Dirty Cops - War on Everyone - Kritik

War on Everyone

GB · 2016 · Laufzeit 98 Minuten · FSK 16 · Komödie · Kinostart
Du
  • 8

    Um der Filmlandschaft Hollywoods seinen Stempel aufrücken zu können muss man entweder sehr viel Geld, sehr viel Macht oder beides haben. Caleb Landry Jones hat stattdessen Talent und ein Gespür für interessante Rollen in interessanten Filmen. Trotz.....
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    • 5 .5

      Terry Monroe und Bob Bolaño sind korrupte Cops, die sich quer durch Albuquerque, New Mexico, saufen und koksen. Sie ziehen Kleinkriminelle ab, rauben, betrügen, bedrohen, erpressen und verprügeln Verdächtige wann immer es ihnen hilft und sie davon profitieren können. Kompliziert wird es erst, als sich an einem für sie etwas zu großen Coup versuchen und damit die Aufmerksamkeit des britischen Gangsters Lord James Mangan auf sich ziehen, welcher fortan gnadenlos gegen die beiden vorgeht.

      Die beiden Brüder Martin und John Michael McDonagh sind so etwas wie die Speerspitze des schwarzen Humors unter irischen Regisseuren. Während Martin mit Brügge sehen… und sterben? sein Debüt gab und dann mit 7 Psychos nach legte, da konnte auch sein Bruder John Michael mit The Guard und Calvary zwei Schwergewichte in puncto typisch britischem, tief schwarzem Humor für sich verzeichnen und liefert nun mit War on Everyone seinen dritten Film ohne dabei auch nur die geringsten Anzeichen erkennen zu lassen, mit seiner bisherigen Tradition zu brechen. So ist sein neuester Film dann auch vollkommen überdreht und geprägt von einem sehr gewöhnungsbedürftigen und eigenwilligen Humor, welcher sich überwiegend daraus speist, dass War on Everyone hemmungslos politisch unkorrekt daher kommt und nahezu alles und jeden zur Zielscheibe macht. Das ist grenzwertig, das kann man mögen, aber auch ablehnen. Wirklich zynisch ist der Film dann letztlich aber nicht, nimmt er sich doch über seine gesamte Laufzeit nicht wirklich ernst und auf einen sinnstiftenden Handlungsbogen, einen einheitlichen roten Faden, verzichtet McDonagh dann auch gleich völlig und legt die Erzählweise vielmehr episodenhaft an, beginnt irgendwo mittendrin im Geschehen und legt auffallend wenig Wert auf Struktur. Visuell ist War on Everyone durchaus hübsch anzusehen mit seinem sanften 70/80er Look. Dadurch, dass der Film zwar in der Gegenwart spielt, sämtliche Figuren aber gekleidet sind als wären sie direkt aus den 70/80ern entsprungen, und auch entsprechende Autos fahren, wirkt all das angenehm zeitlos und leicht entrückt. Überhaupt erinnert vieles oft an das Video zu dem Song Sabotage von den Beastie Boys, eine herrlich spaßige und wunderbar überspitzte Parodie der 70er/80er Copthriller. Was aber dort im kleinen Rahmen hervorragend funktioniert, nutzt sich hier schnell ab und langweilt irgendwann. Dann fällt auch schnell auf, dass die Figuren durch die Bank weg eindimensional sowie schrecklich klischeehaft gezeichnet sind, keinerlei Entwicklung durchmachen und gerade Monroe und Bolaño absolute Unsympathen sind. Natürlich soll das so sein, aber ohne einen entsprechenden Gegenpart oder zumindest eine wie auch immer geartete Form der erkennbaren Weiterentwicklung wird auch das schnell langweilig.

