Die Goonies - Kritik

The Goonies

US · 1985 · Laufzeit 114 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm · Kinostart
Du
  • 7

    Ja ich kann es zugeben -Die Goonies- ist ein Film meiner Kindheit, als ich diesen Film das erste Mal sah, wollte ich mit meinen Kumpels damals auch unbedingt einen Piratenschatz finden.
    (Ich suche ihn heute noch...;-)

    Ein zeitloser fantasievoller Abenteuerfilm, der einfach alles hat, für beste kurzweilige Unterhaltung für die Kids oder die ganze Familie. Er schafft das alles ohne den CGI Wahnsinn von heute.

    Die Kinderstars von damals waren mir immer sympathisch und das sind sie größtenteils auch heute noch.

    Wer noch nicht ganz von dem CGI Wahnsinn der heutigen Zeit versaut ist, wird -Die Goonies- liebevolle Nostalgie mögen.

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    • 5 .5

      Uff.
      Klar, die Goonies mag man, hab den auch als Kind gesehen- aber habt ihr euch mal wirklich versucht diesen Film heutzutage anzugucken? Also mir fällt es schwer.

      Viel zu albern, viel zu kindisch, viel zu dämlich, es ist wie eine filmgewordene Gummibärenbande Folge. Also ich mag die Gummibären, aber als richtiger Film schon übel. Da fehlt echt nur, dass die Gangster so Sträflingskleidung und Augenbinden tragen mit nem Sack über der Schulter wo "$" drauf steht und auf herumliegende Harken treten. Die Kinder und die heile Welt/Abenteuerhandlung nerven auch.

      Wie gesagt: Mag man ja trotzdem irgendwie. Ist aber eher etwas für den Kindergeburtstag mit den Neffen... solange sie noch unter 9 Jahren sind. Wegen Nostalgie und für schönes 80er Flair gebe ich 5,5- aber an sich ist das zu hoch.

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      • 7 .5

        Wunderbarer Kinder-Abenteuerfilm mit spannender Story, überzeugenden Darstellern und toller Atmosphäre. Gerade in der zweiten Filmhälfte hat der Film eine unglaubliche Anziehungskraft.
        Natürlich wirken manche Gags und Dialoge heute etwas zu angestaubt und kindisch, aber der Film ist nicht umsonst Kult.
        Und dank Sloth gibt es sogar ein Crossover mit "The Hills have Eyes" XD

        6
        • 7 .5

          Ein kleiner Klassiker: diese von Steven Spielberg produzierte und von „Lethal Weapon“ Macher Richard Donner inszenierte Action-Komödie entpuppt sich nach einem zwar lustigem, aber etwas langsamem Start als eine Art Kinderversion von „Indiana Jones“ die rundherum Spaß macht. Allerdings schießt der Film in einem Punkt am Ziel vorbei: auch wenn sich das ganze als fröhliche Familienunterhaltung ausgibt dürfte es aufgrund der zahlreichen Gruseleffekte für kleinere Kinder zu hart sein. Ansonsten gibt’s eigentlich nichts zu meckern an diesem Nonstop-Actionspektakel mit Witz und Phantasie. Wenn man genau hinguckt erkennt man ein paar Dasrteller, z.B. den jungen Sean Astin alias Sam aus den „Herr der Ringe“ Filmen oder Joe Pantoliano aus „Matrix“ und „Bad Boys“. Eigentlich auch einer von den Filmen die jeder schon mal gesehen hat. Oder etwa nicht?Fazit: Kleiner Actionklassiker mit tollen Kinderdarstellern, viel Phantasie und Action Nonstop – ein Heidenspaß!

          Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=ei_fk4uEpRQ

          • 7 .5

            ....ich war um die 12 Jahre alt .... damals war´s toll... und sogar auch heute noch super.....

            • 6
              999CINEASTOR666 06.04.2017, 19:30 Geändert 19.07.2017, 05:08

              Die Goonies (OT: The Goonies) / US / 1985

              >>> mit Vorsicht zu genießen /// enthält möglicherweise Spuren von leichten Spoilern <<<

              Ich möchte im Vo­r­aus dahingehend informieren, dass ich DIE GOONIES zum ersten Mal im Jahre 2017 sah und dieser Film deswegen keinen nostalgischen Wert für mich besitzt.

