Freaks of Nature - Kritik

Freaks of Nature / AT: The Kitchen Sink

US · 2016 · Laufzeit 93 Minuten · FSK 16 · Komödie, Horrorfilm, Science Fiction-Film
Du
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    hallidalli 11.06.2018, 00:53 Geändert 11.06.2018, 00:54

    Konfuser liebevoller Genre-Mix mit Hudgens als kiffende Vampir-Braut. ;)

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    • 7

      "Gehirn?!" :-o

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      • 5 .5
        Ecto1 17.07.2017, 11:34 Geändert 17.07.2017, 17:03

        93 Minuten absoluter Nonsense, welcher einem aber doch öfters schmunzeln lässt als man wohl gerne zugeben würde. Bis zum dritten Akt war ich von diesem Trash sogar äusserst positiv überrascht. Danach driftet er aber vollends in unendliche Bullshit-Regionen ab welche nur noch schwer zu ertragen sind.

        Optisch überzeugt "Freaks of Nature" aber mit einer stimmiger Kameraarbeit und die Charaktere sind amüsant gespielt worden. Etwas zu oft wollte man zwar auf Teufel komm raus die Lacher erzwingen und dachte sich wohl, je idiotischer desto lustiger. Aber möchte man dem Film wirklich ein Konzept zum Vorwurf machen, welches auch schon bei grösseren Komödien als Standard angesehen wird?

        Etwas enttäuscht war ich schon eher vom Cover, verspricht dieses doch wohliges Retro-Feeling, welches aber leider nur vereinzelt erreicht wird. Immerhin im Kern ist "Freaks of Nature" pures Teen-Grindhouse Kino, wo man höchstens auf die Titten verzichten muss.

        Für anspruchslose 90 Minuten passt das Ding, nur das misslungene Finale kostet hier locker einen Bewertungspunkt.

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        • 6 .5

          [...] Wie gesagt, der Auftakt wirkt leicht unbeholfen und nicht mehr in petto zu haben als den Anflug einer Idee, doch dann mausert sich Freaks of Nature (fast) noch zum natürlich offensiv angepeilten Geheimtipp für Außenseiter und deren Sympathisanten. Die überdeutliche Gesellschaftsallegorie ist nicht sonderlich subtil, deshalb aber nicht weniger smart, trifft sie doch unmissverständlich die richtigen Töne und begegnet vermutlich immer gleichbleibenden Problemen mit einer ordentlichen Prise Ironie, Sarkasmus und spleenig-sympathischen Einfällen, bei dem Autor Oren Uziel und Regisseur Robbie Pickering sich von Referenzen und Zitaten durch ihre wohl eigene filmische Prägung hangeln, die irgendwo Mitte der 80er beginnen dürfte und ihren Höhepunkt in den 90ern haben müsste. Neben einem Gruß an Terminator 2 oder dem strunzdoofen Safe-the-Day-Geistesblitz von Independence Day, wirkt Freaks of Nature zwischendrin leicht wie die Fantasy-Filmfest-Variante von Breakfast Club. Am Ende gleiten den beiden die Zügel wieder deutlich aus der Hand, da kann es nicht albern und überladen genug sein, aber da hat der Film mit seinem feinen (und verglichen mit dem Rest eindeutig überwiegendem) Zwischenspurt bereits so viele Bonuspunkte gesammelt, die kann er unmöglich wieder entscheidend verzocken. [...]

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          • 4 .5

            Überdrehte Komödie, die aber irgendwie nicht so richtig zünden will. Der Cast agiert recht ordentlich. Viele der Darsteller sind aus diversen TV-Serien bekannt. Ein Teil der Witze funktioniert auch ganz gut. Aber leider ist auch etwas zu viel Leerlauf mit drin. Ein paar gute Einfälle retten den Film aber noch ins untere Mittelmaß.

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            • 5 .5
              Tetze89 02.01.2017, 23:42 Geändert 07.01.2017, 02:08

              So richtig ist der Funke bei mir nicht übergesprungen.
              Aber ich denke der Film hat schon seine Fans. Paar nette Szenen waren ja dabei. Für mich dann aber doch etwas zu unbeholfen...

