Er ist wieder da - Kritik

Er ist wieder da

DE · 2015 · Laufzeit 116 Minuten · FSK 12 · Komödie · Kinostart
Du
  • 7 .5

    Ein wiederauferstandener Hitler der als Metapher für eine ängstliche Gesellschaft dient, die den rechten Glauben wiedererlangt. Der Film schafft es die Sogwirkung der Menschen glaubhaft und gleichzeitig humorvoll darzustellen. Besonders Hitler's Medienauftitte regen zum nachdenken an. Manche stellen wirken jedoch etwas überzogen.

    • 0

      Grauenhaft!!!

      • 8

        Wow! Er Ist Wieder Da hat mich extrem mitgerissen. Der beste deutsche Film der letzten Jahre. Meisterhaftes Drehbuch mit sehr beeindruckender und zum Nachdenken bewegender Message. Das Ende ist eine Klasse für sich. Perfektion. Fantastischer Film. Ein Muss! 8/10

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        • 6

          Sicherlich recht kontrovers und eine nette Idee. Leider hapert es an der Umsetzung und vor allem Ende.
          Einmal gucken reicht, aus Deutschland hat man schon schlimmeres gesehen.

          • 7 .5

            Bei dieser Thematik fällt es wirklich schwer den Film als einen normalen Unterhaltungsfilm zu erfassen. Das wird auch dadurch erschwert das zahlreiche Dokusequenzen drin sind bei denen man nicht weiß ob der an der entsprechenden Stelle gefaket oder echt gefilmt wurde und zahlreiche Promis als sie selber auftreten. Letztlich kann man es aber teilen: es ist ein Unterhaltungsfilm, nicht mehr oder weniger, aber man muß mit sich selbst ins Gericht gehen wo man lachen kann und vor allem wo man die präsentierten Gedanken teilen kann oder sich sogar dabei ertappt das man sie teilt.  Das ist es was der Film für mich ist: eine Mediensatire die zeigt wie Hitler wohl in de heutigen Welt von den Medien aufgefasst würde - daraus entspringen zwangsläufi gauch ein paar lustige Momente, aber an den meisten Stellen bleibt einem das Lachen geradezu im Halse stecken. Handwerklich gibt's nichts zu meckern, auch darstellerisch ist die Nummer topp (wenngleich Christoph Maria HErbst eigentlich nur sein Stromberg-Image neu aufgreift). Ein "Muß" in dem Sinne ist der Film nicht, aber sehr wohl eine spannende Frage wie man selber drücber denkt.
             
            Fazit: Zwar lustig, aber an vielen Stellen erschreckend und hier und sogar "entlarvend"

            Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=sO2dKiZ0ApU

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            • 7

              Mit dem Film kann man sich selbst testen, was der Hitler-Stoff mit einem macht.

              Die Szene, wo Hitler erklärt, wie er auf dem Volkskörper spielt und die Szene am Ende beeindrucken und wollen den Zuschauer in die Wirklichkeit zurückholen.

              • 8

                Zu Beginn noch lauwarm-witzig, entwickelt sich der Kinofilm nach ein paar Gastauftritten und Längen später zu einem provokanten Streifen, der Gesellschaft und Medien hinterfragt, entlarvt und ein zunehmend düster werdendes Komplex aus Realität, Illusion und Fiktion entwirft. Dann darf auch Oliver Masucci in einem Finale glänzen, dass den Zuschauer schockiert zurücklässt - nach mildem Start eine bitterböse Wendung.

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                • 2
                  loveissuicide 04.06.2017, 22:15 Geändert 04.06.2017, 22:45

                  Ich habe Auschwitz-Birkenau, Dachau und Mauthausen besucht. Ich kann über Hitler nicht lachen. Oder Mitleid empfinden.
                  Und als raffinierter Spiegel für die Gesellschaft ist der Film auch unnötig, da dieses Gedankengut mittlerweile salonfähig geworden ist. Da muss man nicht mehr Suggestivfragen stellen, um zu derartigen Antworten zu kommen.
                  Und ganz nebenbei fand ich die Interpunktionsfehler in den Inserts schon ziemlich unprofessionell

                  • 5 .5

                    Naja... Er ist wieder da kann man ausser ein paar recht guten trockenen Sprüchen getrost beiseitelassen.

