Die Schöne und das Biest - Kritik

Beauty and the Beast

US · 2017 · Laufzeit 129 Minuten · FSK 6 · Fantasyfilm, Drama, Abenteuerfilm, Musikfilm · Kinostart
Du
  • Daggiolone 16.10.2017, 09:47 Geändert 16.10.2017, 09:47

    Ich bin ja irgendwie selbst Schuld, wenn ich mir sowas ausleihe. Aber erwartet habe ich einen netten Märchenfilm mit opulenten Bildern und einer hübsch anzusehenden Emma Watson, bei dem ich einfach mal meinen Kopf abschalten kann und berieselt werde. Nach 5 Minuten fängt dann das erste aber weiss Gott nicht letzte Lied an, und mir wird bewusst, dass es sich hierbei um einen lupenreinen Kinderfilm handelt. Und Lieder in Filmen habe ich sogar schon als Kind nicht ausstehen können. Das Ergebnis war, dass ich nach 30 Minuten ausgeschaltet habe, weil mir meine Zeit dafür zu kostbar war.

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    • 7
      AvarTitan 15.10.2017, 17:58 Geändert 15.10.2017, 18:04

      Wäre sicherlich ne 10 geworden wenn dieser Film sich einfach direkt an den Zeichentrick gehalten hätte, dem war leider öfters nicht so.
      Dadurch verschenkte er viel Power .
      Wenigstens Musikalisch und auch die Transformation sind recht gut gelungen.
      An einigen Stellen zu viel Hollywood der neuen Zeit.
      Gesamt aber gut.....nur kein sehr gut.

      • 7
        hallidalli 03.10.2017, 16:49 Geändert 03.10.2017, 17:03

        Watson in einer wunderschönen Musical Verfilmung von Disney. Toll ausgestattet, wunderschöne Musik mal mehr/mal weniger bekannt wie auch die schwankende Qualität der CGI. Weis nicht wies im Original war aber das >kennenlern-dings< ging hier ja ziemlich rasch von statten... trotzdem sind schon ein paar Tränchen gekullert. ;- ))

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        • 7

          Ich bin gewohnheitsmäßig überhaupt kein Filmmusical-Fan. Aber hier wurde einer meiner Lieblingsfilme aus der Kindheit, gut in die Realität umgesetzt. Zwar blieben extravagante Leistungen von Emma Watson und Co aus, dennoch konnte mich der Cast alles in Allem zufriedenstellen.

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          • 7

            Habe mich dann auch mal an die Live-Action-Neuverfilmung gewagt und es nicht bereut.

            Schauspielerisch ist das alles in Ordnung, nicht herausragend aber auch nicht schlecht. So wie man es von einem Film erwarten können sollte. Die Besetzung finde ich mit Emma Watson als Belle nicht ganz soo gut getroffen, aber sie hat zweifellos Menschen ins Kino gespült. Dan Stevens als Prinz gefiel mir da besser. Die Figuren sind märchenhaft gestaltet,gehen aber charakterlich nicht sonderlich tief - in Zeichentrickfilmen fällt das nicht besonders auf, aber als Realfilm sollte man das ausgleichen, sonst wirken die Charaktere zu flach.

            Optisch hat die Disney-Company mal wieder alles gegeben, sowohl das winterliche Setting als auch das idyllische (von den Einwohnern mal abgesehen) Dorf vermitteln ein überwältigendes Gefühl von Märchenwelt, auch die computeranimierten verzauberten Bediensteten wurden hervorragend umgesetzt. Die Kamera leistet gute Arbeit, bspw. in den Szenen mit Außenansicht des Schlosses sowie der berühmten Tanzsequenz. Zwiegespalten hat mich die auditive Gestaltung - zwar sind die Lieder in gewohnt hoher Qualität, allerdings größtenteils miserabel synchronisiert; bei normalen Dialogen fällt das nicht so auf, erst beim Singsang.
            Die Atmosphäre ließ mir zu wünschen übrig. Weder kam eine beengende Atmosphäre auf, als Belle 'gefangen' war, noch zauberhafte, als die Liebe zu wirken begann. Lediglich die Anfangssequenz im Dorf und die bedrohliche beim wütenden Mob war gelungen.