              • 8

                Jo Hallo, was ist das denn für ein durchgeknallter Film. Kostüme und Maske sind wirklich Genial. Story ist mal was neues.(Zombie, Vampire "Normale" und Alien mit österreichischen Akzent. Die Alien sind zum teil eher schlecht gemacht aber die Schauspieler sind besser als mancher Hollywood Stern(chen).
                Funny Film der Laune macht.

                • 7

                  Für mich eine kleine unterbewerte Genre-Perle. Nichts weltbewegendes, jedoch für Liebhaber durchaus eine Sichtung wert. Beginnt der Film offensichtlich als Teenie-Komödie, wird schnell klar, das man hier gerade die Filme und deren Motive der 50er und 60er aufs Korn genommen hat. Das gesellschaftliche Konventionen hier offensiv in Schubladen gesteckt wurden, finde ich von vornerein schon recht witzig. So sind Menschen die Normalos, die Middle-Class Kids. Die Vampire geben sich als Verführer und scheinbare Rebellen, sind aber die hinterhältigen Mobber. Die Sportskanonen heissen nicht ganz zu unrecht Wölfe. Und die Zombies entsprechen der (White-Trash) Arbeiterklasse, ganz am Ende der Nahrungskette. Der Hauptprotagonist ist eigentlich recht unsympathisch. Seine einstigen Jugendfreunde beachtet er nicht mehr, er verhält sich egoistisch und ignorant. Wer Angst hat, ich erzähle den halben Film, keine Angst. Kurz nach den ersten Szenen, wird der Zuschauer in ein Flashback gestürtzt. Dort erfährt man in etwa 20 Minuten das gerade erläuterte.
                  Der Film will nie sozialkritisch sein. Nicht wirklich. Viel mehr karikiert er das Gutmenschentum der Filme von damals. Dabei zitiert er auch oftmals frühe Invasionsfilme und grundlegene Themen und Mythen, die ich vor allem aus den alten Universal-Gruselfilmen kennt.
                  Leider verunglückt der Film in der zweiten Hälfte ein wenig. Den irgendwann bekommt er die Kurve nicht mehr und die Gags empfand nicht mehr ganz so gelungen wie zu Beginn. Außerdem wirkt er in der 2ten Hälfte arg konstruiert. Zum Ausgleich wird auf das Splatter-Pedal getreten und für nen FSK 16-Film wird es relativ blutig. Abgesehen davon bietet die Besetzung tolle Gastauftritte. In schrägen Nebenrollen entdecke ich Joan Cusack, Bob Odenkirk (Better Call Saul), eine blutende Vanessa Hudgens (High School Musical), einen mordsmäßigen Denis Leary, Patton Oswalt (Spence aus King of Queens) und im Original ist außerdem Werner Herzog zu hören.

                  Mein Fazit: Leider bleibt der Spaß nicht konsequent und ist zum Ende etwas unrund. Trotzdem war es ein launiges Vergnügen.

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                  • 6 .5

                    freaks of nature hat mir gut gefallen. fängt etwas schleppend an, kommt dann immer besser in fahrt. es ist doch schön, das immer wieder mal filme erscheinen, wo sich die sichtung lohnt. was machen die da..die fressen meinen arm..eyyy das ist mein bowling-arm lol.

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                      The Woman 08.08.2016, 08:51 Geändert 08.08.2016, 09:35

                      Erstmal ein Riesen-Dankeschön an RockyRambo fürs Erinnern an den Film!

                      Evtl. Spoiler:

                      Der Film fängt an wie eine typische US-Teenie-RomCom, nur dass zur Highschool von Dilford eben nicht nur Menschen zum Lernen gehen, sondern auch Zombies und Vampire. Die Vampire sind an der Machtspitze, ganz unten sind die "dummen" Zombies" und dazwischen eben die Menschen.
                      Wie man sich denken kann, geht diese Art von Harmonie auf Dauer nich gut und so heißt es dann ziemlich schnell, jeder gegen jeden...
                      Mittendrin befinden sich Dag, ein Mensch, Ned, ein Zombie, der sich grad erst hat beißen lassen und die frischgebackene Vampirlady Petra.
                      Als Aliens zu dem Bürgerkrieg dazustoßen und offenslichtlich jeden entführen, der sich ihnen in den Weg stellt, schließen sich die drei unterschiedlichen Typen zusammen um den Kampf gegen die Invasoren aufzunehmen.....