                    • 2

                      In keinster Weise ist es passend oder lustig, für Hitler Mitleidsgefühle zu erregen; auch wenn diese anders gemeint sind.
                      Dazu gibt es grottenschlechte Schauspieler, wo sogar Christoph Maria Herbst weit hinter seinen Fähigkeiten bleibt. Diese pseudocoole Assistentin, gespielt von Franziska Wulf, ist peinlich und nervig.
                      Nur für die Idee und die ein oder andere ertragbare Szene gibts ein bisschen mehr als 0.

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                      • 5

                        „Ich bin kein Radikaler, aber ich werde mich immer auf die rechte Seite stellen. Immer!“

                        Alter Falter, also die Doku-Szenen sind schon echt starker Tobak! Wenngleich „Er ist wieder da“ zunächst reichlich schwer auf Betriebstemperatur kommt, wird es nach rund einer halben Stunde schließlich zunehmend provokativer. So etwas wie eine Geschichte, sucht man hier jedoch im Grunde vergebens. Also irgendwie fängt der Streifen mittendrin an und hört dann halt irgendwann auf. Na gut, kann man mal so machen. Die Sprüche schwanken dabei zwischen übel und derbe, wobei einem dabei nicht selten das Lachen bereits im Halse verstummt.

                        Etwas mehr Zynismus, Christoph Maria Herbst mit mehr Screentime und deftigen Stromberg-Anleihen und das Ganze mit einer halbwegs brauchbaren Geschichte garniert, dann hätte sich dieser Streifen zumindest bei mir als brauchbare Mediensatire durchgesetzt.

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                        • 6

                          Nein, nicht "das Buch war besser", sondern "der Film ist anders". Bei der Umsetzung vom dem Einen ins das Andere geht immer was verloren, aber wenn man es geschickt macht, gewinnt man auch etwas hinzu. Ob das hier so gelungen ist, das ist fraglich, stellenweise schon, insgesamt vielleicht weniger.

                          Nun, durch den Kakao gezogen oder bloß gelegt wird hier nicht der Schicklgruber selbst, sondern jene, die sogleich bereit sind, unter Ausklammerung von ethischen Prinzipien aus allem und jedem Geld zu machen und auch jene, die nur allzu leicht von Charismatikern, welcher Couleur auch immer, gefangen werden können. Und diese Offenlegung ist auch gut so, denn manch einer meint, man wäre ja alledem gegenüber immun, so man sich bloß gegen das offensichtliche Übel richten würde. Jene Verführer aber, die im Schafspelz oder unter anderer (politischer) Ausrichtung auftreten, erkennen sie oftmals nicht; hier sind sie mit Blindheit geschlagen. So ist man also auf der Seite der moralisch Guten, wenn man gegen Glatzen auftritt (als ob es eine große Kunst wäre und besonderen Mut erfordern würde, sich dort einzuhängen, wo ohnehin die Mainstreamposition kursiert), und zugleich jene geistigen Kinder der RAF-Terroristen, die z.B. "Deutschland verrecke" rufen, gewähren lässt. Zweierlei Maßstab wird hier angelegt, der Double Standard feiert fröhliche Urständ und die blinden moralischen Narzissten erkennen nicht, wie sehr sie in ihrer Verblendung einem andersgesichtigen Schicklgruber in neuem Kleide anheimgefallen sind.

                          Wahrlich mutig und couragiert ist nämlich jener, der sich gegen die verordnete Gesinnung richtet, sei es in der Politik, in der Wissenschaft oder in der Kunst. Nicht um des prinzipiellen Dagegenseins Willen, sondern weil die innere Stimme und das eigene Gewissen einen dazu beruft.

