Fast & Furious 8 - Kritik

The Fate of the Furious / AT: Fast 8, Furious 8

US/CA/GB/FR/JP · 2017 · Laufzeit 136 Minuten · FSK 12 · Actionfilm, Thriller, Kriminalfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Ich kann gar nicht glauben, dass ich tatsächlich eine 7,5 vergebe. Trotz der extrem nervigen Letty und der dümmlichen Story. Dafür ist Statham wie immer ein Genuss, die Action top und die Unterhaltung gut. Mir war in keiner Sekunde langweilig. Ab und zu hat man mal eine nervige Stelle, aber das war in anderen Teilen schon mal schlimmer. Kein Meisterwerk, aber ein spaßiger Streifen ohne viel Niveau. Muss auch mal erlaubt sein.

    1
    • Was!? Das ist doch bestimmt ein Superheldenfilm. xD

      • 2 .5

        Actionfilme sind ja des öfteren etwas unlogisch und konfus. Dagegen ist erstmal nichts einzuwenden. Aber was hier von F. Gary Gray verzapft wurde, ist einfach nur hirnverbrannt. Aus einem fahrenden (rasenden) Auto springen und null Kratzer davontragen? Ehrlich jetzt? Ne sry, der Film hat mich eher aggressiv gemacht als sonderlich unterhalten.

        • 5
          gandalf6666 01.10.2017, 20:52 Geändert 02.10.2017, 18:56

          Ich lach mich gleich schlapp, die Kritiker geben für diesen absolut sinnfreien Film 6,2 Punkte???......Die Action mag ja ganz okey sein wenn man auf umherfliegende Autos steht, aber die Story selbst, mal ganz ehrlich....
          Ach so und der sogenannte 'Chip' welcher aus der U-Boot Steuerung gezogen wurde war in Wirklichkeit eine komplette Leiterplatte, wenigstens da sollte man doch in der realen Welt verbleiben :)

          1
          • 7

            komischerweise wieder ein teil der reihe, der mir gefällt. nimmt sich nicht ganz so ernst und nicht mehr ganz so viel geschwafel über familie wie im teil zuvor.

            • 7

              Fast & Furious 8 oder das Po-Loch des Teufels

              Als das Team rund um Dominic Toretto einen weiteren Auftrag für Mr. Nobody annimmt und eine leistungsstarke EMP-Waffe in Berlin sicherstellen soll, wendet sich Dom plötzlich gegen die Familie, stiehlt die Waffe und verschwindet von der Bildfläche. Niemand außer ihm weiß, was wirklich los ist, wird er doch von der Hackerin Cipher erpresst und dazu gezwungen, doch von nun an macht der Rest des Teams unerbittlich Jagd auf Dom.

