Die Lincoln Verschwörung - Kritik

The Conspirator

US · 2010 · Laufzeit 123 Minuten · FSK 12 · Kriminalfilm, Drama, Historienfilm · Kinostart
Du
  • 7 .5

    opulent, historisch, spannend - gut! leider nix zum nebenher gucken... deshalb werd ich ihn nochmal schauen, hab ihn ja auf dvd :-)

    1
    • 7

      Gleich zwei in einem: zum Einen ist dies ein klassischer Gerichtsfilm in dem eine eigentlich unschuldige, aber doch zwiespältige Gestalt vor Gericht steht und ein gutmütiger, aber ratloser Verteidiger zunächst gezwungen, dann aber aus vollem Elan versucht die besagte Person zu retten. Hier fußt das nur alles auf der Wirklichkeit und wird somit zu einer filmischen Geschichtsstunde: der Mord an Abraham Lincoln und die Verschwörung die dahinter gesteckt hat – so wie das Vorgehen der Regierung. Praller Stoff also, von Robert Redford episch verfilmt. Das größte Lob gibt es dafür dass der Film trotz der Ausstattung wirklich niemals zu einem Kostümfilm wird sondern wirklich das Ambiente eines modernen Gerichtsfilms verströmt. Da mir die Umstände des originalen Prozesses nicht bekannt waren blieb für mich auch noch einiges an Spannung über, wie auch Mitgefühl. Darstellerisch ist das Ding ebenso erlesen wie in den tragischen Schlussminuten. Rund herum stimmiges Dramakino also, schmerzlich und bewegend sowie mitreißend und spannend. Die genaue historische Korrektheit kann ich bei allem allerdings nicht versprechen oder garantieren – halte aber das Gezeigte durchaus für glaubhaft!

      Fazit: bewegendes Gerichtsdrama mit Geschichtslektion inklusive – perfekt für den Unterricht!

      • 6 .5

        Durchaus spannender Historien Gerichtsfilm. Wer auf solche Filme steht sollte hier mal einen Blick riskieren.

        • 6

          Ich hätte gern mehr Vergnügen beim Anschauen empfunden.
          Die Ausgangslage war im Grunde bestens.
          Robert Redford als Regisseur, ein Gerichtsdrama, Historienfilm, Abraham Lincolns Ermordung und eine Ansammlung geschätzter Darsteller als Besetzung.

          Vermutlich gibt es Filme, deren Versuch der Geschichtstreue nach Hinten losgeht und ihnen letztlich mehr zum Nachteil gereicht.

          Die Handlung ist zu oft schleppend und der Film bleibt allen Darstellern zum Trotz leider recht behäbig und langweilig.
          Die Hoffnung, hier eine emotional packende Verfilmung a la 'Amistad' zu sehen oder wenigstens eine gefühlsmäßige Bindung zu Figuren wie in 'Amazing Grace' etablieren zu können, sie bleibt unerfüllt.

          Insgesamt kommt die Inszenierung kalt / unterkühlt daher in einem Haufen von Brauntönen, Beige und Grau.
          Die Entwicklung des Prozesses, Ermittlungen und Beteiligte vermitteln ein traurig-finsteres, von eiserner Bestrebung zur Gerechtigkeit, Strafe der Vverdächtigen /Beteiligten und Rächung Lincolns.

          5
          • 5
            WithOpenEyez 20.01.2017, 21:45 Geändert 29.10.2017, 01:20

            "One man did not orchestrate all this on his own."

            Präsident Lincoln wird ermordet, danach herrscht Ausnahmezustand. Die Täter sind großteils schnell gefasst, doch muss ihnen in einem Rechtsstaat ein fairer Prozess gewährleistet werden, egal ob man sie am liebsten gleich auf der Stelle exekutieren würde. Gott sei Dank gibt es immer wieder Individuen, die sich auf die Seite des gleichen Rechts für Alle, der Gerechtigkeit, der Menschlichkeit stellen. Und sich nicht einschüchtern lassen, weil wie hier die Mehrheit der Politiker das Urteil gerne in Rekordzeit durchwinken möchte, damit Lincoln gerächt ist und das Volk von Trauer zum Alltag übergehen kann - der altbekannte Sündenbock. "What difference does it make? Those generals have made up their minds."

