Der Gigant aus dem All - Kritik

The Iron Giant

US · 1999 · Laufzeit 86 Minuten · FSK 6 · Animationsfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 5 .5

    Habe den nur noch als einen Zeichentrick-Abklatsch von E.T. in präapokalyptischen Cold-War-Setting in Erinnerung. Muss ihn mir wohl bald noch mal zu Gemüte führen, wenn ich die hochlobenden Kommentare und Kritiken hier lese.

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    • 7

      Dieser Film verdient heute natürlich noch mal genau untersucht zu werden – schließlich stammt er von Brad Bird der mittlerweile mit „Die Unglaublichen“ und auch dem vierten „Mission: Impossible“ Film ordentliche Werke auf die Leinwand geschickt hat. Hier liefert er brave, passable und unaufdringliche Kinderkost ab, die klassische Freundschaft zwischen zwei komischen Gestalten, in diesem Fall einem Roboter der ein großer Bruder der Transfomers sein könnte und einem aufgeweckten Jungen. Damals war dies ein nicht Disney Film der wenig beachtet wurde (aber von der Kritik durchaus gemocht wurde), heute wirkt er geradezu altbacken weil er gezeichnet und nicht animiert ist. Herz besitzt die Geschichte trotzdem und das Ende ist auch nicht unbedingt so wie man es erwarten würde … daher lohnt der Film durchaus einen Blick wenn er einem mal in die Finger fällt.

      Fazit: Putziger Kinderfilm mit überraschendem Ende!

      • 8

        Gleich mit seinem ersten Langfilm schuf Brad Bird (späterer Oscar-Gewinner für "Die Unglaublichen" und "Ratatouille") einen Zeichentrick-Klassiker; wenn auch erst von 1999. Da fällt auch gar nicht auf, dass der Titelheld aus dem Computer stammt.
        Weltweit spielte der Film nur knapp seine Kosten von 70 Mio. Dollar wieder ein, was sicherlich auch an der notwendigerweise reiferen Zielgruppe lag. FSK 6 finde ich doch recht übermutig!

        • 8 .5

          Ein Animationsfilm, der zur Zeit seiner Veröffentlichung leider vom großen Publikum verschmäht wurde und völlig unter Wert gelaufen ist. Und das zu Unrecht.
          Denn "Der Gigant aus dem All" ist ein wunderschöner Film mit einer sehr reifen Geschichte über eine ungewöhnliche und gerade deswegen besondere Freundschaft. Dabei liefert Regisseur Brad Bird neben einer Umsetzung mit viel Herz auch gelungene Animationen und hat nebenbei noch eine wichtige Botschaft zu vermitteln.
          Das alles macht den Film vielleicht auch etwas zu speziell für das eigentliche Ziel-Publikum dieses Genres, denn für die ganz kleinen ist der Film nicht unbedingt geeignet.
          Umso schöner ist es aber, dass dieses tolle Werk im Laufe der Jahre immer mehr Fans gefunden hat und auch noch findet, denn der Gigant hat es verdient zum Klassiker zu werden.

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            J-S-S 20.11.2016, 15:23 Geändert 14.12.2016, 22:51

            Was als kleines Zeichentrickprojekt und im Schatten von "Gigant Disney" begann, wurde zu einem Klassiker.

            Mit verantwortlich dafür ist der Umstand, das Warner Bros. das Marketing für den von der Kritik gefeierten Film, komplett verschlafen hat. Beeinflussbares Mainstream Publikum braucht eben eine Stütze, um zu wissen, was es mögen darf und was nicht.

            "Der Gigant aus dem All" war für mich ein bisher unentdecktes Bauteil in der Geschichte der Animation und ich bin froh, dass ich dieses nicht verpasst habe.

            Brad Bird und seine Kollegen, hatten den Mut Animation auf eigene Faust zu machen und die Überzeugung etwas wertvolles zu schaffen.
            Einen FIlm der Friedenstiftend wirkt, sensibel mit dem Thema Waffengewalt umgeht, dabei berührt und Werte wie Selbstlosigkeit und Vertrauen thematisiert.