              Die Fast & Furious-Reihe ist das momentan wohl erfolgreichste Action-Franchise überhaupt, welches von Kostverächtern auch heute noch nur zu gern gemieden wird, obwohl sich der inszenatorische Irrsinn seit Teil 5 jedes Mal aufs neue übertrifft und sich die Filme weg von ausuferndem Auto-Fetisch und langweiligen Straßenrennen hin zu überdreht comicartiger Action entwickelt haben. Auch ich selbst muss zugeben, erst seit besagtem fünften Teil aktiv Interesse an den Abenteuern rund um Dominic Toretto und seiner Familie zu haben, seit die Macher dahinter nahezu unermüdlich Film um Film den bekloppten Wahnsinn in immer größere Höhen schrauben. Immerzu denkt man, wie das alles denn noch getoppt werden soll und dann kommt der nächste Teil nur um doch wieder einen drauf zu setzen. Und auch der achte Streich – dieses Mal unter der Regie von F. Gary Gray – strebt mit jeder Pore nach infantilem Gigantismus und was hier an haarsträubender Action geradezu zelebriert wird, das muss man sehen, um es zu glauben: da regnen Autos dutzendfach von Dächern, da schlittern italienische Sportwagen über das sibirische Eis, da rast eine Abrissbirne über deutsche Straßen und kegelt den Weg frei, da liefert sich die Familie rund um Dom ein Wettrennen mit einem russischen Atom-U-Boot. Dass das alles einfach nur der total grenzdebile Schwachfug sein könnte, die Frage stellt sich dem offenen Betrachter allerdings gar nicht erst, denn Fast & Furious 8 verpackt all das mit einer solch großen Lust an eben jenem infantilen Gigantismus, dass man eigentlich nur noch Kopf schüttelnd da sitzen und die vollkommen abstrusen Einfälle bewundern kann. Auch der Cast scheint parallel zur Action immer gigantischere Ausmaße anzunehmen und erweitert den Kern der Familie Stück für Stück sogar um alte Feinde, wenn neue es erforderlich machen. Fast & Furious 8 ist nicht nur auf dem Papier ein vollkommen durchgeknalltes Stück filmischer Wahnsinn geworden und dreht buchstäblich schwer am Rad, er zelebriert diesen Zustand totalen Irrsinns regelrecht und definiert sich beinahe ausschließlich genau darüber. Bessere Action findet man zur Zeit sicherlich, größenwahnsinnigere wohl kaum. Das darf dann auch mal einfach nur Spaß machen. Letztlich bleiben bei mir zwei Fragen: wird der nächste Teil noch größere Dimensionen beackern und zitiert Regisseur F. Gary Gray in diesem Spektakel tatsächlich in einer Szene kurz Hard Boiled von John Woo oder ist das bloß Zufall?

              • 7 .5

                Für einen Männerabend mit Bier sehr unterhaltsam. Theron läuft auf Hochtouren und krault unseren Diesel als wäre er eine schnurrende Hauskatze. Das hat wirklich Spaß gemacht.
                Doch so einiges passt für mich nicht. Aber gut, was will ich beschweren; die hochgezogene Aufenbraue wird eh gleich wieder durch den nächsten Stunt weggepustet. Da ist ein 200 km/h schwimmendes U-Boot, der Phönix-aus-der-Asche-Diesel oder das 5000 PS-Gefährt doch auch schnell verziehen. Nur der miese Abgang von Elenor nehme ich dem Drehbuch wirklich übel. So ist die wunderbare Zweisamkeit zwischen Ich-will-auch-was-sagen-im-nächsten-Streifen-Rodriguez und dem Musterpapi ja gerettet.
                Alles in allem ein spektakulärer Film, der nur Spaß macht, wenn das Gehirn sich eine Pause gönnt.

                • 4 .5

                  Die Action ist ja durchaus rasant und unterhaltsam. Aber die Story und viele Szenen sind vollkommen unglaubwürdig. Nun hat man bei F&F nach einem gelungenen 1. Film und zunehmend schlechteren Fortsetzungen nicht unbedingt den Anspruch an Realismus, aber es gibt auch für Übertreibung eine Grenze. Es beginnt bereits am Anfang. Zwar ist die Idee mit dem Rennen auf Kuba zunächst gelungen, aber das Ende des Rennens ist dann nicht mehr übertrieben, sondern völlig irreal. Dwayne Johnson und Jason Statham sind durchaus unterhaltsam und werten den Film etwas auf. Vin Diesel ist eben Vin Diesel - nicht unbedingt ein brillanter Schauspieler, aber unverwechselbar. Ich sehe ihn durchaus gerne spielen.

                  Man hat nichts verpasst, wenn man den Film gesehen hat. Er ist nicht der Schlechteste der F&F Filme, aber großen Erinnerungswert hat er sicher nicht. Einen gewissen Unterhaltungswert bietet er, mehr aber nicht.

                  • 6

                    Der Nummer Acht geht im Vergleich zu den letzten Teilen durch die zu vorhersehbare und gleichermaßen unglaubwürdige Geschichte viel verloren. Beim restlichen Spektakel sind inzwischen sämtliche Regeln und Gesetzmäßigkeiten vollständig außer Kraft, sodass der Realismus mal Pause machen darf. Die besten Momente entstehen durch das Zusammenspiel von The Rock und Jason Statham, die prächtig miteinander harmonieren. Ein angedachtes Spin-Off mit den beiden als zentrale Figuren ist da nur logisch und folgerichtig.

