Get Out - Kritik

Get Out

US · 2017 · Laufzeit 104 Minuten · FSK 16 · Komödie, Thriller, Horrorfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5

    "Get Out" hällt mehr als er verspricht. Die Story an sich ist allein schon gruslig genug, selbst wenn sie mir jemand erzählen würde.
    Die Umsetzung ist erfolgreich gelungen. Den Horror würde ich bei "Psycho-Horror" einordnen, der aber bekömmlich ist.

    Fazit: Schaut ihn euch lieber jetzt an. Der Zeitgeist könnte diesen Film in 10 Jahren vermasseln :-/

    • 8

      Super Film! Hatte in der Nacht sogar einen Alptraum deswegen! Kein Scherz! Der Film ist irgendwo als beste Komödie nominiert!?!?! Der Film ist viel aber sicher keine Komödie, sicherlich hat der Film seine Gags aber ich sehe den Film eher als Thriller mit Schock- und Gagmomenten. Ich mochte den Film!

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      • 7
        jstemovie 17.11.2017, 01:38 Geändert 17.11.2017, 01:43

        Originelle kleine Horrorsatire über puritanisch tradierten Rassismus und schwarze Paranoia. Dass das ganze gegen Ende völlig abhebt und para wird braucht einen da nicht wundern. Ist somit nicht ernst zu nehmen und könnte auch als teilkomödiantisch bezeichnet werden.

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        • 7 .5

          Am Anfang war es teilweise sehr komisch, weshalb ich mir oft Fragen gestellt habe. Jedoch konnte ich den "Twist" mit der Zeit ahnen. So hat mich dieser nicht wirklich schockiert. Bei dem Finale habe ich aber noch mal so sehr mitgefiebert, das ich den Film trotz vorhersehbaren Twist als sehr sehenswert bezeichnen kann, weil spannend war er definitiv!

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          • 6

            Erstsichtung: 08.10.2017
            Vorhersage: 7 --> Bewertung 6

            Spannender Psychothriller mit guter Wendung und interessanter Story. Die Schauspieler sind ebenfalls gut und die Settings bestens gewählt.

            FAZIT: Durchaus unterhaltsam.

            • 7 .5

              "Get Out" besteht aus zwei Teilen: Vor der Szene (nach etwa 70 Minuten) in der die ganze Familie und der Hauptcharakter an der Eingangstür zusammenkommen und danach.
              Der erste Teil ist äußerst spannend und lässt einen rätselnd um die Motive und Hintergründe der einzelnen Personen dasitzen. Jegliche Ungewissheit löst sich jedoch mit einem Schlag in der Szene an der Eingangstür auf und danach gibt es für den Zuschauer nur noch wenig neues zu erfahren.
              Der zweite Teil wird dann deutlich brutaler und es klingen leichte Horrorfilm-Elemente an.
              Wer also auf einen überaus durchdachten Plot hofft, mit Fäden die sich in alle Richtungen ziehen und sich nur dem nachdenkenden, aufmerksamen Zuschauer offenbaren, der wird mit dem Film nicht glücklich werden.
              Wenn man sich aber auf einen kurzweiligen Thriller(/Horrorfilm) einlässt ist man mit "Get Out" sehr gut bedient.

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              • 8 .5

                Um der Filmlandschaft Hollywoods seinen Stempel aufrücken zu können muss man entweder sehr viel Geld, sehr viel Macht oder beides haben. Caleb Landry Jones hat stattdessen Talent und ein Gespür für interessante Rollen in interessanten Filmen. Trotz.....
                --------------------------------------weiterlesen auf The Blog Cinematic---------------------------------------
                Visit: https://theblogcinematic.wordpress.com/2017/11/04/male-leads-caleb-landry-jones/