              DIE GOONIES ist natürlich ein liebenswert naiver Kinder-Abenteuerfilm, der den charmanten Zeitgeist der Achtziger atmet. Ein Film in dem es um Freiheit, Freundschaft, Zusammenhalt und Abenteuerlust geht. Ein Film in dem sich Kinder noch für etwas interessieren, einfallsreich und fantasievoll sind. Ein Film in dem Kinder noch draußen spielen, die Umgebung erkunden, Fahrrad fahren, am See Baden gehen, Butzen bauen und nicht nur als Smombies durch die Straßen flanieren. Diese Dinge machen den Film aus und lassen die simple Handlung und ihre erzählerischen Mängel teils in den Hintergrund rücken. Die Kids sind soweit sympathisch, aber auch wahnsinnig nervig, insbesondere Chunk (JEFF COHEN) geht gehörig auf die Nüsse. Am witzigsten fand ich die Figur des Mouth (COREY FELDMAN), der als Dolmetscher für herzhafte Lacher sorgt. Doch die Bösewichte verhalten sich leider selten dämlich und stellen deswegen keinerlei Bedrohung dar. Heutzutage wirken viele Dinge in DIE GOONIES ziemlich angestaubt, aber die Effekte, Kulissen, Musik und vor allem Sloth (JOHN MATUSZAK) punkten positiv.

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              • 10

                Mein Herz ist voller Liebe

                Am Dienstag hab ich mir nun ja endlich Die Goonies aus dem Jahr 1985 angesehen. Viele Vorschusslorbeeren bekam der Film hier in der Gruppe, da scheinbar viele damit aufgewachsen sind. Ich bin Baujahr 1993, somit hatte ich gar nicht Möglichkeit, beim Kinorelease in vorderster Reihe zu sitzen. Zum Glück gibt es das Heimkino. So konnte ich nun endlich auch konsumieren.

                Und ich muss sagen, es wurde von euch nicht zu viel versprochen. Die Magie des von Steven Spielberg produzierten und geschrieben Films überwältigte mich von Sekunde 1. Vier "Außenseiter-Jungs" entdecken zufällig eine Schatzkarte und erleben das Abenteuer ihres Lebens. Mich eingeschlossen.
                Man spürten den unverwechselbaren Charme der 80er Jahre. Er war allgegenwärtig. Er legte sich wie ein Schleier auf das Geschehen und zog mich in seinen Bann.

                So banal die Story vielleicht klingen mag, so toll und gekonnt wurde sie in Szene gesetzt. Die Dialoge sind stimmig, nicht wie in heutigen, vielleicht vergleichbaren Streifen, wo alles so übertrieben auf die Pointe getrimmt wird. Es sind normale Gespräche und das ist mir wirklich besonders aufgefallen. Die Atmosphäre kann ich schwer beschrieben, 80er eben und großartig.

                Die Effekte und Kulissen sind alle handgemacht und selbstgebastelt, keine Spur von CGI. Ich liebe das, für mich entsteht da immer eine unverkennbare Nähe zum gesamten Werk. Weil es so unmittelbar und jetzt ist. Nichts wurde per VFX oder etc. nachträglich eingefügt.

                Die Jungs sind wahnsinnig sympathisch und mit allen konnte ich mich auf irgendeine Weise identifizieren, eine emotionale Bindung aufbauen. Für mich immer das wichtigste an einer guten Geschichte. Die Charaktere.
                Ihr seht ich bin bis ins Mark begeistert. Ich schwärme jetzt noch davon, zwei Tage danach. Das passiert mir nicht oft.

                Das einzige was mir nicht so gefallen hat, sind die Inszenierungen der Mädchen. Äußerst klischeehaft. Immerzu schreiend und ängstlich. Das wäre besser gegangen. Wobei es solche Mädchen und Jungs natürlich im realen Leben auch gibt. Mich hat es etwas genervt, euch auch?

                Und was hat es mit Sloth auf sich, wie kam es dazu, dass er diese Deformierungen und die geistige Behinderung hat?

