rundum gute interessante Unterhaltung.
                Angenehme CGI freie Zone!

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                • 8

                  Ich verstehe nicht, warum der so dermaßen verrissen wird. Alleine das Setting in einer vom Hochwasser absaufenden Kleinstadt ist schon einmalig und gleichsam die Art und Weise wie mit Wasser inszeniert wird. Und dazu das ganze noch größtenteils nachts im Dauerregen und mit Jetskis etc. etc. Wenn er im Free-TV läuft und ich durchzappe bleib ich eigentlich immer an dem Film hängen.

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                  • 4 .5

                    Kein sehr überzeugender Actioner, der zudem vermutlich nicht gut gealtert ist. Was stört? Zum einen hat das Skript einige Schwächen. Die Ausgangsidee ist ja ganz nett. Und auch die eingestreuten Storytwists sind gut gemeint. Wenn dafür aber die Figuren geopfert werden, diese also im Laufe des Films einmal komplett ihren Charakter ändern, ist das halt einfach nur schlecht umgesetzt. Dann sollen viele Actionszenen sicher ganz spektakulär wirken, verursachen aus heutiger Sicht aber nur noch ein müdes Gähnen. Das gleiche gilt für verschiedene angewandte stilistische Mittel, allen voran die in Actionszenen und vor allem im Showdown eingesetzten Zeitlupen. Das wirkt alles wie gewollt und nicht gekonnt. Möglicherweise hat Hard Rain in der 90ern mehr beeindrucken können. Heutzutage muss man den aber nicht mehr sehen.

                    • 5 .5
                      Der Staudenprinz 15.04.2015, 07:52 Geändert 16.04.2015, 14:33

                      Achtung, könnte Spuren von Spoilern enthalten!
                      Morgan Freeman mal als Gangster zu sehen war mal eine willkommene Abwechslung und es hat mich gefreut, mal wieder Minnie Driver zu Gesicht zu bekommen. Außerdem hält "Hard Rain" einige unerwartete Wendungen parat und zwischenzeitlich kommt so etwas wie Spannung auf. Ansonsten plätschert der Film wie der titelgebende Regen so vor sich hin und ist voller Logikfehler, wie zum Beispiel als die Fluten ein ganzes Haus mit sich reißen und eine Waffe trotzdem auf der Veranda von besagtem liegenbleibt. Alles in allem ist das alles kaum über dem Durchschnitt.
                      Fazit: Trotz solider Schauspielleistung nur ein mittelmäßiger Mix aus Katastrophen- und Actionfilm.

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                      • 5
                        RoboMaus 12.01.2015, 22:35 Geändert 12.01.2015, 22:47

                        Verfolgungsjagd im Dauerregen und steigenden Fluten.
                        Wechselnde Fronten bis der Staudamm bricht.
                        Wer Katastrophenfilme mag könnte das spannend finden. Mehr gibt es nämlich nicht, und eine Story ist auch nicht vorhanden. Es dreht sich nur darum, wer im Boot sitzt, wessen Waffe im Wasser noch funktioniert und wer am längsten die Luft unter Wasser anhalten kann. Die Dramaturgie kulminiert in Szenen, in denen die Guten gefangen oder angekettet sind und das Wasser eines vom Regen steigenden Flusses so schnell steigt wie man Bier in ein Glas füllt. Doch die Rettung naht immer..... Kaum interessant und trotz des vielen Wassers nicht mitreissend.

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                        • 7 .5

                          noch nie hab ich so viel derben regen gesehen...das geht jetzt schon wochen so!da passt der hier volls aufs auge-wenn das so weiter geht muss ich mein jet ski auspacken !!!2 meiner lieblings schauspieler in ein actiongeladenen thriller der wirklich bestens unterhält

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                          • 6 .5

                            Unterhaltsame Mischung aus Nineties-Gangsteraction und Katastrophenthriller, bei der vor allem die regnerische Kulisse neben der passablen Story den Reiz ausmacht. Während sich die drohende Flutkatastrophe durch den immer weiter ansteigenden Wasserpegel der Straßen einer Kleinstadt bemerkbar macht und sich diese später durch den Dammbruch bewahrheitet, kämpfen prominente Gesichter wie Christian Slater, Morgan Freeman oder Katastrophenspezi Randy Quaid wahlweise um einen ganzen Haufen Geld oder ihr Leben. Dass das Ganze schön kurzweilig und actionreich inszeniert ist, ist vor allem dem Dänen Mikael Salomon zu verdanken, der seine zweite Regiearbeit angenehm schwungvoll gestaltete. Ein mitreißender, schön verregneter Actionthriller, den man sich gerne mal geben kann.