            "Die Lincoln Verschwörung" ist ein wunderbar reißerischer Filmtitel, der am Ende nur wenig hält, was ich mir darunter versprach. Es ist eine einzige zweistündige Gerichtsverhandlung, mit einem zwar sympathischen James McAvoy und sicher auch fähigem Restcast, sonderlich gepackt hat mich das Gezeigte nicht. Leider wurde der Atmosphäre ein spürbarer Störfaktor durch die seltsame Farbgebung des Films gegeben, diese Lichtverhältnisse, das wirkte so künstlich auf mich. Normalerweise fällt mir das nicht negativ auf. Der Film kam bei mir nicht so richtig in Fahrt. Ich denke, ich bin auch kein großer Freund von Filmen, die weitgehend gleich bleibend dahinlaufen. Wo es nicht um die Charaktere geht, wo es um trockene Fakten geht, als um persönliche Konflikte und Emotionen. Sicher, in der letzten halben Stunde gab's noch mal ein paar kleinere dramatische Ansätze, aber das reicht nicht.

            • 7 .5

              Ein auf jeden Fall sehr unterhaltender, spannender Film über die Ermordung von Abraham Lincoln und die spätere Verurteilung einer angeblichen Mitverschwörerin. Auch wenn es mir jetzt immer schwer fällt Robin Wright als jemand anderen zu sehen als Claire Underwood und James McAvoy als jemand anderen als Professor X, finde ich, dass die beiden ihre Sache sehr gut machen in dem Film- James finde ich sowieso immer toll!
              Auch Evan Rachel Wood hat für mich noch herausgestochen.
              Für Historienfans kann ich den Film eigentlich nur empfehlen.

              • 8

                Nach der Ermordung Abraham Lincolns kämpft ein Anwalt um einen fairen Prozess für eine mutmaßliche Mitverschwörerin. Robert Redford erzählt den authentischen Fall historisch akkurat und mit Bezügen zu aktueller Politik. Stark gespieltes Kino mit Moral, aber ohne Brimborium. [Patrick Seyboth]

                • 7

                  [...] Während mir schon im Vorfeld bewusst war, dass sich Robert Redfords 'Die Lincoln Verschwörung' ziemlich eng an den historischen Fakten orientieren würde, handelte es sich schließlich um das erste Projekt der American Film Company, die sich eben die möglichst akkurate filmische Aufarbeitung geschichtlicher Episoden der amerikanischen Geschichte auf die Fahnen geschrieben hat, erwartete ich mir also einen womöglich teilweise durchaus mit Längen behafteten Gerichts-Thriller, der zu gleichen Teilen sicherlich Historien-Drama und Polit-Film sein würde und lag damit im Nachhinein auch in vielen Punkten richtig, wenngleich es sich tatsächlich überraschenderweise überhaupt nicht um einen Polit-Film handelt, da sich Redford einerseits die Schuldfrage offenlässt und keine klare Position bezieht, was die Rechtmäßigkeit der Hinrichtung von Mary Surratt anbelangt, wohl aber offene und berechtigte Kritik an der Art und Weise der Urteilsfindung und des Gerichtsverfahrens übt, wozu er sich im Film der Figur des verteidigenden Anwalts Frederick Aiken bedient, der von dem gewohnt großartig agierenden James McAvoy dargestellt wird, der meiner unmaßgeblichen Meinung nach auch wirklich in so ziemlich jeder Rolle zu überzeugen versteht. [...]