      War on Everyone ist letztlich einfach vollkommen überdreht, hetzt ohne ersichtlichen roten Faden in der Story von Szene zu Szene und ballert dem Zuschauer seine popkulturellen Anspielungen und Referenzen im Minutentakt um die Ohren. Der Humor ist grenzwertig und politisch unkorrekt wo es nur passt. Einige Gags zünden und sind ziemlich gut (zum Beispiel die Diskussion über Rassismus innerhalb der Polizei zwischen den Protagonisten und ihrem Vorgesetzten), aber mindestens genauso viele enden als Rohrkrepierer oder sind hoffnungslos übertrieben. Dennoch hat War on Everyone durchaus seine Momente, einige Szenen, Sätze oder Dialoge sitzen wie die Faust aufs Auge und gerade Michael Peña und Alexander Skarsgård haben sichtlich Spaß daran, einfach mal so richtig die Sau rauszulassen. Alles in allem sicherlich kein Vergleich zu den bisherigen Filmen von John Michael McDonagh und vielleicht auch so etwas wie ein bisheriger Tiefpunkt in seinem Schaffen, aber zumindest kurzweilig genug, um War on Everyone mal zu schauen. Auch, wenn der Film danach schnell wieder vergessen sein dürfte.

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      • 6
        dbeutner 09.08.2017, 11:37 Geändert 11.08.2017, 17:37

        Ja was war das denn? Sollte das Trash sein? Also wenn nicht, müsste man mit den Punkten nochmal runtergehen, aber ich habe den Streifen nicht eine Sekunden im Ansatz ernst nehmen können, insofern gehe ich davon aus, dass die objektiv fehlende Qualität des Drehbuchs so gewollt war...!?

        Zu John Michael McDonagh ("The Guard" - fand ich klasse; "Calvary" - fand ich eher massiv bescheiden) mag Trash eigentlich nicht passen, und auch die Besetzung ist ja nicht grottig. Zum Ende kommt in die Handlung tatsächlich noch eine Art tragische Note, was dem zu dem Rest des überdrehten Stoffs nicht passen will. Vielleicht gehe ich also viel zu naiv da dran und fand den Unsinn als solchen durchaus erträglich; er wäre es eigentlich nicht, wenn "Unsinn" nicht das Ziel gewesen sein sollte.

        Das Ding als "schwarze Komödie" zu verkaufen geht schon etwas weit, denn der Humor ist doch eher flach als ernsthaft schwarz. Wenn man sich den Film anschaut (das ist aber eher überflüssig), auf jeden Fall die Erwartungshaltung gaaanz nach unten legen, dann kann sich das noch als kleiner Spaß entpuppen.

        2
        • 4 .5

          Ein Hochglanzprodukt offenen Auges gegen die Wand gefahren....

          Hatte mich auf eine "schwarzen Komödie" gefreut, bekam die aber leider nicht.

          4,5/10

          • 4 .5

            Boah... warum les ich nie die Kritiken hier, bevor ich mir einen Film anschaue. Soviel wertvolle Lebenszeit könnte ich besser nutzen. Ich wollte den Film mögen aber die Reviews hier sprechen die Wahrheit. Langweillig, uninteressant, dämlich, kurz ein Ärgernis

            • 8

              Die Brüder McDonagh haben seit jeher ein geschicktes Händchen was den Umgang mit interessanten Drehbüchern angeht. John Michael McDonagh und Martin McDonagh beweisen teilweise auch durch eigene Schreibfähigkeiten ihr Talent in Bezug auf scharfsinnige und nachdenkliche Stoffe.....
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              • 2
                Heckenritter 09.04.2017, 13:25 Geändert 09.04.2017, 14:56

                "Ohne gutes Drehbuch ist alles nur ein Haufen Scheiße"

                Ein Zitat der Selbstdemontage aus diesem.... Toilettentieftaucher.
                Schönes Beispiel für einen Film der mit seiner Peinlichkeit so
                selbstbewusst umgeht, dass er ohne das es wohl geplant gewesen
                ist, nur umso mehr seine Peinlichkeit zur Schau stellt.
                In einem Siebenmeilenschritt ist John Michael McDonagh nach
                "The Guard" und "Am Sonntag bist du tot" abgestürzt. Der Regisseur
                hat großartigstes Potential gezeigt und scheint seine Munition
                mitsamt der allerletzten Kugel verschossen zu haben.
                Ein einmaliger Ausnahmefall? Das wäre wünschenswert.
                Nichstdestotrotz sehr bedauerlich.