            Ansonsten lässt sich nur sagen, als Remake macht der Film einen wirklich guten Job. Man hätte einiges besser machen können, aber grundsätzlich wurde hier gut gewerkelt. Wunderschöne Abendunterhaltung.

            Schauspiel ★★★★
            Besetzung ★★★
            Figuren ★★★

            Optik ★★★★★
            Effekte ★★★★★
            Setting ★★★★
            Kamera ★★★★
            Soundtrack/Tonkulisse ★★★
            Atmosphäre ★★★

            Idee ★★★
            Handlung/Umsetzung ★★★★
            Originalität ★
            Spannung ★★
            Anspruch ★★★
            Struktur★★★★
            Relevanz ★★★
            Unterhaltungswert ★★★★
            Authentizität ★★★★
            Kontext ★★★★
            Laufzeit ★★★★

            70/100.

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            • 8

              Eine sehr gute Umsetzung, sehr gute Effekte, nicht zu viel Liebes-Gesülze und viel Gesang, aber es ist eben ein Musical :)

              Emma Watson passt auch echt super rein in diese Rolle, auch wenn der Übergang zwischen Hass und Liebe etwas schnell war. Minuspunkte gibt es allerdings in die deutsche Synchronisation, die beim Gesang echt nervig war, da stellenweise echt miserabel angepasst.

              Auch wenn es nicht mein Genre ist, ich kenne das Original aus meiner Kindheit her und musste es daher sehen und war echt überrascht.

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              • 6

                Ich mag ja diese Singsang-Filme nicht, aber etwas nur deshalb zu verdammen wäre nicht nur unhöflich sondern sogar dumm.
                Also habe ich mir nach Lalaland auch diese glorifizierte Ertönung Hollywoods angetan.
                Nein "angetan" trifft es wohl nicht ganz, denn schlecht war das nicht.
                Genau wie bei Lalaland versuche ich und kann auch verstehen warum Hollywood und die Academy sich an nostaligischem Material erfreut. Immerhin tue ich das ja auch wenn ich an all diese Comicverfilmungen denke.

                Ich weiß das ist nicht vergleichbar, aber sind Musikfilme tatsächlich noch zeitgemäß?
                Nein sage ich. Denn die liebe heile Welt kann durch die mediale Aufklärung nur noch mit starken Einschränkungen transportiert werden.
                Junge Leute halten das für Mist und wenn man sie fragt bekommt man die Antwort: "du bist so oldscool".
                Was okay ist solage man diese Kritik annimmt.
                Leider tut das weder die Academy, noch Hollywood insgesamt.

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                • 2

                  Ich gebe zwei Punkte. Einen Punkt gibt es für die Bilder, einen für die Kostüme.

                  Das war es dann auch schon. Ich schaue mir den Film gerade 45min lang an und bin dermaßen abgenervt vom ständigen Gedudel im Hintergrund. Es gibt scheinbar keine einzige Minute ohne Filmmusik. Und damit nicht genug wird auch noch immer und immer wieder gesungen. Was für ein Abfuck. Typisch amerikanische Unkultur.

                  Wer auf sowas steht, sollte sich das anschauen. Mein Geschmack ist es nicht.

                  • 6

                    Dem Film fehlen irgendwie Gefühle und auch Herzblut. Emma Watson fand ich sehr gut besetzt, aber die Synchronisation ihres Gesangs war grauenhaft. Noch dazu fand ich das Ende ein wenig plump und auch die Art und Weiße, wie sich das Biest und Belle näher kommen war ohne Gefühle. Deshalb nur ein durchschnittlicher Film. ich muss allerdings sagen, dass mir Lumière und Tassilo sehr gefallen haben.

