Der Marsianer - Rettet Mark Watney - Kritik

The Martian

US · 2015 · Laufzeit 144 Minuten · FSK 12 · Science Fiction-Film, Abenteuerfilm, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 0 .5

    Ganz übler patriotischer Mist

    • 8 .5

      charmant, witzig, spannend, matt damon mal wieder grossartig

      1
      • 8

        Ein packender Überlebendskampf in Space? Nein! Dieser Fim zeigt mehr die Besiedlung eines fremden Planeten und die Grenzen, die dem Menschen im Wege stehen. Es ist zudem interessant zu sehen wie forschrittliche Technik zum Überleben im Verhältnis zur Lebenserweiterung steht. Die vielen technischen Erklärungen von Nebenfiguren werden allerdings etwas lachhaft dargestellt.

        • 7

          Bombastisch in den Bildern, an der technischen Umsetzung kann man glaube ich nicht ernsthaft viel kritisieren - aber es ist im Kern eine in 10 Sekunden erzählte Geschichte, die solange ausgepresst und poliert wird, dass 2.5 Stunden schicke Oberfläche bei heraus kommen. Mehr aber auch nicht.

          "Rettet Mark W" - das hat in meinem Kopf in der ersten Hälfte vor allem Assoziationen an Mark Wahlberg aufflammen lassen, was zugleich etwas als Kritik an Damons Darstellung gelten darf (wobei das mehr in Richtung Scott als in Richtung Damon adressiert ist). Der grenzwertige Watney, der etwas abgemagert und belastet ist, steht Damon doch deutlich besser zu Gesicht als MuscleMan.

          Viel mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen. "Mitfiebern" konnte ich nicht so recht, weil bei einem Blockbuster der Größe das HappyEnd doch arg früh feststeht, noch bevor der Vorhang aufgeht. Inhaltlich gibt es kaum Tiefe, mitunter dafür etwas zuviel pathetisches AllesWirdGut. Aber innerhalb dieser beschränkten Filmwelt sieht alles schick aus, ist relativ unterhaltend gemacht und die Nebenrollen sitzen, vor allem Sean Bean ist auch alternd ne gut besetzte Nummer. Kürzungspotential ist allerdings nicht zu übersehen, und auch die Darstellung des Zeitablaufs und der dabei gewählte Rhythmus hätten mE noch Optimierung vertragen.

          3
          • 8

            Mann, hätte ich mir den Film mal im Kino reingezogen - da wär' der bestimmt noch ein ganzes Stück besser rübergekommen.
            Aber auch auf DVD weiß Ridley Scott mal wieder im SciFi-Bereich zu überzeugen (dieses mal mehr Gewicht auf Sci und weniger Fi) und liefert mit "Der Marsianer" brauchbare Ware für den Kinomarkt aus. Wer Action sucht, ist hier den Großteil der Laufzeit fehl am Platz - wer in Sachen Scifi gerne mehr Wert auf Hintergründe und Authentizität der Handlung legt, dem sei dieser Film ans Herz gelegt! Schöne (insofern man bei den eher abwechslungsarmen Marslandschaften von 'schön' sprechen kann/will) Landschaftsaufnahmen wechseln sich regelmäßig mit populärwissenschaftlich geschmückten Space-Engineer-Einlagen ab, wobei letztere auch gerne mal mit ein bisschen Galgenhumor gewürzt werden. Matt Damon hat hier das große Los gezogen und kann beinahe ungestört eine One-Man-Show durchziehen und den Zuschauer in Ruhe auf seine Seite ziehen - Zeit hat er ja genug. Die erzählte Zeit auf dem Mars ist recht umfangreich, aber die Erzählzeit steht dem gefühlsmäßig nicht viel nach: 144 Minuten sind schon happig und heutzutage nicht mehr jedem Durchschnittskinobesucher zuzumuten.
            Fazit: die größte Stärke dieses Films ist gleichzeitig seine größte Schwäche; die unfassbare Ruhe im plottechnischen Vorankommen und die laufzeitinduzierte Langsamkeit gibt dem Ganzen zwar die nötige Tiefe und Ernsthaftigkeit, überschreitet aber dabei auch die Grenze vom reinen Unterhaltungs- zum anstrengenden Film. Das ändert aber nichts daran, dass "The Martian" höchst sehenswert ist!