                    • ?

                      Was damals, 2001 als "The Fast and The Furious" an den Start ging, hat zwischenzeitlich einiges an Federn lassen müssen. Ursprünglich als Kanal für Freunde der Tuning-Szene gelauncht, erweitert sich das Spektrum der Adressaten in der achten Ausgabe gewaltig.

                      Hereinspaziert, der Zirkus der unbegrenzten Dummheiten verzeichnet noch vakante Plätze. Weltenretter und Last-Minute-Bombenstopper werden bevorzugt behandelt.

                      Sehenswerte Fahrzeuge gibt es dennoch zu bewundern, gefühlt als Nebensache und nicht wie gewohnt als Hauptdarsteller.

                      Fazit: Wenn man groben Unfug mit gealterten Testeroston-Rentnern in einen Topf wirft, dann darf man an die Qualität der Suppe keine allzugrossen Ansprüche stellen.

                      Einen Hauch der Vergangenheit ereilt dann doch den Zuschauer, wenn Dom in der letzten Sequenz auf Brian verweist, dann ist noch ein Tränchen drin. Die Trauer erweitert sich auf den Tod eines Schauspielers, der nicht zu den talentiertesten gehörte, aber eben in dieser Rolle an Glaubwürdigkeit nicht zu übertreffen war.

                      Aus Respekt wird eine Wertung unterlassen.

                      7
                      • 6 .5

                        Tja, was soll man da sagen? Jede Menge krach bumm bäng und töff töff gepaart mit unlogischen Szenen alle 5 Minuten.

                        Und so viel "Familie", wie hier mal wieder zelebriert wird, gibt es nicht mal in den Mafia Kreisen.

                        Auf positiver Seite gibt es einen fantastischen Statham, der mir mitsamt Baby-Sidekick extrem gut gefallen hat. Statham hat seit seinem Mitwirken eindeutig neuen Schwung in das Franchise gebracht.

                        Schaltet man das Hirn aus, bekommt man gewaltige Action gepaart mit tollen Bildern und Kampfszenen präsentiert.

                        Da ich mittlerweile weiß, dass ich bei den FF-Filmen keinen Tiefgang und keinen Anspruch zu erwarten habe, bewerte ich die Reihe nun auch so: daher kein kompletter Untergang. +1 Punkt für das Statham-Baby-Duo

                        • 1

                          Der erste Teil war eine Überraschung. Der zweite Teil als Fortsetzung eines B-Movies gar nicht mal so schlecht, der dritte war scheiße, der vierte war scheiße, der fünfte wurde besser, blieb aber schlecht und Teil 6 und 7 waren so doofe Unterhaltung auf so hohem Niveau, dass ich mich zum ersten Mal auf einen F&F freute.
                          Hätte ich mal nicht.
                          Weil hier ist alles so, wie die Kritiker der Reihe es schon immer schrieben.

                          2
                          • 7

                            ein Jungs-Film eben. Nicht Nachdenken, nur Schauen.
                            2, 3 gute Ideen, den Rest hat man schon mal gesehen, unterm Strich eigentlich ganz gut!

                            • 10

                              Natürlich schlägt bei jedem Franchise irgendwann die Stunde, an dem es sich die Frage gefallen lassen muss: Reicht es nicht langsam? Bei der Auto-Family von nebenan, die sich durch die Weltgeschichte ballert, fährt und dabei die coolsten Typen und Sprüche an Bord hat, kann es gerne noch ein wenig weitergehen. Seit Teil 5 erfolgte stets eine Steigerung - und tatsächlich: Im achten Streich fehlt nicht einmal Paul Walkers Charakter, weil der Film so sehr aufs Gaspedal drückt - in puncto Action aber besonders mit ordentlich Humor. Dass man die Charaktere allesamt lieb gewonnen hat, lässt über die mäßige Story hinwegsehen. Und so ganz realistisch war das Ganze ja noch nie. Aber fuck it, der Geruch nach Blei tut einfach wieder gut und auch Teil 8 ist ein sattes Action-Spektakel mit allem, was dazu gehört. Also ja: gerne noch mehr davon!