                          Film und Buch zeigen auf, wie das Mängelwesen Mensch nun mal so tickt. Und das gehört auch in mannigfacher Form immer wieder aufs Neue aufgezeigt und sei es in einer humorvoll-satirischen Form wie bei "Er ist wieder da".

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                          • Es gab 2 zuckende Lichtblitze in dieser Möchtegernkomödie, ansonsten war er belanglos, langweilig, unlustig, es gibt auch keinen roten Faden, geschweige denn eine wirkliche Handlung. Hitler kommt und Hitler geht, dazwischen bisschen Propaganda und das war´s. Zurück bleibt der erhobene Zeigefinger und eine Moralpredigt, nein danke, das hat mir nicht gefallen!

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                            • 7 .5

                              Tolle Satire mit viel schwarzem Humor, ein wenig "Borat"-Einschlag und einem grandiosen Oliver Masucci.
                              Ohne das Buch und das vielgelobte dazugehörige Hörbuch zu kennen, hat mich der Film wirklich sehr gut unterhalten. Die erste Hälfte fand ich aber etwas stärker und auch lustiger. Am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Macher ein wenig Angst vor der Konsequenz der Thematik hatten und unbedingt die Moralkeule schwenken mussten. Da geht dem ganzen etwas die Luft aus.
                              Trotzdem ein unterhaltsamer deutscher Film mit einer aktuellen, wichtigen Botschaft.

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                              • 3

                                [...] Kein stringenter roter Faden, keine komplexen Handlungsstränge, sondern 2 Stunden erzwungener Humor, bei dem man nicht so recht weiß, ob man über Hitlers fragwürdige Äußerungen lachen darf. [...]

                                • 6

                                  Satire mit fadem Beigeschmack und einer Warnung. Guter Film.

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                                  • 5 .5
                                    Hagen Hagen 25.02.2017, 09:26 Geändert 26.05.2017, 16:47

                                    hat schon ein paar witzige Momente "Entschuldigen Sie, wenn wir hier einfach so einmarschieren", aber größtenteils lässt er einen recht fassungslos zurück, ob der kruden Mischung aus Doku und Fiktion.

                                    • 3
                                      RockyRambo 22.02.2017, 01:11 Geändert 22.02.2017, 12:46

                                      Eine so geniale Buchvorlage wie Er ist wieder da so scheiße als Film umzusetzten muss man auch erst einmal schaffen. Das war für mich als Leser der das Buch gerade erst durch hat wirklich richtig schlimm was hier stellenweise geboten wurde. Dieser Film weicht leider (völlig unnötigerweise wie ich betonen möchte) viel zu stark von der Vorlage des erstkassigen Buches ab. Nebenfiguren wie Sawatzki oder Witzgür bzw. im Film als Witzigmann und der komplette Handlungsablauf werden stellenweise anders dargestellt als im Buch was viele Aspekte der Handlung völlig verzerrt wodurch Stellen die im Buch besonders gut waren im Film entweder völlig ungenügend verarbeitet wurden oder komplett rausgefallen sind. Gute Momente hat der Film wirklich nur in wenigen Momenten wenn er sich wirklich mal nur 1 zu 1 an die Vorlage hält und das ist viel zu selten der Fall.

                                      Auch wurde für den Film scheinbar wirklich alles getan den Hitler des Buches mit seinen dort teilweise herrlichem Gedankentum über bestimmte Situationen des heutigen Alltags (und seine Reaktionen darauf die einen dort zum schmunzeln brachten) für die Filmversion in eine völlige Witzfigur ohne jede Tiefe zu verwandeln was die im Buch als entlarvende Kritik an die Gesellschaft und Politik gedachten Elemente natürlich extrem entschärft.

                                      Das hinzuschustern von Szenen die im Roman so überhaupt nicht vorkamen besonders die Erschießung eines Hundes durch Hitler inklusive Spielerei mit dem Kadaver waren absolut unverschämt fast ebenso wie Darstellerleistung vieler der Nebendarsteller die scheinbar an der nächsten Tankstelle wahllos gecastet wurden.