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                            • 7 .5

                              Das nenne ich doch mal gutes Popcorn-Kino, der durch die Atmosphäre mit den vielen Regenschauern auch ordentlich unterhält.
                              Morgan Freeman fand ich als Gangster sehr überzeugend und hat trotz der sinnfreien Story dem Film noch eine gewisse Tiefe verliehen, Christian Slater hat mit seinen möchtegern coolen Sprüche zwar manchmal genervt, war jetzt aber nicht weiter negativ. Viel schlimmer fand ich dagegen eher die Quotenfrau Minnie Driver, ich meine der Charakter war ja wohl voll unsympathisch. Dafür entschädigten aber Morgan Freeman und Randy Quaid, den ich hier mal in einer ungewohnten Rolle gesehen habe.
                              Gegen Ende war vielleicht etwas die Luft raus, aber da der Film nur 93 Minuten gedauert hat, war das nicht weiter störend. So muss für mich zumindest kurzweilige Action sein, nicht das was Bay uns dauernd vorwirft, was fast 3 Stunden dauert.

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                              • 6 .5

                                Astreiner 90er Thriller mit Atmosphäre, tollen Darstellern+Figuren und angenehmer Story. Hard Rain bewegt sich deutlich über Genre-Normalniveau und bietet auch bei schlechtem Wetter gute Laune. Tiefgang sollte man hier allerdings nicht erwarten, obwohl es thematisch passen würde.

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                                • 9

                                  So stelle ich mir einen Action-Thriller vor. Spannend inszeniert, gute Schauspieler, top inszenierte Action und eine sehr ausgewählte Kulisse die im Dauerregen stattfindet. Man muss sich allerdings darauf einstellen, das alle Effekte sehr deutlich zu erkennen sind und der gesamte Film fast im Studio gedreht wurde und das sieht man leider auch. Aber wir haben es auch hier nicht mit einem Mega Blockbuster zutun, sondern mit einem kleinen Film der vorallem Actionfreunde der alten Schule erfreuden dürfte.

                                  Christian Slater spielt seinen Part gewohnt routiniert und auch Morgan Freeman muss sich nicht sonderlich anstrengen, da die Geschichte ein paar Wendungen parat hält und keiner eine oscarreife Leistung darstellt.

                                  Insgesamt ein Schmuck Stück für Freunde die es Leid sind, Superhelden in unrealistischen Kulissen zu betrachten und mit einer total überfrachteten Story.

                                  Das hier ist wahre Hausmannskost nicht mehr und nicht weniger!

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                                  • 5 .5

                                    Nach einmal sehen vergisst man ihn wieder

                                    Das Regiedebüt des Kameramanns Salomon bietet altbackende Katastrophenaction im ungewöhnlichen Terrain, obwohl der Film sich nicht so recht entscheiden kann was er ist: Katastrophenfilm oder Kriminalgeschichte. Die Mischung verheddert sich des Öfteren, bleibt aber in ihrer Grundkonsistenz zusammen. Die genreüblichen Logikfehler übersieht man mal. Dafür entschädigen die gelungenen Wendungen und die nasse Action. Und die ganzen religiösen Anspielungen nerven nach einer Weile ganz schön.
                                    Kann man sehen, aber bitte nicht bei Gewitter! Und ewas ist beigentlich mit Slater los? Endet er genauso wie Gooding jr. im Sumpf der DVD-Releases?

                                    • 7

                                      Wenn man mal einige Logikfehler ausblendet macht der Film richtig Spass.
                                      Nicht nur das Setting sorgt für tolle Atmosphäre, auch der Cast und die Temporeiche Inszenierung.
                                      Dialoge und wie bereits erwähnt ein paar Logikfehler verhindern eine bessere Bewertung aber alles in allem ein Tipp für Actionfreunde.

                                      • 3 .5

                                        Die (Handlungs)-Logik verabschiedet sich nach den ersten 20 Minuten.
                                        Es wird geschossen ohne nachzuladen u. vieles mehr.
                                        Lt. TV-Spielfilm ein "Hochdaumen"!
                                        Diesen Film können auch Morgan Freeman und Minnie Driver nicht mehr retten.

