Focus - Kritik

Focus

US · 2015 · Laufzeit 105 Minuten · FSK 12 · Kriminalfilm, Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 6

    Ist schon ein Weilchen her das man einen großen Will Smith Blockbuster auf der Leinwand hatte, oder? Nun, dieser hier wird auch kein solcher werden. Aber das muß man weder Will vorwerfen noch ihm als etwas schlechtes auslegen. Es ist besser so als wenn er irgendeinen pompösen Möchtergern Blockbuster gemacht hätte den man ihm jetzt als seelenloses Machwerk abstempeln würde … naja. Ich geb aber zu daß ich mir garnicht erst die Mühe gemacht hab mich großartig ins Geschehen reinzudenken. Der Film ist lose mit den „Oceans“ Werken oder aber „Tricks“ mit Nicolas Cage „verwandt“. Die Hauptrolle spielen Ganoven, jeder hat irgendwelche Ziele, Pläne und Absichten die anderen in die Pfanne zu hauen oder zu übertölpeln und wann immer man denkt „Das wars jetzt!“ kommt noch eine überraschende Wendung. Das alles in galanter und schicker Inszenierung, ruhig und ohne Prunk, aber ebensowenig nennenswerten Dingen. Halt ein kleiner Film den man ebenso kurzweilig und nett wie langweilig einschätzen kann.

    Fazit: Will Smith begnügt sich mit einer sanften Gaunerkomödie die weder in Punkto Spannung noch Humor weltbewegend ausfällt

    • 5

      Der Film kann sich nicht entscheiden, ob es eine Gaunerkomödie oder Liebesfilm sein soll. Man hat manchmal den Eindruck zwei verschiede Filme zu sehen.

      • 8 .5

        Unterhaltende Kriminalkomödie mit einigen coolen Heist Twists (vor allem der Schluss). Der ewig betrügende Dauerbetrüger, der sogar beim Betrügen noch betrügt. Und Eyecandy Margot Robbie - allemal sehenswert.

        • 5

          Kein großartiger Film und auch kein Reinfall. Für zwischendurch ganz gut. Die Chemie zwischen Will Smith und Margot Robbie fand ich ganz erfrischend.

          1
          • 8
            emmaranza 28.02.2017, 22:54 Geändert 01.03.2017, 00:08

            "Focus" ist eine wirkliche Überraschung, wenn man nichts erwartet.
            Will Smith überzeugt mit einer typischen "Will-Smith-Blockbuster-Performance", die aber nicht so abgedreht ist, wie in vorherigen Werken à la "Men in Black" oder "Bad Boys".
            Margot Robbie liefert eine solide Schauspielleistung ab (so solide wie beim Rest des Casts), wobei sie in diesem Film eher als "Eye Candy" fungiert. Dies jedoch erledigt die Australierin perfekt und makellos ;)
            Zwar ist die Story an vielen Stellen ziemlich an den Haaren herbeigezogen und manche Handlungsstränge sind auch ziemlich (*pardon) bescheuert,...
            ...ABER der Film ist eben das was er seien will, nämlich ein einfaches Popcornkino das einfach sehr viel Spaß macht. An manchen Stellen einfach das Hirn auf "Energie sparen" stellen und Spaß haben.

            • 5 .5

              "Focus" besticht zwar optisch mit einer großartigen Kamera, sowie mit stimmiger Belichtung und vor allem einer wunderschönen Margot Robbie, jedoch kann der Film ansonsten kaum begeistern. Es gibt die ein oder andere spannende Szene, gerade in der ersten Hälfte, doch danach geht es gewaltig bergab und der Film verliert seinen Fokus, sowie jede Art von Mehr- oder Unterhaltungswert. Langweilig per Definition. Schade eigentlich, da Robbie und Smith super spielen und miteinander funktionieren. Und die erste Hälfte hatte immerhin Potential.

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              • 4 .5

                muss man nicht gesehen haben. es gibt die eine oder andere gute, spannende charmante szene, aber im gesamtpaket doch enttäuschend.

                1
                • 5

                  Zuerst dauert der erste Part zu mit dem "großen Coup in kleinen Teilen" zu lange und dann kommt der zweite Teil mit einer sehr an den Haaren herbeigezogenen Story daher. Zwar füllten Will Smith und Margot Robbie ihre Rollen gut aus und auch die Nebenrollen funktionierten, doch leider konnte mich das Gesamtpaket so gar nicht überzeugen.
                  Fazit: Ein Heist-Streifen ohne genrespezifischen Mehrwert.

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                  • 3 .5

                    -Warnung vor Spoilerfragmenten !-
                    Zunächst hatte ich befürchtet das Focus zu "romantisch" wird , was aber von dem Plot gut Aufgefangen wird ! Zwischenzeitlich nimmt der Film auch Fahrt auf und enttäuscht nur durch unlogischen Dingen etwas . Gegen Ende kommt durch einen Twist zunächst das Gefühl auf das das Ganze echt Klug durchdacht war, und zerstört sich mit der unnötigen zweiten Wendung dann selbst . Ein Ende zum davonlaufen !