            4
            • 9

              Dieser Film kam irgendwie aus dem Nichts – ich hatte nichts von seiner Produktion ect. Gelesen oder erfahren, auf einmal stand er auf dem Kinoplan. Ich selber konnte es leider nicht zeitlich unterbringen ihn mir anzuschauen und konnte es erst sehr viel später nachholen. IN der Zwischenzeit hatte ich eigentlich nur begeisterte Jubelgesänge und Sprüche wie „Film des Jahres“ vernommen – da möchte ich aber schon sagen daß man die Kirche im Dorf lassen sollte. Aber nicht allzusehr, da der Film klasse ist. Ich war nur etwas ratlos auf was die Story angelegt war – der Kerl sitzt auf dem Mars, es gibt keine Chance auf Rettung, was nun? Nun, der Film findet einen präzisen Verlauf und Möglichkeiten um seine Lauflänge von fast zwei einhalb Stunden optimal zu füllen. Auch wenn es vom Storyverlauf einfach nur ein großer „Rettungsfilm“ ist weiß er zu begeistern was insbesondere an Matt Damon und der ruhigen, humorvollen Art liegt mit der er seine Situation erträgt und meistert, des weiteren an dem technisch ausgereiften Design und der Aufmachung des Films. Irgendwi sieht das Werk aus als seis stark von „Interstellar“ beeinflußt, fällt aber viel vergnüglicher und weitaus weniger bleischwer aus. Insofern: intelligente Unterhaltung mit Spaßfaktor.

              Fazit: Technisch brilliant und inhaltlich oftmals bemerkenswert leich inszeniert!

              2
              • 8

                Großes Kino, insbesondere die Darstellung von Matt Damon ist großartig. Auch in Nebenrollen gut besetzt, siehe Sean Bean oder Jeff Daniels. Leider hat der Film ein paar Längen. Bei der Handlung gibt es einige Ungereimtheiten. Würde eine Crew nicht noch einmal nach einem Kollegen sehen, wenn sich der Sturm gelegt hat, ehe sie die Heimreise antritt? Und ok, man weiß nicht, ob es technisch nicht möglich ist, aber es müsste möglich sein, von einer Station auf dem Mars SOS zur Erde zu senden. Aber insgesamt ein sehenswerter und spannender Film. Matt Damon kämpft überzeugend um sein Überleben.

                1
                • Ridley Scott ist einer der ganz großen und ich hoffe das er noch ein paar Jährchen hat.
                  Filmlob gibts unter mir schon ne Menge,darum schließe ich mich dem ganzen an.
                  Allerdings wunderte ich mich über einzelne Figuren,die nicht wirklich was zu sagen hatten aber ständig Großaufnahmen bekamen.
                  Die kleinste Mühe,das Drehbuch zu lesen, hatte wohl Kristen Wiig (mh,die Pressesprecherin)auch wenn die Figur im Buch auftaucht oder auch nicht(habs nicht gelesen).
                  "er führt sich auf wie Fonzi,was soll ich damit anfangen" und weitere dümmliche Einwürfe.Die Szene mit der Ansprache des NASA Boss (Jeff Daniels)und die Pressesprecherin sitzt daneben,wie die First Lady. Hallo?
                  Und die zum Ende hin ständigen Großaufnahmen.Da kommt sie fast am besten weg.Grimassenschneiden,Hände reiben eine wahrlich meisterhafte Leistung.
                  Fazit,diese Figur ist,so wie sie dargestellt wurde überflüssig wie ein Kropf.

                  1
                  • 8

                    Super SciFi Abenteuer das sich, trotz der Situation, selbst nicht zu ernst nimmt. Matt Damon überzeugt auf ganzer Linie.

                    1
                    • 8 .5

                      Cooler Film, überhaupt nicht langweilig und teilweise sehr spannend, mit Witz und Charme gespielt von Matt Damon.

                      • 7 .5

                        Hat mir gut gefallen, Galarolle für Matt Damon, die Popcornmusik störrte mich gar nicht, die Bilder einzigartig, na gut das Ende ist halt Hollywood, aber Galaktisch gut.

                        • 7 .5

                          Mark Watney bleibt nach einem Unfall alleine auf dem Mars zurück. Mit zuwenig Lebensmittel und zuviel Disko-Musik. Glücklicherweise ist Watney der Biologe des Astronautenteams und so macht er sich an die Arbeit sein Überleben zu sichern.
                          Scott schafft es, trotz einiger Längen und vieler Klischees, die Story über die 2 Stunden nie langweilig werden zu lassen, was zum einen dem Humor, aber vor allem der furiosen Leistung von Matt Damon zu verdanken ist.

                          1
                          • 7
                            BenAffenleck 18.07.2017, 00:02 Geändert 01.09.2017, 13:05

                            Matt Damon wird in DER MARSIANER nach einem Unfall auf dem Mars zurückgelassen und lebt fortan am Rande des Todes. Allerdings legt sich die Unwirtlichkeit des roten Planeten mit dem falschen Botaniker an . . .