                • 8

                  Subtiler Grusel, mit Witz, und Rassismus-Kritik.
                  Zuerst war ich etwas skeptisch, aber am Ende war ich froh, mir "Get Out" angeschaut zu haben.
                  Denn dieses Werk, hat nicht nur das erwähnte zu bieten, sondern auch einige tolle Ideen, und Momente.
                  Hat mich positiv überrascht das Ganze.
                  Jordan Peele, den Namen, werde ich mir wohl merken müssen.
                  .
                  (⌒.⌒/"

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                  • 8
                    RoosterCogburn 31.10.2017, 22:12 Geändert 31.10.2017, 22:51

                    Während die Figurenkostellation bei der anfänglichen Famillienfeier mich noch unweigerlich an den Klassiker "Rat mal wer zum Essen kommt?" denken lässt, entpuppt sich die Handlung zu einer spookigen Variante aus "Die Frauen von Stepford“ und "Die Hexen von Eastwick". Die ersten 45 Minuten haben etwas beschauliches. Man will die Scheinheiligkeit der US-Vorstadtidylle vermitteln. Das funktioniert vorzüglich. Doch als man sich dazu entschließt die Fassade bröckeln zu lassen, wird die Geschichte schön schaurig.
                    In Trailern zum Film wird bereits zu viel angedeutet. Ich habe einen Rat befolgt und "Get Out" möglichst unvorbereitet gesehen und Trailer sowie Spoiler gemieden. Peele mixt gekonnt Sozialkritik, Komödie und Grusel und geht dabei erfrischend neue Wege. So ist ein unterhaltsamer Genre-Mix entstanden, der durch seine innovative Geschichte ebenso punktet, wie durch sein kluges Konstrukt. Über gewisse Schönheitsfehler und kleine Logiklöcher kann ich hinwegsehen, weil es heutzutage schwer genug ist im Horrorbereich originell zu sein.

                    Ich habe das Crossover aus Antirassismus-Thrill und Mystery-Horror als unterhaltsam, spannend und kurzweilig wahrgenommen. Ich begrüße es, wie sich der US-amerikanische Indie-Bereich im Genre entwickelt. Die letzten Jahre sind da ziemlich coole Filme entstanden.
                    #horroctober2017

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                    • 3
                      Zegger 30.10.2017, 16:23 Geändert 30.10.2017, 16:25

                      der Film versucht krampfhaft darzustellen wie rassisitisch Amerika doch ist

                      als dieses Thema erledigt ist, geht es total absurd zu Ende

                      ein Hype macht noch lange keinen guten Film auch wenn das viele sich einbilden

                      • 6

                        AFF - Review #8

                        Den Horror-Hype 2017 endlich mal nachgeholt. Auch wenn ich ihn recht gelungen fand, habe ich dann vielleicht doch zu viel erwartet. "Get Out" tanzt auf zu vielen Hochzeiten und ist dadurch vieles ein bisschen, aber nichts ganz: Zu wenig Horror, zu wenig lustig, politisch zu zahm. Trotzdem gut, dass es ihn gibt.

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                        • 10

                          Wenn eine Humorvolle Saterie auf einen Psychothriller treffen.. Ja das ist Get Out.
                          Eines Vorneweg: ich finde Get Out ist der Beste (Horror) Film den ich in diesem Jahr im Kino gesehen habe.
                          Schauspielerisch auf Top Niveau
                          Kameratechnisch TOP
                          Lichtsetzung, Settings und Score! Spitze. Gerade die komplette Auswahl was Filmmusik angeht hat man eine tolle und stimmige Wahl getroffen.
                          Der Spannungsbogen wird direkt in den ersten Minuten stark angedreht bis sie irgendwann so fest sitzt und wurde zum Glück nicht mehr losgelassen.
                          Dazu kommen die Tatsache, das wenn man sich den Film 2 mal anschaut wie ich es getan habe, der Film an vielen Momenten, nennen wir es "versteckte" Botschaften/Hinweise Preis gibt, die man beim ersten mal schauen sicher nicht bemerken wird.
                          Dazu sehen die wenigen Effekte die es gibt ebenfalls gut aus.
                          Dazu kommt am Ende eine Portion Splatter (nicht im Übermaß, also nicht zu viel erwarten) und ein paar Twists auf einen zu, die ich so nicht kommen sah.
                          Für mich zusammen mit Logan der Beste Film 2017 bisher.