                                      Oliver Masucci spielt als Hitler solide kann aber der Figur leider nicht so gerecht werden so wie es die Romanfigur des Hitler aus Er ist wieder da verdient hätte.

                                      Bewertung Buch 9/10
                                      Bewertung Film 3/10 (Absolute Enttäuschung auf ganzer Linie)

                                      Man was bin ich sauer nach dem Film. Was für eine verpasste Gelegenheit diesem Buch ein würdiges Filmisches Denkmal zu setzen.

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                                      • 7

                                        Er ist wieder da... Komödienhafte Romanverfilmung um den Führer. Was wäre, wenn Hitler wieder da wäre? Ziemlich interessante Thematik, die den Finger in die Wunde drückt und zum Nachdenken und Diskutieren anregt. In der Umsetzung leider etwas flach und albern (deppen Humor) aber sonst ziemlich unterhaltsam. Das Hörbuch hatte mir etwas besser gefallen, Film kann man sich aber durchaus anschauen.

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                                        • 6

                                          Tendeziell etwas schlechter als das Hörbuch (gelesen von C.M. Herbst), welches mich zwar auch amüsiert hat, aber auch nur selten bis gar nicht richtig zum Lachen bringen konnte.
                                          Die Idee ist gut, die Umsetzung insgesamt auch, nur leider fehlt es an echten Höhenpunkten. (@Eisenxxl: Das mit den Youtube-"Stars" fand ich genauso albern, kann diesen ganzen Hype sowieso nicht nachvollziehen... aber anderes Thema.)
                                          Fazit: Kann man sich anschauen, ich persönlich würde letztlich das Hörbuch vorziehen.

                                          • 6

                                            Ich konnte nicht wirklich lachen aber ernst nehmen konnte ich Ihn auch nicht wirklich.
                                            Der Stil des Filmes war wieder typisch deutsch mit dem seit einigen jahren anscheinend in mode gekommenen gastauftritten unserer YouTube"Stars", die mir auch hier wieder voll auf den Piss gegangen sind...
                                            Die Idee hinter dem Film fand ich ganz nett aber an der Umsetzung hat es etwas gehapert... der Film eitert einfach irgendwie nur so dahin ohne groß Spannung aufkommen zu lassen.
                                            Das Ende fand ich dann doch noch ganz nett und hat eine nette Botschaft...Ja vielleicht sogar eine Warnung hinterlassen!
                                            Fazit: Habe mehr erwartet... einmal anschauen reicht vollkommen aus!

                                            • 6 .5

                                              erst sichtung war lustiger aber ich bleib auch bei 6.5 punkte...guter film!

                                              • 5 .5

                                                Mich konnte der Film als Ganzes vor allem aufgrund des gewählten Erzählstils mit seiner Mischung aus Straßeninterviews, realen Politikern und fiktionaler Geschichte nicht begeistern.

                                                • 7
                                                  konkalit 16.10.2016, 00:03 Geändert 16.10.2016, 00:05

                                                  Hat mich positiv überrascht. Hatte wieder so meine Bedenken über eine Komödie mit dieser Thematik, nicht weil ich sage "Über sowas macht man keine Witze, Veherrlichung etc. blabla aber weil Filme dieser Couleur gerade oft allzu drastisch in die Klischeekiste greife und die Botschaft mit dem Holzhammer einprügeln, ich kannte auch das Buch nicht was ich aber nachholen werde. Nö aber der Humor war gut, natürlich wurden wieder dennoch Klischees plattgewalzt (die stumpfen Nationalsozialisten und die treudoofen Bürger die sämtliche rassistischen und menschenfeindlichen Parolen runterbeten ohne sich dessen bewußt zu sein (keine Ahnung ob die für den Film so aufspielten oder wirklich befragt wurden auf der Straße) aber im allgemeinen ganz nett, gegen Ende sogar mit einer leicht bitteren und ernsten Note.

                                                  • 1

                                                    Das Buch ist um Längen besser. Ausserdem ist die Stimme grauenhaft...

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