            "Die Menschen drehen durch und schießen, wenn sie einen wie dich sehen."
            "Alle Wesen sterben, das gehört zum Leben dazu. Die Seele stirbt niemals sondern lebt ewig." .... sind nur zwei von unzähligen tollen Zitaten die der Film mit sich bringt.

            Heute ist das was damals schon gigantisch war bekannter geworden,
            was der Blechriese der zu berühren versteht, jedoch eigentlich gar nicht nötig hat.

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            • 7 .5

              [...] Der Gigant aus dem All berichtet aus einer Zeit, in der sich das nationale Klima innerhalb der Vereinigten Staaten zu einem regelrechten Ausbund der Hysterie verdichtet hat: Kommunisten und unheimliche Begegnungen der dritten Art schürten Kollektivängste, der Kalte Krieg fröstelte vor sich hin, die Sowjetunion entsendete mit der Sputnik I den ersten künstlichen Erdsatellit und die Panik vor dem atomaren Holocaust wurde längst in den Lehrplan eingeführt. Als Peroid Picture gelingt es Der Gigant aus dem All nicht nur oberflächlich, den Charme der späten 1950er Jahre zu emulieren, Brad Birds Gespür für Befindlichkeiten kanalisiert sich im sozialen wie politischen Programm der Narration und schwingt sich zu einer parabolischen Ode an die Freundschaft auf, wie sie in dieser märchenhaften Magie wohl zuvorderst Künstler des Kalibers Steven Spielberg (E.T. - Der Außerirdische) oder Hayao Miyazaki (Mein Nachbar Totoro) mit Stolz erfüllt. [...]

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              • 7 .5
                Marcy123 05.08.2016, 01:05 Geändert 05.08.2016, 02:15

                Ein schöner Zeichentrickfilm mit viel Herz und Charakter. Vor allem die musikalische Untermalung ist ganz toll gelungen und leider muss man sowas heutzutage in Animationsfilmen missen. Eine rührende und schön erzählte Geschichte die einem auch mal ein paar Tränen abverlangt.

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                • 9
                  Deusfantasy 23.08.2015, 19:52 Geändert 23.08.2015, 20:58

                  Wenn plötzlich ein 30 Meter großer Riese vor dir auftaucht, wie würdest du dann reagieren? Mit Angst? Feindlich? Mit Faszination? Oder sogar mit Freude?
                  Der kleine Hogarth jedenfalls schaltet nach einem kurzen Moment der Angst auf Faszination und Freude um. Er sieht in diesem gigantischen Roboter sehr schnell ein gutmütiges Wesen mit Seele, das zu seinem Freund werden kann. Die Entstehung der Freundschaft wird dabei auf bezaubernde Weise dargestellt, genau wie die Entwicklung des Giganten zu einem immer "menschlicheren" Wesen.
                  Doch andere sehen direkt eine Gefahr in diesem Giganten und reagieren mit Vorurteilen und Gewalt. Das führt für einen kindlichen Zeichentrickfilm zu einem erstaunlich konsequenten Ende, das den Spagat zwischen abgeschlossen und offen perfekt löst. Sicher mag die daraus folgende Moral der Geschichte nicht neu sein, doch verliert sie deshalb nicht an Relevanz und ist gerade in der heutigen Zeit aktueller denn je. Die 50er-Jahre-Retro-Ästhetik, die charmanten Zeichnungen, die liebenswerten Figuren und die simple, aber dennoch anrührende Geschichte die zu Herzen geht, machen "Der Gigant aus dem All" für mich zu einem der Besten Zeichentrickfilme, die ich bisher gesehen habe.