                          • 8
                            YellowLantern 26.10.2017, 22:07 Geändert 26.10.2017, 22:55

                            Krasser Thriller mit kranker Auflösung! Der Film lässt einen echt baff zurück...

                            • 8 .5

                              Wahnsinns psychothriller!

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                              • 8 .5

                                Ein subtiler Horrorfilm, der es versteht seine Schockmomente durch Figuren und Handlungen auf den Zuschauer auszuüben, ohne auf schnelle Jumpscares zurückzugreifen. Besonders das Ende versteht es den aktuellen Rassismus und die moderne Sklavenhaltung zu verdeutlichen. Leider muss man sich dieses bei den Extras ansehen, da das alternative, weichgespülte Ending gezeigt wird.

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                                • 7

                                  Mehr witzig als gruselig, mehr Satire als Horror, aber generell unterhaltsam und kurzweilig, auch spannend sowie halbwegs originell - was will man heutzutage mehr? Jordan Peeles erste Regiearbeit überzeugt mit einer guten Besetzung und einer pointierten Rassismus-Parabel. Außerdem sieht der Film auch ganz gut aus und hat einen teilweise ganz coolen Soundtrack. Bingo!

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                                  • 5 .5

                                    So, das war er also, der (!) Horrorfilm 2017. Blöd nur, dass dies kein Horrorfilm ist.

                                    Dies ist ein Psycho-Thriller der besonders kranken Sorte, was die Motive der "Hausbewohner" angeht. Und das war es dann auch schon. Mehr ist da nicht.

                                    Der Handlungstypus könnte aus der Feder von Hitchcock oder Edgar Ellen Poe stammen und die Machart erinnert stark an eine Twilight Zone, Outer Limits oder X-Factor Folge. Habe am Ende auf Jonathan Frakes alias "Nr.1" gewartet, dass er noch auftaucht und seine berühmte Frage stellt: Wahrheit oder Phantasie?

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                                    • 9
                                      bad.taste 07.10.2017, 17:39 Geändert 08.10.2017, 12:17

                                      https://www.youtube.com/watch?v=DY9gTfDSHLI

                                      Hat jemand etwas an den Fotos bemerkt ?
                                      Klar sie stellen weiß und schwarz gegenüber. Aber bei den Motiven wird auf Horrorfilme angespielt. Die Ballons "It" , die schwangere Frau "Rosemary's Baby". Der Hund "Cujo". Der Junge mit der Maske könnte aus "Trick R Treat" sein.

                                      Es gibt auch andere Kleinigkeiten die einem möglicherweise entgehen. Achten sollte man darauf , welchen Donut Rose sich aussucht oder das Chris Rasierschaum aufträgt und sich schneidet.

                                      Zudem scheint der Song "Redbone" in der Szene nicht ganz Zufällig ausgewählt worden zu sein , wenn man sich den Refrain ansieht/anhört

                                      But stay woke
                                      Niggas creepin'
                                      They gon' find you
                                      Gon' catch you sleepin'
                                      Ooh , now stay woke
                                      Niggas creepin'
                                      Now don't close your eyes

                                      Und das sind Sachen die in knapp 2 Minuten zu sehen sind. Im Film gibt es sicher noch mehr Referenzen und Anspielungen. die mir entgangen sind. Habe deswegen das Gefühl , das "Get Out" bei jeder Sichtung noch wachsen wird.