                    6
                    • 5 .5

                      Hähhmmm... ja - also diesen Film als "Remake" von "Der Clou" zu bezeichnen ist Schwachsinn. Manchmal blitzt zwar tatsächlich so etwas wie Raffinesse und Charme auf, jedoch nur so lange bis der Film dann wieder in´s nächste Logikloch fällt. Schade, da hätte man mehr rausholen können.

                      • 8 .5

                        Sehr gutes Remake vom "Der Clou" von 1973 und "Maverick – Den Colt am Gürtel, ein As im Ärmel".

                        • 4
                          999CINEASTOR666 01.10.2016, 00:56 Geändert 19.02.2017, 08:09

                          Focus / US/AR / 2015

                          >>> mit Vorsicht zu genießen /// enthält möglicherweise Spuren von leichten Spoilern <<<

                          In der ersten Hälfte, also bis nach dem Super-Bowl-Coup, finde ich dieses stylische Gaunerstück sehr rasant, charmant, witzig, spritzig, trick- und wendungsreich. Doch danach gibt es einen Bruch in der Story, inklusive Zeitsprung und dann lässt FOCUS gewaltig nach. Der Autorenn-Coup, der wichtigen zweiten Hälfte des Films, wird unspektakulär in Szene gesetzt und lässt deswegen Langeweile aufkommen. Außerdem wird die zweite Hälfte gefühlsduselig und unglaubwürdig. FOCUS wird dann erst wieder halbwegs interessant, als die verblüffende Wendung auf der Bildfläche erscheint, doch diese wird durch eine zweite Wendung komplett ruiniert. Das dämliche Ende setzt dem Ganzen dann die Krone auf. Nicky (WILL SMITH) und die bezaubernde Jess (MARGOT ROBBIE) harmonieren zwar blendend und spielen durchgängig fantastisch, doch können auch nichts mehr daran ändern. Für mich hat dieser Genre-Mix leider nicht funktioniert.

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                          • 5

                            Der Anfang gefiel mir noch relativ gut doch dann wurde es langweilig!

                            • 3

                              langweilig, seicht und belanglos

                              • Der Film ist kein Meisterwerk, aber ich liebe Filme mit Oceans-11-Mentalität und Margot Robbie ist einfach eine Traumfrau, deshalb hat er mir ganz gut gefallen ;)

                                • 6 .5

                                  Hab nur das Cover mit Will Smith und Margot Robbie gesehen und dachte mir, den guck ich mir irgendwann mal an, wusste sonst überhaupt gar nichts über den Film und wurde dementsprechend auch positiv überrascht.

                                  • 1

                                    Nach einer Stunde habe ich gelangweilt ausgemacht. Ich konnte irgendwie keine Handlung identifizieren, die mich gepackt oder interessiert hätte. Dier Superbowl Szene mit der 55 war hochgradiger Schwachsinn. Der Trailer hatte mehr Interesse geweckt als der Film dann Unterhaltung bieten konnte.

                                    • 6 .5

                                      Fing stark an, inkl tollem Twist beim Super Bowl. Danach verflacht der Film aber und wird immer unglaubwürdiger - Chance verpasst.
                                      Genereller Kritikpunkt: Hier Diebstahl-Kriminialität regelrecht glorifiziert

                                      • 4 .5

                                        EIn sehr langweiliger aber perfekt durchgestylter Film. Ein Trickbeterüger unterrichtet eine Trickbetrügerin und am Ende kommt es von einem Twist zum nächsten Twist. Ist leider sehr schnell durchschaut und auch nicht sonderlich klug gelöst. Aber, und dies ist die wichtigste Nachricht, es liegt diesmal nicht an Will Smith.

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                                        • 5

                                          Leider ist FOCUS nur ein recht gewöhnlicher Heist-Movie ohne besondere Note. Dem Film gelingt es nicht, die Diebe als „die Guten“ darzustellen. Sie bestehlen nicht in Robin-Hood-Manier nur die Reichen, sondern auch im wahrsten Sinne des Wortes den Mann von der Straße. Daher hat man auch nicht besonders viel Mitleid, wenn die Protagonisten leiden.

                                          • 6
                                            filmschauer 12.05.2016, 15:54 Geändert 12.05.2016, 16:07