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                  • 6 .5

                    Der eiserne Gigant bietet als Zeichentrickfilm mit dem aufkommenden Atomzeitalter ein wirklich interessantes Setting und scheint auch ganz witzig zu sein. Der Film gibt sich gutmütig ohne viele Gewaltszenen und erzählt diese gutbürgerliche Geschichte, die noch ein Bisschen besser sein könnte um vollends zu überzeugen. So hätte man den plumpen Kern der Sache einfach etwas besser verpacken können und wäre damit besser gefahren.

                    • 8

                      Dieser Film ist einfach wunderschön ! Bin 22 und gucke ihn mir trotzdem immernoch sehr gerne an ! Als Kind bestimmt die ganze Zeit geguckt. Ein besseren Kinderfilm gibt es für mich einfach nicht !

                      • 8
                        Northbird 07.12.2014, 22:13 Geändert 07.12.2014, 23:27

                        Dies ist ein Wichtelkommentar im Rahmen der User-Wichtel-Aktion-2014 für Schlopsi.
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                        Wenn ich an meine Kindheit denke, dann fallen mir direkt 2 Begriffe ein: Cartoons und VHS. Bis zu meinem 8. Lebensjahr konnte ich mich wirklich glücklich schätzen Kind zu sein, denn bis zu dieser Zeit hat mein Vater noch eine Videothek besessen. Jede Woche brachte er mir einen neuen Kinderfilm mit, den ich mir dann am Wochenende anschauen durfte. Ich habe es vergöttert immer die neusten VHS Kassetten zu bekommen sobald sie erhältlich waren. Vor allem bei Filmen, die es in Deutschland nicht in die Kinos schafften. Ich war eins der coolsten Kids in der "Sonnenschein-Gruppe"" dank der vielen Filme und ich weiß noch wie ich mir etliche male die ersten Pokemon Filme mit meinen Freunden angesehen habe, während wir nebenbei mit den dazugehörigen Figuren und Sammelkarten gespielt haben. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass ich bei eben einem dieser Pokemon Filme eine Vorschau zu sehen bekam, die mich für mein junges Kindergartenalter wortwörtlich geflasht hat. Ein Riesiger Roboter rast auf die Erde zu und wird der beste Freund eines kleinen Jungen..wie cool ist das denn bitte?! Meiner Vorfreude wurde dann endlich Genüge getan als mein Vater mir den Film eines Abends von der Arbeit mitbrachte. Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind..was ich ja auch noch war.