                    • 6 .5

                      Hatte mir von der Realverfilmung etwas mehr erhofft, aber irgendwie war ja klar dass man unterm Strich denselben Film bekommt. In dieser Verfilmung fehlt allerdings irgendwie das Herzblut was im Zeichentrickfilm steckte. Die erweiterten Szenen bremsen die Story eher aus und es wird zeitweise recht langatmig. Dennoch natürlich trotzdem eine ganz Gute Version von "Die Schöne und das Biest". Das Original in Zeichentrickform ziehe ich dann in Zukunft aber wieder vor.

                      • 9

                        Die Realverfilmung des Zeichentrick Films . Realverfilmung ? In manchen Szenen im Schloß dürfte Emma Watson das einzige sein das nicht am Computer entstanden ist . Am Anfang und am Ende und auch mal so zwischendurch gibt es dann auch einige Schauspieler zu sehen . Das was Disney unsda serviert ist einfach nur schön . Man kann das was Disney macht lieben oder nicht ,aber Sie wissen was Sie tun . Großartige Bilder und wunderschöne Songs . Und Emma Watson die über allem Strahlt wie ein Stern . Das ist kitschig und romantisch bis zum Anschlag aber genau das was man bestellt hat . Genau das was man wollte als man den Film gestartet hat . Einfach nur schön .

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                        • 7 .5

                          [...] "Die Schöne und das Biest" bietet eine zeitgemäße Auffrischung des beliebten Klassikers. Mehr Hintergrundgeschichten für die Figuren und einige neue Songs verlängern die Laufzeit und fügen Mehrwert hinzu. Prächtige Kulissen und gut aufgelegte Darsteller machen die Realverfilmung zu einer kurzweiligen, opulenten Angelegenheit, die zwar an die Magie des Originals nicht ganz herankommt, aber auf ihre eigene, charmante Art verzaubert.

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                          • 6 .5

                            Eins vorab: Der Zeichentrickfilm ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, hat mich seit meiner Kindheit jahrelang begleitet und mit ihm begann meine Liebe zu Filmen. Von daher war ich etwas skeptisch als ich hörte, dass man daraus jetzt einen Realfilm macht. Kann diese Adaption die Gefühle die ich beim schauen des Originals habe auch auslösen?
                            Die Antwort lautet, leider nein. Der Film konnte mich nicht mitreißen, begeistern und einfach nicht in seinen Bann ziehen. Aber damit hatte ich auch schon vorher gerechnet.
                            Trotzdem war er nicht schlecht. Ich erwähne erst mal die positiven Seiten:
                            Luke Evans war als Gaston genial, schön fies und arrogant.
                            Josh Gad war als Le Fou ebenso klasse, und die Tatsache, dass er hier ganz anders war, nämlich zwar auch tollpatschig, aber nicht so dämlich und deutlich netter, fand ich gut. Er und Evans waren wirklich das Highlight im Film.
                            Aber auch Dan Stevens gab ein gutes Biest ab.
                            Dann habe ich bei zwei Liedern Gänsehaut gekriegt: Zum einem bei "Gaston", weil das ohnehin mein Lieblingslied aus dem Original ist, und dann bei "Evermore", dem neuem Lied vom Biest.
                            Die anderen Lieder hatten von der Inszenierung her einfach nicht die Klasse des Originals. Und auch die neuen Lieder fand ich nicht so besonders.
                            Und nun kommen wir zu den negativen Aspekten:
                            Auch wenn es keine 1 zu 1 Kopie war wirkte vieles zu vertraut und besondere Momente wirkten hier nicht so richtig.
                            Z.B. fand ich die Beziehung zwischem Belle und dem Biest im Zeichentrickfilm viel glaubhafter. Hier wirkte sie zu sehr gezwungen und kam nicht richtig zur Geltung. Der Kampf zwischen Gaston und dem Biest hat mich hier überhaupt nicht gepackt, sondern wirkte nur so dahingeklatscht. Oder auch die Szene wenn das Biest Belle anbrüllt, weil sie in den Westflügel gegangen ist (wovor ich als Kind früher Angst hatte), ließ mich hier volkommen kalt. Es gibt noch genug andere Szenen die nicht so gut rüberkamen wie im Original, aber dann würde meine Kritik kein Ende nehmen.
                            Dann war das CGI, nicht besonders gut. Okay, das Biest ging noch in Ordnung, aber die Bediensteten wirkten total leblos und ohne Herz.
                            Kommen wir nun zu Emma Watson. Nun, ich war nie der große Fan von ihr und sie war auch nicht meine Wunschbesetzung für Belle, die ja meine totale Lieblingsdisney-Prinzessin ist. Emmy Rossum oder Samantha Barks hätte ich lieber in der Rolle gesehen. Gut, sie ist hübsch und alles, aber mir fehlte bei ihr einfach dieser anmutige Charme, den die Figur ausmachte. Irgendwie war sie mir nicht so sympathisch in der Rolle.
                            Fazit: Ein akzeptabler Versuch den Klassiker als Realfilm auf die Leinwand zu bringen, aber ich bleibe lieber beim Zeichentrickfilm.