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                • 6

                  Böser Cop, böser Cop eben im Stil der 80er Jahre, wo ein Bulle einfach alles mit Gewalt löste. War schon ganz ok, den Film muss man sich bisschen schön trinken und genau dann passt er wieder ins Klischee ^^

                  • 4

                    Zeitverschwendung. Die Hauptfiguren fluchen sich bemüht Tarantino-mäßig durch den Film. Eine Story ist nicht vorhanden.

                    • 3 .5

                      Ein dummer Film, bissl Witz, bissl beschissene Handlung und einfach nur lahm der Film, baut keine Action auf und wirkt durchgehend fast langweilig, immer an der Grenze zum Einschlafen.

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                      • 7

                        Autorenfilmer John Michael McDonagh setzt die Geschichte eines ansich harten Cop-Thrillers als mit fies-absurden Humoreinschüben und schrägen Charakteren gespicktes Buddy-Movie um, das die beiden Hauptdarsteller überraschend leicht zu tragen wissen. Nicht ganz so gut wie seine Vorgänger "The Guard" und "Calvary", insgesamt aber sehenswert.

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                        • 5 .5

                          Das beste war meiner Meinung nach immer noch die Musik im Film, der Rest war ziemlich durchwachsen, mal witzig, dann auch teilweise wieder unter die Gürtellinie gehend und ab und an auch zu sehr übertrieben.
                          Insgesamt gesehen geht er aber für " Einmal schauen " in Ordnung, mehr aber dann auch nicht.

                          • 6 .5
                            Watchit 19.03.2017, 17:07 Geändert 19.03.2017, 17:09

                            Entgegen der allgemeinen Meinung sollten wir doch erstmal herrausfinden, was wir da geschaut haben.
                            War on everyone kommt daher mit zwei soziapatischen Antihelden, die ihr Dasein mit dem Verlangen in einer (Entschuldigung) beschi.... Welt zurechtzukomem, rechtfertigen. Der eine zynisch, immer bemüht einen halbwegs klugen, AkA witzigen Spruch auf die Reihe zu bringen, der andere sein Heil in hoffnungslosen Besäufnissen, bei denen man sich eigentlich die ganze Zeit fragt:" Wann fällt der endlich um?", buhlen hier nicht um Sympathie, sondern zeigen ihre Welt, wie sie sie verstehen. Ich habe mich die erste Hälfte gefragt, ob die Witze ernstzunehmen, also witzig sind, oder ob da etwas anderes dahinter steckt. Ich bin auf dem Standpunkt angelangt, das kein Witz als solcher verstanden werden sollte, sondern schonungslos die Realität von Aktion und Reaktion wiederspiegeln. Als solches kann ich mit dem Film gut zurechtkommen.
                            In welcher Welt leben die beiden? In der Welt von Verbrechern, die man ihrer Meinung nur kontrollieren kann, wenn man dieser Umgebung seinen Stempel aufsetzt. Das gelingt den ganzen Film hindurch. Auch die äußeren Einflüsse, als solches der Boss der beiden, der sich auch in selbiger Realität (Rassismus, Koruption, grenzüberschreitenden Handlungen seitens der Staatsgewalt) zurechtfindet, die Freundin des einen, die Frau des anderen und die Tragödie des Jungen sowie der resultierenden Tat seiner Mutter fordern Aktionen und keine stille Resignation durch tatenloses wegschauen. Auch wenn der Film nicht den erwarteten Tiefgang hat, den man sich wünscht, so ist er doch mehr als eine zum x-ten Mal hergestellte Lethal Weapon Story. Mir hat der Film, trotz des etwas zu kurz geratenem Showdowns am Ende, gefallen. Hier ist kein "Phoenix aus der Asche" Duo am Werk, sondern zwei Protagonisten, die vom ersten bis zur letzten Minute ihr Ding durchziehen. Ob das jetzt nah an der Realität ist? Wen interessiert das?
                            Am Ende sei gesagt, eine Komödie ist das nicht.