                        Ich steckte also die Kassette ein, spulte voller Elan die Vorschau vor bis schließlich Bugs Bunny hinter dem Warner Brothers Logo auftauchte und an seiner Möhre knabberte. Eine düstere Titelsequenz klang auf und gab den Start zu einem meiner größten Filmabenteuer an. Das Amerika der 50er während des kalten Krieges. Der kleine Junge Hogarth, ist gut in der Schule, aber unbeliebt und wünscht sich unbedingt einen guten Freund. Eines Abends muss seine Mutter (welche von der lieben Jennifer Aniston gesprochen wurde) länger arbeiten und Hogarth ist allein zuhaus. Plötzlich funktioniert seine Antenne nicht mehr und er hört ein lautes Geräusch. Draussen sieht er einen Schwall von Verwüstung der bis in den nahegelgenem Wald hineinführt und aufgrund von kindlicher Neugier folgt er der Spur. In einem E-Werk angekommen, trifft er dann schließlich auf den Metallriesen. Ohne zu viel vom Film vorweg nehmen zu wollen, rettet Hoghart dem Roboter das leben und die beiden Freunden sich an. Es wird eine innige Freundschaft, doch leider muss Hoghart schon bald feststellen, dass diese durch Einmischung des Militärs und Neugierige Anwohner auf die probe gestellt wird. Ein Mitreißendes Katz und Maus Spiel beginnt, welches sich in den gerade mal 86 Minuten Filmlänge schnell zuspitzt. Eine wirklich emotionale Story, bei welcher vor allem das Ende einem noch mal so richtig aufs Gemüt schlägt.
                        Vor einigen Wochen kam ich, nun ca. 15 Jahre später, noch einmal dazu mir den Film auf Netflix anzusehen. Und siehe da. Er wirkt immer noch...und das nicht nur aufgrund des Nostalgiefaktors. Ich muss wirklich sagen, der Gigant aus dem All ist neben "Little Nemo" für mich wirklich der beste Animationsfilm der Neunziger und kaum einer der heutigen Kinderfilme schafft es auch nur annähernd an dieses Meistwerk heranzukommen. Der Film ist wirklich sehr emotional aber zeigt auch auf einer bestimmten Ebene, was Militärpolitik für Ausmaße haben kann & dass Menschen einfach viel zu wenig Toleranz gegenüber etwas zeigem, was nicht ihren alltäglichen Normen entspricht. Eben durch diesen mutigen Hintergedanken ist der Film sowohl für Jung und Alt sehenswert und obwohl er FSK 6 ist, schien er mir doch auch damals schon immer ein wenig brutal. Der liebevolle Eisenmann wurde übrigens von Vin Diesel gesprochen (Fun Fact: Der Film war neben Der Soladt James Ryan & bis zum erscheinen von Guardians of the Galaxy vor einigen Monaten sein höchstbewerteter Film). Leider floppte der Film damals bei den Verkaufszahlen und spielte ca. 20 Millionen weniger als sein Budget ein. Dennoch erhielt er fast durchgehend gute Kritiken und erlangte einige Jährchen später durchaus eine gewisse Popularität. Zudem konnte der Regisseur Brad Bird dann in den Folgejahren auch nochmal richtig zeigen was er so drauf hat und beteiligte sich an Filmen wie "Die Unglaublichen", "Ratatouille" und sogar dem letzten Mission Impossible.

                        Also wer einen wirklich ausgezeichneten Animationsfilm sehen möchte, sollte sich definitiv von diesem hier begeistern lassen. Und was sind denn bitte schon Transformers oder die Mechs aus Pacific Rim gegen einen liebevollen Roboter der gerne Autos futtert?

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                        • 8

                          Leider erst sehr spaet gesehen, vor 15 Jahren haette er mir wahrscheinlich noch viel besser gefallen. Naja, endlich mal wieder kalissischer Zeichentrickfilm und kein Animationsmist. #oldschool

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                          • 8 .5

                            „The Iron Giant“ von Brad Bird („The Incredibles, „Ratatouille“) erschien 1999 und erzählt die Geschichte einer Freundschaft zwischen dem kleinen Jungen Hogarth und einem riesigen Roboter aus dem Weltall. Laut „The Worlds End“ dürfte ich aber nicht Roboter sagen, denn das impliziert ja, er sei ein Sklave... das ist der „Iron Giant“ sicherlich nicht.
                            Sputnik ist gerade von den Russen ins All geschossen worden und der kleine Hogarth wird in eine Zeit hineingeboren, in der das Wettrüsten der Supermächte alles zu sein scheint, was dem Alltag Wichtigkeit verleiht. Angst vor dem nuklearen Holocaust, blödsinnige „Duck and Cover“-Anleitungen und der Wettlauf im All. Dabei will Hogarth eigentlich nur ein Haustier, oder besser noch: Einen Freund. Da sich ein Eichhörnchen eher als Schwierigkeit herausstellt muss eben der liebenswürdige Gigant aus dem All herhalten. Ein etwa 100 Meter hoher Kampfroboter, der wohl sein Gedächtnis verloren hat.
                            „The Iron Giant“ ist damit für einen Kinderfilm überraschend politisch und schafft es trotzdem all' seine anspruchsvolleren Aspekte für Ältere interessant und für Jüngere verständlich zu verpacken. Der Film ist zugleich hoffnungsvoll und tragisch, denn er zeichnet ein wundervoll kindliches Bild einer äußerst konfliktschwangeren Zeit. Immer wieder vergessen wir den Fakt, dass der Gigant ein riesige Tötungsmaschine ist und entwickeln mit der Zeit immer mehr Sympathien für den von Vin Diesel kongenial gesprochenen Metall-Mann.
                            Es ist mehr als bedauernswert, dass ich diesen wunderschönen Animationsfilm als Kind verpasst habe. Beeindruckend in seiner Konsequenz, höchst sympathisch und nachvollziehbar in seinen Dialogen und ordentlich in Sachen Optik, sichert sich „The Iron Giant“ auf Anhieb einen Platz neben meinen liebsten Kinderfilmen. Unbedingt sehenswert – Neben „Where the Wild Things Are“ wohl einer der Kinderfilme, die mich wirklich zum Nachdenken bewegt haben und das muss ein Film erst einmal schaffen, denn Denken ist nun wirklich nicht meine Stärke. Warum sonst würde ich so viele Filme gucken? Ich könnte ja lesen oder... lernen?