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                            • 5 .5

                              langweilig, scheiß synchro, nerviger deutscher gesang, keine tiefe, keine neuen aspekte, auch das cgi wirkt irgendwie altertümlich. na, ich weiß nicht. vielleicht, wenn man kleine kinder hat?

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                              • 9
                                Laudania 07.07.2017, 00:01 Geändert 07.07.2017, 00:06

                                Endlich hab ich es mal geschafft. Und ich bin positiv überrascht. Überaus positiv.
                                Ich war ja von Anfang an total begeistert, als ich hörte, dass es eine Realverfilmung geben sollte und ich hatte recht gute Hoffnungen darauf, dass der Film mehr hergeben würde als das Disney-Original, dass mir mit den Jahren ein bisschen zu eingestaubt und kindlich wirkte, weshalb ich es irgendwie leider nicht mehr sehen konnte...
                                Das bunte, musicalhafte Design und Setting war perfekt und hat zum einen unterstrichen, dass man hier ein lupenreines Musical bekam. Zum anderen war es natürlich unglaublich nah am Zeichentrick dran. Und die Kostüme unterstrichen natürlich die Wir-tragen-alle-Hüllen-und-Schönheit-kommt-von-Innen-Thematik.
                                Perfekt gelöst.
                                Atmosphärisch hatte der Film einiges auf Lager. Darstellerisch sowieso. Da muss man eigentlich gar nicht drüber reden.
                                Was mich beeindruckt hat, war der doch recht unerwartete Tiefgang des Films. Die zusätzlichen Dinge, die in den Film integriert wurden, haben den Figuren viel mehr Charakter und Fassetten geliefert, als der Zeichentrick je liefern konnte. Besonders beim Biest war das der Fall. Man verstand plötzlich vollkommen, wieso Belle sich in dieses Wesen verlieben konnte.
                                Außerdem bin ich von den Witzen ziemlich beeindruckt, die wirklich witzig waren und die Charaktere einfach sympathisch machten. Das wirkte nicht stumpf, das wirkte genau richtig.
                                Einziges Manko ist Disneys groß angekündigte "Wir haben jetzt eine schwule Figur"-Möchtegernrevolution, die im Film einfach nicht stattgefunden hat, die dem Film aber irgendwie immer anhaften wird, was schade ist. Le Fou ist eigentlich nämlich eine recht liebenswerte Figur geworden. Hätten sie mal einfach die Klappe gehalten, statt Versprechen zu machen, die sie nicht halten konnte.
                                Ja, und ... die Songs. Ach verdammt, auch die waren stark.
                                Der ganze Film war stark. Ich weiß nicht, was ich daran aussetzen sollte. Das wäre gemein. Und ich will zu dem Film nicht gemein sein.
                                Schöne Unterhaltung mit viel Herz, genau das, was ich sehen wollte. :)

                                Ich hab den Film übrigens im Originalton gesehen.