                      Der Anfang ist ein wenig träge, doch damit hält sich der Film nicht lange auf. Als Ned und Petra sich, unabhängig von einander, entschließen, auch zu den Monstern zu gehören, ist das sozusagen der Startschuss für eine Odyssee des Wahnsinns.
                      Mein eindeutiger Liebling ist hier Zombie-Ned, der als Mensch der intelligenteste Schüler war, jetzt aber durch seine Hirnsucht nur noch ein kompletter Vollidiot ist.
                      Als Dag herausfindet, dass Ned ohne Hirn zu fressen wieder schlauer wird, wird er auf Entzug gesetzt.
                      Einem Zombie zu zu schauen, wie er schlaue Lösungen für Probleme findet dabei aber seinen Körper nicht unter Kontrolle hat war für mich echtes Comedy-Gold, gespickt mit superwitzigen Slapstickeinlagen, herrlich!

                      Dieser Film hat sich seinen Platz in meinen Kokolores-Charts redlich verdient, hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht das ganze!

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                        RockyRambo 04.08.2016, 12:38 Geändert 04.08.2016, 13:33

                        Freaks of Nature ist gut. Richtig guter Scheiss.
                        Menschen vs. Vampire vs. Zombies vs. Werwölfe vs. Aliens

                        In der Berschaulichen Kleinstadt Dillford die besonders für ihre Rippchenfabrik bekannt ist und im ganzen Land geschätzt wird läuft alles ganz ruhig und bescheiden ab abgesehen davon das die Stadt nicht nur von Menschen bewohnt wird sondern auch Vampire und Zombies in der Stadt leben. Während Vampire in der Hierarchieweit oben stehen was zu ständigen Konflikten mit den Menschen führt die diesen Platz für sich beanspruchen wie es immer war werden die Zombies die bloss ihre tägliche Ration Hirn aus der Dose wollen und sich sonst für wenig Interessieren klein und Abseits in Wohnghettos gehalten. Als Aliens auftauchen bricht das Chaos aus und jede Partei geht auf die andere los (die Zombies eigentlich aber nur weil durch den Streit der anderen ihre Versorgung an Hirn aus der Dose in ihrem Wohnghetto eingestellt wurde während Mensch und Vampire sich gegenseitig beschuldigen mit den Aliens die Vernichtung der anderen Gruppe geplant zu haben).

                        Nach dem die erste Panik verfolgen ist bei der zahlreiche Personen aller Spezien den Tod fanden wollen ein Trio aus Mensch, sowie je kürzlich freiwillig Verwandelter Vampirin und Zombie herausfinden was die Aliens überhaupt suchen und diese endlich loswerden sodass alles wieder wie früher werden kann.

                        Der ganze Film ist dermassen voll mit Witz, Action, skurillen Ideen und Einfällen das es einfach nur ein wahrer Spass ist da als Zuschauer mit dabei zu sein. Besonders das Ende wenn die Aliens finden was sie wollen gibt dem ganzen nochmals einen dermassen Schub ins Reich der Skurilitäten das es einfach nur zum abfeiern ist.

                        Freaks of Nature spielt schon jetzt für mich in einer Liga mit Zombieland, Shaun of the Dead oder Tucker & Dale vs. Evil mit und wird als moderner Partyfilm ebenso oft seinen Weg in den Player finden wie die anderen auch.

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                        • 7

                          "Freaks of nature" ist herrlich durchgeknallt und bescheuert. Ich mag das.

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                            An sich gar nicht mal so schlecht, dennoch die langatmigen Liebes/Gefühlszenen haben mich so genervt, dass ich auf ein schnelles Ende wartete.