                Und weil ja immer wieder auf die heutigen Trailer gebasht wird, dass diese ja zu viel verraten würden. Seit euch bitte mal den Trailer(https://www.youtube.com/watch?v=8gHBgo65Als) von damals zu den Goonies an, der verrät den ganzen Film. Bitte eine Meinung von euch dazu?

                Und als ich mir das Making of anschaute, war es sehr interessant zu wissen, das den Kindern das riesige Schiffe zum Schluss zum ersten mal gezeigt wurden. Das heißt bei der Szene im Film, sehen die Kinder das Segelschiff zum allerersten mal. Wirklich bemerkenswert. Etwas ähnliches habe ich von E.T. gehört, dort wurde dem Jungen auch nicht dir Wahrheit erzählt.

                Von mir gibt es klare 10 Punkte. Die Goonies hat sich direkt in die Riege meiner Lieblingsfilme katapultiert. Mein zukünftiges Kind kann auf etwas freuen. Mit dem werde ich ihn mir bestimmt anschauen.

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                • 6

                  Erstsichtung - vermutlich 20 Jahre zu spät aber ich wollte es halt mal hinter mich gebracht haben und schauen warum der so gut bewertet ist.
                  Sicherlich steht der Film für Alles was Viele von uns aus ihrer Kindheit noch kennen nichtsdestotrotz ist er heute doch schon reichlich angestaubt und zum Teil sehr "kindisch". Das ist nichts Negatives doch war es für mich mit meinen knapp 30 Jahren einfach nichts.

                  PS: Sloth ist der Hammer. Könnte ohne umkleiden sofort im nächsten Horrorfilm mitspielen. :D

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                  • 7 .5

                    Die Goonies sind Kult.
                    Kult wie Kevin Allein zu Haus, Kult wie Standy Be Me.
                    Unterhaltsames Kinderabenteuer in der guten alten Zeit, in der Jungs sich noch auf den freien Sommer, Baden im See und das Erkunden neuer Gebiete in der eigenen Heimat gefreut haben. Kids aus der US-Amerikanischen Vorort-Idylle zwischen Baseball und Mädchen, Rebellion und Freundschaft. Und auch bei den Goonies gibt es eine gehörige Position Humor.

                    Nur eins unterscheidet die Goonies für mich von den anderen: sie sind oft ziemlich nervig. Insbesondere der Dicke ging mir mächtig auf den Zeiger.

                    Einen großen Abbruch tut das der Geschichte aber nicht und man wird sich diesen Film auch in 10, 20 Jahren noch anschauen können wie heute. Vielleicht mit einem etwas breiteren Schmunzeln, aber auch mit einem weinenden Auge der Nostalgie.

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                    • 7

                      Indiana Jones für den Nachwuchs. "Die Goonies" wirkt mit seiner liebenswert naiven Art und der ziemlich weit hergeholten Geschichte tatsächlich wie ein Film, den sich Kinder ausgedacht haben. Chris Columbus und Steven Spielberg hatten schon immer ein Händchen wenn es darum geht, Kindern Dinge zu präsentieren, die sie auch wirklich sehen wollen. Allein die urst aufwendigen und hoffnungslos unrealistischen Fallen könnten genau so dem Hirn eines Zehnjähren entsprungen sein. Aus heutiger Sicht sind manche Dinge etwas antiquiert und ungelenk, die Zeit ist nicht spurlos an dem Streifen vorbei gegangen, er ist durch und durch ein Kind der 80er, doch seine Seele ist intakt. Es muss der Traum eines jeden Jungen sein: Eine Schatzsuche direkt vor der Haustür mit den Freunden, das lässt die Fantasie sprießen. Ein toller Cast wurde zusammengetrommelt, um das Projekt Wirklichkeit werden zu lassen. Besonders interessant ist Josh Brolin als Teenager. Er ist einer der Typen, von denen ich mir nicht vorstellen kann, dass die mal Kinder gewesen sein sollen. ;)
                      Mir fehlt ein wenig der Nostalgiebonus, weil ich den Film leider erst als Erwachsener zum ersten Mal gesehen habe. Deshalb bin ich auch nicht völlig hin und weg, doch er genießt seinen Kultstatus völlig zurecht. Im Übrigen glaube ich, dass so eine Geschichte heute gar nicht mehr erzählt werden könnte. Selbst wenn sich die Kids heutzutage aus dem Würgegriff ihrer Helikoptereltern befreien könnten, würden sie vermutlich dennoch nie in so einen unterirrdischen Bau gehen, dort unten hat das Smartphone schließlich keinen Empfang. ;)