                              2
                              • 7 .5
                                chriswrede12 26.08.2017, 21:08 Geändert 26.08.2017, 21:09

                                Wie immer leichte Kost zum abschalten...echtes Popcorn-Kino vom allerfeinsten....man darf natürlich die meistens sehr überzogenen Actionsequenzen nicht zu ernst nehmen, sondern sollte eher nur die Bilder auf sich wirken lassen und die Sprüche und dann passt es......

                                1
                                • 2 .5
                                  Robocop39104 24.08.2017, 22:10 Geändert 24.08.2017, 22:11

                                  Gehört für mich, genauso wie die ersten vier Filme, zu den langweiligsten Teilen der Reihe. Es dauert wahrlich geschlagene 95 Minuten, bis die Action beginnt. Davor gibt leider es reichlich viel blabla, Dann lieber bei den Teilen 5-7 bleiben.

                                  1
                                  • 4

                                    Ist das euer ernst??
                                    Das wäre eine der ersten Fragen, die ich an die Macher dieses Films hätte.

                                    Andererseits, wenn man die Vorgänger kennt, kann man auch nichts anderes erwarten...dennoch war ein bisschen Hoffnung da, dass man einen guten Actionfilm geboten bekommt.

                                    Stattdessen werden hier Szenen geboten, die wirklich beleidigend für jedes halbwegs intelligente Wesen auf diesem Planeten sind, weil sie weit weg vom Logischen und Möglichen sind...und deswegen für den einen oder anderen Lacher und Schmunzler bei mir gesorgt haben.

                                    Ich würde auch diesen Streifen nicht als Actionfilm kategorisieren sondern eher als Fantasy-Komödie.

                                    Sorry, aber sogar Leute mit geringem Anspruch sollten hier einen Bogen um den Film machen.

                                    Keine Empfehlung.

                                    2
                                    • 5 .5
                                      DennyCrane 17.08.2017, 08:54 Geändert 17.08.2017, 08:55

                                      Als bekennender Hasser von allem jenseits Teil 1. kommt der Streifen TATSÄCHLICH (zumindest) besser weg als die letzten 6 Teile (und auch Paul Walker hätte hier wohl nichts mehr gerissen - R.i.P. man).

                                      Story: Abstrus motorisierte, kaum sprachbegabte, Adams Family mit manuellen K.I.T.T. Nachfolgern muss in 007 Manier die Welt (per KFZ!) retten im Twist mit menstruierendem Beelzebubb ^^

                                      Tatsächlich hat DIESER Teil mich 1-4 mal zum lächeln verleitet, was hauptsächlich Statham und the Rock geschuldet blieb. Die Autorennen/Autoszenen? So realistisch wie "Sharknado".

                                      Meine Empfehlung für Teil 9(!) [das muß man sich geben] - Zieht den Humor Faktor noch höher und dreht was in Richtung "Auf dem Highway ist die Hölle los" oder "Ein ausgekochtes Schlitzohr".

                                      Positiv: Teil 8 war zumindest besser als die Teile II. bis VII. [was jetzt wirklich weder schwer war, noch was heißen will aber immerhin ^^].

                                      2
                                      • 4

                                        Hm, mich würde ja mal interessieren ob sich alle Beteiligten an dem Film am Ende nochmal zusammen den Film angesehen haben und gesagt haben: "Ja, das ist ein Film für den ich ins Kino gehen würde"....