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                  • 9 .5

                    Robert Redford ist ein bemerkenswerter Film gelungen. Bereits der Ansatz, das ganze Verfahren aus der Perspektive des jungen Verteidigers Aiken (James McAvoy) zu zeigen, macht das ganze Unternehmen interessant. So ist es auch unwichtig den Mord und den Transport des Präsidenten zu zeigen. Im Mittelpunkt steht der Prozess gegen die bald gefassten Attentäter. Da das auch nicht viel Neues bietet, konzentriert sich die Handlung auf die Verteidigung von Mrs. Mary Surratt (Robin Wright), die sie beherbergt hat. Eigentlich ist aber ihr Sohn John (Johnny Simons) einer der Verschwörer.
                    Ein kleiner Schlenker als Vergleich zum Mord am Kennedy Mörder konnte sich Redford hier in der Parallelität nicht verkneifen. Und als Konzession an den Publikumsgeschmack hat Verteidiger Aiken noch eine Freundin. Somit wird der Erfolg des Prozesses auch ein Erfolg in der Liebe.
                    Entscheidend an diesem durchaus packenden Gerichtsthriller sind aber die Fragen, die aufgeworfen werden: Geht es hier um Gerechtigkeit oder um Rache? Soll die Bestrafung als Sippenhaftung verstanden werden und Mrs Surratt ebenfalls treffen? Darf ein Militärgericht überhaupt einen Zivilprozess führen? (‘Unter den Waffen schweigen die Gesetze‘) Offiziell befand man sich ja noch im Krieg. Dieser Grundsatz wurde später geändert. Das Komitee bestand nur aus Nordstaatlern. Und eigentlich stand das Urteil ja schon vor seiner Verkündung fest. Man kennt das mancherorts heute noch.
                    Mit der erschütternden Hinrichtung von Mary Surratt, wobei man dramaturgisch geschickt an der Spannungsschraube gedreht hat, ist Redford noch eine flammende Anklage gegen die Todesstrafe ganz allgemein gelungen. Ganz großes Kino!

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                    • 5

                      Also ich mag ja Gerichtsfilme, und dieser hat sogar noch einen geschichtlichen Hintergrund. Da sollte man doch meinen, dass das genau mein Ding sei! Tja, leider weit gefehlt oder zumindest weiter als nur haarscharf dran vorbei, denn "Die Lincoln Verschwörung" gestaltet sich doch recht zäh und leider auch ziemlich unspektakulär. Robert Redford mag für seinen unaufgeregten Erzählstil bekannt sein, was nun keineswegs abwertend zu verstehen sein soll, aber das ist dann doch eine Spur zu lahmarschig vorgetragen, angesichts der Möglichkeiten, die sich hier geboten hätten. Darüber hinaus lassen weder die Schlussplädoyers noch die oberflächlichen Charakterdarstellungen allzu große Gefühlsregungen beim Zuschauer aufkommen. Ein Film, den man sich durchaus mal ansehen kann, der aber im Grunde genommen ebenso verzichtbar ist.

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                      • 4

                        Robert Redford, als Schauspieler, hat mich schon so oft auf dem falschen Fuß erwischt.
                        Als Regisseur fallen mir jedoch auf Anhieb 2 richtig tolle Filme ein:
                        "Die Legende von Bagger Vance" und "Aus der Mitte entspringt ein Fluß".
                        Beides tolle Dramen.
                        Mit diesem Film konnte ich fast gar nichts anfangen.
                        Langeweile zieht sich endlos lang.
                        Hab umgerechnet 8 Versuche gebraucht, um den zu Ende zu schauen.
                        Immer und immer wieder hat mich das Murmelschlaftier geholt.
                        Man nimmt wieder eine Verschwörungstheorie und bastelt dann einen Film daraus.
                        Unzählige Male schon gesehen und irgendwann reicht es mir.
                        Schauplätze, Kostüme und die Schauspieler sind OK.
                        Geschichte ist zäh wie ein Kaugummi, der bereits seit Tagen am Schuh hängt.
                        Für mich einfach nur uninteressant und langweilig.
                        Vielleicht bin ich zu hart.
                        Vielleicht wurde ich auf dem falschen Fuß erwischt.
                        Ist mir aber egal, auf solche Filme habe ich definitiv kein Bock mehr.

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                        • 7 .5

                          Ich mag Courtroom Dramen und hier schafft es ein wie (fast) immer großartiger James McAvoy eine zähe Thematik auf seinen Schultern zu tragen und zu einem guten Film zu machen. Dieser Film steht und fällt mit McAvoys Performance und der Authentizität die vermittelt wird.