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                      • 10

                        The Goonies and the Truffel Shuffel Chunk :)

                        wer The Goonies als Kind sehen konnte, in einer Zeit in der man noch Frei wahr, keine Maroden Äpfel in der Hand hat um mit Freunden zu reden. Wo Kinder noch draußen spielten und Buden und Abenteuer erlebt haben.

                        Der weiß was es heißt ein Goonie zu sein und der weiß was dieser Film vermittelt.

                        Ich wünschte dieser Film würde nie Enden, aber eines bleib ich dem Film treu.
                        Auch Erwachsene dürfen Kind sein ;)

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                        • 7

                          Funktioniert für mich auch ohne Nostalgiebonus noch ganz gut. Hätte ich den als Kind schon gekannt, wäre ich wohl riesen Fan geworden.

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                          • 3
                            Khazad-dum 18.09.2016, 02:36 Geändert 18.09.2016, 02:37

                            Hab diesen Film GOTT SEI DANK erst 2016 gesehen 1 mal und nie wieder ....
                            keine ahnung wie er so beliebt sein kann. Angefangen bei dem nervigsten Kind der Filmgeschichte, über die affigsten Bösewichte, bis hin zu dem größten braindead Scheiss der 80 er .... MEIDEN ! 3 Punkte für Sam.

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                            • 7 .5
                              Der Siegemund 10.09.2016, 08:31 Geändert 10.09.2016, 09:01

                              Als "Die Goonies" damals herauskamen war ich gerade 11 Jahre. Es war kurz bevor die Pubertät sämtliche kindliche Unschuld in mir wegfegte. So kann ich sagen, dass "Die Goonies" damals genau mein Lebensgefühl traf.

                              Das ist nun genau 30 Jahre her und seitdem habe ich es nicht mehr gesehen.

                              Nach "Stranger Things" glaubte ich, dass es notwendig wäre ein bisschen Nostalgie heraufzubeschwören, obwohl ich selbst mit der Zeit nichts mehr zu tun haben will und eher davonlaufe in Richtung Zukunft. Nostalgie empfinde ich als tendenziell gefährlich in einer Gesellschaft in der physisches wie psychisches Upgraden eine Voraussetzung ist um mithalten zu können. Ich habe keinen Drang in der Vergangenheit hängen zu bleiben, ich wollte in die Zukunft reisen. "Früher war alles besser" ist eine Wahrnehmungstäuschung, die darauf beruht, dass unserer Gehirn evolutionär bedingt ein Faulenzer ist und nur die guten Erinnerungen eine Rolle spielen.

                              Das Review nach 30 Jahren gestaltete sich ernüchternd, geradezu schockierend, denn einerseits fällt auf wie "Stranger Things" geschickt den Blick auf bestimmte Requisiten lenkt, denn die Ausstattung ist dort schon reduziert, im Gegensatz zum Wohnzimmer der Walshs, wo man die volle Breitseite "in your face" der echten 80er Kultur erfahren darf. Andererseits sind in "Stranger Things" jugendliche Sprache und das Schönheitsideal der Gesichter absolut an der Wirklichkeit der 80er Jahre vorbei. Das ist auch kein Wunder. Die jugendliche Sprache der 80er und auch das Verhalten war "affig" und wurde auch als "affig" abgefeiert. Dagegen wirken die Kinder in "Stranger Things" regelrecht seriös, während "Die Goonies" nicht nur ständig overacten sondern auch extrem gekünstelt und einfach nur nervig wirken. Es war damals auch "In" die Sprache möglichst stark zu verändern und Wörter neu zu erfinden, wesentlich stärker als heute. Die Reste der 80er Sprachverirrung sind "geil" (eigentlich "affengeil") und "cool". Sie werden zwar heute verwendet, doch für die Steigerung der Begeisterung findet man nun zahlreiche andere Wörter. Die 80er Jahre waren geradezu verrückt alles auf den Kopf zu stellen und in Frage zu stellen, denn in den vorangegangenen 70ern wurde der Wandel weg von der autoritären Gesellschaft maßgeblich vollzogen und die Ausdrucksform der Jugend war "alles ist erlaubt". Aber nicht alles was erlaubt ist, ist auch "extrem gediegen". "Gediegen" ein Wort von heute drückt es schon aus, die Jugend von heute ist nicht mehr so schnell "geflashed", so ist "cool" mehr eine Haltung als ein Wort für Begeisterung. Heute wird alles runter "gedisst", die Begeisterung ersetzt durch Herabwürdigung, dabei ist ein "sehr nice" wirklich als Anerkennung gemeint ("nett" war früher eigentlich der kleine Brunder von Scheiße, "nice" hat auch einen anderen Tonfall mit männlicher Kadenz), stattdessen erntet man heute eher eine abschätzige Kritik um dem Anderen den "Swag" abzujagen und den "Fame" zu versagen.