                                            Nachdem es lange Zeit ziemlich ruhig um die Schauspielauftritte des einstigen Publikumsmagneten Will Smith geworden war, hat es durchaus Freude gemacht, ihn wieder einmal als gewohnten Hauptdarsteller in einem Film zu Gesicht zu bekommen. "Focus" hat nicht nur deshalb einen leichten Retro-Charakter. Immerhin geht es hier trotz des Internetzeitalters um die klassisch-analoge Trickbetrügerei. Die alte Schule sozusagen. Krumme Dinge und Diebstähle von fantasievoller Qualität sind auf der Tagesordnung, wobei sich nicht nur die Protagonisten gegenseitig ausspielen, sondern parallel dazu auch der Zuschauer hin und wieder auf die Probe gestellt wird. Auch das Kino selbst benutzt bekanntermaßen den einen oder anderen Trick (einige könnten das Wort Manipulation in den Raum werfen), um den Zuschauer hinter das Licht zu führen, ihn bewusst abzulenken, damit hintenrum das forcierte Ziel erreicht wird. Gut, dass wir nur am Ende (meist) nur die Höhe des Ticketpreises dafür zu zahlen haben. Manch anderer in diesem Film hat einen immens höheren Beitrag zu leisten. Mit welcher Nonchalance diese kriminellen Fähigkeiten vor meist schöner Kulisse dargestellt werden, ist die unterhaltsame Note dabei. Smith wirkt in gewohnter Form, auch Kollegin Margot Robbie spielt ihre Szenen erfreulich locker weg. Da ist es verschmerzbar, dass der Plot irgendwann die Grenze erreicht, was noch einigermaßen glaubwürdig erscheint. Zuvor ist es die wahnwitzig-groteske Wettszene mit B. D. Wong (Stichwort: Football-Stadion), die allein schon die Sichtung von "Focus" wert ist. Insgesamt mag diese illustre Betrugsgeschichte vom Regie-Doppelgespann Glenn Ficarra & John Requa zwar nicht der große Wurf sein, aber immerhin kurzweiliges Hollywoodkino in bewährter Form - und zur inhaltlichen Nachahmung selbstverständlich nicht empfohlen...

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                                            • 6 .5

                                              Meine Meinung zu "Focus" ist ziemlich zweigespalten, da ich den Film als Ganzes auch so empfand.
                                              Die erste Hälfte ist locker leichte Heist-Unterhaltung mit ein paar richtig guten Gags und rasanter Erzählweise. Die Einführung von Margot Robbie in die Welt der Trickbetrüger ist so richtig unterhaltsam und kurzweilig gestaltet. Vor allem der Auftritt von B.D. Wong ist dabei ein kleines Highlight.
                                              Die zweite Filmhälfte schlägt dann allerdings einen viel ernsteren Ton an und die Story wirkt einfach nicht mehr wie aus einem Guss. Trotz eines recht guten Twists bleibt der Film zum Ende hin so hinter seinen erzählerischen Möglichkeiten und schafft es selten, wirklich Spannung aufzubauen.
                                              Man hätte sich vielleicht entscheiden sollen, in welche Richtung der Film wirklich gehen soll. So bleibt "Focus" leider ein etwas unausgewogener Genre-Mix mit einem aber immerhin sehr sympathischen Hauptdarsteller-Duo.

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                                              • 6
                                                montana666 13.04.2016, 00:45 Geändert 13.04.2016, 00:48

                                                Haben wir nicht irgendwas für diese geile Blonde aus "The Wolf of Wall Street"? So oder so ähnlich könnte dieses Projekt zustande gekommen sein, eine stylische Gaunerkomödie mit (überwiegend) attraktiven Menschen an exklusiven Orten und einer erstaunlich präsenten Frauenrolle. Margot Robbie ist natürlich hübsch anzusehen, aber irgendwie habe ich schon Schwierigkeiten, der die Taschendiebin abzunehmen. Eigentlich erwartet man von dem Typ Frau, den sie hier spielt, eher, dass sie sich an irgendeinen reichen Typen hängt, aber das wäre dann ja der Film mit dem Wolf... Will Smith soll man natürlich auch irgendwie sympathisch finden, aber irgendwelche Hintergründe, die einem die Figuren und ihr Handeln näher bringen könnten, liefert Focus leider nicht. Hier wird geklaut der Kohle wegen, ist vielleicht ehrlich, aber da hält sich die Empathie des Zuschauers eben in Grenzen. Die größeren Opfer sind aber natürlich unsympathische Gestalten, da fällt es leichter, Partei für Smith und seine Kollegen zu ergreifen. Das ständige "Wer führt hier wen an der Nase rum?" hat seinen Reiz, richtig langweilig wird es zum Glück nicht, aber eben auch nie wirklich spannend. Ein Hauch von Ocean' Eleven, schön anzusehen, aber schnell wieder verflogen...

                                                • 5 .5

                                                  Für mich roch der Film von seiner Optik und Storyelementen verdammt nach Oceans Eleven, nur ohne die anderen 9.
                                                  Hochglanz Ästhetik gepart mit einigen netten Tricks, nur ohne das irgendwann mal der "A ha" Effekt sich einstellen wollte, mir fehlt hier das Gewisse...
                                                  Solide runtergespultes Gaunerstück mit bemühten Darstellern.

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                                                  • 7

                                                    Hmm ich kenne Will Smith eher von andren Genres.
                                                    Ich fand trotz allem den Film gut und sehenswert.
                                                    Die beste Szene war mit BD Wong wie ich finde..
                                                    Der Film hatte viele Momente, Humor und Gefühl und auch ein bissle Action, also von Allem war ein bissle dabei.

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