                            Auch um die 80 Jahre alt liefert Ridley Scott noch optisch atemberaubendes Science-Fiction-Kino ab und beweist nach dem starken PROMETEHEUS ein weiteres Mal, das dich im All keiner schreien hört, egal ob sich gerade was von innen nach außen durch deine Bauchdecke frisst, oder dein Säureblocker völlig versagt.

                            Vollgepackt bis unter die Kuppel mit guten Nebendarstellern ist es letzten Endes dann aber nur Matt Damon, der hier als Problemlöser mit einem guten Sinn für Humor eine nachhaltige Leistung abliefert. So eine Rolle wie die des Mark Watney, ständig ringend im Existenzkampf mit der Isolation und Hoffnungslosigkeit, ist für einen Schauspieler sicherlich auch ein Jackpot, obwohl man DER MARSIANER jetzt nicht unbedingt als Charakterstudie bezeichnen würde.

                            Diese Robinsonade auf dem roten Planeten in 3D zu genießen, schraubte den Spaßfaktor bei der Zweitsichtung noch etwas in die Höhe. DER MARSIANER sieht einfach perfekt aus, und ist ein audio-visuelles Highlight. So sehr die Vorlage auch im “Hard Sci-Fi” angesiedelt ist, Ridley Scotts Inszenierung kommt schon sehr augenzwinkernd und geradlinig daher, lässt einen in den Spannungsmomenten nervös zur Chipstüte greifen, nimmt einen aber emotional nie so richtig gefangen. Gut das es dafür noch INTERSTELLAR gibt . . .

                            * * * * *

                            Hier geht's zur Liste: http://www.moviepilot.de/liste/benaffenleck-guckt-ridley-scott-benaffenleck

                            11
                            • 7

                              Wieder einer der Filme, wo man danach raus zum Baum oder zum Grashalm geht, und unserer Erde dankt, dass sie so lebensfreundlich ist. War schon beeindruckend mit der Plantage. Der Film war sehr ideenreich und sogar der Cousin von Alexander Gerst hatte als Bombenbauer eine Nebenrolle bekommen (Scherz). Vielleicht ein bisschen zu langatmig, was aber immer wieder gut kompensiert werden konnte. Ein bisschen nervig war dann doch die aufopfernde Hilfe der Nasa, die in Wirklichkeit keine 10 Minuten Zeit für die Rettung des Astronauten investiert hätte (siehe neueste Berichte über Neils Armstrong). Und ja, die ganze Welt schaut zu und fiebert mit und sogar die Chinesen mischen sich aufopferungsvoll mit ein. Also alles ein bisschen zu kitschig, aber dennoch ein sehenswerter Film, besonders wer sich für Themen wie fremde Planeten und Weltraum interessiert. Am Schluss gabs auch noch ein bisschen Gravity.

                              5
                              • 8

                                Ein Film bei dem der Hauptdarsteller fast seine ganze Zeit allein auf dem Bildschirm ist, ca 2 Stunden dauert und dennoch keineswegs fad ist - eine großartig

                                1
                                • 9 .5

                                  Robinson Crusoe auf dem Mars.

                                  Matt Damon großartig als zurückgelassener humorvoller Botaniker auf dem roten Planeten. Spannung von der ersten bis zur letzten Minute, intelligent & humorvoll verpackt. Die Effekte sind auf sehr hohem Niveau. Die 144min. vergehen wie im Flug.

                                  Einer der besten Filme 2015!

                                  • 8 .5

                                    Absolut unterhaltsam, sehr gut gemachter Streifen.
                                    Oftmals gibt es bei solchen Filmen sehr viel Leerlauf, dass ist hier aber definitiv nicht der Fall. Eine Art Space Macgyver.
                                    Ein Film der auch beim 2. und 3. mal noch Spaß macht.

                                    2
                                    • 7 .5

                                      Unter den Space-Verwurstungsfilmen ist das schon ein Guter. Da survivelt er also herum, der Matt Damon, mitten im Wüstensand auf dem Mars. Und das Surviveln hat es eben nun mal so auf sich, dass man immer wieder kleine Erfolge hat und dann aber auch wieder ordentliche Rückschläge. Zum Leben ist alles zu knapp und zum Sterben reicht die Verzweiflung auch noch nicht. Irgendwo zwischen Leben und Sterben ist eben der Überlebensmodus und in den ist der Raumfahrer und Mars-Besiedler nun versetzt. Mit Kreativität und Willen meistert er so manche fast hoffnungslose Situation, natürlich scheißt ihm der Antagonist aber ordentlich rein und sei es, wenn er ihm die selbstangebauten Kartoffeln kaputt macht.