                              Wenn dir also ein Jugendlicher gelangweilt entgegnet "write a book" (80er "erzähl's der Parkuhr" *wtf), damit du bloß dein "Maul" hältst sag einfach angeberisch offensichtlich "das wird episch" und spring unbeeindruckt zu einem neuen Thema.

                              "Stranger Things" ist also nicht mehr als eine nostalgische Fiktion der 80er, welche mit der Zeit von damals aus gesamtheitlicher Sicht nichts mehr zu tun hat. Man würde es einfach nicht gut finden. Meine Kindheit war schön, aber "ich" will nicht mehr zurück. Wahrscheinlich gehöre ich damit zu einer Minderheit.

                              Trotzdem sind "Die Goonies" spannend inszeniert, was dann vom Overacting ablenkt, und haben optisch viel zu bieten. Keine der Effekte wirkt irgendwie lächerlich. Es würde mich mal interessieren wie 10-12 jährige darauf reagieren.

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                              • 7
                                Mein Senf 14.08.2016, 09:00 Geändert 14.08.2016, 09:01

                                Der Ton der "Goonies" erinnert eher an "Indiana Jones", als "Stand by me", der ja immer wieder als Vergleich herangezogen wird. An melancholischen Zwischentönen ist Richard Donner nie interessiert, entsprechende Einschübe, in denen die bevorstehende Trennung der Goonies thematisiert werden, wirken immer etwas aufgesetzt und kalkuliert. Genauso übrigens wie das Crossmarketing zu anderen Amblin-Produktionen, die Produkplatzierunegn und die Einbindung musikalischer 80er-Jahre-Ikonen.

                                Vielmehr gibt sich die Spielberg-Produktion kemmungslosen Eskapismus, Slapstick und kreischenden Chaos hin. Ein Kindergeburtstag, bei dem die Anwesenden auch schonmal wild und unorganisiert durcheinanderschreien. Die Story ähnelt einer 5-Freunde-Folge und wird praktisch durch eine Deus Ex Machina im Dauereinsatz vorangetrieben. Sie ist aber dermaßen fantasievoll, einfallsreich und archetypisch, dass deren erzählerische Mängel in den Hintergrund treten. So gibt es versteckte Höhlensysteme, trickreiche Fallen, böse Gangster, zahnspangengetränkte Küsse, hilfreiche Gadget und ganz wichtig ... den Wackelpuddingtanz.

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                                  ginge 05.06.2016, 08:48 Geändert 05.06.2016, 08:50

                                  Kultfilm der 80er Zeitlos !!!

                                  • 1 .5

                                    Manche Filme mag man Manche Filme nicht

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                                    • 8

                                      Ein absoluter Kultfilm !!!!
                                      Zurecht Kultstatus aufgrund der super Story und der herrausragenden Schauspieler.
                                      Kann man sich immer wieder anschaun.

                                      • 8

                                        Es ist wirklich ein toller Film.