                                        • 6

                                          "Hard Rain" ist typisches 90er Actionkino. Langeweile lässt sich keine Sekunde unterstellen, auf popcorntaugliche 90 Minuten wird ein interessantes, dabei aber auch komplett unrealistisches Szenario serviert, das sich ordentlich weggucken lässt. An Tempo mangelt es keine Sekunde, was dabei auch wenig Raum für eine ausgefeilte Story oder besonders clevere Einfälle lässt. Das ist solide Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger. Fast schon indianische Weisheiten wirft Morgan Freeman um sich, der seinem Alter entsprechend sich aus des größten Actionszenen raushält, dafür immer auf dem Schirm hat, was sein Gegenspieler wohl als nächstes macht. Wenn man so einen ausgeprägten Instinkt hat, ist bewegen auch reine Energieverschwändung. Leinwandpräsenz hat Onkel Morgan wie kaum ein Zweiter, das reicht hier auch vollkommen. Christian Slater darf kurz vorm Absturz sich nochmal als Kinostar fühlen.

                                          "Hard Rain" ist nett, macht Spaß, gibt Gas, ist dabei aber auch simpel, nie außergewöhnlich und manchmal sogar etwas albern. Geht gelegentlich, so richtig muss der nie.

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                                          • 7 .5

                                            Solides B-Movie. Spannend mit einer nicht gerade originellen Story, aber in ungewöhnlicher Umgebung. Sehr gute Darsteller.

                                            • 3

                                              Durchaus interessant und spannend sind die ersten Minuten von Hard Rain. Es dauert aber nicht allzu lange, bis der Film in ein 08/15-Schema verfällt, bei dem man meinen könnte, man sieht sich bis zum Ende immer die gleiche Szene an. Denn irgendwann sieht jede Szene gleich aus, die Darsteller verhalten sich gleich, jeder kämpft gegen jeden und es kommt immer Wasser hinzu. Das bedeutet aber nicht, dass auch die Spannungskurve steigt. Ganz im Gegenteil.
                                              Schade, der Film hätte Potential gehabt...

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                                              • Der Titel trifft genau den berühmten Nagel. Es ist einer der feuchtesten Filme, die ich kenne (Es regnet heftig von der ersten bis zur letzten Einstellung!) und am Ende kommt mit einem Dammbruch noch eine Steigerung hinzu. In dieser nassen Umgebung jagen Gangster (unter dem sympathischen Morgan Freeman) hinter dem Inhalt eines Geldtransporters her, was ein Wachmann (Christina Slater) zu verhindern sucht. Der Sheriff (Randy Quaid) ist die dritte Partei bei dieser Jagd. Zu dem vielen Wasser kommt dann noch eine ähnlich grosse Ballerei dazu, in deren Verlauf die Guten und die Bösen schon mal die Seiten wechseln. Die Geldgier treibt halt die Bösen ins Verderben. Ein paar Oldies bringen Komik und Mini Driver darf als weibliche Aktrice mitschwimmen. Besonders die Unterwasseraufnahmen sorgen für Spannung. Hier verzögert sich das Ertrinken dann doch etwas, bevor es überraschend verhindert wird.
                                                Die Hinführung zum Thema schafft gleich zu Anfang Sympathie wegen der menschlichen Alltagsprobleme und weckt Interesse durch die Art und Weise der Darstellung. Slater bleibt natürlich der Gute und Freeman entlässt man wegen seines Charmes in die ‚verdiente Freiheit’. Die Rettung am Ende des Westerns ist immer die Kavallerie, hier ist es die Staatspolizei. Spannend, wenn auch vorhersehbar.

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                                                • 7 .5

                                                  Tropfnasser, aufwendiger Actioner mit einem fähigen Ensemble, in dem ausgerechnet ein ungewohnt schlapper Morgan Freeman etwas abfällt; die erfahrene Wasserratte Mikael Salomon findet mit Kameramann Peter Menzies aber erstklassige Bilder in den Fluten und setzt auf fast pausenlose Knalleraction. Der Plot mag dünn sein, die Wendungen erwartbar; das Setting aber ist ein Killer.

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                                                  • 4

                                                    Die Prequel zu Waterworld. Hier reißen alle Dämme und ersäufen Mäßigung und Logik.

                                                    Ein Schlag ins Wasser? Nein, eine Schlagerparade in der Tiefsee. Der Tropfen der dem Fass den Boden unter den Füßen wegzieht ist der Scheissregen. Ich habe immer noch die Vermutung, dass der Film eigentlich ein Western werden sollte, bis jemand die Sektflasche über die Filmrolle kippte.

                                                    Ansonsten: konventionell runtergespült von mit allen Wassern verdreckten Schauspielern.