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                            • 3 .5
                              mad.failed 17.03.2017, 15:51 Geändert 17.03.2017, 20:12

                              In Dirty Cops begleiten wir die Beiden wahnsinnig dreckigen, zynisch-korrupten Bullen Terry, einen dauerbesoffenen, depressiven Schönlings-Stumpfkopf der alles zu Brei prügelt was er nicht versteht und Bob, den mexikanischen Familienvater der außer Sarkasmus und unsinniger Pseudo-Philosophie nichts großartig von sich geben kann
                              Gemeinsam bricht dieses Duo Infernale in eine schwachsinnig konstruierte Pseudo-Gangster-Story auf, trifft furchtbar lustige Informanten, ballert und säuft sich ironisch durch die Handlung, die natürlich noch eine super Love- und FamilyStory in petto hat, bis sie schließlich auf das wahrlich lächerlichste, charisma-losestes Obergangster-Duo treffen und Ihre "Mission" irgendwie zu Ende quälen.
                              Dirty Cops versucht so zynisch zu sein, dass es nur noch albern wirkt, vernachlässigt dabei absolut alles was einen Buddy-Cop Film oder ähnliches ausmacht, nimmt trotzdem jede Menge Klischees mit und entpuppt sich als absolut inhaltsloses, witzloses und naives Möchtegern-Rhetorik-Seminar in einer irischen Kneipe nachts um 2 am St. Patricks Day, in dem nur die Provokation im Vordergrund steht. Lediglich der Soundtrack mit dem Highlight "I fought the Law" von The Clash konnte mich halbwegs milde stimmen. Trotzdem ist jede nackte Kanone, jeder Lethal Weapon und jeder Beverly Hills Cop nicht nur lustiger und ideenreicher, sondern vor allem sympathischer.

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                              • 4 .5

                                witz und action war dann doch zu dürftig...schade

                                • 8

                                  Notiz an mich: 11.03.17/unterhaltsam; klassischer McDonagh-Stuff; intelligenterer Film als man denkt und als die meisten Kommentare hier vermuten lassen

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                                  • 2 .5

                                    Ganz schön peinlich...

                                    Wusste gar nicht, dass der von McDonagh ist.

                                    Dachte, irgendein Möchtegern-Fanboy frisch von der Filmschule hätte das fabriziert. Was ne seltsame Assoziation ist, da dieser Film nicht wirkt wie das Werk von jemandem der gelernt hat oder weiß, wie man einen Film macht.
                                    Mir fällt nicht eine Sache ein, die in diesem Film funktioniert hat. Bis auf ein paar Witze. So zwei oder drei.
                                    Der Rest ist einfach nur peinlich schlecht und dämlich.

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                                    • 5 .5
                                      Framolf 20.11.2016, 03:32 Geändert 20.11.2016, 03:33

                                      Was für eine Konstellation! Ein korrupter Lappen und ein dauerbetrunkener Alkoholiker jagen einen Junkie und eine Witzfigur. Der Humor ist eher unkonventionell. Ein Teil der Gags gelingt, der Rest geht grandios schief... "War on Everyone" fühlt sich mitunter an wie eine billige Persiflage auf "Nice Guys". Kein Film, der einem sonderlich lange im Gedächtnis bleiben wird. Aber unterhaltsam ist er dann doch einigermaßen.

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                                      • 5

                                        Aus meiner Sicht verläuft die Story von einer tiefschwarzen Komödie in den ersten Minuten, zu einer Art Drama, das jedoch nicht so richtig packen will. Roter Faden war jedenfalls zeitweise kaum zu erkennen und am Schluss war ich nur noch froh, als der Film endlich fertig war.