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                              HulktopF 30.04.2016, 22:24 Geändert 30.04.2016, 22:29

                              kunterbunter splatter meets coming of age - nonsens der mit allen möglichen klischees spielt und sich sogar recht viel zeit nimmt die charaktere zu zeichnen und die jeweiligen fronten genug anzuskizzieren sodass nicht viel raum für fragen offen bleibt, noch dazu versprüht der film eine erfrischende naivität die mit einer schrägen alienszene im finale endet. wer mit filmen wie lesbian vampire killers ,fido oder big ass spider seinen spaß hatte wird mit freaks of nature sehr gut unterhalten. was für ein herzlich debiler film.

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                                Gabe666 28.04.2016, 20:16 Geändert 28.04.2016, 20:58

                                Der hat aber mal richtig Spaß gemacht!
                                "Freaks Of Nature" ist eine extrem unterhaltsame Horrorkomödie, die Highschool-Coming-Of-Age- mit apokalyptischen Monster- und Zombiefilmen mixt und dabei Klischees beider Genres durch den Kakao zieht. Handlungsort ist die auf den ersten Blick idyllische Stadt Dillford, in der seit einigen Jahrzehnten Menschen, Vampire und Zombies weitestgehend friedlich miteinander zusammenleben. Allerdings hat jede Seite Ressentiments gegenüber den anderen und das ganze aufgestaute Misstrauen bricht sich schließlich Bahn, als plötzlich ein riesiges Alienraumschiff über der Stadt auftaucht. Alle Gruppen verdächtigen sich gegenseitig, mit den Außerirdischen unter einer Decke zu stecken (zumindest Menschen und Vampire tun das, die Zombies sind einfach nur sauer darüber, dass sie aufgrund der Ablenkung keine Gehirne zum Essen mehr kriegen und von den anderen ohnehin nur wie Müll behandelt werden), bevor es überhaupt irgendeinen Kontakt zu diesen gab und prompt bricht im beschaulichen Städtchen die Hölle los. Mittendrin versuchen die drei Teenager Dag (ein Mensch), Petra (ein Vampir) und Ned (ein Zombie), die zufällig aufeinandertreffen und sich von früher kennen, einen Ausweg aus diesem Schlamassel zu finden. Wozu sie sich erst einmal zusammenraufen müssen.
                                Das besonders originelle am Film ist, wie hier Highschool-Klischees auf die übernatürlichen Wesen übertragen werden. Vampire sind sozusagen die "angesagten, coolen" Kids, die von allen angehimmelt werden und bestimmen, wo's langgeht, Zombies sind Außenseiter, die mit Elektroschokhalsbändern ruhig gestellt und als billige Arbeitskräfte ausgebeutet werden und erinnern tatsächlich stark an geistig Behinderte (und haben mit ihrem ständigen Verlangen nach "Braiiins!" auch große Ähnlichkeit zu den Zombies aus "The Return Of The Living Dead"), die Menschen platzieren sich irgendwo dazwischen.
                                Auch wird das Rudeldenken von Menschen und Gruppenzwang aufs Korn genommen, denn jede Gruppe bildet sich was auf sich selbst ein und anstatt zusammenzuarbeiten, gehen sie lieber aufeinander los. Xenophobie spielt auch mit rein, denn die Aliens werden von ihnen automatisch als feindlich angesehen, obwohl sie noch keinerlei Kontakt zu ihnen hatten.