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                                • 8 .5

                                  Meckern auf höchstem Niveau .. also mal ehrlich, die sogenannten "Kritiker" mit ihren 0-5 Sterne-Wertungen sind doch nur noch geil auf Likes :D sowas Unverständliches und typisch Deutsches ist echt nicht mehr lustig. Nur noch kritisieren und sich negativ über alles und jeden äußern.
                                  Da holt Disney eine phantastische, bildgewaltige Realverfilmung, mit grandiosen Effekten, tollen Schauspielern und der bekannten Story aus der Trickkiste und die Leute würdigen NICHTS. Stellt euch hinter die Kamera und macht es besser :D Ich glaube die Leute in Hollywood wissen schon genau, "was", "wie" und vor allem "warum" sie es so machen - und der Erfolg gibt ihnen recht. Wenn das nicht gut genug für mindestens 7 - 8 Sterne war, für welchen gehypten Rotz gebt ihr dann diese Punktzahl? Lächerlich! Aber gut, Kritik es erlaubt - doch bitte auch konstruktive. Gerne äußere ich mich auch noch ein mal detailliert zu meiner überaus "positiven" Kritik ;)

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                                  • 8

                                    Oha, das war ja viel besser, als ich erwartet hatte!
                                    Wenn man hört, dass aus einem der Lieblingszeichentrickfilme eine Realverfilmung gemacht werden soll, ist man als Fan ja erst einmal kritisch, aber ich muss sagen, dass mich der Film doch überzeugen konnte.
                                    Die Verknüpfung von alter Geschichte und neuen Szenen, welche die Story ergänzt und schlüssiger gemacht haben (soweit ich mich erinnere, wurde im Original nie erwähnt, was mit Belles Mutter geschehen ist), war wirklich gelungen.
                                    So gefiel es mir hier auch viel besser, wie der selbstverliebte Gaston um Belle buhlt, weil es einfach viel besser ausgearbeitet wurde.
                                    Die Kulisse (na klar, größtenteils CGI animiert, aber in einem Making of konnte man sehen, dass doch erstaunlich viel tatsächlich von den Kulissenbauern zusammen gezimmert wurde) ist einfach atemberaubend. Das Schloss und der dazugehörige Park - wow.
                                    Ich dachte zuerst, dass mir Figuren wie Lumière und Herr von Unruh als CGI Animation nicht gefallen würden, doch gerade zweiter war irgendwie unheimlich süß.
                                    Belles Daddy haben sie allerdings etwas abgeschwächt. War der nicht Erfinder und alle fanden ihn im Dorf seltsam? Bisschen glattgebügelt jetzt.
                                    Emma Watson ist nach wie vor nicht meine Idealbesetzung für den Film und Dan Stevens...na ja, eigentlich finde ich ihn ziemlich überzeugend (das war auch hier in dem Film okay) und heiß. Davon war aber auch nach seiner Verwandlung nichts zu sehen. Unglaublich, wie er mit dieser Billigperücke ausgesehen hat wie ein Heckenpenner.
                                    Die Songs haben mir übrigens sehr gut gefallen, auch wenn die neuen sich oft angehört haben wie Jahrmarkts- oder Karnevalsmusik. Mein Freund saß hingegend bei jedem Lied augenrollend da - scheint also Geschmackssache zu sein :D
                                    Was mir gar nicht gefallen hat, war die "Sei hier Gast"-Szene. Das Lied ist natürlich saucool, aber diese Szene war eine einzige Farbexplosion. Man kam gar nicht hinterher mit Gucken und konnte unmöglich alles aufnehmen. Hier wäre etwas weniger deutlich mehr gewesen.
                                    Im Fazit aber ein beeindruckender, sehr hochwertiger Film mit tollen Darstellern, guter Animation und schöner Musik. Aus alt mach neu hat hier auf jeden Fall funktioniert.

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                                    • 1 .5

                                      (Vorsicht Spoiler)

                                      Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich zu diesem Film überhaupt eine Rezension verfassen soll.
                                      Der Grund dafür ist, dass ich nach dem Kinobesuch das Gefühl hatte den für mich schlechtesten Film der letzten fünf Jahre geguckt zu haben, jedoch nicht wirklich sagen konnte wieso.
                                      An sich bietet der Film ja alles, was das Zuschauer-Herz von heute gerne sehen will:
                                      Populäre Schauspieler, nette Effekte und eine gute altgewohnte Geschichte mit ein paar neuen Specials.
                                      Ich glaube in einem Satz könnte ich meine Kritik so beschreiben: Es war einfach viel zu viel und vieles viel zu schlecht.