                          • 9 .5

                            Gerechtigkeit für alle... Unschuldig bis zum Beweis der Schuld... Hart erkämpfte Inhalte & Bestandteile von modernen Demokratien und deren Justiz, die manchmal nur schwer auszuhalten sind! Sicherlich ertappt sich jeder mal dabei, Rache & Bestrafung einzelner über die allgemein gültigen Rechte eines jeden Individuums zu stellen. Es ist eine permanente Auseinandersetzung des Bauches mit dem Kopf und wir können stolz darauf sein, daß wir sie immer wieder führen müssen und dürfen. Denn leider ist es nicht allgemein gültig für alle Menschen und Staaaten auf dieser Welt, daß Schuld erst nachgewiesen werden muß und die Bestrafung doch menschlicher erscheinen kann als die Tat. All diese Überlegungen hat dieser Film bei mir erzeugt! Ein wichtiger und spannender Film! Und immer wieder brandaktuell....

                            • Was hier schon oft und oft geschrieben wurde von wegen Bürgerrechte, Bezug zur aktuellen Politik, etc. ist sicherlich alles richtig und wichtig. Sag ich gar nichts dagegen.
                              Was mich aber echt genervt hat, war diese penetrante Sepia-Weichzeichner-Optik. Man hatte ja dauernd Angst, jetzt kommen gleich die Großmütter der zärtlichen Cousinen um die Ecke.
                              Wichtigkeit und politische Denkanregung müssen ja nicht unbedingt in vorgestrigen Bildern daher kommen.
                              Daher: keine Wertung

                              • 7

                                Gelungenes und geschichtlich um Korrektheit bemühtes wenn auch etwas zähes Gleichnis zu den Farcen des Patriot Acts und Institutionen wie Guantanamo... Zur Ächtung völkisch gewünschter und von den Regierungsorganen organisierter Rache welches die Ideale und den Anspruch des Attentatsopfers auf Rechtsstaatlichkeit mit Füßen tritt / trat ...

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                                • 6

                                  Hier lieferte Robert Redford genau das ab, was ich erwartet hatte. Eine aktuelle Anklage an die immer noch praktizierte "Rechtsprechung" durch das amerikanische Justizsystem.

                                  Der Film ist durchweg spannend und grandios besetzt. James McAvoy darf hier mal wieder zeigen, das er zu einem der besten Schauspieler der neueren Generation gehört. Seine Mimik finde ich immer wieder genial. Robin Wright bringt den Part der stolzen Mary Surratt ebenfalls authentisch und sehr emotional rüber. Beim "Finale" war auf jeden Fall Gänsehaut angesagt.

                                  Fazit: Sehr gutes Geschichts-und Gerichtskino, lohnt sich auf jeden Fall.

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                                  • 8 .5