                                Für Unterhaltung sorgen auch die völlig überzeichneten Charaktere, die von gut aufgelegten Schauspielern verkörpert werden. Nicholas Braun als Hauptfigur Dag ist leider ziemlich blass, aber Mackenzie Davis, die mit ihrem Vampir-Makeup irgendwie Katy Perry und Zooey Deschanel ziemlich ähnlich sieht, und vor allem Newcomer Josh Fadem als zombiefizierter Streber Ned sind echt klasse. Für Lacher sorgen auch Joan Cusack und Bob Odenkirk als Dags dauerbekiffte Eltern, ebenso wie die ehemalige "Highschool Musical"-Trällerelse Vanessa Hudgens als seine Angebetete, die auch gerne mal einen durchzieht. Keegan-Michael Key als genervter Vampirlehrer liefert die mit überzogenste Leistung ab und Denis Leary als arroganter reichster Bewohner des Ortes, der sich anfangs aus dem Gemetzel heraushält, macht auch Spaß. Außerdem ist auch Patton Oswalt in einer kleinen Nebenrolle zu sehen; leider fiel sein Auftritt viel zu kurz aus.
                                Man muss zum Film leider sagen, dass sich die ersten 30 Minuten, in denen die Charaktere vorgestellt werden, doch ziemlich ziehen und die meisten Gags bis dahin eher nur für ein müdes Lächeln sorgen. Aber ab der Ankunft der Aliens nimmt der Film dann so richtig Fahrt auf, es gibt Action, dumme Sprüche und ordentlich Gesplatter. Wenn die drei Teenies dann alleine durch die Stadt streifen und sich gegenseitig ihre Nöte und Sorgen anvertrauen, wechselt der Film sogar teilweise das Genre und wird eher dramatisch. Diese Szenen sind tatsächlich garnicht so schlecht inszeniert und fügen sich auch gut in den Film ein, leider geht ihm dabei zwischendurch etwas die Luft aus. In den letzten 30 Minuten wird dann die Auflösung für die Alieninvasion geliefert und "Freaks Of Nature" bietet ein Gagfeuerwerk auf, das sich gewaschen hat. Da gibt's echt viele tolle Momente und eine weitere Enthüllung, die man irgendwo schon geahnt hat, aber dennoch cool rüberkommt und eine weitere übernatürliche Spezies einführt (ich werde es hier nicht verraten, aber die meisten werden es sich schon denken können). Das Ende selbst ist dann leider etwas zu klischeehaft geraten und bietet leider auch keinen ordentlichen Schlussgag, der Abspann, bei dem dann die Outtakes gezeigt werden, macht den Film aber gleich noch sympathischer.
                                "Freaks Of Nature" bietet größtenteils wirklich gute Unterhaltung, wobei er aber auch noch lustiger hätte sein können. Es gibt nämlich noch einen alternativen Anfang, der im Bonusmaterial der DVD und Blu-ray enthalten ist, die Gründe für die Anwesenheit der Untoten erklärt, die im Film selbst zu kurz kommen (da sind die Vampir und Zombies einfach da; zudem wird auch nicht erklärt, woher eigentlich das Blut und die Gehirne kommen, mit denen sie versorgt werden, mit Sicherheit aber von Tieren) und zudem eine herrliche Anspielung auf "Twilight" enthält. Eine weitere lustige Referenz aus einer entfernten Szene, die im Film selbst nicht zu sehen ist, kommt von Patton Oswalt, der Nicholas Braun fragt, ob es sich bei den Außerirdischen um Spielberg- oder Giger-Aliens handelt, wobei die es immerhin in die Outtakes während des Abspanns geschafft hat. Im Film selbst wäre sie aber besser aufgehoben gewesen.
                                Ach, und um die Frage zu beantworten: die Aliens entsprechen optisch letzteren und wecken in ihrem Auftreten Assoziationen an die aus "Krieg Der Welten", aber am Ende... den folgenden Absatz sollten die, die den Film noch nicht gesehen haben, überspringen!