                            „It's bad to kill. Guns kill. And you don't have to be a gun. You are what you choose to be. You choose. Choose.“

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                            • 9

                              Heute habe ich eine ganz ganz große Zeichentrick-Perle für euch. Der Gigant aus dem All hat in den USA absoluten Kultstatus unter den Zeichentrick-Fans erreicht. Hier in Deutschland kennen nicht sehr viele diesen Film, was ich sehr bedauere, denn dieser Film ist eine der schönsten Freundschaftsgeschichten, die ich bisher gesehen habe. Dabei hat hier weder Disney, noch Dreamworks seine Fingerchen im Spiel. Der Film ist von Warner Bros., die sonst eher lustige Cartoons wie Bugs Bunny produziert haben. Eines hat mich an "Der Gigant aus dem All" besonders fasziniert : Seine intelligente Handlung.

                              In einem kleinen Dorf lebt der aufgeweckte Junge Hogarth, der eigentlich ein ganz normales Leben mit seiner alleinerziehenden Mutter führt. Doch eines Nachts macht er die Entdeckung seines Lebens : Er findet einen ca. 30m großen Metall-Giganten im Wald. Nachdem er anfangs noch große Angst hat, stellt Hogarth aber sehr schnell fest, dass der Gigant friedlebig ist. Oder? Jedenfalls beginnt von da an eine ungewöhnliche Freundschaft, die allerdings auf eine harte Probe gestellt wird, denn einen solchen Koloss versteckt man nicht einfach so mal. Und auch das Militär steht schon bald auf der Matte.

                              Für ganz kleine Kids ist das Ganze hier vielleicht etwas schwierig zu verstehen, da auch das Thema Atomwaffen hier eine sehr große Rolle spielt und ich bin mir nicht sicher, ob das schon das richtige Thema für Kleinkinder ist. Aber für so 10-12 jährige ist das ganze hier schon eine interessante Nummer und der Film führt einem dieses Thema auch sehr subtil und clever vor. Der Film ist eine beeindruckte Kritik an das US-Militär und erzählt nebenbei noch eine sehr bewegende und emotionale Geschichte über eine ergreifende Freundschaft, die eigentlich unmöglich scheint. Mich haut dieser Film jedes mal aufs Neuste um und selbst nach dem xten mal schauen habe ich feuchte Augen am Ende.

                              Vin Diesel hat erst kürzlich wieder in "Guardians of the Galaxy" als Groot bewiesen, dass seine Stimme hervorragend zu wortkargen Wesen passt. Er spricht hier den Giganten und Originaltongucker werden sofort die Stimme von Groot wiedererkennen. Die Charaktere sind eigentlich alle ein Genuss. Klar, nicht jeder ist jetzt so enorm wichtig für die Haupthandlung, aber nerven tut keiner. Hogarth ist ein toller Hauptcharakter und etwas gegen den Strom, was andere Kinder-Charaktere betrifft. Besonders amüsant fand ich aber Dean, der mich mit seinen hoch-künstlerischen Kunstwerken jedes mal zum Lachen bringt. Es gibt auch einen Antagonisten, der aber etwas anders agiert als der typische Bösewicht und auch vom Drehbuch her anders abgehandelt wird.