                                    Robert Redford benutzt die ikonische Figur Abraham Lincoln nur als Aufhänger für seine zwar etwas kleinere dafür aber genauso faszinierende Geschichte. Er bedient sich dessen Ermordung um ein packendes Stück Zeitgeschichte auf Zelluloid zu bannen.
                                    Im Mittelpunkt steht der überaus sympathische James McAvoy, der im Gerichtsverfahren gegen die Verschwörer Lincolns die Frau Mary Sutten verteidigt – angeklagt wegen Mithilfe an Lincolns Ermordung.
                                    Dabei versäumt Redford es nicht aus dem Gerichtsthriller einen Diskurs über die funktionierende Rechtsstaatlichkeit eines Staates anzuregen, wenn der Schuldspruch doch schon festgeschrieben steht. Ein Ergebnis, nur um schnell die Sache abzuschließen, auf Kosten der ach so heiligen Verfassung. Für Lincoln absolut unmöglich und dabei hochbrisant, dass seine Nachfolger und engsten Vertrauten sein Erbe kurz nach seinem Tod mit Füßen treten. Natürlich ist der Bezug auf die heutige Zeit vorhanden, in Zeiten des „War on Terror“ ist die Frage nach Menschenrechten im Hinblick auf mögliche terroristische Aktivitäten aktuell wie nie.
                                    Man könnte auch vereinfacht ausdrücken: Amerika kommt in „Die Lincoln Verschwörung“ ziemlich schlecht weg.
                                    Neben all den politischen Bezügen ist der Film aber auch ein astreines Drama, das gekonnt Spannung aufbaut. Sei es in den – leider etwas spärlich eingesetzten – Gerichtsszenen, oder auch außerhalb des Gerichtssaals. Einen großen Anteil daran haben die Schauspieler, wobei Robin Wright ihr Talent am eindrucksvollsten unter Beweis stellt. Sie spielt die gebrochene Robin Wright ergreifend, menschlich und sehr einfühlsam. Auch McAvoy macht sich in seiner Rolle als etwas unerfahrener Anwalt gut, wobei es schwer fällt in ihm einen Kriegshelden zu sehen. Kevin Kline und Danny Huston müssen ebenfalls erwähnt werden. Wunderbare Darstellung.
                                    Anlass zur Kritik findet sich nur in der etwas seltsamen Wahl der Farbfilter, die manch eine Figur mit eigenem Heiligenschein (überspitzt formuliert) herumlaufen lassen. Kostüme und Sets sind jedoch wie zu erwarten große Klasse.
                                    „Die Lincoln Verschwörung“ ist also zum einen ein packendes Gerichtsdrama mit überragenden Darstellern, als auch ein kleiner Diskurs darüber, was ein Staat in Krisenzeiten darf und was nicht.

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                                    • 3 .5

                                      Trotz riesigem Staraufgebot langweilt der Film. Leider.

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                                      • 5

                                        Solide Schauspielerische Darstellungen und tolles Kostümdesign reichen leider nicht, um die gähnend langweilige Story und Inszenierung auszugleichen. Sicher, der Film ist ein Appell für die juristischen Grundrechte und faires Strafrecht... aber fesseln konnte er leider nur die erste Viertelstunde!

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                                        • 9

                                          klasse film von anfang bis ende, wirklich super gelungen auch von den schauspielern her und der kulisse. der film regt zum nachdenken an ob wir nicht immer zu rasch mit dem urteil bei der hand sind. so habe ich es interpretiert für mich und ich muss sagen, da ist etwas dran.

                                          • 9

                                            Sehr gut umgesetzte Geschichte.
                                            Hervorragende Schauspieler hier passt die Mischung absolut.
                                            Zudem sieht man das heute wie auch Damals die USA in ihrem Rechtssystem nicht gerade "Recht" praktizieren. Was wohl meiner Interpretation nach einer der Kernaussagen des Films ist. In einem so modernen Land in denen noch teilweise die Todesstrafe und das auch Oft zu Unrecht verhängt wird.
                                            Könnte man Nahtlos in die Moderne umsetzen.
                                            Robert Redford toll Hinbekommen.
                                            Film absolut Top

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                                            • 7

                                              Gute schauspielerische Leistung an allen Fronten vor einem interessanten geschichtlichen Hintergrund. Durchaus sehenswert, wenn auch etwas zu sehr in die Länge gezogen.

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                                              • 8 .5

                                                Straighte Filmkunst, die schnörkellos zeigt, dass die Verfahrensweise "Guantánamo" in den USA alte Tradition hat.

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                                                • 6 .5

                                                  durchaus ansehnlicher film..regiearbeiten von redford fand ich immer gut. so auch hier

                                                  • 7

                                                    Schauspielerisch brilliantes Drama über die Gerichtsverhandlung der Verschwörer des Lincoln Attentats. Sicherlich hat der Film einige zähe Parts (wahrscheinlich gibt die Geschichte einfach generell nicht mehr her), trotzdem gefiel mir er mir als Gerichtsdrama recht gut da er einfach authentisch wirkt und auch die ganze Umsetzung durch Robert Redford gelungen ist. Wie schon oben erwähnt, schauspielerisch vorallem durch McAvoy und Robin Wright (Penn ^^) oberste Liga, außerdem mit Tom Wilkinson, Kevin Kline und Colm Meaney ein sehr netter Cast der Nebenrollen. :) Unterm Bruchstrich, trotz Punktabzug, sehenswert!

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