                                [SPOILER: Tatsächlich verstecken sich ja in den bedrohlich aussehenden Rüstungen kleine Larven, die an Niedlichkeit jeden von Spielbergs putzigen Außerirdischen in den Schatten stellen.
                                Aber das Geilste ist echt der riesige Botschafter, zu dem sie sich zusammensetzen, der den Text von Billy Joels "We Didn't Start The Fire" zitiert und in der deutschen Synchro mit einem bayerischen Dialekt spricht (im O-Ton mit einem deutschen Akzent, und da wird er sogar von niemand geringerem als Werner Herzog vertont!). Ich konnte echt nicht mehr, als ich den gehört habe!]

                                Also die Aliens sorgen jedenfalls für den besten Gag des ganzen Films! Echt zum Schreien!
                                "Freaks Of Nature" ist jedenfalls eine äußerst spaßige Angelegenheit mit tollen Referenzen und originellen Neuinterpretationen von Horrorkreaturen (weitere ungewöhnliche Elemente sind, dass die Vampire in Blutwolken explodieren, wenn sie gepfält werden - weswegen da schon ordentlich gesplattert wird und das meiste ist löblicherweise handgemacht -, und dass die Zombies intelligenter werden, je länger ihre letzte Mahlzeit zurück liegt; andere Filme und Serien machen übrigens die gegenteilige Aussage, aktuell beispielsweise ""iZombie", beides sind interessante Interpretationen) und jongliert dabei gekonnt mit Klischees. In geselliger Runde macht er sicher noch mehr Spaß. Der ideale Partyfilm! Echt schade, dass er in den USA im Kino so unterging und hier nur Direct-to-DVD erschien.

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                                  Wie soll ich diesen Film am besten erklären?
                                  Also hier leben Menschen mit Zombies & Vampiren zusammen, wieso wird nicht erklärt.
                                  Die Zombies sind genauso überall zu finden, wie auch die Vampire. Das Sagen hat ein Fabrikdirektor der Rippchen produziert, die natürlich künstlich verseucht sind.

                                  Eines Tages landen Außerirdische, wieso wird hier wieder mal nicht erklärt. Fakt ist das am Ende jeder gegen jeden ist und es ums Überleben geht.

                                  Zwischendurch sind ein paar lahme und seichte Gags, die einen höchstens zu einen müden lächeln bringen.

                                  Und bevor ich es vergesse: Die Zombies können natürlich genauso wie die Vampire reden. Sie ernähren sich von Gehirn aus Dosen welches man kaufen kann. Die Vampire kaufen sich währenddessen ihr Blut auch im Drugstore.

                                  Fazit: Eine saudumme Story, mit einigen bekannten Schauspielern ( Bob Odenkirk bekannt aus Breaking Bad Saul ) Oswald Patton ( King of Queens Spence ) und Vanessa Hudgens, die versucht in die Gänge zu kommen, es aber nicht schafft.

                                  Wer sich diesen Mist freiwillig antut, ist selbst Schuld!
                                  Dieser Film müsste noch beschissener sein damit er Trash Kult wird, aber einige Gags retten ihn gerade noch. Man könnte ihn schon als C-Horror bezeichnen, wären da nicht die guten Masken und Effekte.

                                  Ihr könnt nicht einschlafen? Dann ist dieser Film genau das richtige! Nach spätestens 10 Minuten ist man im Land der Träume.

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                                    Sony's Kartoffelbrei. Was ist bloß aus Denis Leary geworden...

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                                      horro 17.04.2016, 21:03 Geändert 02.06.2016, 18:23

                                      Zu gesucht zu gewollt, Trash kann man nicht bewusst inszenieren, jedenfalls nicht diese Art davon. Manchmal lustig, meistens peinlich und wie eine misslungene Parodie weit übers Ziel hinaus geschossen. Was soll's, so ein paar Lacher sind sicher dabei und es gibt wesentlich schlechtere Vertreter in diesem Genre. Potenzial für etwas Grosses und Originelles ist allerdings trotzdem ziemlich vergeben ... schade. Die Anlehnung an so ziemlich alle Genre-Klassiker ist sicher nicht falsch.

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                                        999CINEASTOR666 17.04.2016, 17:17 Geändert 20.06.2016, 03:54

                                        Freaks of Nature / AT: The Kitchen Sink / US / 2015 die abgedrehte Idee hörte sich interessant an und hätte vermutlich auch jede Menge Potential, denn immerhin spielen neben Menschen auch Vampire, Zombies und zu allem Überfluss Aliens mit. Leider wird aus alledem nicht sonderlich viel gemacht und alle "Kreaturen" bleiben blass und unausgereift, die Story ist unkreativ und der Humor läuft auf Sparflamme. Gut, der Film hat eine heitere Grundstimmung und langweilt auch nicht auf ganzer Linie. Es gibt ein paar gute Gags, Effekte und Actioneinlagen, doch das wird leider nicht ausreichen, um sich zumindest in mein Gedächtnis einbrennen zu können.

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                                          Die Idee mit der schule ist klasse, da hätte man viel mehr rausholen können. 1-2 gute Gags sind dabei...... Aber insgesamt eine Enttäuschung.