                              Fazit : Eine emotionale Freundschaft mit viel Metall, aber auch viel Herz. Der Gigant aus dem Fall bietet cleveren Humor gepaart mit einer verdammt gut geschriebenen Geschichte. Für mich ist dieser Streifen ein absolutes Must-See und es ist einer der wenigen Zeichentrickfilme, der mit ganz großen Disney-Klassikern mithalten kann.

                              9/10

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                              • 10

                                Herz und Verstand sind im Animationsfilm eine Seltenheit. Mit diesem Film hat Brad Bird damals gewagt, von beidem viel zu zeigen, und aufgrund seiner politischen Dimension einen wichtigen und seiner Aussage wegen zeitlosen Film erschaffen. Der Gigant aus dem All basiert auf der Vorlage des britischen Lyrikers Ted Hughes. Der Film regt zum Nachdenken an und bietet eine Abenteuergeschichte mit einer Stimmung, die es schafft, sowohl Kinder als auch Erwachsene in ihren Bann zu ziehen.

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                                • 8

                                  Wow, der ist ja richtig gut! Jahrelang schnöde ignoriert, Gott weiß warum, und nun für ausgezeichnet befunden - so kann es gehen!

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                                    Eine rührende Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft !

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                                    • 7 .5

                                      Dieser gelungene klassische Zeichentrickfilm stellt einen Gegenentwurf zu den Disney-Filmen dar, welche im selben Zeitraum veröffentlicht wurden. In "Der Gigant aus dem All" gibt es keinen Gesang oder niedliche Sidekicks, sondern einen sanftmütigen Giganten, welcher eine Vorliebe für Metall hat und sich mit dem kleinen Hogarth und einem Schrottplatzbesitzer anfreundet. Doch schon bald werden Menschen auf den Giganten aufmerksam, die diesem nicht gerade wohlgesonnen sind und ihn bekämpfen wollen. Der Gigant muss sich entscheiden, ob er eine Waffe oder ein Held sein will...Fazit: Schöner Zeichtentrickfilm aus den späten 90ern. Ich ziehe dennoch die Disney Filme aus diesem Jahrzehnt vor.

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                                      • 9

                                        Der Junge in der Hauptrolle schaut heimlich Horrorfilme. Bis er während des Schauens den Angreifer vom Mars entdeckt, worüber zuvor in der Taverne noch gewitzelt wurde. Der Film ist schön sarkastisch, da die Menschen Anzeichen von außerirdischem Leben zunächst nicht glauben, dass es ein riesiges Monster aus dem All überhaupt gibt was angreift. Die sehr gut gezeichneten Charaktere sind leicht überdreht, das macht den Film hier aber auch sympathisch. Die Huldigung an Superman, Star Trek und E.T. ist unmissverständlich. Die Geschichte wird gut und emotional erzählt, auch wenn man sich den Ausgang von Beginn an schon vordenken kann. Debütant Brad Bird, der auch anschließend mit Die Unglaublichen, Ratatouille und Mission: Impossible - Phantom Protokoll bis dato nur gute Filme mit Herz erschaffen hat, ist mit Die Gigant aus dem All eine guter Start gelungen, der nicht nur für Animefans sehr unterhaltsam ist.

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                                        • 6 .5