                                        3
                                        • 4 .5
                                          babblegum 16.08.2017, 02:33 Geändert 26.08.2017, 15:55

                                          Knapp besser als FF7, trotzdem eine Beleidigung für jedes intelligente Wesen auf diesem Planeten.
                                          Generell ist in FF alles möglich, je nachdem was der Story Writer sich gerade auf dem Klo ausgedacht hat und wie es ihm passt. In sich schlüssige oder logische Handlungen sind dabei völlig egal. Es kann jeder noch so unmögliche Weg gegangen werden, dementsprechend ist auch jede Entscheidung wertlos und damit irrelevant.
                                          Dazu gesellen sich Deluxe Dialoge wie:
                                          "Mein Getriebe war verklemmt"
                                          "Deine Eier waren verklemmt"
                                          Gut, manchmal musste ich sogar über die absurd dummen Dialoge schmunzeln.

                                          Und Toretto muss noch dümmer sein als gedacht, wenn er atomare Abschusscodes gegen zwei Menschenleben eintauschen will.
                                          Die CGI Kulissen sind auch teilweise für so einen Blockbuster echt schlecht. Seien es ferngesteuerte Autokolonnen, die bei Verfolgungsfahrten eine Viskosität wie Wasser aufweisen oder Schneelandschaften mit Studiobeleuchtung und Pappfelsen.
                                          Die Details zu unlogischen Stellen lasse ich lieber aus, sonst würde ich in einer Woche noch dransitzen.
                                          Über den Soundtrack...reden wir besser nicht.

                                          6
                                          • 5
                                            necrotorian 13.08.2017, 22:44 Geändert 13.08.2017, 22:45

                                            Bei den "Fast & Furious" Teilen weiß man mittlerweile was man erwarten darf. Keine komplexe Story dafür Nonstop Action, schnelle Autos und schöne Frauen.

                                            Genau das bietet auch der mittlerweile achte Teil des Franchises. Man hat hier sogar wieder versucht etwas emotionalen Tiefgang einzubinden, was aber misslungen ist meiner Meinung nach. Freunde des 0815 Humors werden auch wieder ihre Lachmuskeln beanspruchen dürfen. Die Effekte sind zwar gut, was mir daran aber was mir nicht gefällt, ist dass man sich von den physikalischen Gesetzen immer mehr distanziert. Natürlich darf ein Film auch mal etwas unrealistisch sein, aber ein gewisses Level an Glaubwürdigkeit sollte man schon noch beibehalten.

                                            "Fast & Furious 8 - The Fate of the Furious" bietet nonstop Action und ein audiovisuelles Feuerwerk. Fans der Reihe werden damit glücklich, denn man setzt hier wieder auf das Altbewährtes wie man die Reihe seit dem 4. Teil kennt. Mein Lieblingsteil ist immer noch der erste.

                                            2
                                            • 8

                                              Man merkt, dass mit F. Gary Gray ein Regisseur an Bord gekommen ist, der zwar auch was vom Actiongenre versteht, aber immer noch eine gute Story im Auge behält. Die Qualität der Story in einem F&F-Film ist zwar immer nebensächlich, aber dieses Mal gab es doch ein paar nette Überraschungen. Sehr unterhaltsam.

                                              • 8

                                                Ich habe den im Kino gesehen und es war keine Sekunde langweilig, ich habe sogar vergessen mein Popcorn zu essen.

                                                An sich ist der Film auf dem selben Level wie die Vorgänger, kein großes Meisterwerk aber gute Unterhaltung. Fast and the Furios hat sich sowieso in eine Richtung bewegt, in der man nichts großes erwartet außer: Action, coole Sprüche, leicht bekleidete Damen und Autos.

                                                Dennoch hat diese Geschichte schon den ein oder anderen Makel, denn (Spoiler) die Crew arbeitet später mit den Bösewichten, den Shaw Brüdern, zusammen. Ich meine, die haben eure Freunde umgebracht, und euch fast auch! Trotzdem sitzen die am Ende friedlich am Tisch und machen auf Familie. Hä? (Spoiler Ende)

                                                So gesehen macht der Film nichts anders als die Vorgänger.