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                                            Angelockt von der abgedrehten Idee , muss ich sagen das die Umsetzung nicht so dolle war . Die Kostüme und Effekte/Tricks waren ja noch echt anschaubar , bei dem Handlungsverlauf schwächelt er , bei den "Gags" hinkt er weit hinterher .

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                                              [...] Dass es sich hier um Unterhaltung zum ‚Hirn ausschalten‘ handelt, liegt nahe, doch die gemütliche Berieselung funktioniert nur bei einer flüssigen Erzählung und ohne verwirrende Behauptungen wirklich gut. Statt Blutsauger, Menschen und Menschenfresser direkt als Feinde darzustellen, entwirft „Freaks of Nature“ eine friedliche Koexistenz bar jeder Vernunft, um schließlich den unvermeidbaren Konflikt an den Haaren herbeizuziehen. Chaotischer Schnitt, schlechte Tonmischung und eine vermutlich überforderte Regie generieren ein ungelenkes Timing, welches das dümmliche Drehbuch mit seinen dümmlichen Dialogen umso sinnbefreiter wirken lässt. Schleierhaft, wieso sich dafür einige hochkarätige Gaststars wie Patton Oswalt („King of Queens“) oder Bob Odenkirk („Breaking Bad“) hergegeben haben. Diese können die Misere leider auch nicht mehr retten. [...]

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                                              • 5 .5

                                                War ganz okay , ist aber wegen fehlender Originalität wohl auch schnell wieder vergessen.

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                                                • 5

                                                  Völlig abgedrehter Film ,ohne Hirn einzuschalten.....daher nur 5er Bewertung

                                                  • 7
                                                    lieber_tee 24.03.2016, 02:03 Geändert 08.05.2017, 01:03

                                                    Menschen und Vampire koexistieren in einer Kleinstadt nebeneinander, während Zombies als ghettoisierte Sklaven in der Rippchen-Fabrik arbeiten. Die Dynamik zwischen den drei Gruppen ist angespannt und erst durch eine Alien-Invasion werden soziale Schranken überwunden.
                                                    Es ist schon seltsam wie solch kruder Unsinn aus popkulturellen Zitaten, dieses hoffnungslose Chaos aus endlosen Versatzstücken des phantastischen Films, in dem so einige Gags nicht zünden, trotzdem so unterhaltsam sein kann.
                                                    Bereits 2013 gedreht, wusste wohl auch Sony nicht so recht was sie von dem Film halten sollten und veröffentlicht ihn erst jetzt. Aus dem Drehbuch von Oren Uziel (22 Jump Street), das 2010 auf der Black List begnadeter Drehbücher stand, hat Regisseur Pickering einen soliden Job gemacht.
                                                    Ein albernes, durchaus einzigartiges Monster Mash-Up mit Teenager-Hormon-Gags, das offensichtlich eine Hommage an 80er Flicks sein soll. Peinliche Jugendliche mit blühenden Romanzen werden verschmolzen in einen Breakfast-Club aus Zombies, Vampire und Gore. Die Rollen sind alle mit ihren Klischees vertraut, die Parodie auf B-Horror Filme ist nicht so anarchisch wie sie sein möchte. Auch das Tempo stimmt nicht immer aber der Film hat einen angenehmen Charme, sympathische Figuren, herzliche Dialoge und ergießt sich eben nicht, wie in ähnlich gelagerten (neueren) Splatter-Fun-Komödien, über die bier-selige Gruppen-Adoleszenz, in niedergelegten Fäkal-Humor-Witzen.
                                                    Je nach Sichtweise und Laune des Betrachters kann man diese schräge Nummer als völlig misslungene oder großartig-kreative Genre-Mischung sehen. Ich entscheide mich für Letzteres, auch wenn ich das nicht wirklich nachvollziehbar erklären kann. Vielleicht einfach nur deshalb, weil selbst Werner Herzog an dem Film irgendetwas unterstützenswert fand, denn im Original leiht er dem Ober-Alien seine charismatische Stimme.
                                                    7mal mehr Hirn fressen.

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