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                                      • 5

                                        Während der Gartenparty ist das ein wirklich lustiger Film. Davor und danach hängt "Get Out" leider arg durch. Für einen Horrorfilm ist er nicht dicht genug inszeniert, für eine Groteske zu durchschaubar. Gut gemacht, deswegen trotzdem leidlich unterhaltsam. In Gänze trotzdem ein Beitrag zur Kategorie: Wäre ein toller Kurzfilm gewesen.

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                                        • 8 .5

                                          Frisch, originell und verdammt mitreißend. Ein großes Lob gilt speziell Kaluuya und Williams, wobei alle Darsteller einen guten Job abgeliefert haben. In Sachen Horrorfilm mit Comedy-Elementen, habe ich einen neuen Lieblingsfilm dazu gewonnen.

                                          • 7

                                            Ist zwar irgendwie ironisch, dass die Wolle den Schwarzen rettet, aber wie hat er die in seine Ohren gekriegt? :D

                                            • 5

                                              Ich hatte mich eigentlich recht auf 'Get Out' gefreut und wollte ihn schon seit längerem mal anschauen. Habe nun wie es aussieht, dank den vielen super Bewertungen, zu viel erwartet. Der Film lässt mich ziemlich enttäuscht zurück.

                                              Das ist, in meinen Augen, wirklich nichts Überragendes. Ne, sorry. Ziemlicher Mist. Packen konnte er mich auf jeden Fall nicht. Zum Teil ist er noch recht spannend, aber zum Teil auch ein wenig belanglos. So eine richtig gute Szene habe ich auch nicht gefunden. Zum einmal schauen noch okay. Nicht gut und auch nicht mega schlecht. Thriller - Ja. Horror - Praktisch gar nix und Komödie - Äh lustig ist auch nichts. Schade, das war wohl nix. Würde ich also nicht weiterempfehlen.

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                                              • 6 .5

                                                Die Neger von Stepford, gar nicht mal so schlecht.

                                                • 8 .5

                                                  Jordan Peele inszeniert mit seinem Debüt einen Psychothriller der gelegentlich lockeren Humor mit einbaut und die Rassismusdebatte des Landes thematisiert. Ein Schwarzer der Bedenken hat, dass seine Schwiegereltern ihn nicht aufgrund seiner Hautfarbe akzeptieren, ein Schwiegervater, der seine Abneigung gegenüber von Rassismus damit äußert, Obama auch ein drittes Mal zu wählen, wenn das irgendwie möglich wäre. Der Horror ist bis zum Ende psychologisch und mutet einem Kammerspiel an, während das moderne Mainstream-Horrorkino persifliert wird. Isolation durch eine abgeschiedene Hütte auf dem Land, Beängstigung durch das merkwürdige Verhalten der schwarzen Angestellten und ein alkoholsüchtiger Bruder der gerne Kampfsport am Esstisch praktiziert sind nur einige Indikatoren, die zu einer ungemütlichen Stimmung beitragen, bevor im Finale alles zu einem blutrünstigen Amoklauf destilliert wird, der wirklich alle Register zieht. Das ist stellenweise sehr krank, mitunter brüllend komisch und wirklich sau gut inszeniert. Dabei wirkt es selbst wie ein parodistischer Akt, dass Jason Blum ausführender Produzent von dem Film ist, während Peele eigentlich damit beschäftigt ist, sich über diese Art von Horrorfilm lustig zu machen. Und dass er das Genre liebt, merkt man mehr als einmal.

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                                                  • 7

                                                    Ein durchaus ansehnlicher Horror-Thriller mit einem guten Hauptdarsteller.
                                                    Leider war der auf der Rückseite des Covers hoch angepriesene Story-Twist im Endeffekt jetzt nicht wirklich überraschend. Man wusste schon recht früh, in welche Richtung das ganze in etwa geht.
                                                    Ohne diese Ankündigung wäre mein Wertung wohl etwas höher ausgefallen. Nichts destotrotz auf jeden Fall einen Blick wert!

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