                                        • 6 .5

                                          Der Film ist in meiner Jugend komplett an mir vorbei gegangen. Bis vor ein paar Jahren war er mir völlig unbekannt. Nur als ich hörte das "Die Goonies" fast wie ein Kultfilm verehrt werden und der Spielberg seine Finger mit im Spiel hatte wurde ich neugierig.
                                          Ja was soll ich sagen....hätte ich den Film schon damals gesehen wäre meine Bewertung bestimmt höher ausgefallen. So bleibt dieses Werk ein toller und aufregender Abenteuerfilm für die jüngeren Zuschauer. Einige Szenen waren dazu ziemlich turbulent und wirklich lustig. Nur in manchen Momenten war die wilde und aufgedrehte Meute ein wenig nervig.
                                          Fazit: Für Kids und Nostalgiker bestimmt immer noch ein großer Spaß.

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                                          • 10

                                            Die "Mutter" aller 80er Kult (Abenteuer) Filme... auch wenn das nach all den Jahren als Erwachsener Zuschauer etwas anders rüber kommt, ist der Film unbedingt sehenswert, unterhaltsam und lustig! Hauptdarsteller Sean Austin kennt man aus der "Herr der Ringe" Trilogie und dessen Film Bruder Josh Brolin war zuletzt in "Everest" zu sehen! 80ies Ikone Cyndi Lauper singt den Titel Song! Also: Wer den Film bisher noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nach holen

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                                            • 8

                                              Der Film ist gut...was mich nervt in solchen filmen, es hat immer einen kleinen Dicken doofen wie in unzähligen AMI filmen. Boring so was...

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                                                Andy Dufresne 17.12.2015, 22:36 Geändert 20.12.2015, 03:12

                                                Hach ja, die Gooniejungs.
                                                Wenn ich diesen Film vor 25 Jahren gesehen hätte, ich hätte mit meinen Freunden sicherlich wochen- und monatelang nichts anderes als eben "Goonies" gespielt.
                                                Denn das ist "The Goonies", durch und durch: Ein riesiger Abenteuerfilm für Kinder. Eigentlich mit totaler Betonung auf "Abenteuer", aber jetzt, mit Mitte Dreißig, muss ich doch deutlich die Betonung auf "Kinder" legen.
                                                Denn "The Goonies" ist wirklich U-12 Kino, eben durch und durch.
                                                Das ist kein Coming of Age wie in "Stand by me", oder eine sensible Annäherung an schwierige Themen wie Vaterverlust und Einsamkeit wie in "Der Sohn von Rambow".
                                                Steven Spielberg hat "The Goonies" wohl unter der Prämisse geschrieben:
                                                Wenn Kinder total im Spielen aufgehen, was wäre dann jeweils das "noch Tollere", was wäre das Coolste, das Bombastischste, das Grandioseste, was als nächstes passieren könnte?! Und genau das, passiert dann auch.
                                                So ist "The Gooinies" konzipiert.
                                                Der Film atmet den Hauch von überdrehtem Kindergeburtstag und der Gruppendynamik, die immer entsteht, wenn Kinder/Menschen ganz im Spielen aufgehen.
                                                Ganz wie Schiller einst formulierte:
                                                ""Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt."

                                                - "Der Tunnel ist unsere einzige Chance. Vorne werden wir nie rauskommen..."
                                                - "Mikey, was redest du da?"
                                                - "Hier fängt alles an..."

                                                Und das ist auch alles gut so! Das macht Spaß.
                                                Das ist schnell, das ist Slapstick, das ist Emotion, das ist Kindheit, das ist Abenteuer. Das sind "The Goonies"!
                                                Aber eben auch nicht mehr.
                                                Ich dachte der Film wäre übergreifender, breiter, voller.
                                                Aber das ist er nicht, denn er ist eben ganz und voll Kinderfilm.
                                                Und doch verkünden die Gooniejungs auch "höhere" Weisheiten, aber eben kindgerecht:

                                                "Versteht ihr das denn nicht? Wenn ihr das nächste Mal den Himmel über euch seht, wird es in einer anderen Stadt sein... wenn ihr das nächste Mal eine Arbeit schreibt, ist es vermutlich in einer anderen Schule. Unsere Eltern wollen immer nur das Beste für uns. Aber wie auch immer, sie müssen das tun, was für sie richtig ist, denn es ist ihre Zeit, ihre Zeit da oben. Aber hier unten ist es unsere. Hier unten läuft die Zeit nur für uns...
                                                Das alles ist in einer Sekunde vorbei, wenn wir in Troy"s Eimer nach oben fahren."