                                        • 6 .5

                                          Die Groteske von John McDonagh um zwei verlotterte Cops ist bisweilen vorsätzlich geschmacklos wie bei Tarantino und dann wieder beinah zart. [Jürg Zbinden]

                                          • 4
                                            MarcelN44 17.11.2016, 23:39 Geändert 17.11.2016, 23:41

                                            Diese "Dirty Cops" mit ihrem "War on everyone" sind stets bemüht, knackig witzig zu sein, doch John Michael McDonaghs ("Am Sonntag bist Du tot") Versuch, in seiner schwarzen Action-Crimödie aus "Starsky & Hutch" "Nice Guys" zu machen, scheitert grandios. In dieser Art Film erwarte ich keinen tieferen Sinn, doch sinnlos und -leer muss er auch nicht sein.

                                            Trotz hervorragender Arbeit von Michael Peña (Must-See: "End of Watch") und Alexander Skarsgård (noch im "Tarzan"-'Outfit') und einem zugegeben ungewöhnlich/guten Soundtrack ist dieser sich ziehende Neunzigminüter am Ende vor allem eins: egal.

                                            • 6 .5

                                              Dirty Cops - War On Everyone gibt in jeder Einstellung Vollgas, mit abgründig-schwarzem Humor und mit zynischen Gewaltexzessen. [Andreas Fischer]

                                              • 7

                                                Trotz seiner vorwiegend auf Gags ausgerichteten Dramaturgie ist Dirty Cops höchst gewalttätig und daher nicht unbedingt für Zartbesaitete geeignet. Wer außerdem darüber hinweg sieht, dass man bei diesem auf Provokation programmierten Irrsinn kaum etwas ernst nehmen kann, dürfte viel Spaß an der ironisch-postmodernen Genre-Spielerei haben. [Dirk Henninger]

                                                • 5 .5

                                                  [...]Körper, Psychologie und Handlung [des Films sind] lose stets um den nächsten Gag strukturiert. [Tim Slagman]

                                                  • 5
                                                    Moe Szyslak 08.11.2016, 23:06 Geändert 08.11.2016, 23:11

                                                    - Gesneakt -
                                                    War im Endeffekt leider nur okay, da hat die wirklich saukomische erste Viertelstunde mehr versprochen als der Film und sein Humor letztendlich halten konnten. Was sehr cool und sehr witzig funktioniert hat zu Beginn des Films hat sich ziemlich schnell abgenutzt, so dass die Witze/Sprüche den ganzen Film immer nur noch Hit&Miss waren. Einiges war definitiv gelungen und komisch, anderes jedoch müde und zum Teil auch üble Rohrkrepierer. Und diese Schwankungen haben nicht nur den Humor und die Sprüche betroffen sondern auch die skurrilen Situationen, die aberwitzige Story und die schrägen Charaktere. Was Letzteres angeht fand ich z.B. Alexander Skarsgard 's total verpeilten und abgefuckten Charakter zu Beginn noch sehr witzig anzuschauen, aber auch das hat sich dann so abgenutzt dass es mich leider mehr genervt als zum Lachen gebracht hat, je länger der Film vorangeschritten ist. Und das ist eigentlich das, was mich rückbetrachtend am meisten enttäuscht hat, denn auch wenn die Hälfte der Witze versandet ist so war es die coole Chemie zwischen Skarsgard und Pena, die einiges wieder herausgerissen hat... bis auch sie es irgendwann nicht mehr konnten. Großes Manko war für mich auch die krude zusammengeschusterte Story, die im Grund genommen nur aus zusammengewürfelten Episoden besteht, die man einzig wegen ihrer Skurrilität reingebracht hat, ohne dabei zu bedenken, dass auch das Gesamtbild etwas sein sollte, was irgendwie erbaulich ist. Somit aus meiner Sicht leider nur eine mittelmäßige Actionkomödie, die am Anfang sehr viel richtig gemacht hat, dann aber in jeder Hinsicht (Humor, Story, Charaktere) den Faden verloren hat. Nach 2 wirklich sehr gelungenen Filmen von McDonagh nun der erste, der ihm nicht sonderlich geglückt ist.

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