                                      Die filmisch umgesetzte Romanvorlage soll ja bis auf wenige Ausnahmen einer etwaigen Realität sehr nahe kommen. Freilich kommen sie in Wahrheit nicht mal lebend durch den Van-Allen-Gürtel, ohne gegrillt zu werden, deshalb hat der Kubrick ja die leider allesamt verlorengegangen Filme von "Landing on the moon" sicherheitshalber gleich mal im Studio gedreht. Mit dem heutigen CGI könnte man uns freilich wieder solche Wuchteln, diesmal mit Mars, reindrücken. Sobald es im Fernsehen ist, ist es bekanntlich ja wahr. Wie auch immer, NASA macht die beste Reality-Science Fiction.

                                      Der Film ist optisch top, nachdem es hierzulande keine Wüste gibt, sehe ich solche wüsten Wüstenfilme ganz gerne. Mir hat er ganz gut gefallen.

                                      16
                                      • 8
                                        meckerfritze 19.04.2017, 18:21 Geändert 19.04.2017, 18:30

                                        Ich hatte so einiges an Shitstorm erhalten für meine Bewertung für "Interstellar" da ich halt kein SCIFI Fan bin. Aber dieser Film gefiel mir sehr gut, nicht überladen mit gefasel von irgendwelchem mir unverständlichem Zeug. Der Film war äusserst unterhaltsam, Musik war geil und ich hatte so das Gefühl.. ja ja so könnte es sein wenn man in diese Situation hineingerät... Für mich war es ein gelungener Nachmittag

                                        1
                                        • 7 .5

                                          Sehr guter Film.

                                          • 7 .5

                                            Survivalweltraumabenteuer in Langfilmversion. Wer MacGyver mochte wird hier mit technisch-strategischem Promblemlösen auf 3/4 der Spielzeit beglückt. Sean Bean ist dabei und es gibt lustigerweise eine Anspielung auf Herr der Ringe...und das ist eine der gelungenen Versuche, dem Film hie und da, den Charakter einer fiktiven Dokumentation zu nehmen. Wirklichen Schaden nimmt der Film allerdings durch den heiteren Score - der beissy sich gewaltig mit der Darstellung eines Überlebenskampfes. Dennoch insgesamt sehenswert!

                                            • 8 .5

                                              [...] Nachdem ich mich kürzlich erst mit "The Counselor" einem eher wenig geschätzten Film des Star-Regisseurs Ridley Scott gewidmet hatte, stand nun auch der etwas neuere "Der Marsianer – Rettet Mark Watney" auf dem Plan und hier schwingt sich Scott zumindest bedingt zu alter Größe auf, denn inszenatorisch ist an dem Werk wahrlich nichts auszusetzen, wobei er hier natürlich Rückgriff auf die gleichnamige Buchvorlage nehmen konnte, um sein Werk auch dramaturgisch überzeugend zu gestalten, insbesondere, da er sich im Hinblick auf die Vorlage einige sinnvolle Freiheiten herausgenommen hat, um das Werk für die Leinwand zu adaptieren. So ist der Film schlussendlich auch weit weniger die One-Man-Show, die ich mir erwartet hatte – wenngleich Matt Damons Figur des Mark Watney ohne Zweifel im Fokus steht und die meiste Screentime beansprucht – sondern vielmehr ein überzeugendes Ensemble-Stück, das neben der Story auf dem Mars alsbald zunächst die Geschehnisse auf der Erde mit hinzuzieht und im letzten Drittel die Besatzung der Mars-Expedition ebenfalls erneut auf den Plan ruft, nachdem diese zuvor lediglich in den ersten rund zehn Minuten eine Rolle gespielt haben. [...]

                                              1
                                              • 7

                                                Super Film mit einen super Matt Damon !!!!

                                                • 7 .5

                                                  Der Marsianer wird nicht umsonst in der Presse gefeiert. Er ist trotz seiner Länge sehr unterhaltsam, überraschend witzig und bietet atemberaubende Bilder. Wenn man es dann am Ende nicht mehr so genau mit der Wissenschaft nimmt, würde man den Film vermutlich grundlegend feiern. Ich hatte jedoch zu viele Probleme mit dem Film, als dass ich ihn als das Meisterwerk sehen könnte, zu dem er gemacht wird. Für mich ist es ein unterhaltsamer Film, der viel Sitzfleisch erfordert, aber Scotts Trend wieder nach oben hin ablenken konnte.

                                                  • 5 .5

                                                    Geht in Ordnung, aber der Film als Gesamtpaket mutet leider eher an wie die Verwurstung vieler schon zuvor gezeigter Filme und bereitet mir keinen hohen Erinnerungswert.

                                                    1
                                                    ▲ Top