                                      Der Film ist vollgestopft mit einer knatschig bunten Kulisse, altbekannten und neuen Liedern und neuen Story-Zusätzen.
                                      Dabei wird alles in einem Pott geworfen, ordentlich durchgeschüttelt und im Film hektisch präsentiert.
                                      In dem Film gab es für mich keinen einzigen Moment, wo ich mal die Handlung, die Lieder oder die Kulisse in Ruhe auf mich wirken lassen konnte. Es war einfach zu viel Input.

                                      So vollgestopft die Lieder auch mit viel buntem Bum-Bum sind, so lahmer ist der Gesang.
                                      Belles deutsche Gesangkunst war meines Erachtens einfach nur grauenvoll. (Kann sein, dass Watson da besser überzeugen kann, doch beziehe ich mich nun nun nmal auf die deutsche Fassung.)
                                      Selbst billigere Kinderfilm-Musical-Streifen wie "Die Schwanenprinzessin" haben tausendmal bessere Gesangskünste zum besten gegeben.
                                      Die anderen Synchronsprecher machen ihre Arbeit ganz nett, doch fehlt mir trotz der teils psychedelischen Szenerie der Schwung vom alten Film.

                                      Desweiteren kann in diesem Film einfach nichts wirklich überzeugen.:
                                      Emma Watson liefert eine solide schauspielerische Leistung ab, wie man es von ihr gewohnt ist, doch kann ich anders als beim Original einfach keine Sympathie zu ihr aufbauen.
                                      Luke Evans macht an sich nen netten Job, versagt jedoch gegen Ende einen wirklich bösartigen Gaston rüber zubringen, was aber auch am Drehbuch liegen könnte.
                                      Der Rest des Casts erbringt anständige Leistungen ohne nennenswerte Besonderheiten.

                                      Ein Hauptkritikpunkt ist für mich auch das Drehbuch. Der Film erzählt an sich die alte Story, jedoch mit ein paar dramaturgischen Änderungen und Zusätzen.
                                      Dies alles ist ja auch schön und gut, wenn es denn funktionieren würde. Aber es ist einfach zu viel und vor allem vieles unnötig.
                                      Der zusätzliche Handlungsstrang mit Belles Mutter trägt meiner Meinung nach nichts sinnvolles zur Hauptstory bei.
                                      Außerdem finde ich es komisch, dass der Film mehr Bezüge zur realen Welt nimmt (Pest und Paris).
                                      Geografie und Zeit waren meiner Meinung nach im alten Film nicht von Bedeutung und die Andeutungen auf ein französisches
                                      Dorf mehr Stilmittel als Information.
                                      Die neuen geografischen und zeitlichen Informationen nehmen der Szenerie das märchenhafte und man kommt nicht umhin sich Fragen zu stellen, welchen französischen König denn der Prinz bitteschön darstellen soll (Revolution lässt grüßen) und seit wann Schwarze und Weiße zu dieser Zeit gleichgestellt waren.

                                      Alles in allem wirkte der Film auf mich so, als ob er krampfhaft um jeden Preis versuchen wollte so schön, so neu und so modern wie nur irgendwie möglich zu sein. Das Resultat daraus ist ein Film, der zwar alles hat, aber nichts davon rüber bringen kann.

                                      2
                                      • 6

                                        Da wird der Prinz verflucht, weil er nur hübsche Menschen in sein Schloß läßt, und wie es Disney so haben will, erfährt er Rettung natürlich von einer Gutaussehenden. Naja, Disney halt.
                                        Die Effekte sind aber ganz in Ordnung.