                                                1
                                                • 5
                                                  lieber_tee 23.07.2017, 17:27 Geändert 23.07.2017, 18:24

                                                  Gockel-Kino.
                                                  Der achte Ausflug in die müffelnde Treibstoff-Welt aus Testosteron und Machismo ist ein aggressiv übertriebener Actioner, der jede Verhältnismäßigkeit verloren hat. Ein extrem aufgeblähtes Muskelpaket aus wilden Zooms, endlosen Wiederholungen von Auto-Crashs, quietschenden, qualmenden und brennenden Reifen, verpackt in mittelmäßigen digitalen Effekten. Ich habe bei der hundertsten Nennung des Wortes „Familie“ und den stumpfen Dialogen, die von Wegwerffiguren in Kamera gestammelt werden, nur noch mit den Augen gerollt. Mit fröhlicher Absurdität hopst der Streifen mühsam von einen Popcorn-Moment zum nächsten, ist dabei angenehm selbst-spöttisch, aber letztlich eine riesige Fläche aus inspirationslosen Monstruitäten, wo sich Fans des Franchise scheinbar heimisch fühlen. „F8“ bleibt das Produkt einer Filmwirtschaft wo (Auto-)Wirtschaft in Vordergrund steht und Film hinten ansteht. Da hilft auch nicht, dass Fr. Theron mit einem wachsfarbenden Gesicht als weiblicher James-Bond-Bösewicht ihre Rücksichtslosigkeit aus-prahlen darf. Der Film ist ein leerer, generischer Benzintank, eine Parodie seines früheren, lächerlichen Selbst. Runde für Runde wird dieser Fraß dem Publikum vorgeworfen. Es ist nur so, das nach dem achten BigMac, dem achten Dosenbier, der Konsum an Völlerei grenzt. Das ist beim Fressen noch irgendwie angenehm, macht mich aber danach träge und reumütig über den fetten Bauchansatz.
                                                  5 Maori-Kriegstänze.

                                                  21
                                                  • 8

                                                    Also echt mal.....ich bin ja seit dem 3. Teil dieser endlos wirkenden Filmfolter ein bekenneder Feind dieses Franchise. Hatte mich also drauf eingerichtet wieder mal mit hohlem Testosteron und PS Durchfall beworfen zu werden.

                                                    DOCH....SIEHE DA. Es gibt enscheinend doch noch einen Filmgott. Ich war schon fast entäuscht, dass mich dieser Film soo gut unterhalten hat. ;-) Auch dieses mal tropft es hier und da von doofen aufgepumten Sprüchen (gehört ja auch dazu). Aber es ist hier eigentlich nur einer, und somit der einzige Störfaktor des Films. THE ROCK. Der Rest der Truppe manövriert sich herrlich augenzwinkernd durch eine wirklich interesante und sehr unterrhaltsame Story. Selbst die sprechende Kartoffel (Vin Diesel) zeigt hier mal, dass er mehr als 3 Gesichtsausdrücke drauf hat. Aber der Hammer ist: Charlize Theron. So diabolisch, Kalt, fies..und kompromisslos wünsche ich mir eine Bösewichtin..(gibt es das Wort?). Das Drehbuch spielt ihr in die Hände. Die kleinen Monologe die sie absondern durfte haben zwar bestimmt den einen oder anderen PS Junkie überfordert, lassen aber ein klein wenig Qualitätssteigerung durchblicken. Dann kam noch der Kniff mit Bösewicht des letzten Teils.....selten habe ich bei einem reinen Actionfilm so eine schlüssige Charakterwandlung serviert bekommen. RESPEKT....und die Interaktion mit Little Brian....war dann noch das Sahnehäubchen.

                                                    Die Optik, der Sound, der Schnitt und die Action setzten zwar keine neuen Maßstäbe. Aber viel lauter und Actionreicher geht es ja auch kaum noch.

                                                    Ich bin kein Fan solcher No Brain Filme....Aber wenn man sie so gut verpackt bekommt.....gerne mehr davon.

                                                    1
                                                    ▲ Top