                                                Und wenn man "The Goonies" mit diesen Augen betrachtet, mit den Augen eines Kindes, das noch in einer leicht magischen Welt lebt, das noch an das schreckliche Monster unter dem Bett, den bösen Mann im Schrank glaubt, das noch pur, rein, aufrichtig spielen kann, ja dann ist "The Goonies" ganz großes, zeitloses Spektakel. Dann gibt es durchaus Unvergessliches zu bestaunen, wie etwa die Lebensbeichte des leicht adipösen Chunk, die in einer cineastischen Guerilla-Aktion gipfelt:

                                                "Und in der 6ten Klasse habe ich einen Berg falsche Kotze angerührt, bin ins Kino gegangen und habe es von oben über die Brüstung geschüttet, und dazu habe ich solche Geräusche gemacht: Würrrhhhhgggg, wwwöööüüürrrggh. Oh man, das war das schlimmste was ich je gemacht habe." (lacht und weint gleichzeitig)

                                                Ich weiß noch, wie wir uns als Kinder - rein mit dem Inhalt eines normalen Kinderzimmers - unsere eigene Abenteuerwelt gebaut haben. Aus Kissen, Stoffbezügen, Spielzeug etc. wurden Tunnel, Fallen, große Gefahren.
                                                Licht aus - und schon war man mitten in einer riesigen Höhle, in der alles passieren konnte.
                                                Dieses Gefühl, diese Gedanken weck(t)en "The Goonies" in mir und das hat mir enorm gefallen.

                                                Insgesamt also ein Film, an den man rangehen sollte, wie an den Besuch eines Vergnügungsparks mit einer größeren Anzahl wilder, abenteuerlustiger Kids: Am besten gleich selbst mit wild sein, selbst voll auf Abenteuer machen.
                                                Denn dann hat man am meisten Spaß.
                                                Erwachsen muss man jeden Tag sein, also darf man doch wohl auch mal für ein paar Stunden wieder Kind sein, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

                                                In diesem Sinne:
                                                - Ah, verdammt, Fallen!"
                                                - "Das sind doch bloß Kinderfallen. Was bist du so ängstlich?"
                                                - "Blöde Kinder."

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                                                  Die Goonies habe ich früher nicht gesehen. Heute hasse ich sie jedenfalls und finde ihre Beliebtheit doch sehr übertrieben. Es passiert ja nicht mal was. Von wegen Indiana Jones für Kinder ...pff...
                                                  Die Kinder nerven so enorm, dass ich erst schockiert war, dass jemand anders als Spielberg Regie führte (stellt euch mal vor, da liefen zwei so bekloppte Kinder-Freaks in der Welt rum!!), aber glücklicherweise war er am Drehbuch beteiligt, was einiges, wenn nicht alles, erklärt.
                                                  Ich hasse den dicken Fresssack und den Gadget-Asiaten finde ich nicht witzig und das Dauergekreische bedarf wohl keines Kommentars. Was machen die Kinder anderes als durch irgendwelche Gänge kriechen? Gut, sie werden von den Fratellis verfolgt, die ich - welch Überraschung - nicht furchteinflößend fand. Eher wie so eine vertrottelte Version der Panzerknacker (und die waren schon nicht ganz helle). Ich finde eigentlich gar nichts gut an diesem Film. Zu Recht an mir vorübergegangen damals.

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                                                    Mit den Goonies muss man wohl aufgewachsen sein, um die toll zu finden. Aus heutiger Sicht ist diese Mischung aus Indiana Jones und Stand by me nicht mehr zeitgemäß. Und anders als die beiden genannten Vorbilder ist Die Goonies auch noch schlecht gealtert. Dass die Story eher an den Haaren herbeigezogen ist und die Charaktere eher simpel sind, ließe sich vielleicht noch damit entschuldigen, da sich der Film wohl eher an Kinder richten soll. Richtig nervig ist zusätzlich aber auch noch das ständige Durcheinandergerede und mehr noch das viele hysterische Geschreie, wie es bei einigen späten 80er / frühen 90er Filmen nicht unüblich war.

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