                                          THE IRON GIANT ist ein Film, den ich aus unerklärlichen Gründen als Kind nie mochte, aber es war auf jeden Fall kein Fehler, in mir nach übelsten Zähneknirschen doch noch einmal anzusehen. Vielleicht liegt es an der schlechten Zusammensetzung von Computeranimation und Zeichentrick, die mich nach jedem Ansehen(leider auch heute noch) zurückschrecken lassen? Dabei zählt dies nicht nur in diesem Film, denn auch in DER SCHATZPLANET fiel mir dieser Mix als kaum anschaubar auf. Der Rest des Films war jedoch relativ nett. Neben den soliden Charakteren stechen vor allem die Antagonisten als einzige Personen auf, die etwas länger als einen Tag im Gedächtnis bleiben. Doch auch wenn der Roboter(der leider nicht einmal einen Namen hat) nicht einmal richtig sprechen kann, erweißt sich dieser als freudige ''Person''. Die Story wurde zu Beginn etwas trocken implementiert, aber es fehlen keinesfalls wichtige Informationen, sodass man selbst als Kind diese solide Geschichte gut versteht, obwohl sich dieser Film fast mehr an Ältere richtet, weswegen man sich auf ein FSK 6 eingelassen hat. Mir fallen jedoch einige schöne Szenen in diesem Film ein, aber nur 2-3 davon sind so gut, dass man sie selbst Jahre lang im Gedächtnis behalten könnte. Der einzige schlechte Punkt, der mir jetzt noch einfällt, ist jener, dass mir in diesem Film die Musik etwas fehlt.
                                          Fazit: Für Familien mit etwas Älteren Kindern( etwa 6-unbegrenzt) ist es ein solider Spaß für Zwischendurch, denn auch Witze kommen in diesem Werk nicht zu kurz. Ich wäre kurz davor, diesem Film ein ''Sehenswert'' zu geben, aber da die Kämpfe am Ende durch ihre Brutalität kleine Kinder abschrecken könnten(dafür aber älteren die Action bringt), schrappt dieser Film nur knapp an der 7/10- Marke vorbei.

                                          • 9

                                            Eines führt zum Nächsten und endet mit einem Knall und dem vielleicht dramatischsten Ende der Filmgeschichte.Optisch könnte man meinen, es hier mit einem Film der Marke Disney zu tun zu haben. Was hier gezeigt wird ist Zeichentrick in Höchstform und der Detailreichtum ist nur schwer zu übertreffen.

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                                            • 9

                                              Einer meiner favorisierten Animationsfilme. Ich habe den Film zwar nur als Kind gesehen aber ich kann versprechen, dass er mir heute noch genauso unter die Haut gehen würde, wie damals. Die Beziehung zwischen Kind und missverstandenem Roboter ist einfach super in Szene gesetzt. Und der Humor ist auch einfach nur köstlich. Gerade weil die beiden so gut funktionieren gefällt mir die Geschichte so sehr. Woah....jetzt will ich den wieder mal sehen.... ist ja auch schon mehr als 10 Jahre her. :'|

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                                              • 8

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                                                “Der Gigant aus dem All” funktioniert als Zeichentrickfilm für die ganze Familie, ohne großartig kitschig zu werden. Der Humor ist subtil, die Zeichnungen und Animationen einwandfrei und voller Anspielungen – einer der besten (mir bekannten) Filme seines Genres, so einfach ist das.

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                                                • 9

                                                  mehr durch zufall mal auf nem spatenkanal gesichtet und sofort geliebt. der nostalgische zeichenstil, die liebevoll inszenierte story und die durchdachten, zt skurillen charaktere (besonders dieser typ vom geheimdienst hat mich sehr amüsiert) haben mich voll und ganz überzeugt

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                                                  • 7 .5

                                                    Eine sehr anrührende, aber trotzdem überzeugende Geschichte, die sich nicht mit inflationär gezeigter Niedlichkeit aufhält, sondern auf unterhaltsame und mitunter ernsthafte Weise eine Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft erzählt. Optisch nichts zu mäkeln.
                                                    Die Charaktere sind arg 0815, aber gerade noch erträglich.
                                                    Zudem ist es eine wunderschöne Parabel auf den McCarthy-Wahn und dessen Auswüchse, somit hat es vielmehr Biss (auch für ein weniger kindliches Publikum) als man gemeinhin von derlei Animationswerken erwarten mag.

                                                    Achja, einen Positivpunkt darf ich nicht unterschlagen: Es werden keine bescheuerten Lieder gesungen!

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