                                        • 7 .5

                                          Gefällt mir persönlich einen kleinen Tick besser als das Original. Um das aus dem Weg zu schaffen, natürlich sehen die CGI-Schlossbewohner kacke aus (und zeigen auch die Absurdität der Prämisse), das Biest finde ich noch in Ordnung, auch wenn Dan Stevens' Schauspieltalent da etwas verschwendet ist. Emma Watson finde ich passt genau in diese Rolle und hat der Figur einen noch feministischeren Twist gegeben. Singen kann sie auch ganz hübsch und all die bekannten Songs kann man sich hier ganz gut anhören; die neue Version von dem Main Theme von John Legend und Ariana Grande gefällt mir ganz gut. Kulissen- und kostümtechnisch fand ich den Film ziemlich beeindruckend und auch die anderen Schauspieler und Sprecher waren ganz gut.
                                          Insgesamt ein meiner Meinung nach gelungenes Remake, das man zwar nicht unbedingt gebraucht hat, aber, wie ich finde, etwas kurzweiliger und ansprechender als das Original ist.

                                          • 7
                                            fr_sonderbar 15.06.2017, 15:56 Geändert 15.06.2017, 15:56

                                            ^^ bis auf das gesinge :D aber da das die meisten ja mögen seh ich da mal drüber hin weg. ich steh halt auf das biest und die sprechenden möbel :D

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                                            • 5

                                              Najaa als Disney Fan sollte man ihn sich schon anschauen aber umhauen wird er einen nicht. Emma Watson hat mich nicht wirklich überzeugt und die Lieder waren mir dann doch zu schrill.

                                              • 3

                                                Die Portierung vom Zeichentrick- zum Realfilm ist zweifellos gelungen, aber auch hier kann weder Emma Watson noch die teils grandiosen CGI über die schon im Original echt dünne Story hinwegtäuschen.

                                                Ohne die Gesangseinlagen wäre das Ding in ner Dreiviertelstunde ohne nennenswerte Verluste erzählt.

                                                Ganz nett, aber auch nicht mehr.

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                                                • 4

                                                  Stellenweise recht langatmig, aber die Umsetzung von Zeichentrick zu Realfilm gelungen.
                                                  Leider mochte ich den Zeichentrick schon nicht besonders, demnach hat der Film mich hier auch nicht überzeugt...

                                                  • 6 .5

                                                    Zur Grundgeschichte: Das hier ist nicht grad mein Lieblings-Disney-Zeichentrick gewesen. Um so weniger habe ich den Oscar für die Filmmusik verstanden, da fand ich zum Beispiel König der Löwen sehr viel besser.

                                                    Dennoch habe ich mich an die durchaus gelungene Realverfilmung gewagt und bei der Gelegenheit auch das Orginal erneut gesehen.

                                                    Wie das bei Neuauflagen - von sehr schlechten abgesehen - üblich ist gibt es Verbesserungen und verschlechterungen.

                                                    SPOILER:
                                                    besser finde ich zum Beispiel:

                                                    - Der Vater dringt nicht nur ein, sondern versucht, etwas zu stehlen
                                                    - Das "Komm ans licht" bei der ersten Begegnung ergibt mehr sinn, da an im Trick das Gesicht schon zuvor gut sieht.

                                                    schlecht finde ich zum Beispiel die Idee, das Schloss in eine Immer-Winter-Zone zu verlegen.

                                                    Entscheidend finde ich die Inszenierung der Figuren, besonders der verwunschenen Gegenstände. Im Realfilm sind die sehr langweilig und einfallslos - Eigentlich nur gesichter auf gegenständen. Im Zeichentrick drückt sich die Persönlichkeit viel stärker im Erscheinungsbild und Gestik aus. Auch das Biest wirkt buckelig ohne ausgeprägten aufrechten ganz authentischer auf mich.

                                                    Die Vorgeschichte als Mosaik gefällt mir auch besser als "normal" inszeniert und den "Adeligen Stil" in der Realfassung mit viel Puder und roten Wangen finde ich übertrieben.

                                                    Die Spielzeit wurde ohne mir erkennbaren Grund um gut eine halbe Stunde gestreckt, wobei auch die längere Realverfilmung keine starken Längen hat.

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